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Böhse Onkelz

1. Gott hat ein Problem

Memento

1

31,99 €

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Produktdetails

Medium

Vinyl

Anzahl

2

Hersteller

Tonpool Medien GmbH

Sprache

Deutsch

Erscheinungsdatum

24.02.2017

EAN

4260500530025

Produktdetails

Medium

Vinyl

Anzahl

2

Hersteller

Tonpool Medien GmbH

Sprache

Deutsch

Erscheinungsdatum

24.02.2017

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4260500530025

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Uno Momento - MEMENTO!

holmi16 aus Dobra am 06.02.2021

Bewertungsnummer: 981982

Bewertet: Musik (CD)

Da ist es nun, das erste Album der Onkelz seit über 12 Jahren. Wer hätte dies zwischenzeitlich für möglich gehalten? Mit einem Grinsen muss ich zudem feststellen, dass auch die ewigen Nörgler nicht verschwunden sind. Es ist quasi alles beim Alten geblieben. ;) Ein paar Worte möchte ich zuerst über das Digipack an sich verlieren. Es kommt im edlen Pappschuber daher. Zum feinen Silberling gesellt sich ein ca. 100-seitiges Booklet mit über 4.000 von Fans eingesandten Fotos. Das Cover-Artwork wurde zudem maßgeblich von Kevin Russell mitgestaltet! Eines vielleicht gleich vorweg: Man merkt den Jungs auf keinen Fall an, dass sie bereits jenseits der 50 sind. Im Gegenteil. Besonders Gonzo merkt man eine ungeheure Spielfreude an. Dass einige hier der Meinung sind, es sei ein eher düsteres und depressives Album geworden und man müsse erst ein paar Runden damit drehen, bis es so richtig zündet, kann ich für mich persönlich nicht feststellen. Da ist nix depressiv und zündet größtenteils gleich am Anfang. Jedenfalls ist es ein vielseitiges, facettenreiches und modernes Album geworden, mit eingängigen Melodien und einigen überraschenden Tempo- und Stimmungswechseln innerhalb einzelner Songs. Mit Wohlwollen stelle ich zudem fest, dass Gonzo sein Gitarrenspiel nicht verlernt hat und Kevin recht ordentlich bei Stimme ist. Da kamen mir nach der Studioversion von "Wir bleiben" doch so meine Zweifel. Auch Pe trommelt munter drauf los. Einflüsse vom W sind unverkennbar. Er singt fleißig im Hintergrund, was er aber in der Vergangenheit sowohl live als auch auf vorangegangenen Alben immer wieder getan hat. Dass einige meckern, es stecke zu viel "Der W" in Memento, lässt mich ein Schmunzeln nicht verhindern. Zum einen war der Weidner in der Vergangenheit immer der "Oberonkel", zum anderen ist es wohl eher genau andersherum zu betrachten. Es steckte immer etwas Onkelz im W. Man nehme einen (fast) beliebigen "Der W"-Song, stelle jedoch Kevin ans Mikro und Gonzo an die Gitarre, man würde wohl meist kaum einen Unterschied zu den Onkelz feststellen