Produktbild: Against All Enemies

Against All Enemies Inside America's War on Terror

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11,86 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2004

Verlag

Simon + Schuster LLC

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1561 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780743266406

Beschreibung

Zitat


The New York Times Book Review Against All Enemies is too good to be ignored...It is a rarity among Washington-insider memoirs -- it's a thumping good read.

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden

Erscheinungsdatum

26.03.2004

Verlag

Simon + Schuster LLC

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1561 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780743266406

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Eine erschütternde Abrechnung

Mario Pf. aus Oberösterreich am 01.05.2008

Bewertungsnummer: 581291

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ursprünglich lag Richard A. Clarke nichts ferner als eines Tages seine Memoiren unters Volk zu bringen, doch die Ereignisse des 11. Septembers 2001, die er in führender Position miterlebte brachten ihn dazu diesen Grundsatz gründlich zu überdenken und als er aus Frustration über die anfangs eher auf einen neuen Irak-Krieg abzielenden Intentionen der Bush-Administration seinen Dienst quittierte war es soweit, mit Against All Enemies zeichnete er nicht nur ein Bild und die Vorgeschichte dieser entscheidenden Stunden im Krisenstab des weißen Hauses, sondern auch des Versagens der damals neugewählten US-Regierung gegenüber ihrer Pflicht das Land zu beschützen, indem eben die Gefahr durch Al Kaida nicht wahrgenommen wurde. So spannt der ehemalige Nationale Sicherheitsberater den Bogen von den frühen Neunzigerjahren und Bill Clintons ersten Bemühungen gegen Osama bin Ladens Terrornetzwerk vorzugehen, über den ersten Anschlag auf das World Trade Center 1993 bis zum zweiten und finalen Akt. Clarke kennt die Gremien der Macht wie kaum ein zweiter und deshalb auch die Grenzen des selbst für einen US-Präsidenten machbaren, wie während der Lewinsky-Affäre, welche Clinton von einem weiteren Vorgehen gegen den internationalen Terrorismus zurückschrecken ließ, zu sehr nach einem Ablenkungsmanöver hätte es geklungen und ihm wohl noch erheblich mehr Glaubwürdigkeit gekostet. Schonungslos legt Clarke offen dass die Bedrohung eigentlich sogar hausgemacht ist und durch die Belieferung der afghanischen Gotteskrieger mit Handbüchern, Waffen und Training, für den Kampf gegen die Sowjets ihren Anfang nahm, welche schlussendlich weiterverwendet wurden, um den neuen Feind ins Visier zu nehmen, als die Taliban die Staatsmacht übernahmen. Umso bestürzender ist aber das Bild von den Reaktionen mancher Angehöriger der Bush-Regierung, welche bereits kurz nach 9/11 meinten, man solle sofort nach einer Irak-Connection Ausschau halten, die es selbstverständlich nicht gab und erforderte neue Gründe für diesen Krieg finden zu müssen. Bei all dem vertritt Richard A. Clarke jedoch eine weit gemäßigtere US-Perspektive, die sich durch weniger Patriotismus und mehr Realismus auszeichnet, was vielleicht auch daran liegt dass Clarke eigentlich Demokrat ist und dessen ungeachtet in die Bush-Administration übernommen wurde, wobei seine Funktion allerdings bedeutend abgewertet wurde. Als Thriller-Autor hat er zuletzt versucht auch künftige Terror-Szenarien unters Volk zu bringen, was natürlich längst nicht alles ist, denn Clarke kämpft nach wie vor für einen effizienteren Heimatschutz, wobei er mit diversen Denkfabriken bereits mehrere konstruktive Vorschläge zu informativen Handbüchern zusammengefasst hat. Fazit: Schlichtweg eine geniale und spannende Abrechnung mit der Bush-Regierung, die sich liest wie ein Thriller und es trotzdem schafft für die Hintergründe des 11. September zu sensibilisieren.

Eine erschütternde Abrechnung

Mario Pf. aus Oberösterreich am 01.05.2008
Bewertungsnummer: 581291
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ursprünglich lag Richard A. Clarke nichts ferner als eines Tages seine Memoiren unters Volk zu bringen, doch die Ereignisse des 11. Septembers 2001, die er in führender Position miterlebte brachten ihn dazu diesen Grundsatz gründlich zu überdenken und als er aus Frustration über die anfangs eher auf einen neuen Irak-Krieg abzielenden Intentionen der Bush-Administration seinen Dienst quittierte war es soweit, mit Against All Enemies zeichnete er nicht nur ein Bild und die Vorgeschichte dieser entscheidenden Stunden im Krisenstab des weißen Hauses, sondern auch des Versagens der damals neugewählten US-Regierung gegenüber ihrer Pflicht das Land zu beschützen, indem eben die Gefahr durch Al Kaida nicht wahrgenommen wurde. So spannt der ehemalige Nationale Sicherheitsberater den Bogen von den frühen Neunzigerjahren und Bill Clintons ersten Bemühungen gegen Osama bin Ladens Terrornetzwerk vorzugehen, über den ersten Anschlag auf das World Trade Center 1993 bis zum zweiten und finalen Akt. Clarke kennt die Gremien der Macht wie kaum ein zweiter und deshalb auch die Grenzen des selbst für einen US-Präsidenten machbaren, wie während der Lewinsky-Affäre, welche Clinton von einem weiteren Vorgehen gegen den internationalen Terrorismus zurückschrecken ließ, zu sehr nach einem Ablenkungsmanöver hätte es geklungen und ihm wohl noch erheblich mehr Glaubwürdigkeit gekostet. Schonungslos legt Clarke offen dass die Bedrohung eigentlich sogar hausgemacht ist und durch die Belieferung der afghanischen Gotteskrieger mit Handbüchern, Waffen und Training, für den Kampf gegen die Sowjets ihren Anfang nahm, welche schlussendlich weiterverwendet wurden, um den neuen Feind ins Visier zu nehmen, als die Taliban die Staatsmacht übernahmen. Umso bestürzender ist aber das Bild von den Reaktionen mancher Angehöriger der Bush-Regierung, welche bereits kurz nach 9/11 meinten, man solle sofort nach einer Irak-Connection Ausschau halten, die es selbstverständlich nicht gab und erforderte neue Gründe für diesen Krieg finden zu müssen. Bei all dem vertritt Richard A. Clarke jedoch eine weit gemäßigtere US-Perspektive, die sich durch weniger Patriotismus und mehr Realismus auszeichnet, was vielleicht auch daran liegt dass Clarke eigentlich Demokrat ist und dessen ungeachtet in die Bush-Administration übernommen wurde, wobei seine Funktion allerdings bedeutend abgewertet wurde. Als Thriller-Autor hat er zuletzt versucht auch künftige Terror-Szenarien unters Volk zu bringen, was natürlich längst nicht alles ist, denn Clarke kämpft nach wie vor für einen effizienteren Heimatschutz, wobei er mit diversen Denkfabriken bereits mehrere konstruktive Vorschläge zu informativen Handbüchern zusammengefasst hat. Fazit: Schlichtweg eine geniale und spannende Abrechnung mit der Bush-Regierung, die sich liest wie ein Thriller und es trotzdem schafft für die Hintergründe des 11. September zu sensibilisieren.

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Against All Enemies

von Richard A. Clarke

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