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Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2017

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

17,2/11,9/2,3 cm

Gewicht

219 g

Farbe

Wollweiß

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-200-0

Beschreibung

Rezension

"Plädoyer für den Anstand - Es ist nicht nur Donald Trump, die Welt ist rücksichtsloser geworden. Und die Frage drängender denn je: Was kann der Einzelne dagegen tun?" DIE ZEIT
"Insbesondere in den 'sozialen' Netzwerken sieht Hacke den Anstand abhanden gekommen. Dort inszeniere sich das Individuum immer wieder neu und versuche so, sich mit allen Mitteln Aufmerksamkeit zu verschaffen. Für Axel Hacke bleiben dabei elementare Kategorien wie Solidarität und Gemeinsinn auf der Strecke." Jürgen Deppe, NDR Kultur
„Hacke versucht zu beschreiben, wie wir in dieser komplexen Welt wenigstens noch uns selbst im Fokus haben können und auch in diesen schwierigen Zeiten, zumindest durch unsere individuellen Handlungen, so etwas wie Anstand hinkriegen.“ Armin Nassehi, Schweizer Fernsehen „Philo-Stammtisch“
"Hackes Buch ist keine plumpe Polemik gegen Wutbürger. An vielen Stellen formuliert er auch Zweifel und Fragen, zitiert Erich Kästner, Norbert Elias oder Marc Aurel und versucht zu verstehen, woher dieser Unmut kommt." Marcus Thielking, Sächsische Zeitung
"Ein Manifest der Menschlichkeit gegen die 'Seelenblindheit' in schwierigen Zeiten." Christian Bleher, Bayerische Schule
"Ein jedermann anregendes Plädoyer, 'in schwierigen Zeiten' über das Zusammenleben in der Gesellschaft und im Alltag nachzudenken." Reinhold Heckmann, ekz
"Neben Roger Willemsens 'Wer wir waren' eine der wertvollsten Neuerscheinungen dieses Jahres, sprachlich brillant, trotz philosophischer Substanz zugänglich für jedermann und Anstoß für mancherlei weiterführende Gedanken." Frank Becker, Musenblätter
"Ein Augen- und Herzensöffner." Stefan Gohlisch, Neue Presse
"Axel Hacke hat ein Plädoyer für den Anstand geschrieben. Sein Buch kommt zur rechten Zeit." Melanie Mühl, Frankfurter Allgemeine Woche
"Mit diesem Buch ist Staat zu machen.“ Denis Scheck, ARD Druckfrisch

