Produktbild: Von Trümmern und Träumen

Von Trümmern und Träumen 7 Erzählungen

2

7,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2016

Herausgeber

Kerstin Herzog

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

243 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-2869-9

Beschreibung

Portrait

Kerstin Herzog arbeitet als Bibliothekarin an der Universität Augsburg. Nebenbei war sie lange Zeit als freie Texterin für Werbeagenturen tätig. Im Moment lebt sie mit dem Musiker Harry Alt und der gemeinsamen Tochter in Augsburg.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2016

Herausgeber

Kerstin Herzog

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12/1,6 cm

Gewicht

243 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7431-2869-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Rainer Burggasser: Rezension „Von Trümmern und Träumen“

Bewertung aus Augsburg am 20.02.2017

Bewertungsnummer: 1000744

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Von Trümmern und Träumen“. So lautet der Titel dieser Anthologie mit sehr persönlichen Erzählungen. Sie wird von sieben Autoren mit grundverschiedenen Texten ausgestattet. So unterschiedlich eben, wie Menschen sind. Das nie zu Ende erzählte Thema „Mensch“ zieht sich mit all seinen Facetten durch diese Geschichten. In der ersten Erzählung lässt uns die Autorin auf einem roten Bühnensofa versonnen mitträumen und uns erinnern an Eckpunkte im eigenen jungen Leben, lässt uns die Welt um uns vergessen, eintauchen in einen See von vergangenen Erlebnissen und auf einer Bühne erwachen. Eine romantische Einstimmung, poetisch erzählt von Ingrid Hopp, „Nur eine Nacht“. „Ich muss Ihnen was erzählen. Darf ich hoffen, es interessiert Sie?“ Mit diesen Worten zu Beginn weckt die Autorin Interesse. „Flüchtig“ liefert uns hitzige Geschlechterkämpfe, Anfeindungen, bittere Erkenntnisse und neue gesellschaftliche Fragen. Eine zarte Liebe markiert den Neubeginn eines Paares in schwierigen Zeiten. Lebensecht skizziert von Gisela Janocha-Huber. Fasziniert lesen wir über einen scheinbar leeren Kontinent mit überbordender Natur und ihren Gewalten. Eine Traumreise, der zwei Menschen nicht standhalten können, die zum Bruch des Paares führt. Ein einsames Dromedar, schwarze Frösche und ein Goldnugget sorgen für wachsenden Mut und einen überraschenden Neubeginn. Sehnsüchtig machende Ferne beschreibt Silvia Falk wortgewaltig und stark in ihrer Erzählung „Wendekreise und Windrose“. Ein rätselhafter Mord an einem Pianisten von Weltrang, eine schweigende Täterin aus besten Kreisen. Was trieb sie dazu an? Eine ausgetüftelte Horrortechnik vom Feinsten und letztendlich ein uraltes Motiv fesseln auf der ganzen Linie. Spannung pur! In „Chronik einer Auslöschung“, fabelhaft