können. Einzig sein Hang zu eher melancholischen, nachdenklicheren und düsteren Texten ergäbe ein Gefälle. Auf alle einzelnen Songs will ich inhaltlich nicht eingehen, da dies die Onkelz bereits selber getan haben. Nur so viel: Es ist kein einziges Lied dabei, welches ich grottenschlecht finde und sofort überspringe. Lediglich ein paar Anmerkungen zu einigen Songs möchte ich geben: Gott hat ein Problem: Da passt der Sound für mich nicht zum Text. Nicht schlecht, aber eben unpassend. Für einen Opener eher düster und lethargisch. Der Refrain "Für immer Onkelz - Gott hat ein Problem" klingt irgendwie bereits mit einem Bein im Grabe stehend, einfach zombiemäßig, lasch und ohne Druck. Markt & Moral: Da klingt der Einstieg für mich irgendwie an Pe's eigenen Song "Alte Welt", ich kann mir einfach nicht helfen. Jeder kriegt was er verdient: Kein schlechter Song, aber inhaltlich für mich völlig überflüssig. Noch ein Song gegen die Medien? Wie sie selber singen: "Wisst ihr, wie breit der Arsch ist, an dem ihr uns vorbeigeht." Eben. Warum dann also noch ein Lied darüber schreiben? Vor allem wäre die Gegenfrage: Wollen die Onkelz denn wirklich mit Presse & Co. zusammenarbeiten? Passt thematisch nicht und hätte durch genügend andere ersetzt werden können. Da scheint man künstlich das Negativ-Image hochhalten zu wollen, auch wenn die Onkelz und die Medien in diesem Leben wohl keine großen Freunde mehr werden. So schlimm wie früher ist es insgesamt betrachtet aber eben längst nicht mehr. Mach's dir selbst: Ein absolut optimistischer Gute-Laune-Song, welcher so fast auf der Dopamin hätte drauf sein können. Daumen hoch! Irgendwas für nichts: Schnell, hart, laut, geil! - Anspieltipp Nr. 1 Auf gute Freundschaft: Einige denken da natürlich an einen Abklatsch zu "Auf gute Freunde" und es geht natürlich auch in dieselbe Richtung, ist aber ein völlig eigenständiger Song. Für mich definitiv das beste Stück des Albums. Da springe ich jedes Mal quer durch die Botanik und spiele wild fuchtelnd Luftgitarre! ;) - Anspieltipp Nr. 2 Memento reiht sich spielend in die Riege vorangegangener Alben ein, auch wenn es nicht an "Heilige Lieder" oder "E.I.N.S." herankommen mag. Die Onkelz haben sich immer weiterentwickelt, klangen auf jedem Album anders und dennoch hat man immer sofort erkannt, dass es sich nur um die Onkelz handeln kann. So auch diesmal. Fazit: Es ist das, was man erwarten konnte und ich bin echt zufrieden damit. Überhaupt noch einmal ein neues Album der Onkelz in die Finger zu bekommen, hat mir einen Wunsch erfüllt. Ist eine runde Sache geworden und alles in allem knapp 60 Minuten gute Onkelz-Mucke. Da gibt's nichts zu meckern. Für mich Böhse Onkelz 2.0. Wir sehen uns auf Tour! Wir bleiben. ;)

