Der dritte Teil der Fleury-Saga von Bestsellerautor Daniel WolfVarennes-Saint-Jacques, 1260: Die Gebrüder Fleury könnten verschiedener nicht sein. Während Michel das kaufmännische Talent seines legendären Großvaters geerbt hat und das Handelsimperium der Familie ausbaut, träumt Balian von Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld. Doch das Schicksal hat andere Pläne.Nach einem schrecklichen Vorfall in London muss Balian die Geschäfte plötzlich allein führen. Dabei verbringt er seine Zeit lieber in Hurenhäusern als auf Marktplätzen. Bald steht die Familie vor dem Ruin. Balian sieht nur noch eine Chance: Eine waghalsige Handelsfahrt soll das Unternehmen retten. Doch das Abenteuer führt ihn bis ans Ende der bekannten Welt ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
aus Hausen
5/5
14.03.2021
eBook (ePUB)
Spannender Abschluß ?
Ich hatte davor Das Salz der Erde und Das Licht der Welt gelesen und fand beide Bücher so geschrieben, als würde ich in den Geschichten dabei stehen. und alles hautnah miterleben. Auch im Bd 3 Das Gold des Meeres ist es Daniel Wolf gelungen einen guten Roman zu schreiben. Ich war sehr schnell mit den Personen vertraut und hatte das Gefühl das ich einer der Begleiter wäre.. Ich kann diesen Roman mit gutem Gewissen empfehlen..
jiskett
5/5
14.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Der beste Band der Reihe
"Das Gold des Meeres" ist meiner Meinung nach der bislang beste Teil der Reihe.
Die Geschichte ist von Anfang an packend, aber auch sehr emotional. Es gab mehrere Momente, die mich getroffen und mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Besonders bewegend waren hier Szenen, in denen die uns aus den vorherigen Bänden bereits bekannten Figuren vorkamen, aber auch Balian und Blanche und ihre Gefährten sind mir ans Herz gewachsen, sodass mir ihr Schicksal keinesfalls gleichgültig war.
Der Protagonist in diesem Teil ist Balian, den wir schon in "Der Vasall des Königs" kennengelernt haben. Durch unglückliche Umstände muss er das Familienunternehmen leiten, obwohl er als Kaufmann nur wenig Begabung hat. Er wirkt als Charakter sehr realistisch; er ist ein sympathischer Mann mit einigen Stärken, aber auch mit großen Schwächen. So trifft er mehrere leichtsinnige Entscheidungen, handelt teils unbedarf und von Frauen lässt er sich leicht ablenken. Teilweise konnte ich über sein Verhalten nur den Kopf schütteln, aber diese Fehler machen ihn menschlich und sorgen dafür, dass man sich mehr mit ihm identifizieren kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass er nicht aufgegeben hat und nicht aufgibt, um das Familienunternehmen zu kämpfen, selbst wenn es aussichtslos wirkt. Und als endlich Momente kamen, in denen er wirklich glänzen konnte, habe ich mich sehr für ihn gefreut.
Seine Schwester Blanche spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte und auch sie war mir sehr sympathisch, ebenso wie einige der Nebenfiguren, die aufgetaucht sind. Bei ihnen war es teilweise sehr schade, dass wir nicht mehr über sie erfahren konnten, aber das hätte wohl den Rahmen des Buches gesprengt. Der Autor hat es dennoch geschafft, Informationen über verschiedene Kulturen der damaligen Zeit einfließen zu lassen, was sehr interessant war und mich dazu animiert hat, eigene Recherchen zu betreiben, um mehr über sie zu erfahren.
Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Büchern spielt die Geschichte von "Das Gold des Meeres" innerhalb weniger Jahre, was bedeutet, dass der Fokus auf der Handelsreise, die die Protagonisten antreten, liegt. Mir hat in den vorherigen Bänden gut gefallen, dass wir Michel und Rémy für lange Zeit begleitet haben, aber dort war es dann irgendwann absehbar, wann etwas schief gehen würde, da die Geschichte sonst vorbeigewesen wäre. Dieses Gefühl hatte ich hier nicht, obwohl auch Balian Rückschläge erlebt und für sein Ziel kämpfen muss. Vielleicht lag es wirklich daran, dass hier in schneller Folge viel passiert ist und dadurch die Spannung größer war.
Gut gefallen hat mir auch, wie der Autor die historischen Hintergründe dargestellt hat. Große Ereignisse wie die doppelte Königswahl, aber auch Details aus dem alltäglichen Leben wurden gut eingearbeitet. Für mich wirkte die Geschichte sehr authentisch und die detailreichen Schilderungen haben mich in die damalige Zeit zurückversetzt.
FAZIT
Insgesamt hat mir "Das Gold des Meeres" gut gefallen. Die Geschichte ist gut geschrieben, spannend und stellenweise sehr bewegend, die Protagonisten sind sympathisch und dem Autor ist es gelungen, seine Geschichte gut mit den realen Ereignissen zu verbinden.
4,5/5 Sternen
Eliza
5/5
14.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannende Handelsfahrt
Nach Das Salz der Erde, Das Licht der Welt und der E-Only-Geschichte Der Vasall des Königs der neue Bestseller von Daniel Wolf. Nicht nur optisch reiht sich dieses Buch in die Reihe seiner Vorgänger ein, auch inhaltlich kann Daniel Wolf wieder auf ganzer Linie überzeugen. Das Cover ist wieder in der alt bekannten Manier gehalten und das finde ich sehr gut.