inszeniert von Kerstin Herzog. Ein makabres Schauspiel erster Klasse. Danach begeben wir uns auf eine Eisenbahnfahrt während der eine Frau sich selbst im Zugabteil begegnet und mit diesem Gegenüber ein Gespräch beginnt. Die aufwühlende Erzählung eines Mädchenlebens von tief verstörender Vergangenheit, über qualvolle innere Zerrissenheit bis hin zu genesender Gegenwart. Die Kraft des Glaubens hilft heilen, erfahren wir hier. Rike Hauser beschreibt ein dramatisches Leben in ihrer Geschichte „Aus lauter Liebe“. Von der kindlichen Weihnachtsfreude mit alten Traditionen direkt hinein in einen Chatroom. Nein, es ist keine Achterbahnfahrt, wie man vermuten könnte. Es wird zu einer bewegenden Schlittenfahrt in einer Troika mit Karamasow, der uns schon bei Dostojewski begegnet ist. Klassik trifft Moderne. Eine intelligente, liebenswürdige Unterhaltung und dazu sehr originell. Pia Weißenborn verhilft der „Troika mit Karamasow“ zu einem geglückten Start. „Im Hinterhof“, auf einem roten Sofa, ein heißer Sommer kurz vor Ferienbeginn, Jugendliche, die sich allerlei Geschichten erzählen, Lachen, Freundschaften, Schwärmereien, erstes Verliebtsein und auch schon ernsthafte Blicke in die Zukunft. Bis Beate eine Geschichte erzählt, die ihren Anfang kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges nimmt ... Das sind die Zutaten für eine Clique, der man selbst gerne angehört hätte. Andreas Kölker schreibt so packend amüsant und situationsgerecht dass man sich schon auf eine Fortsetzung – irgendwann – freut. Eigentlich bin ich nicht so der „Geschichtenleser“, Sachbücher oder Biographien sind mehr meine Lieblingslektüre. Das Buch „Von Trümmern und Träumen“ hatte meine Frau gelesen, es für auffallend gut und kreativ befunden, zudem lag es noch am Tischchen. Also griff ich, durch ihre Meinung angeregt, neugierig zu. Und, was soll ich sagen? Ich war verblüfft über diesen Ideenreichtum der sieben Autoren – den jedes Einzelnen. Ihren unterschiedlichen Schreibstilen, den unterschiedlichen Herangehensweisen und den individuellen Gedanken zum übergeordneten Thema. Unglaublich, was diese Autorinnen und ein Autor daraus entwickelt haben. Ich bin froh darüber, dieses Buch in die Hand genommen und auch zu Ende gelesen zu haben. Für mich war es eine reizvolle Abwechslung zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten und ein bunter Ausflug in andere Gefilde. Ich schreibe selbst sehr gerne, doch eher journalistisch. Deshalb ist es mir eine Freude, an dieser Stelle über dieses Buch zu berichten. Meine Gedanken und Empfehlungen für dieses Buch gebe ich nun an Sie weiter mit der Aufforderung: „Lesen Sie selbst, was Schreibbegeisterte beim Kreativ Schreiben lernen und umsetzen. Von mir eine uneingeschränkter Leseempfehlung!“

