Die Satzglieder und ihre Darstellung in der Grammatik
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
157 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638071574
1. Einleitung
"Es gibt bekanntlich nicht nur eine Grammatik (und damit eine Lehre vom Satzbau) für die deutsche Sprache, sondern mehrere, und diese unterscheiden sich voneinander in Vorgehen, Ergebnissen und Terminologie. [...]. Man kann das, wenn man will als geistige Vielfalt begrüßen;"1 Diese positiv ausgedrückte Vielfalt hat natürlich auch ihre Kehrseite: Grammatische Phänomene können nicht einheitlich bestimmt, benannt und erklärt werden; es gibt unterschiedliche Definitionen und sogar widersprüchliche Standpunkte, die es nicht ermöglichen grammatische Probleme übereinstimmend zu lösen. Diese wissenschaftlich äußerst heterogene Interpretation der deutschen Grammatik kann zu Verwirrung führen, vor allem bei den jüngeren "Wissenschaftlern", den Schülern. Lange Zeit war es üblich, dass unterschiedliche und inhaltlich nicht kompatible Sprachbücher entworfen und schulspezifisch nebeneinander eingesetzt wurden, sodass ein Schulwechsel, sogar innerhalb einer Stadt, zum Problem werden konnte. Seit der deutschen Kultusministerkonferenz von 1982 ist ein "Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke" festgesetzt, und somit auch die Basis für eine einheitliche Schulgrammatik - zumindest, was die wichtigsten Grundbausteine der deutschen Grammatik angeht - gelegt.
Die Wissenschaft hingegen konnte sich nicht so schnell einigen, was auch heute noch die unvereinbare Pluralität fachwissenschaftlicher Termini zur Folge hat.
Bei der anschließenden Untersuchung der Satzglieder und ihrer Darstellung in der Grammatik, werde ich mich im Wesentlichen - aufgrund der lokalen Fakultätszugehörigkeit - auf die sprachwissenschaftlichen Erkenntnisse des Institutes für deutsche Philologie der Universität Würzburg beziehen.
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