Otto hat immer eine Triefnase. Otto ist – verglichen mit anderen Kindern – ein bisschen kleiner und etwas schwach auf der Brust. Also beschließen seine Eltern, dass Otto sich erholen soll, in einer Kinderfreizeit am Meer. Otto ist gar nicht begeistert: Ein Sommer ohne Eltern – unvorstellbar. Freunde finden soll er, aber er kennt doch die anderen Kinder gar nicht. Und die Freizeitleiterin Frau Felgenkranz ist ihm auch nicht geheuer. Doch dann nimmt er seinen ganzen Mut zusammen und findet plötzlich Gefallen am Sandbuddeln, Baden und Fischeessen. Und die ein oder andere Freundschaft entsteht auch. Otto hätte gar nicht gedacht, dass Ferien ohne seine Eltern so schnell vergehen können.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Daggy
5/5
02.03.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Heimweh kann so weh tun
Die Altersangabe finde ich zu jung, ich würde das Buch eher ab 5 Jahren empfehlen.
Da muss Otto mit seinem schönen neuen roten Ball alleine an die Seefahren, wobei alleine nicht zutrifft, er fährt im Bus mit vielen Kindern, nur ohne seine Eltern. Er soll dort seinen Schnupfen loswerden. Ja und Otto ist von allem dort nicht begeistert, weder vom Essen, noch vom Schlafsaal, geschweige denn davon, dass alle Kinder mit seinem Ball spielen dürfen. Dann bekommt er wegen einer Wunde am Fuß mehre Aufmerksamkeit und schließlich wird er Totschützenkönig, ja und das begeistert auch Otto. Jetzt gehört er zur Gruppe und fühlt sich wohl, sogar der Schnupfen ist weg, als er nach Hause fährt.
Die Texte sind kurz und enden fast immer mit dem Buchtitel. Die Bilder gehen ein wenig in Richtung Karikatur, was die dargestellten Situationen unterstreicht.
Ein Buch, dass den Kindern Mut macht, auch sich mal ohne die Eltern durchzusetzen. Mit der schönen Hoffnung, dass Heimweh vergeht.
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