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2017

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

17,2/11,9/2,3 cm

Gewicht

219 g

Farbe

Wollweiß

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-200-0

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: info@kunstmann.de

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Ein must-have Buch

Hundertmorgenwald am 17.11.2017

Bewertungsnummer: 1062805

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Wir leben in schwierigen Zeiten. Jeder von uns kennt Situation, wo er selber oder andere völlig unangemessen angepöbelt werden, mit einer Aggressivität, die uns die Sprache verschlägt. Axel Hacke nimmt sich in diesem Buch der schwierigen Frage über den Anstand an. Erstmal muss überhaupt geklärt werden, was ist denn Anstand? Seine Erläuterungen, Gedanken und Analysen kleidet er in ein Gespräch mit einem Freund. Was für Auswirkungen hat die Globalisierung und das Internet auf den Menschen? Gab es nicht schon immer Leute, die Parolen rausgehauen haben? Was hat sich verändert, das wir es plötzlich so deutlich und überall mitbekommen? Warum sind die Pöbler wie sie sind? Warum hauen sie mit einer solchen Aggressivität um sich? Und was können wir gegen all das tun? So wohl im Internet als auch ganz allgemein? Meine Meinung: Ein ganz wunderbares Buch, das erklärt und nachdenklich macht. Mir persönlich hat es sehr geholfen, den Frust- und Wutbürger besser zu verstehen. Ja, ich möchte sogar sagen, es hat mir geholfen, Mitgefühl zu entwickeln. Generell bin ich ja ein sehr empathischer Mensch, aber auf Intoleranz habe ich bisher immer nur mit Intoleranz reagiert. Das hat sich verändert. Ich denke jetzt eher: "Du arme Socke!". Unteranderem haben mir dabei zwei Aspekte des Buches gut geholfen. "Weil wir, ich sag`s schon wieder, in einer komplizierten Welt leben, in der im Riesenraum des Internets und der Globalisierung dauernd Dinge zusammenstoßen, die andernfalls irgendwie easy aneinander vorbeischweben würden. Und weil es eben ein Unterschied ist, ob man sich gegenüber sitzt und sich die Dinge ins Gesicht sagen muss oder man über seine Computertastatur gebeugt mal eben etwas in den Raum hinauströtet, und dann Kaffee kochen geht und die Sache vergisst, während der andere einen Eisbeutel auf die Beule legt, die ihm mit der erwähnten Rassismus-Keule geschlagen worden ist, oder wutschäumend eine Antwort verfasst, die der erste aber schon nicht mehr liest, weil er, wie gesagt, Kaffee kocht und dann seine Mutter anrufen muss.Und aus dem Baumarkt muss er ja auch noch was besorgen." Zusammen mit Axel Hackes Erläuterungen, warum Menschen ihre Keule mal in die Runde werfen, ziehe ich für mich die Schlussfolgerung daraus: Lass den anderen wüten, er meint nicht mich. Und wenn die Keule angeflogen kommt, gehe einfach einen Schritt zu Seite. Den er sitzt eh schon nicht mehr hinter dem PC. (Als Anmerkung: Die Rede ist von dem einfach Wutbürger, nicht von waschechten Nazis, die Asylantenheime abfackeln.) Der zweite Aspekt, der mir geholfen hat, hat ebenfalls mit meinem gewachsenem Verständnis zu tun, warum manche Menschen aggressiv sind. Viele sind überfordert mit unsere neuen Welt, fühlen sich verunsichert und ausgeliefert. Da es mir nicht so geht, kann ich es mir doch eigentlich leisten, etwas Nachsicht zu üben, wenn ich beim Bäcker angerempelt werde, statt gleich zurück zu meckern. " "Ich meine nicht nur >in Notsituationen<, ich meine ganz grundsätzlich: immer erst einmal den Menschen freundlich begegnen." "Warum sollte man das tun?" "Vielleicht, weil es der einzige Weg ist, die Welt wirklich zum Positiven hin zu verändern. Du wirst scheitern, wenn du versuchst, andere Menschen zu ändern, denn der einzige Mensch, den du wirklich ändern kannst, bist du selbst. Und wenn du selbst der Welt freundlicher entgegentrittst, hast du die möglicherweiße schon ein wenig gebessert." [....] "Freundlichkeit wird ausgenutzt." "Ich habe ja nicht gesagt, dass du blöd sein sollst." " In seinen Gedanken des Wutbürgers gegenüber wirkt er keinesfalls arrogant, sondern er versucht zu verstehen. Das war mir sehr sympathisch, denn ich hatte vorher schon arrogant Gedanken. Einziger Kritikpunkt ist, dass alles in einem durchgeschrieben ist. Ich hätte mir Kapitel gewünscht, in denen man doch schneller mal nachschlagen kann. Aber es lässt sich trotzdem leicht lesen und es ist sehr verständlich geschrieben. Für mich ein must-have Buch. Neben "Die Macht der Geographie" von Tim Marshall ist dieses Werk mein Sachbuch des Jahres.

