Ceylon, 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Doch sie will sich nicht in ihr Schicksal fügen und kämpft mutig gegen Ausbeutung und Unrecht an. Mit ihrem unbändigen Willen und ihrer Schönheit verzaubert sie den Engländer Tom: Er besorgt ihr eine Anstellung im Haus seiner adligen Eltern - und öffnet ihr damit die Tür in eine ganz neue Welt! Entschlossen ergreift Anjali diese Chance: Sie reist bis nach Paris und London, um ihren Traum von einer besseren Zukunft zu verwirklichen. Dennoch kann sie Ceylon nie vergessen, das Land, in dem sie ihr Herz verlor ...
»Ein Buch zum Träumen, berührend, emotional und zutiefst ergreifend!« Lovelybooks-LeserIn
Der beeindruckende Debütroman einer großartigen Erzählerin!
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Jürg K.
5/5
10.07.2024
eBook (ePUB 3)
Wunderbar, spannend, unterhaltend
Bereits das Cover hat mich angesprochen. Es ist sehr stilvoll gestaltet. Anjali ist eine junge Teepflückerin und somit ihr hartes, entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Sie kämpft gegen Ausbeutung und Unrecht mutig an. Sie verzaubert mit ihrem unbändigen Wille den Engländer Tom. Dieser verschafft ihr eine Anstellung bei seinen adeligen Eltern. Für Anjali öffnet sich damit eine völlig andere und neue Welt. Sie reist nach Paris, London, doch sie kann Ceylon nicht vergessen. Dies ist eine Geschichte mit überraschenden Wendungen, Höhen und Tiefen, dramatischen Ereignissen, aber auch dem nie verlöschenden Hoffnungsschimmer. Anjali schafft es mit ihrem unbändigen Durchhaltevermögen immer wieder einen Neuanfang zu schaffen. Sie baut ein Geschäft auf in dem Muschelketten verkauft werden. Der Leser erfährt in diesem Buch auch einige Interessante Dinge über Ceylon. Das fand ich spannend. Das Geheimnis, das sie umgibt, in dem ihre Mutter Sita und Lord Geoffrey verwickelt sind, erfährt sie viel später. Das Buch hat mir sehr gefallen und ich kann es empfehlen.
Drea
5/5
28.03.2023
eBook (ePUB 3)
Klasse
Eine bildgewaltige und berührende Lebensgeschichte. Anjalis Weg von der Teepflückerin in ein neues Leben. Besonders der schnörkellose Schreibstil hat es mir angetan und völlig gefesselt.
Bewertung
aus Berlin
5/5
05.03.2022
eBook (ePUB 3)
Der Himmel über Ceylon
Wenn man einen ganz tollen Roman lesen möchte,dann ist es dieser. Das ist der Schönste den ich jemals gelesen habe. Diese Geschichte ist einzigartig und total spannend. Das Buch aus der Hand zu legen ist fast unmöglich. Ich habe dieses Buch in 2 Tagen ausgelesen.
claudi-1963
aus Schwaben
5/5
02.02.2021
eBook (ePUB 3)
Die Hoffnung auf ein besseres Leben
"Wenn dir kalt ist, wird Tee dich wärmen, wenn du erhitzt bist, wird er dich abkühlen, wenn du bedrückt bist, wird er dich aufheitern, wenn du erregt bist, wird er dich beruhigen."(William Gladstone)
Ceylon in den Sechzigern, die junge Anjali lebt mit ihrer Mutter in der Hochebene, dort arbeiten sie als Teepflückerinnen. Die beiden sind Dalits (Unberührte), Menschen mit keinen Rechten. Trotzdem will Anjali im Tempel die Götter gnädig stimmen das sie ihr ein besseres Leben schenken, den Tee pflücken ist hart. Dort trifft sie auf Tom einen jungen Engländer, der ihr anbietet, bei seinen Eltern in der Küche zu arbeiten. Anjali bezweifelt, ob er es ehrlich meint, doch am nächsten Tag nimmt er sie mit zum Haus der Eltern und Anjali verliebt sich in Tom. In kurzer Zeit lernt sie einiges dazu, jedoch die anderen Angestellten erkennen sofort das sei eine Dalit ist und meiden sie. Als bei einem prunkvollen Fest ein Ring weg kommt, wird sofort Anjali verdächtig und wenig später auch ins Gefängnis gesteckt. Dort erleidet sie die schlimmsten Vergewaltigungen, Foltern und Pein ihres Lebens, doch wo ist Tom, warum greift er nicht ein? Eines Tages wird sie entlassen und überreicht ihr einen Beutel mit den einzigen Habseligkeiten, die sie hatte. Doch wo soll sie hin, zurück zu ihrer Mutter oder findet sie in Colombo etwas? Das Abenteuer beginnt und Anjalis soll noch vieles in ihrem Leben erleben.---
Meine Meinung:
Linda Cuir hat ihr eine sehr emotionale, traurige, spannende und liebevolle Geschichte geschrieben, die mich tief berührt hat. Nach wenigen Seiten war ich sofort in einen Bann gerissen. Diese Geschichte hat wieder Erinnerungen in mir hervorgerufen, die ich 1988 in Sri Lanka (Ceylon) erlebte. Düfte und Bilder hatte ich auf einmal wieder vor Augen, einfach schön. Durch die Beschreibungen bekommt man mit wie die Menschen, das Land aber auch die Armut dort war und teilweise immer noch ist. Auch das damalige Kastenwesen, wie es ebenfalls noch heute in manchen Gegenden existiert, wird hier gut erklärt. So konnte ich mich gut hineinversetzen wie Anjali ergangen sein mag. Den es war die Zeit als England zwar nicht mehr regierte, aber die Engländer immer noch viel Macht in dem Land hatten. Auch zu unserer Zeit 1988 gab es in manchen Regionen des Landes Bürgerkrieg zwischen den Tamilen (Dalit) und der anderen Bevölkerung. Eindrucksvoll beschreibt die Autorin das Leben einer solchen Frau, die kämpfen und wieder aufstehen muss, um im Leben zurechtzukommen. Doch auch Anjali umgibt ein großes Geheimnis, das man als Leser entdecken kann. Von mir 5 von 5 Sterne für dieses traumhafte Buch.
