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Das Tagebuch der Menschheit Was die Bibel über unsere Evolution verrät

5

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31621

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.11.2017

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19/12,6/4 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

The Good Book of Human Nature. An Evolutionary Reading of the Bible

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-63133-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ihr Versuch, die Bibel in einer biologisch-anthropologisch inspirierten Perspektive ganz anders als bisher üblich zu lesen, überzeugt durch entschiedenen Mut zu Originalität und Selbstdenken. ("Die Welt")
Eine Offenbarung (eine intellektuelle)! Leser dieses Buches werden die Bibel nie mehr auf dieselbe Weise betrachten wie zuvor ("Michael Tomasello")
tolles Buch ... wahnsinnig interessant. ("SRF 2 Kultur")
beeindruckend eigenwillige Analysen biblischer Texte. ("Neue Zürcher Zeitung")
auch für Heiden und Atheisten spannend. ("Neues Deutschland")
Die Bibel hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum - sie enthält zeitlose Botschaften für alle... Carel von Schaik und Kai Michel bringen es auf den Punkt... ("P.M.")
... erstaunlich auf der Höhe der theologischen Debatten... Die Autoren nennen die Bibel ein verdammt gutes Buch. Ihr eigenes Buch lädt zu ihrer Neuentdeckung und zu einer breiten Debatte ein. ("Publik-Forum")
Ein ungewöhnlicher und stellenweise amüsanter Blick auf das Buch der Bücher eine tolerante Weltsicht und wissenschaftliche Neugier vorausgesetzt. ("Deutschlandfunk")
Ein großer Wurf. Die Informationsfülle ist klug aufbereitet, der Stil ist angenehm klar. ("Deutschlandfunk")
Ein tolles Buch...ich kann es nur empfehlen. ("HR 2")

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Verkaufsrang

31621

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.11.2017

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

19/12,6/4 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

11. Auflage

Originaltitel

The Good Book of Human Nature. An Evolutionary Reading of the Bible

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-63133-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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spannend und innovativ

Bewertung aus Münchenbuchsee am 23.11.2018

Bewertungsnummer: 1150006

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr spannender, innovativer Ansatz mit überraschenden Erkenntnissen. Gut lesbar und exakt recherchiert. Wer die Bibel nicht kennt, bekommt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Bibel. Doch das Anliegen des Evolutionsbiologen Carel von Schik und des Historikers Kai Michel ist ein anderes; überzeugend zeigen sie auf, dass es sich lohnt, die Bibel aus einer evolutionären Perspektive heraus zu lesen: Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Erkenntnis durch, dass der homo sapiens seit dem Sesshaftwerden grosse Anpaasungsleistungen erbringen musste, um in dieser Welt der Katastrophen nicht unterzugehen. Hilfreich war dabei die religiöse Deutung der menschlichen Erfahrungen. Dabei spielten die intuitiv-individuelle Deutung des Lebens wie auch Religion in ihrer intellektuell-institutionellen Form eine grosse Rolle. Lesenswert sowohl für Fachleute wie auch für Laien: das Buch ist in einer gut lesbaren und verständlichen Sprache geschrieben.

spannend und innovativ

Bewertung aus Münchenbuchsee am 23.11.2018
Bewertungsnummer: 1150006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr spannender, innovativer Ansatz mit überraschenden Erkenntnissen. Gut lesbar und exakt recherchiert. Wer die Bibel nicht kennt, bekommt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Bibel. Doch das Anliegen des Evolutionsbiologen Carel von Schik und des Historikers Kai Michel ist ein anderes; überzeugend zeigen sie auf, dass es sich lohnt, die Bibel aus einer evolutionären Perspektive heraus zu lesen: Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Erkenntnis durch, dass der homo sapiens seit dem Sesshaftwerden grosse Anpaasungsleistungen erbringen musste, um in dieser Welt der Katastrophen nicht unterzugehen. Hilfreich war dabei die religiöse Deutung der menschlichen Erfahrungen. Dabei spielten die intuitiv-individuelle Deutung des Lebens wie auch Religion in ihrer intellektuell-institutionellen Form eine grosse Rolle. Lesenswert sowohl für Fachleute wie auch für Laien: das Buch ist in einer gut lesbaren und verständlichen Sprache geschrieben.

