Produktbild: Ein italienischer Sommer
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Ein italienischer Sommer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.04.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

921 KB

Originaltitel

Verrà Il Vento e Ti Parlerà Di Me

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783641184537

Beschreibung

Rezension

»Liebe auf Umwegen«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

17.04.2017

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

921 KB

Originaltitel

Verrà Il Vento e Ti Parlerà Di Me

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783641184537

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Kein Gelati, dafür einfaches Dorfleben

Bücher in meiner Hand am 05.05.2017

Bewertungsnummer: 1017620

Bewertet: eBook (ePUB)

Als ich das Cover, den Titel und den Klappentext sah/las, dachte ich an einen sommerlichen Wohlfühlroman, der perfekt zu meinen Ferien in Italien passen würde. Zum Glück kam ich erst nach den Ferien dazu, das Buch zu lesen - zu fröhlichen Gelati-Gelagen hätte es wahrlich nicht gepasst. Ganz unten in Italien, quasi im "Mittelfuss", in der Provinz Matera befindet sich der Schauplatz der ruhigen Erzählung. Abwechselnd kommen Nonna Teresa und Enkelin Caterina zu Wort, beide berichten von ihrem Leben. Teresa wohnte als Kind einige Jahre in einer Tuffsteinhöhle, heiratete mit 16 "reich" und war bis zum Ende ihres Lebens die Frau des Bürgermeisters Mimi. Sie kann gut kochen und hat anscheinend eine spezielle Gabe, eine Art Vorahnung verbunden mit Bauchweh, über die nur verschwommen geschrieben wird. Sie zitiert immer wieder Sprichwörter, die in ihrem Dialekt notiert sind. Caterina kann sich als Heranwachsende nicht vorstellen die Basilikata zu verlassen, geht zum Literatur- und Philosophiestudium aber doch nach Rom. Hier sucht sie nach gastronomischen Erlebnissen und probiert sich einmal quer durch die Küchen der Welt; was aber auf zwei Seiten abgehandelt wird. In Rom lernt sie ihren Freund Pietro kennen. Er ist weltmännisch, modern und somit das pure Gegenteil von Caterina, die eher als naiver Dorftrampel, die von nichts eine Ahnung hat, rüberkommt - ihre eigene Schilderung. Dabei ist sie mehrheitlich glücklich mit ihrem Leben. Am Ende des Buches weiss man alles über das Dorfleben, in dem es eine Putzkönigin, eine Kochkönigin und eine Fast-Schönheitskönigin gab. Zuerst wird der Reihe nach erzählt, doch dann werden die Erzählsprünge oft durcheinander gemischt: Teresa redet über die Hochzeit ihrer Tochter und die Geburt ihrer Enkelin sehr viel früher als über jene ihrer Tochter Domenica. Wahrscheinlich sollte dieses Stilmittel eine Art Höhepunkt der Erzählung darstellen, der aber ausblieb. Auch bei Caterinas Schilderung wurde ich nicht richtig schlau: das ruhige Mädchen aus dem Dorf studiert Literatur und Philosophie - wieso sie studieren wollte, wieso sie sich für diese Studiengänge entschieden hat, und mit welchem Ziel, wird mit keinem Wort erwähnt. Einige Kapitel sind Rezepte angehängt. Aber auch sonst dreht sich vieles um Mahlzeiten. So erfährt man als Leser, dass es an speziellen Tagen oft 9-Gänger-Menus gab, man im Nachbardorf aber am selben Tag ein 11-Gänger serviert wurde. Alles in allem ist es eine einfache Erzählung, die den Generationenunterschied, die Liebe zur Heimat, Werte wie Familie, Herkunft und Traditionen behandelt. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, sie berührte mich nicht, da sie sehr eintönig und freudlos geschildert. Klar, ich habe auch eine gänzlich andere Geschichte erwartet, aber dennoch hätte die vorliegende mich ja trotzdem überzeugen können. Tat sie aber nicht, ich empfand sie langweilig und emotionslos. Gerade auch weil kurz "moderne" Themen wie postnatale Depressionen und Umweltschutz erwähnt werden. Interessanter Inhalt wäre somit vorhanden gewesen, doch daraus gemacht hat die Autorin nicht viel. Vielleicht meinte sie, es passe so genau zur einerseits starken, aber andererseits unterwürfigen Figur von Teresa. Fazit: Kein Roman mit viel Gelati und Sommerfeeling, stattdessen eine nüchterne Erzählung über das einfache Leben dreier Generationen in einer italienischen Provinz. 3 Punkte.