Ein must-have Buch

Hundertmorgenwald am 17.11.2017
Bewertungsnummer: 1062805
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Wir leben in schwierigen Zeiten. Jeder von uns kennt Situation, wo er selber oder andere völlig unangemessen angepöbelt werden, mit einer Aggressivität, die uns die Sprache verschlägt. Axel Hacke nimmt sich in diesem Buch der schwierigen Frage über den Anstand an. Erstmal muss überhaupt geklärt werden, was ist denn Anstand? Seine Erläuterungen, Gedanken und Analysen kleidet er in ein Gespräch mit einem Freund. Was für Auswirkungen hat die Globalisierung und das Internet auf den Menschen? Gab es nicht schon immer Leute, die Parolen rausgehauen haben? Was hat sich verändert, das wir es plötzlich so deutlich und überall mitbekommen? Warum sind die Pöbler wie sie sind? Warum hauen sie mit einer solchen Aggressivität um sich? Und was können wir gegen all das tun? So wohl im Internet als auch ganz allgemein? Meine Meinung: Ein ganz wunderbares Buch, das erklärt und nachdenklich macht. Mir persönlich hat es sehr geholfen, den Frust- und Wutbürger besser zu verstehen. Ja, ich möchte sogar sagen, es hat mir geholfen, Mitgefühl zu entwickeln. Generell bin ich ja ein sehr empathischer Mensch, aber auf Intoleranz habe ich bisher immer nur mit Intoleranz reagiert. Das hat sich verändert. Ich denke jetzt eher: "Du arme Socke!". Unteranderem haben mir dabei zwei Aspekte des Buches gut geholfen. "Weil wir, ich sag`s schon wieder, in einer komplizierten Welt leben, in der im Riesenraum des Internets und der Globalisierung dauernd Dinge zusammenstoßen, die andernfalls irgendwie easy aneinander vorbeischweben würden. Und weil es eben ein Unterschied ist, ob man sich gegenüber sitzt und sich die Dinge ins Gesicht sagen muss oder man über seine Computertastatur gebeugt mal eben etwas in den Raum hinauströtet, und dann Kaffee kochen geht und die Sache vergisst, während der andere einen Eisbeutel auf die Beule legt, die ihm mit der erwähnten Rassismus-Keule geschlagen worden ist, oder wutschäumend eine Antwort verfasst, die der erste aber schon nicht mehr liest, weil er, wie gesagt, Kaffee kocht und dann seine Mutter anrufen muss.Und aus dem Baumarkt muss er ja auch noch was besorgen." Zusammen mit Axel Hackes Erläuterungen, warum Menschen ihre Keule mal in die Runde werfen, ziehe ich für mich die Schlussfolgerung daraus: Lass den anderen wüten, er meint nicht mich. Und wenn die Keule angeflogen kommt, gehe einfach einen Schritt zu Seite. Den er sitzt eh schon nicht mehr hinter dem PC. (Als Anmerkung: Die Rede ist von dem einfach Wutbürger, nicht von waschechten Nazis, die Asylantenheime abfackeln.) Der zweite Aspekt, der mir geholfen hat, hat ebenfalls mit meinem gewachsenem Verständnis zu tun, warum manche Menschen aggressiv sind. Viele sind überfordert mit unsere neuen Welt, fühlen sich verunsichert und ausgeliefert. Da es mir nicht so geht, kann ich es mir doch eigentlich leisten, etwas Nachsicht zu üben, wenn ich beim Bäcker angerempelt werde, statt gleich zurück zu meckern. " "Ich meine nicht nur >in Notsituationen<, ich meine ganz grundsätzlich: immer erst einmal den Menschen freundlich begegnen." "Warum sollte man das tun?" "Vielleicht, weil es der einzige Weg ist, die Welt wirklich zum Positiven hin zu verändern. Du wirst scheitern, wenn du versuchst, andere Menschen zu ändern, denn der einzige Mensch, den du wirklich ändern kannst, bist du selbst. Und wenn du selbst der Welt freundlicher entgegentrittst, hast du die möglicherweiße schon ein wenig gebessert." [....] "Freundlichkeit wird ausgenutzt." "Ich habe ja nicht gesagt, dass du blöd sein sollst." " In seinen Gedanken des Wutbürgers gegenüber wirkt er keinesfalls arrogant, sondern er versucht zu verstehen. Das war mir sehr sympathisch, denn ich hatte vorher schon arrogant Gedanken. Einziger Kritikpunkt ist, dass alles in einem durchgeschrieben ist. Ich hätte mir Kapitel gewünscht, in denen man doch schneller mal nachschlagen kann. Aber es lässt sich trotzdem leicht lesen und es ist sehr verständlich geschrieben. Für mich ein must-have Buch. Neben "Die Macht der Geographie" von Tim Marshall ist dieses Werk mein Sachbuch des Jahres.

