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Produktbild: Hagard

Hagard Roman

7

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

21.02.2017

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

174 (Printausgabe)

Dateigröße

868 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835329539

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.02.2017

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

174 (Printausgabe)

Dateigröße

868 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835329539

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  • Bewertung

    aus Mettmenstetten

    2/5

    24.03.2017

    eBook (PDF)

    Hagard

    Das Buch langweilt, ist wirr und unglaubwürdig, endet fahrig, ist das Geld und die investierte Zeit nicht wert. Habe mich bis zum Ende durchgequält und geärgert.

  • Bewertung

    5/5

    04.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zauber des Alltäglichen

    Phillip sieht eine Frau. Ihr Gesicht erkennt er nicht. Aus einem Affekt heraus beschließt er ihr zu folgen. Was zunächst nur eine kleine Spinnerei scheint, wird zum Wahn. Er folgt ihr immer weiter, vergisst Beruf, Familie und Pflichten. Doch warum folgt er ihr und was verspricht er sich davon? Sehr eindringlich. Das Buch hat mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Erzählt wird die Geschichte von einer dritten Person, die scheinbar nichts mit dem Geschehen zu tun hat. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    4/5

    25.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atemraubende Erzählung über einen...

    Atemraubende Erzählung über einen Mann, der plötzlich statt dem Ruf des Geldes, einer Unbekannten bis nach Hause folgt und weiter, aber warum bloß? Kurze Lektüre mit viel Gehalt.

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    25.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte eines Stalkings - widersprüchlich, stilistisch ausgezeichnet

    Bereits mit diesem Umschlagstext hatte mich das Buch im Buchladen in seinem Bann. Was mich dann erwartete? Nun, zunächst ein Ich-Erzähler, der scheinbar allwissend über der angekündigten Hauptperson schwebt. Sorgenvoll ist sein Ton und mit vielen offengebliebenen Fragen leitet dieser die Geschichte um den Ausbruch Philips ein. Wir erwischen Philip anfangs in einer typischen Managersituation. Immer wieder mit seinem Smart Phone quercheckend und seine Assistenz konsultierend, bahnt er sich seinen Weg an einem Spätnachmittag zu einem nicht ganz unwichtigen Geschäftstermin. Aus Randsätzen und im Verlauf der Beobachtungen rund um die Figur wird dem Leser die Wichtigkeit des Termins für einen satten Gewinn klar. Wie nebenher eingestreut wird auch die Gesellschaftskritik und der auf dem Buchcover angekündigte "unbestechliche Blick" des Autors auf seine Umgebung und das heutige Leben. So werden während des Wartens die um Philip herumhechtenden Heimkehrer und Feierabendmacher gnadenlos unter die Lupe genommen. Trennscharfe Sätze sortieren die Passanten in Schubladen, Philip oder zumindest unser allwissende Ich-Erzähler legen den Finger in jede sich unter dem Mäntelchen eines scheinbaren Alltagserfolgs erschliessende Wunde. Hier die einsamen, langsam vor sich hin alternden Sekretärinnen und Angestellten, dort die noch naiv in die Zukunft blickenden Halbwüchsigen. An der Stelle musste ich schon mal schlucken. Aus welchem Recht heraus wird hier gestempelt? Einfach, weil es uns mit einer gewissen Befriedigung erfüllt mit dem Finger zu zeigen? Oder weil ein Tropfen Wahrheit der Aufrüttelung dienen soll? Wie dem auch sei, Philips Blick fängt sich in dem Moment auf einem Paar pflaumenlilaner Ballerinas. Das Kopfkino geht los. Die schlanken Fesseln und dezenten Details verleiten Philip seiner Fantasie und dem Jagdinstinkt freien Lauf zu lassen. Das Spiel beginnt, Philip folgt der jungen Frau über eine Brücke und Uferstrasse zu einem Geschäft und der Spannungsbogen fängt an zu steigen. Er lässt sich nicht beirren durch ihren Abstecher in ein Pelzgeschäft. Vielmehr interpretiert er immer mehr Details in die Tatsache, dass die Frau einen Pelz aus dem Geschäft abgeholt hat. Sie wird immer mehr zu seinem persönlichen Rätsel, seinem Mysterium, welches er unbedingt lösen will. Das muss man Lukas Bärfuss wirklich lassen. Seine ungewöhnlichen Vergleiche, Kopfkinobilder und vor allem das alles durchziehende stilistische Mittel der rhetorischen Frage schafft es den Leser wunderbar am Geschehen zu beteiligen. Und so lassen wir uns auch auf Philips Spiel ein, finden es amüsant. Der Stil des Buches findet seinen Widerhall in weiteren Fragen, die im Kopf des Lesers entstehen. Letzte Details Eines kann ich an der Stelle noch preisgeben, denke ich, ohne einen richtigen Spoiler. Philip entwickelt weitere Tricks, um seine Jagd auf gar keinen Fall abbrechen zu müssen, nur weil mittlerweile der Abend hereingebrochen ist und er ohne Jacke und ohne weiteren Plan irgendwo in der Vorstadtpampa steht. Im letzten Drittel des Buches schwenkt die Handlung jedoch um, Philip driftet von einer Rückkehr in sein bürgerliches Managerdasein weiter ab und der Autor führt noch weitere Gestalten ein, die für einen Abschluß der Geschichte sorgen. Ich persönlich empfand die Einführung derselben als zu "hoppladihopp", geradezu aus dem Zusammenhang gerissen und konnte zwar den geschickten Umschwung der Erzählerperspektive durchaus geniessen, die eigentliche Lösung des Rätsels jedoch nicht wirklich. Fazit Daher vergebe ich zwar für das in den Medien vielbesprochene Werk ebenfalls eine gute Bewertung möchte aber auf meiner Kritik beharren, ob sich denn da der Autor am Ende die Lösung einfach gemacht hat. Ist da die Abgabedeadline dazwischengegrätscht oder war eine Schreibblockade der Bösewicht? Oder langte ihm einfach die Message über die Zerbrechlichkeit unseres Daseins und wie schnell eine einzelne ungewöhnliche Entscheidung den Weg in den Wahn ebnen kann...? Stilistisch ist das Buch trotzdem ausgezeichnet und verdient die positive Bewertung diesbezüglich.

