Produktbild: Die Karte des Piri Re'is
Band 6290

Die Karte des Piri Re'is Das vergessene Wissen der Araber und die Entdeckung Amerikas

Aus der Reihe Beck Paperback
6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2017

Abbildungen

mit 58 Abbildungen und 4 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/2,5 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71351-4

Beschreibung

Rezension

"Eine längst überfällige Würdigung der wissenschaftlichen Errungenschaften arabisch-islamischer Forscher."

Sinan Recber, ZEIT Wissen, 17. Oktober 2017

"Sind die Araber vor Kolumbus selbst über den Atlantik gesegelt? (Sezgins) Indizien sind zweifellos diskussionswürdig." 


Klaus Taschwer, 


Der Standard, 30. August 2017


Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2017

Abbildungen

mit 58 Abbildungen und 4 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/2,5 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71351-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Das vergessene Wissen der Araber und die Entdeckung Amerikas

Sikal am 11.09.2017

Bewertungsnummer: 1047019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eines gleich vorweg: Die Karte des Piri Re’is ist in manchen Kreisen als Mythos wohl gut bekannt und sorgt für einiges an Gesprächsstoff und Verwirrung – mit diesen Mythen hat das hier beschriebene Buch sehr wenig bis gar nichts zu tun. Weltverschwörungsanhänger oder solche die glauben, die Karte des Piri Re’is wäre aus einem UFO fotografiert, sei gesagt, dass dieses Buch nicht den Mythos um die Karte beschreibt oder gar erweitert, sondern mit wissenschaftlichem Vorgehen die tatsächlichen Hintergründe der Karte untersucht. Susanne Billig hat auf Grund von Untersuchungen Fuat Sezgins, Professor für Geschichte der Naturwissenschaften, ein Buch geschaffen, welches nur wenig Spielraum für oben genannte Mythen lässt. Akribisch werden die Errungenschaften der arabisch-islamischen Welt und deren Einfluss auf den Westen dargestellt und erläutert. Um die Herkunft der im Titel genannten Karte zu hinterfragen, wird bis zurück ins neunte Jahrhundert gegangen und Astronomie, Nautik, Geografie und Kartografie der arabischen Raumes erläutert. Die Autorin greift hier ausschließlich auf die Forschungsergebnisse von Fuat Sezgin zurück und versucht chronologisch-sachlich die Vorgeschichte zur Karte und die Entdeckung Amerikas mithilfe dieser und weiterer Karten zu erklären. Leider sind die Charakteristiken einzelner astronomischer und nautischer Gerätschaften zwar technisch beschrieben, jedoch sind die Bezüge zu den Bildern nicht gegeben. Somit wird es für technisch unversierte Leser unmöglich, die tatsächlichen Funktionsweisen der einzelnen Hilfsmittel der Astronomie oder Nautik zu durchschauen. Hinzu kommt, dass hier sehr wissenschaftlich vorgegangen wird und der Werdegang der arabisch-islamischen Wissenschaft im westlichen Raum einer Aufzählung von Fakten gleichkommt, was den Lesefluss jedoch sehr hemmt. Auch stellt sich im Laufe des Buches heraus, dass der Zusammenhang der Karte und der wissenschaftlichen Erkenntnisse eher auf Indizien beruhen als auf tatsächliche Fakten – was die Arbeit des Herrn Fuat Sezgin oder Susanne Billigs auf keinen Fall schmälern soll. Definitiv klar nach dieser Lektüre ist, dass die Karte durch Menschenhand entstanden ist und sämtliche Mythen zur Karte Unfug sind. Definitiv klar ist auch, dass dieses Buch weitere Fragen aufwirft – vor allem, was den Umgang der westlichen, angeblich so sehr aufgeklärten Welt mit der Geschichtsschreibung betrifft. Aber auch hier gilt wie so oft, „Die Geschichte schreiben die Sieger“. Fazit: Wenn es auch passagenweise schwierig zu lesen ist, es immer wieder Wiederholungen gibt und die Erklärungen schwer aus den Bildern herauszulesen sind, so ruft dieses Buch dennoch auf, die eigene Denkweise zu hinterfragen. Lange wurden uns geschichtliche Fakten in der Schule eingetrichtert, welche wir heute nicht mehr in Frage stellen. Dieses Buch leitet wieder dazu an, sich ein eigenes Bild zu machen – von der Entdeckung Amerikas, aber auch von der Geschichtsschreibung im Allgemeinen.

