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Der scharlachrote Pirat

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Beschreibung

Produktdetails

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 12 Jahren

Studio

Koch Media

Genre

Abenteuer

Spieldauer

101 Minuten

Originaltitel

Swashbuckler

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Englisch: DTS HD 2.0, Deutsch: DTS HD 2.0

Bildformat

HD, Widescreen (2,35:1)

Besetzung

Anjelica Huston + weitere

Regisseur

James Goldstone

Komponiert von

John Addison

Erscheinungsdatum

13.04.2017

Produktionsjahr

1976

Verpackung

Softbox

EAN

4020628789312

Beschreibung

Produktdetails

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 12 Jahren

Studio

Koch Media

Genre

Abenteuer

Spieldauer

101 Minuten

Originaltitel

Swashbuckler

Sprache

Deutsch, Englisch

Tonformat

Englisch: DTS HD 2.0, Deutsch: DTS HD 2.0

Bildformat

HD, Widescreen (2,35:1)

Besetzung

  • Anjelica Huston
  • Robert Shaw
  • James Earl Jones
  • Peter Boyle
  • Genevieve Bujold

Regisseur

James Goldstone

Komponiert von

John Addison

Erscheinungsdatum

13.04.2017

Produktionsjahr

1976

Verpackung

Softbox

EAN

4020628789312

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    3/5

    03.03.2023

    BluRay (Blu-ray)

    Fluchen in der Karibik

    Zwischen dem Ableben des Hollywood-Piratenfilms Ende der Fünfziger und seiner effektvollen Wiedergeburt 2003 in „Fluch der Karibik“ gab es diverse Versuche das Genre wiederzubeleben. Kostspielige Flops wie Polanskis „Piraten“ (1986) oder auch „Die Piratenbraut“ (1995) belegen dabei, wie schwer es sein kann, das Publikum dabei mitzunehmen. „Der scharlachrote Pirat“ entstand bereits 1976 und war, anders als die genannten Streifen, nie als Blockbuster angelegt. Trotz namhafter Hauptdarsteller wirkt der Film wie ein mit schmalem Budget gedrehtes B-Movie. Die Handlung ist schlicht und beschränkt sich auf sehr wenige Schauplätze. Beim Piratenschiff etwa handelt es sich um eine Leihgabe aus einer britischen Fernsehserie (über den Seefahrer Francis Drake). Dass die Galeone im Grunde gar nicht in die Filmhandlung passt, weil sie nicht dem 18. Jahrhundert sondern einem deutlich früheren Zeitalter entstammt, mag den wenigsten Zuschauern auffallen, dass sie im ganzen Film das einzige Meeresgefährt bleibt aber schon. Kein Wunder, dass sich die Piraten größtenteils an Land tummeln, doch auch dort fehlt es an glaubhaften historischen Schauplätzen. Vom frühkolonialen Flair einer karibischen Hafenstadt sieht der Zuschauer so gut wie nichts, und dass der Schurke in einem Gouverneurspalast residiert, muss man einfach glauben, denn selbst ein kurzer Blick auf die Fassade bleibt uns verwehrt. Die karge Ausstattung macht den „Scharlachroten Pirat“ noch nicht zu einem schlechten Film, aber umso wichtiger wäre eine spannende und originelle Handlung – leider gibt er sich auch hier recht sparsam. Die Geschichte vom opportunistischen Freibeuter, der, einer schönen Frau zuliebe, gegen einen tyrannischen Insel-Lord kämpft, kommt allzu bekannt daher. Was der Film dem Genre an Neuem zuführt, ist eher dem Zeitgeist der siebziger Jahre geschuldet: Statt eines strahlenden jugendlichen Helden ist die Hauptfigur ein kantiges Raubein, das sich ungeniert im Bordell vergnügt. Sein farbiger Stellvertreter ist nicht mehr als Witzfigur angelegt sondern clever und mutig, die emanzipierte Heldin macht sich auch mal nackig oder sie schwingt selbst das Rapier, und der Oberschurke hat eine sehr spezielle Schwäche für einen blond gelockten Jüngling. Was den Film am Ende doch sehenswert macht, sind zum einen die fast durchweg guten schauspielerischen Leistungen: Robert Shaw kann, egal in welcher Rolle, mit seiner Mimik mühelos das ganze Breitwandbild füllen, James Earl Jones spielt mit vollem Körpereinsatz, und Genevieve Bujold wirkt ebenso kratzbürstig wie begehrenswert. Nur Peter Boyle in der Rolle des pervers-tyrannischen Gouverneurs bleibt etwas blass. Neben der Spielfreude des Ensembles sind es vor allem die Leistungen der Stuntcrew, die dem Film um einige wirklich sehenswerte Szenen bereichern: Wenn die Insassen einer Kutsche von einer hohen Klippe hinunter ins Meer stürzen, geschieht das erkennbar ohne filmische Tricks. „Der scharlachrote Pirat“ ist ein abenteuerlicher Kostümfilm mit ordentlichen Actionszenen, vor allem aber mit vielen zeittypischen Stilelementen der siebziger Jahre. Als solcher ist er auch filmhistorisch interessant und liefert insgesamt passable Unterhaltung – ein Klassiker ist er jedoch nicht. Gut gelungen ist der HD-Transfer: Die Blu-ray überzeugt mit ordentlicher Schärfe, vor allem in den zahlreichen Außenaufnahmen. Wer vom Bombast vieler heutiger Unterhaltungsfilme genervt ist, kann hier durchaus Spaß haben.

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  • - Super-8-Fassung (ca. 16 Minuten)
    - Behind the Scenes Featurette (ca. 9 Minuten)
    - Deutscher Kinotrailer
    - US-Kinotrailer
    - Bildergalerie mit seltenem Werbematerial