  • Bewertung

    2/5

    04.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachstarke Novelle mit unausgereifter Handlung

    Bärfuss' Roman, der aufgrund seiner Kürze (170 S.) und seiner schmalen, im Wesentlichen auf eine einzige Figur und einen sehr kurzen Zeitraum sich beschränkenden Handlung eher als Novelle bezeichnet werden muss, ist sprachlich stark. Auch die Ausgangslage - die Hauptfigur Philipp folgt einer ihm unbekannten Frau und kann von der Verfolgung nicht ablassen - ist eigentlich vielversprechend, und auch wenn die Handlung bereits auf den ersten 100 Seiten zuweilen ins Absurde driftet, habe ich das sehr gerne gelesen; man ist gespannt auf die Fortsetzung, fragt sich, ob die Hauptfigur mit der Verfolgten in irgendeine Interaktion treten wird. Ungefähr ab Seite 110 beginnt die Handlung aber zu zersplittern, sie fächert auf, wird wirr - und zwar ohne Notwendigkeit. Plötzlich wird vom Taxifahrer, der die gestrandete Hauptfigur abholt, oder von seiner Sekretärin berichtet, und diese Passagen sind für die Handlung nicht nur unwichtig, sondern leider auh äusserst langweilig; ein wirkliches Ende gibt es nicht, und warum uns das alles von einer sonst nicht weiter bekannten Erzählinstanz (ein Ich-Erzähler) berichtet wird, bleibt ebenfalls im Dunkeln. Zu allem Übel hin bricht auch die sprachliche Qualität stellenweise weg, sodass man den Verdacht nicht loswird, der Autor habe nach einem vielversprechenden Anfang einfach keine Lust mehr gehabt. Schon bei seinem preisgekrönten Roman "Koala" zeigte Bärfuss ja eine Vorliebe, von einer durchaus spannenden Handlung (Selbstmord seines Bruders) in die völlige Belanglosigkeit (Entdeckung und Besiedlung von Australien) und Zusammenhangslosigkeit abzugleiten. Der einzige Unterschied liegt vielleicht darin, das Koala von Anfang an eher dröge, ziellos und sprachlich unterkomplex daherkkommt, während "Hagard" durchaus in die richtige Richtung ging - um dann kolossal zu scheitern. Daher war ich nach der Lektüre von Hagard fast noch mehr enttäuscht.

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