Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margaretha Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so auf ihre Art zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein.
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Lesenswert!
Bewertung am 04.02.2021
Bewertungsnummer: 1435938
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mata Hari - eine historische Persönlichkeit, die heute den wenigsten Menschen bekannt ist. Und doch bieten ihr Leben und ihr tragisches Ende Raum für Spekulationen, die historische Aktenlage über ihren Prozess ist gering, erst in 2017, 100 Jahre nach ihrem Tod, öffnen sich die französischen Archive, um genaue Details zum Fall "Mata Hari" zu veröffentlichen.
Dieses Buch beginnt mit der Hinrichtung Mata Haris, weil sie im 1. Weltkrieg eine "Karriere" als Spionin für Deutschland begonnen hatte.
Coelho lässt seine Hauptfigur auch in den letzten Momenten ihres Lebens unbeteiligt und distanziert erscheinen, gleichzeitig zeigt er ihr gegenüber Sympathie, indem er ihr ihre Würde lässt.
Ich möchte dieses Buch auf jeden Fall weiterlesen, es hat meine ersten 3 "kritischen" Seiten überstanden: lesen oder gelangweilt an die Seite legen. In diesem Fall also lesen.
Sehr interessant
Anastasia aus Nürnberg am 14.03.2019
Bewertungsnummer: 1193645
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Gleich zu Anfang können wir lesen dass Mata Haris Leben kein gutes Ende nimmt. Um so mehr möchte man ihren, an den Anwalt, zurückgelassenen Brief lesen und mehr über sie erfahren. Was ihr in den jungen Jahre zustößt und ihre Ehe sind ausschlaggebend für ihr Verhalten und ihre "Taten". Es war interessant zu lesen wie sich ihr Leben entwickelt und mehr über ihre Person zu erfahren. Ganz zum Schluss schreibt der Autor dass dieses Buch nicht den Ansprüchen einer Biographie entspricht und dies merkt man auch ganz stark, denn so interessant und spannend das Buch auch geschrieben wurde, so ist Mata Hari zum Schluss für den Leser leider immer noch ein Mysterium. Denn es hatte keinen starken Tiefgang in ihre Gefühlswelt und auch so blieb sie ziemlich unnahbar als Person. Dies hat mich wiederum nur noch neugieriger gemacht mehr über sie zu erfahren. Ich überlege mir vl. eine Biographie von ihr zuzulegen. (Kennt vl. jemand eine gute?)
Aufjedenfall ist es ein lesenswertes Buch über eine Frau, die in ihrem Leben sowohl positive als auch negative Aufmerksamkeit bekommen hat, die ihr zum Schluss zum Verhängnis wurde.
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