Rainer Burggasser: Rezension „Von Trümmern und Träumen“

Bewertung aus Augsburg am 20.02.2017
Bewertungsnummer: 1000744
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Von Trümmern und Träumen“. So lautet der Titel dieser Anthologie mit sehr persönlichen Erzählungen. Sie wird von sieben Autoren mit grundverschiedenen Texten ausgestattet. So unterschiedlich eben, wie Menschen sind. Das nie zu Ende erzählte Thema „Mensch“ zieht sich mit all seinen Facetten durch diese Geschichten. In der ersten Erzählung lässt uns die Autorin auf einem roten Bühnensofa versonnen mitträumen und uns erinnern an Eckpunkte im eigenen jungen Leben, lässt uns die Welt um uns vergessen, eintauchen in einen See von vergangenen Erlebnissen und auf einer Bühne erwachen. Eine romantische Einstimmung, poetisch erzählt von Ingrid Hopp, „Nur eine Nacht“. „Ich muss Ihnen was erzählen. Darf ich hoffen, es interessiert Sie?“ Mit diesen Worten zu Beginn weckt die Autorin Interesse. „Flüchtig“ liefert uns hitzige Geschlechterkämpfe, Anfeindungen, bittere Erkenntnisse und neue gesellschaftliche Fragen. Eine zarte Liebe markiert den Neubeginn eines Paares in schwierigen Zeiten. Lebensecht skizziert von Gisela Janocha-Huber. Fasziniert lesen wir über einen scheinbar leeren Kontinent mit überbordender Natur und ihren Gewalten. Eine Traumreise, der zwei Menschen nicht standhalten können, die zum Bruch des Paares führt. Ein einsames Dromedar, schwarze Frösche und ein Goldnugget sorgen für wachsenden Mut und einen überraschenden Neubeginn. Sehnsüchtig machende Ferne beschreibt Silvia Falk wortgewaltig und stark in ihrer Erzählung „Wendekreise und Windrose“. Ein rätselhafter Mord an einem Pianisten von Weltrang, eine schweigende Täterin aus besten Kreisen. Was trieb sie dazu an? Eine ausgetüftelte Horrortechnik vom Feinsten und letztendlich ein uraltes Motiv fesseln auf der ganzen Linie. Spannung pur! In „Chronik einer Auslöschung“, fabelhaft inszeniert von Kerstin Herzog. Ein makabres Schauspiel erster Klasse. Danach begeben wir uns auf eine Eisenbahnfahrt während der eine Frau sich selbst im Zugabteil begegnet und mit diesem Gegenüber ein Gespräch beginnt. Die aufwühlende Erzählung eines Mädchenlebens von tief verstörender Vergangenheit, über qualvolle innere Zerrissenheit bis hin zu genesender Gegenwart. Die Kraft des Glaubens hilft heilen, erfahren wir hier. Rike Hauser beschreibt ein dramatisches Leben in ihrer Geschichte „Aus lauter Liebe“. Von der kindlichen Weihnachtsfreude mit alten Traditionen direkt hinein in einen Chatroom. Nein, es ist keine Achterbahnfahrt, wie man vermuten könnte. Es wird zu einer bewegenden Schlittenfahrt in einer Troika mit Karamasow, der uns schon bei Dostojewski begegnet ist. Klassik trifft Moderne. Eine intelligente, liebenswürdige Unterhaltung und dazu sehr originell. Pia Weißenborn verhilft der „Troika mit Karamasow“ zu einem geglückten Start. „Im Hinterhof“, auf einem roten Sofa, ein heißer Sommer kurz vor Ferienbeginn, Jugendliche, die sich allerlei Geschichten erzählen, Lachen, Freundschaften, Schwärmereien, erstes Verliebtsein und auch schon ernsthafte Blicke in die Zukunft. Bis Beate eine Geschichte erzählt, die ihren Anfang kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges nimmt ... Das sind die Zutaten für eine Clique, der man selbst gerne angehört hätte. Andreas Kölker schreibt so packend amüsant und situationsgerecht dass man sich schon auf eine Fortsetzung – irgendwann – freut. Eigentlich bin ich nicht so der „Geschichtenleser“, Sachbücher oder Biographien sind mehr meine Lieblingslektüre. Das Buch „Von Trümmern und Träumen“ hatte meine Frau gelesen, es für auffallend gut und kreativ befunden, zudem lag es noch am Tischchen. Also griff ich, durch ihre Meinung angeregt, neugierig zu. Und, was soll ich sagen? Ich war verblüfft über diesen Ideenreichtum der sieben Autoren – den jedes Einzelnen. Ihren unterschiedlichen Schreibstilen, den unterschiedlichen Herangehensweisen und den individuellen Gedanken zum übergeordneten Thema. Unglaublich, was diese Autorinnen und ein Autor daraus entwickelt haben. Ich bin froh darüber, dieses Buch in die Hand genommen und auch zu Ende gelesen zu haben. Für mich war es eine reizvolle Abwechslung zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten und ein bunter Ausflug in andere Gefilde. Ich schreibe selbst sehr gerne, doch eher journalistisch. Deshalb ist es mir eine Freude, an dieser Stelle über dieses Buch zu berichten. Meine Gedanken und Empfehlungen für dieses Buch gebe ich nun an Sie weiter mit der Aufforderung: „Lesen Sie selbst, was Schreibbegeisterte beim Kreativ Schreiben lernen und umsetzen. Von mir eine uneingeschränkter Leseempfehlung!“

