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Max Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2017

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/4 cm

Gewicht

680 g

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25649-1

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2017

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/4 cm

Gewicht

680 g

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25649-1

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Max Orths, Max

Bewertung am 22.02.2019

Bewertungsnummer: 328128

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Spiegel von sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20.Jahrhundert und einen seiner großen Künstler: Max Ernst. Es ist ein Panorama einer wahnwitzigen Zeit. Max Orths erzählt so lebendig und so mit Leidenschaft!

Max Orths, Max

Bewertung am 22.02.2019
Bewertungsnummer: 328128
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Spiegel von sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20.Jahrhundert und einen seiner großen Künstler: Max Ernst. Es ist ein Panorama einer wahnwitzigen Zeit. Max Orths erzählt so lebendig und so mit Leidenschaft!

Max, Max, Max!

FrauSchafski am 09.12.2018

Bewertungsnummer: 1154311

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kaum ein Buch hat mich in diesem Jahr so begeistert wie dieses. Da ich Kunstwissenschaft studiert habe und Surrealismus eines meiner Abschlussprüfungsthemen war, fühlte sich der Roman ein bisschen an wie Nachhausekommen - als würde ich überall auf alte Bekannte stoßen. Diesen Effekt hätte ich wohl nicht so deutlich verspürt, wenn Markus Orths seine Figuren nicht so unglaublich realistisch und absolut authentisch gestaltet hätte. Und so verfällt der Leser nach und nach Max Ernst. Er kann sich seinem Charme, seiner Anziehungskraft ebenso wenig entziehen wie die Frauen, die ihm im Laufe der Zeit begegnen. Dabei ist Max beileibe kein Heiliger, sondern exzentrisch, stur, trägt wahnhafte Züge, die aber für seine Kunst unabdingbar sind. Als Leser ist man live dabei, wie er zusammen mit anderen Künstlern den Surrealismus gebiert und zu einem der wichtigsten Künstler in diesem Genre wird. Das passiert vor der Hintergrund einer Zeitgeschichte, die nichts anderes als zerstörerisch ist. Die Mechanismen, die zur Machtübernahme der NSDAP führten, sowie die Gräuel des 2. Weltkrieges lassen den Leser einmal mehr fassungslos den Kopf schütteln. Und genau deswegen ist dieser Roman auch so aktuell wichtig, weil er, ohne mit dem erhobenen Finger zu drohen, aufzeigt, dass vor nicht einmal einem Jahrhundert nahezu ganz Europa auf der Flucht war. Zuletzt hat mich die Sprache tief beeindruck. Über große Strecken ist der Roman gut lesbar und doch gibt es immer wieder Stellen, die den Lesefluss aufbrechen und innehalten lassen. Dann strömen ungefilterte, wirr aneinander gereihte Gedanken des Künstlers und Surrealisten Max auf den Leser ein, die nur schwer zu verstehen oder gar nachvollziehen sind, dafür aber ganz wunderbar den Geist des Surrealismus literarisch transportieren. Fazit: Ein großer Roman über einen großen Künstler. Wahrscheinlich muss man eine gewisse Affinität zu Kunst - insbesondere der modernen - haben, um einen Zugang zu finden. Aber wem dies gelingt, wer offen und neugierig ist, den erwartet hier ein großartiges Leseerlebnis. Nicht weniger als 5 Sterne und ein Platz in meiner persönlicher Bücher-Bestenliste.

Max, Max, Max!

FrauSchafski am 09.12.2018
Bewertungsnummer: 1154311
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kaum ein Buch hat mich in diesem Jahr so begeistert wie dieses. Da ich Kunstwissenschaft studiert habe und Surrealismus eines meiner Abschlussprüfungsthemen war, fühlte sich der Roman ein bisschen an wie Nachhausekommen - als würde ich überall auf alte Bekannte stoßen. Diesen Effekt hätte ich wohl nicht so deutlich verspürt, wenn Markus Orths seine Figuren nicht so unglaublich realistisch und absolut authentisch gestaltet hätte. Und so verfällt der Leser nach und nach Max Ernst. Er kann sich seinem Charme, seiner Anziehungskraft ebenso wenig entziehen wie die Frauen, die ihm im Laufe der Zeit begegnen. Dabei ist Max beileibe kein Heiliger, sondern exzentrisch, stur, trägt wahnhafte Züge, die aber für seine Kunst unabdingbar sind. Als Leser ist man live dabei, wie er zusammen mit anderen Künstlern den Surrealismus gebiert und zu einem der wichtigsten Künstler in diesem Genre wird. Das passiert vor der Hintergrund einer Zeitgeschichte, die nichts anderes als zerstörerisch ist. Die Mechanismen, die zur Machtübernahme der NSDAP führten, sowie die Gräuel des 2. Weltkrieges lassen den Leser einmal mehr fassungslos den Kopf schütteln. Und genau deswegen ist dieser Roman auch so aktuell wichtig, weil er, ohne mit dem erhobenen Finger zu drohen, aufzeigt, dass vor nicht einmal einem Jahrhundert nahezu ganz Europa auf der Flucht war. Zuletzt hat mich die Sprache tief beeindruck. Über große Strecken ist der Roman gut lesbar und doch gibt es immer wieder Stellen, die den Lesefluss aufbrechen und innehalten lassen. Dann strömen ungefilterte, wirr aneinander gereihte Gedanken des Künstlers und Surrealisten Max auf den Leser ein, die nur schwer zu verstehen oder gar nachvollziehen sind, dafür aber ganz wunderbar den Geist des Surrealismus literarisch transportieren. Fazit: Ein großer Roman über einen großen Künstler. Wahrscheinlich muss man eine gewisse Affinität zu Kunst - insbesondere der modernen - haben, um einen Zugang zu finden. Aber wem dies gelingt, wer offen und neugierig ist, den erwartet hier ein großartiges Leseerlebnis. Nicht weniger als 5 Sterne und ein Platz in meiner persönlicher Bücher-Bestenliste.

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von Markus Orths

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