Immer wenn der rote Stern sich dem Planeten Pern nähert, drohen Tod und Zerstörung. Er stößt Sporen in den Weltraum ab, die in Schauern auf Pern niedergehen und ihr Vernichtungswerk beginnen, wo sie auf den Planeten treffen. Nur die stolzen Drachen und ihre Reiter, seit alters her die Beschützer Perns, können die seltsamen Invasoren bekämpfen. Doch seit der letzten Annäherung des roten Sterns ist viel Zeit vergangen, und es sind nicht mehr genügend Drachenreiter übrig, um Pern zu verteidigen. Sie holen sich Hilfe aus der Vergangenheit. Aber die Kämpfer aus der Frühzeit von Pern sind alten Traditionen und Ritualen zu sehr verhaftet, als dass sie die brennenden Probleme der Gegenwart klar erkennen und verstehen könnten ...
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Wenn Königinnen stürzen
Ramona Schroller aus Klein Rönnau am 08.01.2026
Bewertungsnummer: 2696327
Bewertet: eBook (ePUB)
Sieben Jahre sind vergangen seit Lessas Ritt in die Vergangenheit, um die alten Reiterreiter in die Gegenwart zu holen. Doch nicht nur die Silberfäden bereiten den Einwohnern Perns Kopfschmerzen, sondern auch diese "alten" Drachenreiter, die mehr einfordern, als die Barone bereit sind zu geben und sich immer mehr isolieren. F'lar und Lessa bleibt nichts anderes übrig, als irgendeine Lösung zu finden. Zudem kommen die Silberfäden nicht mehr in den prognostizierten Rhythmen, was für zusätzliche Spannungen sorgt. F'lar hegt einen heldenhaften Plan, um die Gefahr aus dem All ein- für allemal zu beenden: er will mit seinem Drachen zum roten Planeten springen und die Sporen dort ausrotten. Doch um dieses Unternehmen zu realisieren, braucht er einen Bezugspunkt, und das ist nicht so einfach, wie es scheint ...
Die zweite Runde der Drachenreiter spielt, wie bereits oben erwähnt, sieben Jahre nach dem ersten Roman. Dass nicht alles so glatt verlaufen konnte, wie die Drachenreiter es sich zuerst erhofft hatten, das war klar und absehbar. Doch dass es gerade zu Spannungen kommt zwischen den Drachenreitern, die am ehesten willig waren, ihre Zeit zu verlassen, kommt dann doch überraschend.
Überhaupt ist der dünne Band zum Bersten gefüllt mit Handlung, wobei McCaffrey aber auch die Beschreibungen nicht vergisst. Das ganze geht ein bisschen auf Kosten der Charakterentwicklung, zumindest die der Nebencharaktere. Der böse Baron bleibt böse, die egozentrische Weyerherrin rührt sich nicht einen Millimeter, was letztendlich zu einer Katastrophe führt. Das ist ein wenig schade, aber ich denke, schuld ist auch schlicht die Zeit, in der die Romane entstanden. Damals wurde noch nicht der Stellenwert auf Charakterentwicklung gelegt wie heute (und trotzdem scheitern noch immer viele gerade daran).
Für Action sorgen schon allein die Drachen, ebenso für den Humor. Es bringt mich immer wieder zum Schmunzeln, die telepatischen Gespräche zwischen Drache und Reiter zu lesen. Das lockert die Stimmung auf. Und auch Drachen können ihren Humor in tragischen Szenen verlieren, wie man in diesem Roman lernt.
Zur Auflockerung dann hat McCaffrey die Feuerechsen, die kleinen Verwandten der Drachen, erdacht, die mit ihren Kapriolen die Stimmung wieder auflockern. Fasziniert und dankbar war ich, dass es in diesem Band F'nur ist, F'lars Halbbruder, der einen Gutteil der Handlung trägt. Im ersten Band blieb er immer etwas im Schatten, man merkte nur hin und wieder, dass da ein weiterer starker Chrakter wartet, dass die Handlung sich ihm zuwendet. Nun hat er seine Königin, wenn auch in Miniaturausgabe. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Nebenhandlung entwickeln wird.
Auch merkt man in diesem Roman deutlich, dass McCaffrey einen Großteil ihrer schriftstellerischen Laufbahn in der Science Fiction verbrachte. Ähnlich wie Marion Zimmer Bradleys "Darkover" beginnt Pern sich hin zum SciFi zu entwickeln. Etwas, was mich auch stellenweise beim "Rad der Zeit" irritierte, wenn plötzlich Glühbirnen oder Lifte auftauchten. Nur ist es in Pern so, dass Dinge neu erfunden werden, wie etwa die Telegrafenmaschine, in die F'lar so große Hoffnung steckt. Es ist interessant, über diese Erfindungen zu lesen, die in unserer Zeit schon so veraltet sind, dass man sie quasi nur noch in Museen antrifft.
Alles in allem ein handfester Roman, von Anfang bis Ende mit Handlung vollgepackt, dass man teilweise Mühe hat, diesem oder jenem Handlungsstreifen zu folgen. Dennoch ein gelungenes Buch, gerade wenn man mehr auf "Action" und weniger auf Charakterentwicklung achtet.
Drachen und Menschen
Bewertung aus Neubrandenburg am 25.04.2021
Bewertungsnummer: 1487267
Bewertet: eBook (ePUB)
Das ist eine Reihe von Büchern. Diese ist auf einer fernen Welt angesiedelt. Es ist eine schöne Mischung von SciFi und Fantasie. Die Welt wurde besiedelt und wird von Menschen und Drachen bewohnt. Wobei von den Drachen ausgewählte Menschen mit den Drachen die Welt(Pern) vor Sporen schützen, welche regelmässig aus dem All auf Pern fallen. Ein Punkt Abzug, weil man mitten in die Handlung geworfen wird. Die Erklärung kommt erst viel später. Durchhalten lohnt sich.
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