Rainer Burggasser: Rezension "Von Trümmern und Träumen"

Bewertung aus Augsburg am 17.02.2017

Bewertungsnummer: 1000701

Bewertet: eBook (ePUB)

„Von Trümmern und Träumen“. So lautet der Titel dieser Anthologie mit sehr persönlichen Erzählungen. Sie wird von sieben Autoren mit grundverschiedenen Texten ausgestattet. So unterschiedlich eben, wie Menschen sind. Das nie zu Ende erzählte Thema „Mensch“ zieht sich mit all seinen Facetten durch diese Geschichten. In der ersten Erzählung lässt uns die Autorin auf einem roten Bühnensofa versonnen mitträumen und uns erinnern an Eckpunkte im eigenen jungen Leben, lässt uns die Welt um uns vergessen, eintauchen in einen See von vergangenen Erlebnissen und auf einer Bühne erwachen. Eine romantische Einstimmung, poetisch erzählt von Ingrid Hopp, „Nur eine Nacht“. „Ich muss Ihnen was erzählen. Darf ich hoffen, es interessiert Sie?“ Mit diesen Worten zu Beginn weckt die Autorin Interesse. „Flüchtig“ liefert uns hitzige Geschlechterkämpfe, Anfeindungen, bittere Erkenntnisse und neue gesellschaftliche Fragen. Eine zarte Liebe markiert den Neubeginn eines Paares in schwierigen Zeiten. Lebensecht skizziert von Gisela Janocha-Huber. Fasziniert lesen wir über einen scheinbar leeren Kontinent mit überbordender Natur und ihren Gewalten. Eine Traumreise, der zwei Menschen nicht standhalten können, die zum Bruch des Paares führt. Ein einsames Dromedar, schwarze Frösche und ein Goldnugget sorgen für wachsenden Mut und einen überraschenden Neubeginn. Sehnsüchtig machende Ferne beschreibt Silvia Falk wortgewaltig und stark in ihrer Erzählung „Wendekreise und Windrose“. Ein rätselhafter Mord an einem Pianisten von Weltrang, eine schweigende Täterin aus besten Kreisen. Was trieb sie dazu an? Eine ausgetüftelte Horrortechnik vom Feinsten und letztendlich ein uraltes Motiv fesseln auf der ganzen Linie. Spannung pur! In „Chronik einer Auslöschung“, fabelhaft inszeniert von Kerstin Herzog. Ein makabres Schauspiel erster Klasse. Danach begeben wir uns auf eine Eisenbahnfahrt während der eine Frau sich selbst im Zugabteil begegnet und mit diesem Gegenüber ein Gespräch beginnt. Die aufwühlende Erzählung eines Mädchenlebens von tief verstörender Vergangenheit, über qualvolle innere Zerrissenheit bis hin zu genesender Gegenwart. Die Kraft des Glaubens hilft heilen, erfahren wir hier. Rike Hauser beschreibt ein dramatisches Leben in ihrer Geschichte „Aus lauter Liebe“. Von der kindlichen Weihnachtsfreude mit alten Traditionen direkt hinein in einen Chatroom. Nein, es ist keine Achterbahnfahrt, wie man vermuten könnte. Es wird zu einer bewegenden Schlittenfahrt in einer Troika mit Karamasow, der uns schon bei Dostojewski begegnet ist. Klassik trifft Moderne. Eine intelligente, liebenswürdige Unterhaltung und dazu sehr originell. Pia Weißenborn verhilft der „Troika mit Karamasow“ zu einem geglückten Start. „Im Hinterhof“, auf einem roten Sofa, ein heißer Sommer kurz vor Ferienbeginn, Jugendliche, die sich allerlei Geschichten erzählen, Lachen, Freundschaften, Schwärmereien, erstes Verliebtsein und auch schon ernsthafte Blicke in die Zukunft. Bis Beate eine Geschichte erzählt, die ihren Anfang kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges nimmt ... Das sind die Zutaten für eine Clique, der man selbst gerne angehört hätte. Andreas Kölker schreibt so packend amüsant und situationsgerecht dass man sich schon auf eine Fortsetzung – irgendwann – freut. Eigentlich bin ich nicht so der „Geschichtenleser“, Sachbücher oder Biographien sind mehr meine Lieblingslektüre. Das Buch „Von Trümmern und Träumen“ hatte meine Frau gelesen, es für auffallend gut und kreativ befunden, zudem lag es noch am Tischchen. Also griff ich, durch ihre Meinung angeregt, neugierig zu. Und, was soll ich sagen? Ich war verblüfft über diesen Ideenreichtum der sieben Autoren – den jedes Einzelnen. Ihren unterschiedlichen Schreibstilen, den unterschiedlichen Herangehensweisen und den individuellen Gedanken zum übergeordneten Thema. Unglaublich, was diese Autorinnen und ein Autor daraus entwickelt haben. Ich bin froh darüber, dieses Buch in die Hand genommen und auch zu Ende gelesen zu haben. Für mich war es eine reizvolle Abwechslung zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten und ein bunter Ausflug in andere Gefilde. Ich schreibe selbst sehr gerne, doch eher journalistisch. Deshalb ist es mir eine Freude, an dieser Stelle über dieses Buch zu berichten. Meine Gedanken und Empfehlungen für dieses Buch gebe ich nun an Sie weiter mit der Aufforderung: „Lesen Sie selbst, was Schreibbegeisterte beim Kreativ Schreiben lernen und umsetzen. Von mir eine uneingeschränkter Leseempfehlung!“

Rainer Burggasser: Rezension "Von Trümmern und Träumen"

Bewertung aus Augsburg am 17.02.2017
Bewertungsnummer: 1000701
Bewertet: eBook (ePUB)