Das vergessene Wissen der Araber und die Entdeckung Amerikas

Sikal am 11.09.2017
Bewertungsnummer: 1047019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eines gleich vorweg: Die Karte des Piri Re’is ist in manchen Kreisen als Mythos wohl gut bekannt und sorgt für einiges an Gesprächsstoff und Verwirrung – mit diesen Mythen hat das hier beschriebene Buch sehr wenig bis gar nichts zu tun. Weltverschwörungsanhänger oder solche die glauben, die Karte des Piri Re’is wäre aus einem UFO fotografiert, sei gesagt, dass dieses Buch nicht den Mythos um die Karte beschreibt oder gar erweitert, sondern mit wissenschaftlichem Vorgehen die tatsächlichen Hintergründe der Karte untersucht. Susanne Billig hat auf Grund von Untersuchungen Fuat Sezgins, Professor für Geschichte der Naturwissenschaften, ein Buch geschaffen, welches nur wenig Spielraum für oben genannte Mythen lässt. Akribisch werden die Errungenschaften der arabisch-islamischen Welt und deren Einfluss auf den Westen dargestellt und erläutert. Um die Herkunft der im Titel genannten Karte zu hinterfragen, wird bis zurück ins neunte Jahrhundert gegangen und Astronomie, Nautik, Geografie und Kartografie der arabischen Raumes erläutert. Die Autorin greift hier ausschließlich auf die Forschungsergebnisse von Fuat Sezgin zurück und versucht chronologisch-sachlich die Vorgeschichte zur Karte und die Entdeckung Amerikas mithilfe dieser und weiterer Karten zu erklären. Leider sind die Charakteristiken einzelner astronomischer und nautischer Gerätschaften zwar technisch beschrieben, jedoch sind die Bezüge zu den Bildern nicht gegeben. Somit wird es für technisch unversierte Leser unmöglich, die tatsächlichen Funktionsweisen der einzelnen Hilfsmittel der Astronomie oder Nautik zu durchschauen. Hinzu kommt, dass hier sehr wissenschaftlich vorgegangen wird und der Werdegang der arabisch-islamischen Wissenschaft im westlichen Raum einer Aufzählung von Fakten gleichkommt, was den Lesefluss jedoch sehr hemmt. Auch stellt sich im Laufe des Buches heraus, dass der Zusammenhang der Karte und der wissenschaftlichen Erkenntnisse eher auf Indizien beruhen als auf tatsächliche Fakten – was die Arbeit des Herrn Fuat Sezgin oder Susanne Billigs auf keinen Fall schmälern soll. Definitiv klar nach dieser Lektüre ist, dass die Karte durch Menschenhand entstanden ist und sämtliche Mythen zur Karte Unfug sind. Definitiv klar ist auch, dass dieses Buch weitere Fragen aufwirft – vor allem, was den Umgang der westlichen, angeblich so sehr aufgeklärten Welt mit der Geschichtsschreibung betrifft. Aber auch hier gilt wie so oft, „Die Geschichte schreiben die Sieger“. Fazit: Wenn es auch passagenweise schwierig zu lesen ist, es immer wieder Wiederholungen gibt und die Erklärungen schwer aus den Bildern herauszulesen sind, so ruft dieses Buch dennoch auf, die eigene Denkweise zu hinterfragen. Lange wurden uns geschichtliche Fakten in der Schule eingetrichtert, welche wir heute nicht mehr in Frage stellen. Dieses Buch leitet wieder dazu an, sich ein eigenes Bild zu machen – von der Entdeckung Amerikas, aber auch von der Geschichtsschreibung im Allgemeinen.

