Der Umgang der Wehrmacht mit jüdischen und nicht jüdischen Frauen in der Sowjetunion im 2. Weltkrieg
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
320 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668286320
Erzählungen von Augenzeuginnen und -zeugen aus verschiedenen Literaturen schildern, dass Angehörige von Wehrmacht, SS, Polizei und Zivilverwaltung zu jeder Zeit in unterschiedlichen Territorien sexuelle Gewalttaten verübten: an der Front, bei Eroberungen, im Zuge des Kampfes gegen Partisaninnen, direkt vor den Erschießungsaktionen, im militärischen Hinterland, in Lagern und Ghettos, im Zuge von Transportern und während des Besatzungsalltags. Einige Gewalttaten bleiben jedoch unerforscht. Dennoch wird erkennbar, dass Frauen hohe Risiken eingingen, wenn sie freiwillig ein intimes Verhältnis mit einem Deutschen eingingen oder Opfer sexueller Gewalttaten geworden sind. Anhand von verschiedenen Literaturen und deren Erfahrungsberichten sollen die verschiedenen sexuellen Gewalttaten an jüdischen und nicht jüdischen Frauen im Zweiten Weltkrieg erforscht werden. Um einen genaueren Überblick über die verschiedenen Frauensituationen der Jüdinnen und nicht Jüdinnen in der Sowjetunion zu erhalten wird genauer auf das Frauenbild und die Rassenideologie eingegangen.
Berichte, Erinnerungserzählungen und Interviews der Frauen sollen den Druck zeigen, welcher auf ihnen lastete, ihre sexuelle Schuldlosigkeit zu bewahrheiten. Sie versuchten zu belegen, dass sie die Soldaten nicht dazu verführt haben sich an ihnen sexuell zu begehen.
So wird auch hier über die Geschlechter- und Sexualitätsvorstellungen verfolgter Frauen Auskunft gegeben. Eine Anzahl von Erfahrungsberichten bleibt jedoch ungenau oder unerforscht, da einige sowjetische Frauen ihre Erlebnisse verschwiegen und versuchten zu verdrängen, um die Alltagsnormalität wiederherzustellen. Die Ausübung sexueller Gewalt gegen Frauen war keine vereinzelte Ordnungswidrigkeit oder Straftat, sondern wurde regelhaft ausgeübt, um das gegnerische Kollektiv zu schädigen. Viele Frauen haben sogar bis heute die Gewalttaten nicht verarbeitet.
Ein Vergleich zwischen dem Umgang der Wehrmacht mit jüdischen und nicht-jüdischen Frauen in der Sowjetunion soll zum Ende der Hausarbeit gezeigt werden.
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