„Von Trümmern und Träumen“. So lautet der Titel dieser Anthologie mit sehr persönlichen Erzählungen. Sie wird von sieben Autoren mit grundverschiedenen Texten ausgestattet. So unterschiedlich eben, wie Menschen sind. Das nie zu Ende erzählte Thema „Mensch“ zieht sich mit all seinen Facetten durch diese Geschichten. In der ersten Erzählung lässt uns die Autorin auf einem roten Bühnensofa versonnen mitträumen und uns erinnern an Eckpunkte im eigenen jungen Leben, lässt uns die Welt um uns vergessen, eintauchen in einen See von vergangenen Erlebnissen und auf einer Bühne erwachen. Eine romantische Einstimmung, poetisch erzählt von Ingrid Hopp, „Nur eine Nacht“. „Ich muss Ihnen was erzählen. Darf ich hoffen, es interessiert Sie?“ Mit diesen Worten zu Beginn weckt die Autorin Interesse. „Flüchtig“ liefert uns hitzige Geschlechterkämpfe, Anfeindungen, bittere Erkenntnisse und neue gesellschaftliche Fragen. Eine zarte Liebe markiert den Neubeginn eines Paares in schwierigen Zeiten. Lebensecht skizziert von Gisela Janocha-Huber. Fasziniert lesen wir über einen scheinbar leeren Kontinent mit überbordender Natur und ihren Gewalten. Eine Traumreise, der zwei Menschen nicht standhalten können, die zum Bruch des Paares führt. Ein einsames Dromedar, schwarze Frösche und ein Goldnugget sorgen für wachsenden Mut und einen überraschenden Neubeginn. Sehnsüchtig machende Ferne beschreibt Silvia Falk wortgewaltig und stark in ihrer Erzählung „Wendekreise und Windrose“. Ein rätselhafter Mord an einem Pianisten von Weltrang, eine schweigende Täterin aus besten Kreisen. Was trieb sie dazu an? Eine ausgetüftelte Horrortechnik vom Feinsten und letztendlich ein uraltes Motiv fesseln auf der ganzen Linie. Spannung pur! In „Chronik einer Auslöschung“, fabelhaft inszeniert von Kerstin Herzog. Ein makabres Schauspiel erster Klasse. Danach begeben wir uns auf eine Eisenbahnfahrt während der eine Frau sich selbst im Zugabteil begegnet und mit diesem Gegenüber ein Gespräch beginnt. Die aufwühlende Erzählung eines Mädchenlebens von tief verstörender Vergangenheit, über qualvolle innere Zerrissenheit bis hin zu genesender Gegenwart. Die Kraft des Glaubens hilft heilen, erfahren wir hier. Rike Hauser beschreibt ein dramatisches Leben in ihrer Geschichte „Aus lauter Liebe“. Von der kindlichen Weihnachtsfreude mit alten Traditionen direkt hinein in einen Chatroom. Nein, es ist keine Achterbahnfahrt, wie man vermuten könnte. Es wird zu einer bewegenden Schlittenfahrt in einer Troika mit Karamasow, der uns schon bei Dostojewski begegnet ist. Klassik trifft Moderne. Eine intelligente, liebenswürdige Unterhaltung und dazu sehr originell. Pia Weißenborn verhilft der „Troika mit Karamasow“ zu einem geglückten Start. „Im Hinterhof“, auf einem roten Sofa, ein heißer Sommer kurz vor Ferienbeginn, Jugendliche, die sich allerlei Geschichten erzählen, Lachen, Freundschaften, Schwärmereien, erstes Verliebtsein und auch schon ernsthafte Blicke in die Zukunft. Bis Beate eine Geschichte erzählt, die ihren Anfang kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges nimmt ... Das sind die Zutaten für eine Clique, der man selbst gerne angehört hätte. Andreas Kölker schreibt so packend amüsant und situationsgerecht dass man sich schon auf eine Fortsetzung – irgendwann – freut. Eigentlich bin ich nicht so der „Geschichtenleser“, Sachbücher oder Biographien sind mehr meine Lieblingslektüre. Das Buch „Von Trümmern und Träumen“ hatte meine Frau gelesen, es für auffallend gut und kreativ befunden, zudem lag es noch am Tischchen. Also griff ich, durch ihre Meinung angeregt, neugierig zu. Und, was soll ich sagen? Ich war verblüfft über diesen Ideenreichtum der sieben Autoren – den jedes Einzelnen. Ihren unterschiedlichen Schreibstilen, den unterschiedlichen Herangehensweisen und den individuellen Gedanken zum übergeordneten Thema. Unglaublich, was diese Autorinnen und ein Autor daraus entwickelt haben. Ich bin froh darüber, dieses Buch in die Hand genommen und auch zu Ende gelesen zu haben. Für mich war es eine reizvolle Abwechslung zu meinen sonstigen Lesegewohnheiten und ein bunter Ausflug in andere Gefilde. Ich schreibe selbst sehr gerne, doch eher journalistisch. Deshalb ist es mir eine Freude, an dieser Stelle über dieses Buch zu berichten. Meine Gedanken und Empfehlungen für dieses Buch gebe ich nun an Sie weiter mit der Aufforderung: „Lesen Sie selbst, was Schreibbegeisterte beim Kreativ Schreiben lernen und umsetzen. Von mir eine uneingeschränkter Leseempfehlung!“

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