Die Bibel von einem Anthropolo…

Juti aus HD am 09.04.2022

Bewertungsnummer: 2766848

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Bibel von einem Anthropologen gelesen So haben durch das Sesshaftwerden der Menschen Probleme mit Krankheiten zugenommen, was zu dem großen Gesetzeswerk der Thora geführt hat. Mal versteht der Autor die Bibel eher wörtlich, wie bei der Erschaffung des Menschen, der zweimal erschaffen wurde, weil, der Sage nach (steht nicht in der Bibel) Adams erste Frau Lillith ihm weggelaufen ist, mal merkt man schon, dass der Autor theologische Bücher gelesen hat. Am wichtigsten sind dem Autor aber die 3 Naturen des Menschen. Die erste Natur sind die angeborenen Gefühle, die zweite Natur sind Gewohnheiten und Konventionen, die der Mensch in früher Kindheit verinnerlicht, die dritte Natur ist die Vernunft. Auch die Religion schwankt zwischen diesen Naturen, so gibt es eine intuitiv-individuelle Ebene der Religion, die im Alten Testament etwa durch die Psalme angesprochen wird. Ein weiteres Problem der Bibel ist der, der ersten Natur widersprechende Monotheismus, der sich erst im Laufe des Alten Testaments entwickelt und im Neuen Testament durch Damönen und Engel wieder relativiert wird. Hinzu kommt, die erst im 2. Jh. v. Chr. Einsetzende Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod mit der die aus dem griechischen Kulturraum stammende Gerechtigkeit des einzigen Gottes erfüllt werden kann. Sonst müsste man immer erklären, wieso der eine, gute Gott soviel schlechtes zulassen kann. Im letzten Kapitel wird gezeigt, dass die Wissenschaft ursprünglich nicht im Widerspruch zur Religion stand, sondern durch die intellektuell-institutionelle Ebene der Religion, die die dritte Natur des Menschen anspricht, gefördert wurde. Dieser intellektuelle Anspruch findet sich heute in der bestehenden Kirche mit ihren vielen Fachleuten, Bischöfen und Priester. Der Fall Gallilei wird als unterschiedliche Bibelexegese behandelt, erst im 19. Jh. liefen Wissenschaft und Religion wirklich auseinander. Alles spannend, aber immer ein wenig langatmig und vor allem die sinnlosen Zusammenfassungen am Ende jeden Kapitels kosten aus meiner Sicht die Bestnote.

Die Bibel von einem Anthropolo…

Juti aus HD am 09.04.2022
Bewertungsnummer: 2766848
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Bibel von einem Anthropologen gelesen So haben durch das Sesshaftwerden der Menschen Probleme mit Krankheiten zugenommen, was zu dem großen Gesetzeswerk der Thora geführt hat. Mal versteht der Autor die Bibel eher wörtlich, wie bei der Erschaffung des Menschen, der zweimal erschaffen wurde, weil, der Sage nach (steht nicht in der Bibel) Adams erste Frau Lillith ihm weggelaufen ist, mal merkt man schon, dass der Autor theologische Bücher gelesen hat. Am wichtigsten sind dem Autor aber die 3 Naturen des Menschen. Die erste Natur sind die angeborenen Gefühle, die zweite Natur sind Gewohnheiten und Konventionen, die der Mensch in früher Kindheit verinnerlicht, die dritte Natur ist die Vernunft. Auch die Religion schwankt zwischen diesen Naturen, so gibt es eine intuitiv-individuelle Ebene der Religion, die im Alten Testament etwa durch die Psalme angesprochen wird. Ein weiteres Problem der Bibel ist der, der ersten Natur widersprechende Monotheismus, der sich erst im Laufe des Alten Testaments entwickelt und im Neuen Testament durch Damönen und Engel wieder relativiert wird. Hinzu kommt, die erst im 2. Jh. v. Chr. Einsetzende Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod mit der die aus dem griechischen Kulturraum stammende Gerechtigkeit des einzigen Gottes erfüllt werden kann. Sonst müsste man immer erklären, wieso der eine, gute Gott soviel schlechtes zulassen kann. Im letzten Kapitel wird gezeigt, dass die Wissenschaft ursprünglich nicht im Widerspruch zur Religion stand, sondern durch die intellektuell-institutionelle Ebene der Religion, die die dritte Natur des Menschen anspricht, gefördert wurde. Dieser intellektuelle Anspruch findet sich heute in der bestehenden Kirche mit ihren vielen Fachleuten, Bischöfen und Priester. Der Fall Gallilei wird als unterschiedliche Bibelexegese behandelt, erst im 19. Jh. liefen Wissenschaft und Religion wirklich auseinander. Alles spannend, aber immer ein wenig langatmig und vor allem die sinnlosen Zusammenfassungen am Ende jeden Kapitels kosten aus meiner Sicht die Bestnote.

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