»Wenn Ptolemäus zu unserer…

Igelmanu aus Mülheim am 06.09.2017

Bewertungsnummer: 2710454

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Wenn Ptolemäus zu unserer Zeit lebte, würde er sich wundern, dass – trotz der Vorteile, über die wir verfügen – unsere Asienkarten so unvollkommen sind, wo doch die Tabellen des Abu l-Fida‘, des Nasir ad-Din, des Ulugh Beg und die Geschichte Timurs von Scharafaddin uns seit langem in einer europäischen Sprache zugänglich sind.« Christoph Kolumbus entdeckte Amerika und die Errungenschaften der Griechen bildeten den Auftakt der exakten Wissenschaften: Zwei Thesen, die auf den Prüfstand gehören und in diesem Buch untersucht werden. Susanne Billig hat einen Ausschnitt der umfangreichen Forschungsarbeiten von Fuat Sezgin für dieses Buch zusammengefasst. Fuat Sezgin ist emeritierter Professor für Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Frankfurt und Gründer des Instituts für Geschichte der arabisch-islamischen Wissenschaften. Im zentralen Mittelpunkt steht die Frage, ob die Araber noch vor Kolumbus nach Amerika segelten. Zudem ist Sezgin daran gelegen, die Leistungen und Entdeckungen der Araber zu würdigen, klarzustellen, dass sie die Grundlage für alle möglichen weiteren wissenschaftlichen Fortschritte bildeten und dass ohne die Vorarbeit arabischer Wissenschaftler dem Abendland so manches nicht geglückt wäre. „Sein wichtigstes Anliegen besteht darin, der arabischsprachigen Welt des Mittelalters und der frühen Neuzeit in der Universalgeschichte der Wissenschaften ihren gebührenden Platz einzuräumen.“ Das Buch ist sehr gut gegliedert, beginnt mit der Vermittlung von Grundlagen, um dann weiter aufzubauen. Schon die Grundlagenkapitel sind hochinteressant! Da geht es um Astronomie, Sternwarten und astronomische Instrumente, um Seefahrt und Nautik, um Geografie und Kartografie. Ich habe wirklich gestaunt, welch hohen wissenschaftlichen Stand die Araber schon zu einem solch frühen Zeitpunkt hatten! Die Bestimmung des Längengrads war ihnen beispielsweise schon Jahrhunderte vor den Portugiesen möglich! Erst der letzte Teil des Buchs befasst sich mit der im Titel genannten Karte (und weiteren). Ein sehr schöner Abschnitt und dank der umfangreichen Vorarbeit versteht man als Leser die dargestellte Problematik. Ich fand es aber sehr schade, dass die Karten nur in so kleinen Abbildungen vorlagen – ich konnte kaum etwas erkennen! Das hat mich wirklich geärgert, denn ich schaue mir Karten so gerne an und hatte hier wirklich bessere Darstellungen erwartet. Den gleichen Gedanken hatte ich übrigens an sehr vielen Stellen im Buch, denn auch andere Bilder (zum Beispiel astronomischer Instrumente) hätte ich gerne genauer betrachtet. Zumal wenn einem im Text vorgeschwärmt wird, wie wunderschön ein bestimmtes Instrument aussehen würde und dann sieht man nur eine kleine Schwarzweißabbildung davon! Ohne den Umfang des Buchs erhöhen zu müssen, wäre ein Hinzufügen großer Abbildungen und Karten möglich gewesen, es gibt nämlich durchaus Kürzungspotential im Text. Im Eingangsteil des Buchs beispielsweise hätte man gleich mehrere Seiten einsparen können. Da wird nämlich im ersten Kapitel praktisch das komplette Inhaltsverzeichnis in Sätzen ausformuliert dargebracht, eine Wiederholung, die nicht nötig gewesen wäre. Auch im weiteren Verlauf des Buchs fielen mir mehrfach Wiederholungen auf. Noch etwas hat mich gestört. Für mein Empfinden war die Darstellung leider generell sehr einseitig. Ich bin überzeugt davon, dass arabische Wissenschaftler unglaublich viel geleistet und viele Grundsteine gelegt haben, aber hier scheinen sie der Dreh- und Angelpunkt für gefühlt alles zu sein, was wertvoll, wichtig und gut ist. Ich kann mir nicht helfen, aber eine neutralere Darstellung hätte auf mich noch glaubwürdiger gewirkt. Fazit: Sehr interessante Thematik, gut aufgebaut dargestellt. Nur leider mit viel zu kleinen Karten / Abbildungen.

