Produktbild: »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« Zwei Theaterstücke

171

4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.12.2016

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

119 (Printausgabe)

Dateigröße

263 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783960088059

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

07.12.2016

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

119 (Printausgabe)

Dateigröße

263 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783960088059

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Mit den zwei Theaterstücken…

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 25.06.2021

Bewertungsnummer: 2746316

Bewertet: eBook (ePUB)

Mit den zwei Theaterstücken hat Martin Schörle Theaterluft in mein Wohnzimmer gezaubert. Bei „Nichtalltägliches aus dem Leben“ erleben wir den Beamten Hans Fredenbek. Einfach nur köstlich, wie ich er sich in einem Monolog über Radiergummi verliert. Überhaupt hüpfen seine Gedanken von Pontius zu Pilatus. Er lebt in seiner kleinen Bürowelt und nimmt das Leben außerhalb nur am Rande wahr. Spontanität muss bei ihm „gut überlegt“ sein! Er ist im Grunde ein sehr sensibler Charakter. Irgendwie! Würde er sonst bemerken, dass Menschen auf dem Clo unter Druck stehen? Wie er zu seiner Beamtenbefriedigung kommt ist wirklich auch nicht ohne. Leicht hat er es wahrlich auch nicht, mit so einem spätpubertierenden Chef von 54 Jahren. Nicht zu fassen! Na, und ein Verehrer sein ist alles andere als leicht. Ich hatte beim Lesen stets ein Lächeln im Gesicht. Dennoch bemerkt man schon eine gewisse Traurigkeit, die dem Hans anhaftet. Einem Vollblutbeamten, der seiner Einsamkeit entflieht, indem er sich in der Arbeit unersetzlich machen will. Von Kollegen belächelt und anscheinend nicht immer ganz ernst genommen. Das Ende fand ich traurig. Traurig aber auch mit Humor rüber gebracht. Das Zweite Stück „Klassentreffen“ ließ dann man meine Lust auf einen Theaterbesuch in schwindelerregende Höhen schießen. Erstens fahre ich gerne mal mit dem Zug. Zweitens habe auch ich schon lustige Dinge bei Zugfahrten erlebt. Drittens hat mich das Ganze eines kleines bisschen, (aber wirklich nur ein kleines bisschen,) an gut gegen Nordwind erinnert. Nur mit dem Unterschied, dass Marina und Carsten sich kennen. Beide Anfang 40. Die Marina sitzt wie immer nach der Arbeit im Zug. Da klingelt ihr Handy. Dran ist kein Geringerer als ihre Schulliebe Carsten. Der informiert sie, dass bald ein Klassentreffen stattfindet. Aus dieser Info wird ein Dialog, der auch eine Frau, die sehr interessiert zuhört, gut unterhält. Ja, sogar den einen oder anderen Kommentar loslässt. Bald kommen noch zwei Herren dazu, die sich nicht minder gut unterhalten fühlen, von dem interessanten Telefongespräch. Vor 20 Jahren haben Marina und Carsten das Abitur gemacht. Marina glücklich geschieden. Carsten geschieden mit regelmäßigen Kontakt zu gemeinsamen Kind. Anfangs ist das Gespräch ganz harmlos. Man unterhält sich über über Klassenkameraden und was aus denen so geworden ist. Dann gehts aber schon sehr bald ins Eingemachte. Marinas Ex sorgt beruflich für ökonomische Toiletten. Die sollten auch ohne Wasser funktionieren. Alles gut und schön. Aber eigentlich hat Marina eine Ehe mit sich alleine geführt. Wie das geht? Na, ihr Mann war ja stets WC-mäßig unterwegs. Kinder wollte er auch keine. Und wie es der Zufall (Teufel) will, kennt der Carsten den Ex von Marina vom Einkaufen her. Wenn der Carsten mit seine Kind einkaufen geht, geht auch der WC_Experte mit einem kleinen Kind einkaufen. Das macht die Marina erst mal sprachlos. Schnell merkt der Carsten, dass das der Marina gar nicht gefällt. Schon alleine der Gedanke, es könnte das Kind zusammen mit der Neuen sein. So will sie wissen, ob denn das Kind schon läuft. Ja, tut es, meint der Carsten. Was so schnell ein KInd mit der Neuen, meint die Marina. Carsten versucht die Situation zu retten. Das Kind läuft grottenschlecht. Kann so alt noch nicht sein. Nie im Leben war das unmittelbar nach der Marina. Die Fangemeinde im Zug fand den Dialog genauso spannend wie ich. Getroffen haben sich Marina und Karsten dann auch. Da war ich aber dann nicht mehr dabei. Die Fangemeinde auch nicht. Ihr denkt ich habe jetzt viel erzählt? Nein! Hab ich nicht! Das ist ein kleiner Bruchteil dessen, was ich mit dem Beamten und den zwei Telefonierenden erlebt habe. Ihr dürft gerne selber einen Theaterbesuch abstatten. Der hier ist im Moment erlaubt.