Kein Gelati, dafür einfaches Dorfleben

Bücher in meiner Hand am 05.05.2017
Bewertungsnummer: 1017620
Bewertet: eBook (ePUB)

Als ich das Cover, den Titel und den Klappentext sah/las, dachte ich an einen sommerlichen Wohlfühlroman, der perfekt zu meinen Ferien in Italien passen würde. Zum Glück kam ich erst nach den Ferien dazu, das Buch zu lesen - zu fröhlichen Gelati-Gelagen hätte es wahrlich nicht gepasst. Ganz unten in Italien, quasi im "Mittelfuss", in der Provinz Matera befindet sich der Schauplatz der ruhigen Erzählung. Abwechselnd kommen Nonna Teresa und Enkelin Caterina zu Wort, beide berichten von ihrem Leben. Teresa wohnte als Kind einige Jahre in einer Tuffsteinhöhle, heiratete mit 16 "reich" und war bis zum Ende ihres Lebens die Frau des Bürgermeisters Mimi. Sie kann gut kochen und hat anscheinend eine spezielle Gabe, eine Art Vorahnung verbunden mit Bauchweh, über die nur verschwommen geschrieben wird. Sie zitiert immer wieder Sprichwörter, die in ihrem Dialekt notiert sind. Caterina kann sich als Heranwachsende nicht vorstellen die Basilikata zu verlassen, geht zum Literatur- und Philosophiestudium aber doch nach Rom. Hier sucht sie nach gastronomischen Erlebnissen und probiert sich einmal quer durch die Küchen der Welt; was aber auf zwei Seiten abgehandelt wird. In Rom lernt sie ihren Freund Pietro kennen. Er ist weltmännisch, modern und somit das pure Gegenteil von Caterina, die eher als naiver Dorftrampel, die von nichts eine Ahnung hat, rüberkommt - ihre eigene Schilderung. Dabei ist sie mehrheitlich glücklich mit ihrem Leben. Am Ende des Buches weiss man alles über das Dorfleben, in dem es eine Putzkönigin, eine Kochkönigin und eine Fast-Schönheitskönigin gab. Zuerst wird der Reihe nach erzählt, doch dann werden die Erzählsprünge oft durcheinander gemischt: Teresa redet über die Hochzeit ihrer Tochter und die Geburt ihrer Enkelin sehr viel früher als über jene ihrer Tochter Domenica. Wahrscheinlich sollte dieses Stilmittel eine Art Höhepunkt der Erzählung darstellen, der aber ausblieb. Auch bei Caterinas Schilderung wurde ich nicht richtig schlau: das ruhige Mädchen aus dem Dorf studiert Literatur und Philosophie - wieso sie studieren wollte, wieso sie sich für diese Studiengänge entschieden hat, und mit welchem Ziel, wird mit keinem Wort erwähnt. Einige Kapitel sind Rezepte angehängt. Aber auch sonst dreht sich vieles um Mahlzeiten. So erfährt man als Leser, dass es an speziellen Tagen oft 9-Gänger-Menus gab, man im Nachbardorf aber am selben Tag ein 11-Gänger serviert wurde. Alles in allem ist es eine einfache Erzählung, die den Generationenunterschied, die Liebe zur Heimat, Werte wie Familie, Herkunft und Traditionen behandelt. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, sie berührte mich nicht, da sie sehr eintönig und freudlos geschildert. Klar, ich habe auch eine gänzlich andere Geschichte erwartet, aber dennoch hätte die vorliegende mich ja trotzdem überzeugen können. Tat sie aber nicht, ich empfand sie langweilig und emotionslos. Gerade auch weil kurz "moderne" Themen wie postnatale Depressionen und Umweltschutz erwähnt werden. Interessanter Inhalt wäre somit vorhanden gewesen, doch daraus gemacht hat die Autorin nicht viel. Vielleicht meinte sie, es passe so genau zur einerseits starken, aber andererseits unterwürfigen Figur von Teresa. Fazit: Kein Roman mit viel Gelati und Sommerfeeling, stattdessen eine nüchterne Erzählung über das einfache Leben dreier Generationen in einer italienischen Provinz. 3 Punkte.

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Ein italienischer Sommer

von Francesca Barra

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