»Wenn Ptolemäus zu unserer…

Igelmanu aus Mülheim am 06.09.2017
Bewertungsnummer: 2710454
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Wenn Ptolemäus zu unserer Zeit lebte, würde er sich wundern, dass – trotz der Vorteile, über die wir verfügen – unsere Asienkarten so unvollkommen sind, wo doch die Tabellen des Abu l-Fida‘, des Nasir ad-Din, des Ulugh Beg und die Geschichte Timurs von Scharafaddin uns seit langem in einer europäischen Sprache zugänglich sind.« Christoph Kolumbus entdeckte Amerika und die Errungenschaften der Griechen bildeten den Auftakt der exakten Wissenschaften: Zwei Thesen, die auf den Prüfstand gehören und in diesem Buch untersucht werden. Susanne Billig hat einen Ausschnitt der umfangreichen Forschungsarbeiten von Fuat Sezgin für dieses Buch zusammengefasst. Fuat Sezgin ist emeritierter Professor für Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Frankfurt und Gründer des Instituts für Geschichte der arabisch-islamischen Wissenschaften. Im zentralen Mittelpunkt steht die Frage, ob die Araber noch vor Kolumbus nach Amerika segelten. Zudem ist Sezgin daran gelegen, die Leistungen und Entdeckungen der Araber zu würdigen, klarzustellen, dass sie die Grundlage für alle möglichen weiteren wissenschaftlichen Fortschritte bildeten und dass ohne die Vorarbeit arabischer Wissenschaftler dem Abendland so manches nicht geglückt wäre. „Sein wichtigstes Anliegen besteht darin, der arabischsprachigen Welt des Mittelalters und der frühen Neuzeit in der Universalgeschichte der Wissenschaften ihren gebührenden Platz einzuräumen.“ Das Buch ist sehr gut gegliedert, beginnt mit der Vermittlung von Grundlagen, um dann weiter aufzubauen. Schon die Grundlagenkapitel sind hochinteressant! Da geht es um Astronomie, Sternwarten und astronomische Instrumente, um Seefahrt und Nautik, um Geografie und Kartografie. Ich habe wirklich gestaunt, welch hohen wissenschaftlichen Stand die Araber schon zu einem solch frühen Zeitpunkt hatten! Die Bestimmung des Längengrads war ihnen beispielsweise schon Jahrhunderte vor den Portugiesen möglich! Erst der letzte Teil des Buchs befasst sich mit der im Titel genannten Karte (und weiteren). Ein sehr schöner Abschnitt und dank der umfangreichen Vorarbeit versteht man als Leser die dargestellte Problematik. Ich fand es aber sehr schade, dass die Karten nur in so kleinen Abbildungen vorlagen – ich konnte kaum etwas erkennen! Das hat mich wirklich geärgert, denn ich schaue mir Karten so gerne an und hatte hier wirklich bessere Darstellungen erwartet. Den gleichen Gedanken hatte ich übrigens an sehr vielen Stellen im Buch, denn auch andere Bilder (zum Beispiel astronomischer Instrumente) hätte ich gerne genauer betrachtet. Zumal wenn einem im Text vorgeschwärmt wird, wie wunderschön ein bestimmtes Instrument aussehen würde und dann sieht man nur eine kleine Schwarzweißabbildung davon! Ohne den Umfang des Buchs erhöhen zu müssen, wäre ein Hinzufügen großer Abbildungen und Karten möglich gewesen, es gibt nämlich durchaus Kürzungspotential im Text. Im Eingangsteil des Buchs beispielsweise hätte man gleich mehrere Seiten einsparen können. Da wird nämlich im ersten Kapitel praktisch das komplette Inhaltsverzeichnis in Sätzen ausformuliert dargebracht, eine Wiederholung, die nicht nötig gewesen wäre. Auch im weiteren Verlauf des Buchs fielen mir mehrfach Wiederholungen auf. Noch etwas hat mich gestört. Für mein Empfinden war die Darstellung leider generell sehr einseitig. Ich bin überzeugt davon, dass arabische Wissenschaftler unglaublich viel geleistet und viele Grundsteine gelegt haben, aber hier scheinen sie der Dreh- und Angelpunkt für gefühlt alles zu sein, was wertvoll, wichtig und gut ist. Ich kann mir nicht helfen, aber eine neutralere Darstellung hätte auf mich noch glaubwürdiger gewirkt. Fazit: Sehr interessante Thematik, gut aufgebaut dargestellt. Nur leider mit viel zu kleinen Karten / Abbildungen.

