Lügen, das geht gar nicht. Darüber sind sich im Grundsatz alle einig. Dennoch wird jederzeit und überall beschönigt, vertuscht und gelogen, dass sich die Balken biegen. Warum tun wir uns das an? Sam Harris stellt sich die Frage – und macht es sich mit den Antworten nicht leicht. Anhand vieler praktischer Beispiele aus dem Alltagsleben beleuchtet er das verzwickte Geschehen und dessen weitreichenden Folgen. Scheinbar harmlose Lügenmärchen, die Eltern ihren Kindern erzählen, erscheinen in diesem kurzen Essay neben fetten Lügen, die in Forschung und Politik verbreitet werden. Dazwischen blitzt immer wieder die eine Möglichkeit auf: Ja, es geht. Man kann leben ohne zu lügen, und zwar gut. Sam Harris ist Neurowissenschaftler und Autor von Bestsellern wie Das Ende des Glaubens, Brief an ein christliches Land und Erwachen – Spiritualität jenseits von Glaube und Religion.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
aus Moosleerau
3/5
10.09.2019
Buch (Paperback)
Bescheiden
Das Thema gäbe auf verschiedenen Ebenen zu beleuchtende Aspekte. Etwas enttäuschend ist, das gerade Sam Harris als Neurowissenschaftler die funktionell physiologischen Aspekte ignoriert und sich auf ein Pamphlet für die Wahrheit beschränkt und dabei den Weg der von ihm kritisierten Religionen im Sinne eines Dogma beschreitet.
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