Produktbild: Goetheglut
Band 2

Goetheglut Der zweite Fall für Hendrik Wilmut

Aus der Reihe Hendrik Wilmut
1

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

11.07.2011

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

278 (Printausgabe)

Dateigröße

2086 KB

Auflage

2022

Sprache

Deutsch

EAN

9783839237175

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Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

11.07.2011

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

278 (Printausgabe)

Dateigröße

2086 KB

Auflage

2022

Sprache

Deutsch

EAN

9783839237175

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Mord in Weimar

Christiane am 31.10.2011

Bewertungsnummer: 750317

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weimar im Sommer 2004: In der Ilm wird ein Toter gefunden. Literaturprofessor Hendrik Wilmut aus Frankfurt am Main gerät unter Mordverdacht. Doch nach mehreren Tagen Untersuchungshaft gelingt ihm bald die Wende im Fall - vom Gejagten wird er zum Jäger, vom Angeklagten zum Ermittler. So kommt er schon bald dem wahren Täter auf die Spur, doch dann verbrennt ein wichtiger Beweis in der Herzogin Anna Amalia-Bibliothek… Nach „Goetheruh“ ist „Goetheglut“ nun Bernd Köstingers zweiter Krimiroman um Hendrik Wilmut, dem Literaturexperten mit dem extremen Espresso-Konsum. Störend ist der Versuch den Roman mit West- und Ostdeutschen Vorurteilen zu unterfüttern. Ausgiebig ergeht sich der Literaturexperte, dessen Spezialgebiet Goethe ist, in der Analyse der Verhaltensweisen der ostdeutschen Mitbürger. Dabei ist es vielmehr dessen Standpunktverharrung, die die Konflikte zum Überkochen bringt. Zudem erscheinen diese aber sehr arrangiert und wenig glaubhaft. Auch wenn es nach über zwanzig Jahren Mauerfall noch Vorurteile geben mag, so sicher nicht auf Schritt und Tritt. Es erscheint sogar, als dass sich Wilmut in seinen Unterhaltungen mehr Gedanken über Vorurteile macht als über die Ermittlung des Mörders. Dazu kommt dass die Goethe-Zitate, die nur nebenbei eingeflochten werden und für die Handlung nicht existenziell sind, und der ermittelnde Literaturprofessor, der rezitiert und sich in Bibliotheken aufhält, noch lange keinen Literaturkrimi ausmachen. Die Zitate wirken oft wie zufällig eingeworfen und werden nicht in den Handlungsstrang eingeflochten. Eine bessere Verwebung in das Handlungsgeschehen wäre wünschenswert gewesen. Auch wenn der Roman etwas schwach auf der Brust ist und die Ost-West-Deutschen Konflikte das Einzige zu sein scheinen, das mit einem gewissen Herzblut in den Roman verwoben wurde, ist der Krimi dennoch eine interessante und unterhaltende Lektüre.

Mord in Weimar

Christiane am 31.10.2011
Bewertungsnummer: 750317
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weimar im Sommer 2004: In der Ilm wird ein Toter gefunden. Literaturprofessor Hendrik Wilmut aus Frankfurt am Main gerät unter Mordverdacht. Doch nach mehreren Tagen Untersuchungshaft gelingt ihm bald die Wende im Fall - vom Gejagten wird er zum Jäger, vom Angeklagten zum Ermittler. So kommt er schon bald dem wahren Täter auf die Spur, doch dann verbrennt ein wichtiger Beweis in der Herzogin Anna Amalia-Bibliothek… Nach „Goetheruh“ ist „Goetheglut“ nun Bernd Köstingers zweiter Krimiroman um Hendrik Wilmut, dem Literaturexperten mit dem extremen Espresso-Konsum. Störend ist der Versuch den Roman mit West- und Ostdeutschen Vorurteilen zu unterfüttern. Ausgiebig ergeht sich der Literaturexperte, dessen Spezialgebiet Goethe ist, in der Analyse der Verhaltensweisen der ostdeutschen Mitbürger. Dabei ist es vielmehr dessen Standpunktverharrung, die die Konflikte zum Überkochen bringt. Zudem erscheinen diese aber sehr arrangiert und wenig glaubhaft. Auch wenn es nach über zwanzig Jahren Mauerfall noch Vorurteile geben mag, so sicher nicht auf Schritt und Tritt. Es erscheint sogar, als dass sich Wilmut in seinen Unterhaltungen mehr Gedanken über Vorurteile macht als über die Ermittlung des Mörders. Dazu kommt dass die Goethe-Zitate, die nur nebenbei eingeflochten werden und für die Handlung nicht existenziell sind, und der ermittelnde Literaturprofessor, der rezitiert und sich in Bibliotheken aufhält, noch lange keinen Literaturkrimi ausmachen. Die Zitate wirken oft wie zufällig eingeworfen und werden nicht in den Handlungsstrang eingeflochten. Eine bessere Verwebung in das Handlungsgeschehen wäre wünschenswert gewesen. Auch wenn der Roman etwas schwach auf der Brust ist und die Ost-West-Deutschen Konflikte das Einzige zu sein scheinen, das mit einem gewissen Herzblut in den Roman verwoben wurde, ist der Krimi dennoch eine interessante und unterhaltende Lektüre.

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Goetheglut / Goethe-Trilogie Band 2

von Bernd Köstering

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