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Die Karte des Piri Re'is

von Susanne Billig

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  • Produktbild: Die Karte des Piri Re'is
  • Vorwort. Von Detlev Quintern 

    Erster Teil

    Konnten die Araber nach Amerika segeln?


    1. Vergessenes Wissen 


    Die Wissenschaften wurden nicht in Griechenland geboren – Der verkannte Beitrag der arabisch-islamischen Geografie – Wer entdeckte Amerika? 

    2. Die Geburt der arabischen Wissenschaften 

    Ein neues Großreich entsteht – Frühe Offenheit – Eine Übersetzungsbewegung beginnt – Persischer und indischer Einfluss – Ursachen der raschen kulturellen Entwicklung – Die islamische Religion fördert die Wissenschaften 37  – Koran und Hadithe – Exegese und Geschichtsschreibung 

    Zweiter Teil

    Die arabische Astronomie


    3. Die wichtigsten arabischen Astronomen
     – Ideen und Werke Sterne, Himmel, Horizont – Der Aufbau des Kosmos – Die Taumelbewegung der Erde – Der Almagest gibt Impulse – Das «Haus der Weisheit» – Die mathematische Astronomie explodiert – Große Namen des 9. und 10.Jahrhunderts – Erste systematische Experimente im 11.Jahrhundert – Kampf gegen das ptolemäische System 

    4. Die großen Sternwarten 

    Erste arabisch-islamische Sternwarten in Bagdad – Sternwarten in Persien – Sternwarten in Nordafrika – Die Sternwarte von Maragh – Die Sternwarte von Istanbul – Die Sternwarte von Samarkand – Sternwarten im Mogulreich von Indien 

    5. Astronomische Instrumente 

    Die Optimierung der Astrolabien – Der transportable Quadrant und das umfassende Instrument – Rubinkästchen und Torquetum – Äquatorien 

    6. Wie die arabische Astronomie im Abendland weiterlebte 

    Das Wissen wandert: Sizilien, Kreuzfahrer, Byzanz und Spanien – Kopernikus: auf den Schultern arabisch-islamischer Vorgänger – Beobachtungsinstrumente aus arabischer Hand – Tycho Brahe und die Sternwarte von Hven – Verachten und verschweigen 

    Dritter Teil

    Die arabische Nautik


    7. Die Kunst der arabischen Seefahrt 

    Segeln nach den Sternen – Längengradbestimmung auf hoher See – Vermessung riesiger Meeresstrecken – Wetter und Gezeiten – Selbstbewusste Nautiker – Sternhöhenmessung zur See: Der Jakobsstab – Der Kompass 