Mit den zwei Theaterstücken…

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 25.06.2021
Bewertungsnummer: 2746316
Bewertet: eBook (ePUB)

Mit den zwei Theaterstücken hat Martin Schörle Theaterluft in mein Wohnzimmer gezaubert. Bei „Nichtalltägliches aus dem Leben“ erleben wir den Beamten Hans Fredenbek. Einfach nur köstlich, wie ich er sich in einem Monolog über Radiergummi verliert. Überhaupt hüpfen seine Gedanken von Pontius zu Pilatus. Er lebt in seiner kleinen Bürowelt und nimmt das Leben außerhalb nur am Rande wahr. Spontanität muss bei ihm „gut überlegt“ sein! Er ist im Grunde ein sehr sensibler Charakter. Irgendwie! Würde er sonst bemerken, dass Menschen auf dem Clo unter Druck stehen? Wie er zu seiner Beamtenbefriedigung kommt ist wirklich auch nicht ohne. Leicht hat er es wahrlich auch nicht, mit so einem spätpubertierenden Chef von 54 Jahren. Nicht zu fassen! Na, und ein Verehrer sein ist alles andere als leicht. Ich hatte beim Lesen stets ein Lächeln im Gesicht. Dennoch bemerkt man schon eine gewisse Traurigkeit, die dem Hans anhaftet. Einem Vollblutbeamten, der seiner Einsamkeit entflieht, indem er sich in der Arbeit unersetzlich machen will. Von Kollegen belächelt und anscheinend nicht immer ganz ernst genommen. Das Ende fand ich traurig. Traurig aber auch mit Humor rüber gebracht. Das Zweite Stück „Klassentreffen“ ließ dann man meine Lust auf einen Theaterbesuch in schwindelerregende Höhen schießen. Erstens fahre ich gerne mal mit dem Zug. Zweitens habe auch ich schon lustige Dinge bei Zugfahrten erlebt. Drittens hat mich das Ganze eines kleines bisschen, (aber wirklich nur ein kleines bisschen,) an gut gegen Nordwind erinnert. Nur mit dem Unterschied, dass Marina und Carsten sich kennen. Beide Anfang 40. Die Marina sitzt wie immer nach der Arbeit im Zug. Da klingelt ihr Handy. Dran ist kein Geringerer als ihre Schulliebe Carsten. Der informiert sie, dass bald ein Klassentreffen stattfindet. Aus dieser Info wird ein Dialog, der auch eine Frau, die sehr interessiert zuhört, gut unterhält. Ja, sogar den einen oder anderen Kommentar loslässt. Bald kommen noch zwei Herren dazu, die sich nicht minder gut unterhalten fühlen, von dem interessanten Telefongespräch. Vor 20 Jahren haben Marina und Carsten das Abitur gemacht. Marina glücklich geschieden. Carsten geschieden mit regelmäßigen Kontakt zu gemeinsamen Kind. Anfangs ist das Gespräch ganz harmlos. Man unterhält sich über über Klassenkameraden und was aus denen so geworden ist. Dann gehts aber schon sehr bald ins Eingemachte. Marinas Ex sorgt beruflich für ökonomische Toiletten. Die sollten auch ohne Wasser funktionieren. Alles gut und schön. Aber eigentlich hat Marina eine Ehe mit sich alleine geführt. Wie das geht? Na, ihr Mann war ja stets WC-mäßig unterwegs. Kinder wollte er auch keine. Und wie es der Zufall (Teufel) will, kennt der Carsten den Ex von Marina vom Einkaufen her. Wenn der Carsten mit seine Kind einkaufen geht, geht auch der WC_Experte mit einem kleinen Kind einkaufen. Das macht die Marina erst mal sprachlos. Schnell merkt der Carsten, dass das der Marina gar nicht gefällt. Schon alleine der Gedanke, es könnte das Kind zusammen mit der Neuen sein. So will sie wissen, ob denn das Kind schon läuft. Ja, tut es, meint der Carsten. Was so schnell ein KInd mit der Neuen, meint die Marina. Carsten versucht die Situation zu retten. Das Kind läuft grottenschlecht. Kann so alt noch nicht sein. Nie im Leben war das unmittelbar nach der Marina. Die Fangemeinde im Zug fand den Dialog genauso spannend wie ich. Getroffen haben sich Marina und Karsten dann auch. Da war ich aber dann nicht mehr dabei. Die Fangemeinde auch nicht. Ihr denkt ich habe jetzt viel erzählt? Nein! Hab ich nicht! Das ist ein kleiner Bruchteil dessen, was ich mit dem Beamten und den zwei Telefonierenden erlebt habe. Ihr dürft gerne selber einen Theaterbesuch abstatten. Der hier ist im Moment erlaubt.