Uno Momento - MEMENTO!

holmi16 aus Dobra am 06.02.2021
Bewertungsnummer: 981982
Bewertet: Musik (CD)

Da ist es nun, das erste Album der Onkelz seit über 12 Jahren. Wer hätte dies zwischenzeitlich für möglich gehalten? Mit einem Grinsen muss ich zudem feststellen, dass auch die ewigen Nörgler nicht verschwunden sind. Es ist quasi alles beim Alten geblieben. ;) Ein paar Worte möchte ich zuerst über das Digipack an sich verlieren. Es kommt im edlen Pappschuber daher. Zum feinen Silberling gesellt sich ein ca. 100-seitiges Booklet mit über 4.000 von Fans eingesandten Fotos. Das Cover-Artwork wurde zudem maßgeblich von Kevin Russell mitgestaltet! Eines vielleicht gleich vorweg: Man merkt den Jungs auf keinen Fall an, dass sie bereits jenseits der 50 sind. Im Gegenteil. Besonders Gonzo merkt man eine ungeheure Spielfreude an. Dass einige hier der Meinung sind, es sei ein eher düsteres und depressives Album geworden und man müsse erst ein paar Runden damit drehen, bis es so richtig zündet, kann ich für mich persönlich nicht feststellen. Da ist nix depressiv und zündet größtenteils gleich am Anfang. Jedenfalls ist es ein vielseitiges, facettenreiches und modernes Album geworden, mit eingängigen Melodien und einigen überraschenden Tempo- und Stimmungswechseln innerhalb einzelner Songs. Mit Wohlwollen stelle ich zudem fest, dass Gonzo sein Gitarrenspiel nicht verlernt hat und Kevin recht ordentlich bei Stimme ist. Da kamen mir nach der Studioversion von "Wir bleiben" doch so meine Zweifel. Auch Pe trommelt munter drauf los. Einflüsse vom W sind unverkennbar. Er singt fleißig im Hintergrund, was er aber in der Vergangenheit sowohl live als auch auf vorangegangenen Alben immer wieder getan hat. Dass einige meckern, es stecke zu viel "Der W" in Memento, lässt mich ein Schmunzeln nicht verhindern. Zum einen war der Weidner in der Vergangenheit immer der "Oberonkel", zum anderen ist es wohl eher genau andersherum zu betrachten. Es steckte immer etwas Onkelz im W. Man nehme einen (fast) beliebigen "Der W"-Song, stelle jedoch Kevin ans Mikro und Gonzo an die Gitarre, man würde wohl meist kaum einen Unterschied zu den Onkelz feststellen können. Einzig sein Hang zu eher melancholischen, nachdenklicheren und düsteren Texten ergäbe ein Gefälle. Auf alle einzelnen Songs will ich inhaltlich nicht eingehen, da dies die Onkelz bereits selber getan haben. Nur so viel: Es ist kein einziges Lied dabei, welches ich grottenschlecht finde und sofort überspringe. Lediglich ein paar Anmerkungen zu einigen Songs möchte ich geben: Gott hat ein Problem: Da passt der Sound für mich nicht zum Text. Nicht schlecht, aber eben unpassend. Für einen Opener eher düster und lethargisch. Der Refrain "Für immer Onkelz - Gott hat ein Problem" klingt irgendwie bereits mit einem Bein im Grabe stehend, einfach zombiemäßig, lasch und ohne Druck. Markt & Moral: Da klingt der Einstieg für mich irgendwie an Pe's eigenen Song "Alte Welt", ich kann mir einfach nicht helfen. Jeder kriegt was er verdient: Kein schlechter Song, aber inhaltlich für mich völlig überflüssig. Noch ein Song gegen die Medien? Wie sie selber singen: "Wisst ihr, wie breit der Arsch ist, an dem ihr uns vorbeigeht." Eben. Warum dann also noch ein Lied darüber schreiben? Vor allem wäre die Gegenfrage: Wollen die Onkelz denn wirklich mit Presse & Co. zusammenarbeiten? Passt thematisch nicht und hätte durch genügend andere ersetzt werden können. Da scheint man künstlich das Negativ-Image hochhalten zu wollen, auch wenn die Onkelz und die Medien in diesem Leben wohl keine großen Freunde mehr werden. So schlimm wie früher ist es insgesamt betrachtet aber eben längst nicht mehr. Mach's dir selbst: Ein absolut optimistischer Gute-Laune-Song, welcher so fast auf der Dopamin hätte drauf sein können. Daumen hoch! Irgendwas für nichts: Schnell, hart, laut, geil! - Anspieltipp Nr. 1 Auf gute Freundschaft: Einige denken da natürlich an einen Abklatsch zu "Auf gute Freunde" und es geht natürlich auch in dieselbe Richtung, ist aber ein völlig eigenständiger Song. Für mich definitiv das beste Stück des Albums. Da springe ich jedes Mal quer durch die Botanik und spiele wild fuchtelnd Luftgitarre! ;) - Anspieltipp Nr. 2 Memento reiht sich spielend in die Riege vorangegangener Alben ein, auch wenn es nicht an "Heilige Lieder" oder "E.I.N.S." herankommen mag. Die Onkelz haben sich immer weiterentwickelt, klangen auf jedem Album anders und dennoch hat man immer sofort erkannt, dass es sich nur um die Onkelz handeln kann. So auch diesmal. Fazit: Es ist das, was man erwarten konnte und ich bin echt zufrieden damit. Überhaupt noch einmal ein neues Album der Onkelz in die Finger zu bekommen, hat mir einen Wunsch erfüllt. Ist eine runde Sache geworden und alles in allem knapp 60 Minuten gute Onkelz-Mucke. Da gibt's nichts zu meckern. Für mich Böhse Onkelz 2.0. Wir sehen uns auf Tour! Wir bleiben. ;)

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