    8. Die arabische Nautik und der Westen 

    Breitenbestimmung und nautische Tabellen aus arabischer Hand – Portugiesen segeln mit dem Polarstern – Schätzung der zurückgelegten Strecke – Der Längengrad, die große Unbekannte – Die Übernahme von Jakobsstab und Quadrant – Der Kompass gelangt in den Westen 

    Vierter Teil

    Arabische Geografie und Kartografie


    9. Die arabische Reisegeografie 

    Wurzeln der beschreibenden Geografie – Ibn Churdadhbih: «Fliegende Fische mit Eulenköpfen» – «Ich fragte immer wieder jeden Menschen» – «Die Welt und ihre Wunder» – Die Blüte des 10.Jahrhunderts – Das Indienbuch des al-Biruni – Ibn Battuta, der Weltreisende – Chroniken und biografische Lexika – Leo Africanus: Lebendige Geografie im 16.Jahrhundert 

    10. Frühe Wurzeln der mathematischen Geografie  

    Frühe Vorstellungen von Himmel und Erde – Mathematische Geografie in Griechenland und im Römischen Reich – Marinos von Tyros – Projektionen und Klimata – Claudius Ptolemäus – Syrer tradieren das griechische Erbe – Perser führen die alten Quellen zusammen – Indische Mathematik und Astronomie 

    11. Die Anfänge der mathematischen Geografie in der arabischen Welt 

    Die arabische Geografie entsteht – Die Weltkarte der Ma'mun-Geografen – Al-Biruni und die mathematische Geografie als eigenständige Disziplin – Die Geometrie der Kugel – Breitenmessung an jedem beliebigen Tag 

    12. Die Blütezeit der arabischen Geografie 

    Europa in klaren Konturen – Qualitativer Sprung – Durchbruch in Maragh – Neue Weltkarten entstehen – Qutb adDin asch-Schirazi und die Portolankarten – Verschollene Werke – Erfasst: Kleinasien und der Ägäische Raum – Orient und Okzident fließen zusammen – Portugiesen finden erstaunlich präzise Karten vor – Die sogenannte Cantino-Karte – Der javanische Atlas – Die Vermessung des indischen Subkontinents – Die Karten des Piri Re'is 

    13. Europäische Entdeckungsreisen mit arabischen Karten Frühe Zeugnisse des arabischen Einflusses – Westliche Gehversuche in mathematischer Geografie – Die Geografie der «Göttlichen Komödie» – Die arabische Weltkarte in China – Die Karten des Marco Polo – Mühsame Annäherung an arabisches Wissen – Zufall und Ästhetik der Kartenwerke – Der Weltatlas des Nicolas Sanson d’Abbéville – Jean Dominique Cassini bringt den Durchbruch 

    Fünfter Teil Stiller Triumph der arabischen Wissenschaften

    14. Der sinkende Einfluss der arabischen Kultur in Europa 

    Kreuzzüge: Schwächung trotz technischer Überlegenheit – Invasion der Mongolen und Verlust der Iberischen Halbinsel – Portugal und Spanien übernehmen die Herrschaft über die Weltmeere 

    15. Die Weltkarte des Piri Re'is und die Entdeckung Amerikas  Arabische Vorstöße über den Atlantik – Logbücher und die Karte des Piri Re'is – Ungenaue Messungen abendländischer Seefahrer – Die Vorlage für die «Kolumbuskarte» – Das Logbuch des Kolumbus – Flüchtige Bekanntschaft mit der Antarktis – Südamerika auf der Karte des Alberto Cantino – Die «Magellanstraße», den Arabern längst bekannt – Die Karte von Juan de la Cosa – Brasilien im javanischen Atlas – Die Weltkarte des Fra Mauro – Araber zeigten den Weg nach Amerika 

    Zum SchlussPerspektivenwechsel 

    Anhang

    Dank 

    Schriften von Fuat Sezgin 

    Anmerkungen 

    Bildnachweis 

    Personenregister