eiger
aus Berlin
5/5
02.02.2021
eBook (ePUB 3)
Anjalis Leben in verschiedenen Welten
Linda Cuirs erster Roman Der Himmel über Ceylon beginnt 1960 auf der Insel. Die 16jährige Anjali arbeitet, wie ihre alleinstehende Mutter, auf einer Plantage im Hochland als Teepflückerin. Es ist ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Ceylon ist seit 1948 unabhängig im britischen Commonwealth, aber die Arbeit auf den Teeplantagen ist schwer und nicht anders als zu Zeiten der britischen Kolonialherrschaft.
Anjali, die klug, schön und ehrgeizig ist, wünscht sich ein anderes Leben und ist bereit sich allen Herausforderungen zu stellen. Deshalb bricht sie zum Tempel von Nuwara Eliya auf, um die Götter um Beistand zu bitten. Aber ihr als Dalit, einer Unberührbaren und Angehörigen der untersten Schicht, wird schon der Eingang zum Tempel verwehrt. Die Auswirkungen, des offiziell abgeschafften Kastenwesen, verfolgen Anjali noch immer. Sie ist ein apartes Mädchen, das durch ihre Exotik die Aufmerksamkeit des Engländers Tom und einer englischen Lady weckt und mit Hilfe der beiden den Göttern ihre Ehrerbietung erweisen kann.
Tom vermittelt ihr, nachdem er in einem Gespräch ein wenig über sie erfahren hat, eine Anstellung als Küchenhilfe in seinem Elternhaus. Sie ergreift diese Chance und lernt schnell an der Seite der ihr gewogenen Köchin Mary. Aber die anderen Angestellten verachten sie als Dalit und ergreifen die nächste Gelegenheit, um sie durch einen fingierten Diebstahl zu denunzieren. Unschuldig landet sie im Gefängnis und erlebt hier die Hölle auf Erden und unsägliches Leid.
Der Schreibstil von Linda Cuir ist detailliert, flüssig und ergreifend. Als Leser ist man von Anjali fasziniert und leidet mit ihr, denn es wird nichts beschönigt. Die Autorin beschreibt Situationen und Geschehnisse nicht distanziert, sondern lebensnah und mitfühlend. Linda Cuir zeigt die Schönheit der Insel und entwirft authentische und lebensnahe Charaktere, deren Schicksale differenziert gestaltet werden. Ihr Einfallreichtum erzählt eine lebendige und immer wieder überraschende Geschichte, die einen oft nachdenklich macht.
Als Anjali durch das diskrete Eingreifen von Toms Mutter wieder frei kommt, steht sie vor dem Nichts keine Arbeit, keine Unterkunft- und erfährt, ihre Mutter ist verstorben.
Doch Anjali gibt nicht auf und versucht sich am Stadtrand von Colombo ein neues Leben im Beach-Slum aufzubauen. Manchmal scheinen die Götter ihr gewogen und sie kann ein wenig Geld mit selbst hergestellten Muschelketten und als Vertretung in einer Tanzgruppe verdienen. Aber ihr Glück wird größer, als sie von Engländern als Fotomodell für Schmuck entdeckt wird.
Anjalis Schicksal gestaltet sich auch weiterhin wechselhaft. Sie erlebt Tiefen und Höhen und muss kämpfen. Linda Cuir beschreibt die Ereignisse sehr bildhaft, anrührend, facettenreich und fesselnd.
Schließlich führt das Schicksal Anjali nach London. Es ist eine Freude die Stadt mit ihren Augen zu sehen und zu entdecken. Aber auch hier bleibt sie eine Fremde, die von der feinen Gesellschaft aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt wird. Wenige Menschen erweisen ihr Freundschaft und unterstützen sie, als sie versucht sich in Europa ein eigenes Leben aufzubauen. Sie hat viele gute Geschäftsideen, die sie aufgrund ihrer Kenntnisse und gewonnenen Erfahrungen erfolgreich umsetzen kann. Endlich scheint es für sie keine Rückschläge mehr zu geben, ganz im Gegenteil sie hat Erfolg im Geschäftsleben und auch privat wird sie mit einem Mann, den sie liebt, ein gemeinsames Leben zu führen.
Manchmal hat die Handlung etwas Märchenhaftes, was aber gut zur Exotik von Anjali und ihrer Herkunft passt. Wunderbar ist in die Geschichte eine komplizierte Liebesbeziehung dezent verwoben, die Anjali auch persönliches Glück bringt.
Fazit:
Diese berührende Lebensgeschichte einer Frau ist allen zu empfehlen, die mehr über ein fremdes Land und eine starke Frau, die Nichts entmutigen kann, erfahren möchten. Es ist eine Reise, die einen vieles danach mit anderen Augen sehen lässt. Der Mut und die Kraft Anjalis sind bewundernswert und zeitlos. Mein Dank geht an Lina Cuir, die mit diesem Debut ein Buch geschrieben hat, dass uneingeschränkt lesenswert ist und welches ich wärmstens empfehlen kann.
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