Ein Stammbaum der Familie Fleury (Klappbroschur vorne), eine Landkarte (Klappbroschur hinten), ein Personenregister, ein Nachwort sowie Glossar runden für mich die perfekte Aufmachung des Buches ab. So würde ich mir das Zusatzmaterial für jeden historischen Roman wünschen, denn hier eignet man sich noch Wissen an.
Die Geschichte von Balian und Blanche steht der Storys um Michel und Remy um nichts nach. Das Buch überzeugt wieder mit einer authentischen Darstellung. Als Leser hat man einfach das Gefühl, Ja, genau so könnte es gewesen sein.. Man taucht ein in eine faszinierende Welt, voller Abenteuer und Gefahren. Die Handelsreise die Balian und seine Zwillingsschwester Blanche antreten ist ein einzig großes Abenteuer: die Tücken der damaligen Handelsabkommen und Schuldübertragungen, der Welt der Ritter und Piraten oder einfach die Hinterhältigkeit und Gier der anderen Kaufleute, machen es Balian und Blanche schwer ihr Ziel zu erreichen. Daniel Wolf aka Christoph Lode erzählt in bekannter Manier eine lebendige Geschichte, die vor dem inneren Auge der Leser zum Leben erwacht. Balian hat mit als Figur gut gefallen, genauso wie seine Schwester Blanche. Meine Lieblingsfigur hingegen ist, wenn ich so zurückblicke, Odet, denn der Knecht war es der mir das eine oder andere Mal ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ich habe das Buch beim Lesen in die länge gezogen indem ich zwischendurch ein anderes Buch parallel gelesen habe, sonst hätte ich dieses Buch wohl innerhalb von 2-3 Tagen regelrecht inhaliert. Für mich war es so, wenn ich einmal begonnen hatte, habe ich gar nicht bemerkt wie viele Seiten ich umblätterte. Für mich war dieses Buch Lesegenuss pur, denn dieses Buch überzeugt für mich auf der ganzen Linie, es wird niemals langweilig, die Spannungsbögen sind gut gesetzt, was auch durch die verschiedenen Erzählperspektiven noch unterstützt wird. Auch die Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte zu Tage treten, werden logisch und konsequent aufgelöst. Am Ende steht ein Happy End und doch ein Fragezeichen, sodass der Autor sich die Tür offen lässt, einen weiteren Band zu schreiben, dieses würde ich sehr begrüßen. Das Buch wäre quasi schon gekauft, bevor ich wüsste, um was es diesmal geht ;-) Daniel Wolf muss sich meiner Meinung nach mit seiner Fleury-Saga nicht hinter den großen des Genres historische Romane verstecken. Für mich ein Buch, dass ich allen Fans der historischen Romane deshalb unbedingt ans Herz lege. Aber auch hier gilt, sicherlich kann man die Bände auch einzeln lesen, aber es empfiehlt sich doch sehr aufgrund der Familienbande bei Band 1 zu beginnen.
Bewertung
aus Nidderau
5/5
14.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Daniel Wolf Das Gold der Meeres
Das Buch lässt sich super lesen wie, die Bd. 1 und 2
Werde mir auf jeden Fall noch das ein oder andere Buch von Daniel Wolf kaufen
allegra
5/5
18.08.2016
Buch (Taschenbuch)
In diesem dritten Teil der…
In diesem dritten Teil der Feury-Serie von Daniel Wolf steht Balian de Fleury im Mittelpunkt. Balian ist der Sohn Rémys, des Buchmalers aus „Das Licht der Welt“. Balian muss das Handelshaus der Fleurys leiten und fühlt sich so gar nicht als Kaufmann geboren. So dauert es auch nicht lange, bis er das Geschäft an die Wand fährt und als einzigen Ausweg, um die Gläubiger zu befriedigen, eine gewagte Handelsreise gegen Osten nach Gotland mitmacht. Die Reise führt durch unwirtliche Gegenden, von Raubrittern beherrschte Pässe, über stürmische See und durch Kriegsumkämpfte Länder. Ich fand diesen Roman, der etwas kürzer ausfällt als die Vorgänger, zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Figuren sind sehr gut charakterisiert und das Personenverzeichnis vorne im Buch sowie der Stammbaum der de Fleurys in der vorderen Klappe hilft einem, dass man sich bei den zahlreichen Figuren schnell zurecht findet. In der hinteren Klappe ist eine Karte abgedruckt, die es einem erlaubt, die Reise nach zu vollziehen. Dieses Buch vereinigt die Welt der Ritter mit der Welt der Kaufleute und vermittelt Einblicke in heidnische baltische Stämme. Aber auch sensibel dargestellte Liebesgeschichten kommen drin vor, ohne dass sie die gesamte Handlung beherrschen oder aufdringlich wirken. Sprachlich lässt sich der 660 Seiten starke Schmöker wunderbar lesen. Ich konnte herrlich in die vergangenen Zeiten eintauchen und mit den Hauptfiguren mitfiebern. Ich habe auch einiges gelernt über den Fernhandel im Osten im 13. Jahrhunderts und über die Gefahren, die auf den Handelswegen lauerten. Bei vielen neuen Büchern, die ich lese, denke ich am Ende: „Naja, war ganz schön, spannend, lehrreich oder was auch immer. Aber braucht die Welt dieses Buch wirklich oder ist es ein Jahr nach Erscheinen schon in der Versenkung verschwunden?“ Bei diesem Buch ist das definitiv anders. Dieser Roman ist, egal ob einzeln oder als Teil einer Reihe gelesen, auf jeden Fall eine Bereicherung für die Leserwelt und ich bin sicher, dass man ihn auch in 5 Jahren noch gerne lesen und schenken wird. Von mir erhält dieses Buch 5 Sterne und es ist im Moment mein Lesehighlight im Jahr 2016.
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