Axel Hacke beschäftigt sich…

leserattebremen aus Berlin am 10.11.2017

Bewertungsnummer: 2710971

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Axel Hacke beschäftigt sich in seinem aktuellen Buch mit der Frage, was Anstand eigentlich bedeutet und ob er in unserer Gesellschaft heute weitestgehend verloren gegangen ist. Eine Frage, die viele Bereiche anspricht und mit der er einen Nerv trifft. Angesichts von Pöbeleien im Internet, Hetzkampagnen in sozialen Medien und auch dem Einzug der AFD in den Deutschen Bundestag müssen wir uns alle die Frage stellen, wie wir miteinander umgehen wollen. Der rote Faden seines Buches ist das Gespräch mit einem Freund im Biergarten, während dem sie immer wieder auf die Frage von Anstand, Respekt, miteinander umgehen und miteinander reden können kommen. Nach einem kurzen Dialog schiebt der Autor dann seine Überlegungen zu dem Thema ein, beruft sich auf weiter Autoren und Denker, die sich auch schon diese Fragen gestellt haben. All dies geschieht auf höchst kurzweilige und unterhaltsame Art, die für den Leser sehr ansprechend ist. Hacke läuft nie Gefahr, sich im Elfenturm der Wissenschaft wiederzufinden, wo keiner ihn mehr versteht. Im Gegenteil, er hat ein Buch geschrieben, dass gerade durch seine leichte Lesbarkeit und lockere Art alle Menschen anspricht, die sich für das Thema interessieren. Meiner Meinung nach sollte Axel Hackes neues Buch „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ Pflichtlektüre sein. Es gibt viele sehr gute Denkanstöße für die alltägliche Debatte und dennoch bleibt sehr klar: eine Zauberlösung gibt es nicht, wir müssen uns alle jeden Tag wieder Fragen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.

Axel Hacke beschäftigt sich…

leserattebremen aus Berlin am 10.11.2017
Bewertungsnummer: 2710971
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Axel Hacke beschäftigt sich in seinem aktuellen Buch mit der Frage, was Anstand eigentlich bedeutet und ob er in unserer Gesellschaft heute weitestgehend verloren gegangen ist. Eine Frage, die viele Bereiche anspricht und mit der er einen Nerv trifft. Angesichts von Pöbeleien im Internet, Hetzkampagnen in sozialen Medien und auch dem Einzug der AFD in den Deutschen Bundestag müssen wir uns alle die Frage stellen, wie wir miteinander umgehen wollen. Der rote Faden seines Buches ist das Gespräch mit einem Freund im Biergarten, während dem sie immer wieder auf die Frage von Anstand, Respekt, miteinander umgehen und miteinander reden können kommen. Nach einem kurzen Dialog schiebt der Autor dann seine Überlegungen zu dem Thema ein, beruft sich auf weiter Autoren und Denker, die sich auch schon diese Fragen gestellt haben. All dies geschieht auf höchst kurzweilige und unterhaltsame Art, die für den Leser sehr ansprechend ist. Hacke läuft nie Gefahr, sich im Elfenturm der Wissenschaft wiederzufinden, wo keiner ihn mehr versteht. Im Gegenteil, er hat ein Buch geschrieben, dass gerade durch seine leichte Lesbarkeit und lockere Art alle Menschen anspricht, die sich für das Thema interessieren. Meiner Meinung nach sollte Axel Hackes neues Buch „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ Pflichtlektüre sein. Es gibt viele sehr gute Denkanstöße für die alltägliche Debatte und dennoch bleibt sehr klar: eine Zauberlösung gibt es nicht, wir müssen uns alle jeden Tag wieder Fragen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.

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Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen

von Axel Hacke

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