Der 'Gläubiger-Standstill' in der Unternehmensinsolvenz und die Übertragbarkeit auf souveräne Schuldner
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
156 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638053037
erlaubt, Insolvenz anzumelden. Eine zu diesem Zeitpunkt fortschrittliche
Neuerung für das deutsche Insolvenzsystem, denn vor 2002 war es nur
Firmen erlaubt, den Weg durch ein Insolvenzverfahren zu gehen. Trotz der
neuen Gesetze ist jedoch nicht nur bei Privatpersonen oder Unternehmer,
sondern auch bei souveränen Staaten ist eine Zahlungsunfähigkeit möglich,
wie das Beispiel Argentinien zum Jahreswechsel 2001/02 zeigt (1). Die
Meinung, dass ein Staat nicht insolvent gehen kann, da er jederzeit die
Autorität hat Geld zu drucken, ist längst nicht mehr aktuell. Vielmehr wird
diskutiert, wie und auf welche Weise Staaten ein insolvenzähnliches
Verfahren eröffnet werden kann, in dem sowohl Schuldner als auch
Gläubiger einen reibungslosen Ablauf erhalten, um aus dieser Krise zu
entrinnen, und die dem Schuldner die Möglichkeit gibt auch zukünftig am
Kreditmarkt teilnehmen zu können. Einfach ist dies nicht, da ein Staat im
Gegensatz zu einem Unternehmen sowohl souverän, als auch für seine Bürger verantwortlich ist. In dieser Seminararbeit wird dabei insbesondere das Thema Gläubiger-Standstill der nationalen Institutionen angesprochen und diskutiert wie man
diesen auf internationaler Ebene anwenden kann.
______________________
(1) Vgl. Jost (2003), S.1.
Jost, C. (2003). Die Staatsverschuldung in Argentinien seit dem Cavallo Plan
(1991) und die Probleme der Umschuldung. Köln: Arbeitspapiere zur
Lateinamerikaforschung IV-03.
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