Zwei Theaterstücke

Daniela aus Hörselberg-Hainich am 13.04.2021

Bewertungsnummer: 1482108

Bewertet: eBook (ePUB)

Es gestaltet sich ja meist etwas schwierig, wenn man Theaterstücke nur liest. Gespielt sind sie eben einfach nur das, was sie sein sollen. Aber trotzdem war ich sehr gut in der Lage, mir das alles vorzustellen, wie es auf der Bühne aussieht, wie sich der jeweilige Schauspieler gerade gibt und obwohl Herr Fredenbek selber nicht genau beschrieben wird, konnte ich ihn mir super vorstellen, wie er da in seinem Büro herumtigert und seine Sprüche klopft. Die Regieanweisungen sind sehr gut deutlich abgehoben, indem sie kursiv gedruckt sind. Und ich hatte beim Lesen die ganze Zeit ein Theaterstück vor meinem geistigen Auge. Wenn man so will, habe ich ein ganz privates Theaterstück genossen, und das mitten im Lockdown. Das Buch an sich ist sehr kurz gehalten. Ein gemütlicher Abend und schon hat man den Stoff gelesen und das eine oder andere Mal herzlich gelacht. Eine recht bequeme Art, Theaterstücke zu genießen. Menschenansammlung in Kino, Theater oder auf der Kirmes habe ich schon vor Corona nicht gemocht. Um ehrlich zu sein, so ein Theaterstück liest sich wie ein eingekürzter Roman. Aus den ganzen Beschreibungen sind Regieanweisungen gemacht und der Rest ist das, was die Darsteller sagen sollen. Und schon allein das erzählt eine richtig gute und nicht minder spannende Geschichte. An das mir vorliegende Buch vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen. Das Experiment “ein Theaterstück lesen” ist geglückt und ich wurde super unterhalten. Um ehrlich zu sein, würde ich mir die beiden Stücke wirklich gern auch mal in einem Theater anschauen. Würde mich interessieren, wie das die Darsteller dann am Ende umsetzen. Und nicht zuletzt die Bühnenbildner. Ich kann dieses Buch empfehlen. Es ist kurz, es macht einem herrliche Bilder im Kopf und man hat zwischendurch mal etwas zu Lachen. Es ist wirklich, als wenn man ein ganz privates Theaterstück genießt. Während das erste Stück die verhassten Beamten auf die Schippe nimmt, hat man im zweiten etwas fürs Herz. Es ist also für jeden etwas dabei.

Zwei Theaterstücke

Daniela aus Hörselberg-Hainich am 13.04.2021
Bewertungsnummer: 1482108
Bewertet: eBook (ePUB)

Es gestaltet sich ja meist etwas schwierig, wenn man Theaterstücke nur liest. Gespielt sind sie eben einfach nur das, was sie sein sollen. Aber trotzdem war ich sehr gut in der Lage, mir das alles vorzustellen, wie es auf der Bühne aussieht, wie sich der jeweilige Schauspieler gerade gibt und obwohl Herr Fredenbek selber nicht genau beschrieben wird, konnte ich ihn mir super vorstellen, wie er da in seinem Büro herumtigert und seine Sprüche klopft. Die Regieanweisungen sind sehr gut deutlich abgehoben, indem sie kursiv gedruckt sind. Und ich hatte beim Lesen die ganze Zeit ein Theaterstück vor meinem geistigen Auge. Wenn man so will, habe ich ein ganz privates Theaterstück genossen, und das mitten im Lockdown. Das Buch an sich ist sehr kurz gehalten. Ein gemütlicher Abend und schon hat man den Stoff gelesen und das eine oder andere Mal herzlich gelacht. Eine recht bequeme Art, Theaterstücke zu genießen. Menschenansammlung in Kino, Theater oder auf der Kirmes habe ich schon vor Corona nicht gemocht. Um ehrlich zu sein, so ein Theaterstück liest sich wie ein eingekürzter Roman. Aus den ganzen Beschreibungen sind Regieanweisungen gemacht und der Rest ist das, was die Darsteller sagen sollen. Und schon allein das erzählt eine richtig gute und nicht minder spannende Geschichte. An das mir vorliegende Buch vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen. Das Experiment “ein Theaterstück lesen” ist geglückt und ich wurde super unterhalten. Um ehrlich zu sein, würde ich mir die beiden Stücke wirklich gern auch mal in einem Theater anschauen. Würde mich interessieren, wie das die Darsteller dann am Ende umsetzen. Und nicht zuletzt die Bühnenbildner. Ich kann dieses Buch empfehlen. Es ist kurz, es macht einem herrliche Bilder im Kopf und man hat zwischendurch mal etwas zu Lachen. Es ist wirklich, als wenn man ein ganz privates Theaterstück genießt. Während das erste Stück die verhassten Beamten auf die Schippe nimmt, hat man im zweiten etwas fürs Herz. Es ist also für jeden etwas dabei.

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»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

von Martin Schörle

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