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Produktbild: Maria Theresias Kinder

Maria Theresias Kinder 16 Schicksale zwischen Glanz und Elend

9

14,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2017

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (B/H)

13/20,5 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Kaffee

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01065-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2017

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (B/H)

13/20,5 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Kaffee

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01065-8

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
AT
office@kremayr-scheriau.at

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  • Bewertung

    aus Lingen

    5/5

    20.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kaiserkinder

    Hanne Egghardt beschreibt in ihrem Buch "Maria Theresias Kinder" das Schicksal der zahlreichen Kinder der Maria Theresia. Einige der Kinder waren mir vorher gänzlich unbekannt. Sie starben früh, was zu der damaligen Zeit nicht ungewöhnliches war. Andere hingegen, so wie ihre bekannteste Tochter Marie Antoinette erlangten einen hohen Bekanntheitsgrad. In jedem Kapitel wird die Geschichte eines bestimten Kindes behandelt. Etwas verwirrend fand ich die ganzen Zeitangaben und die zeitlichen Rückblenden und Vorausblicke. Im ersten Kapitel wird die Geschichte Maria Theresias kurz angeschnitten. Sie wurde schon streng erzogen und wiederholte dies auch bei ihren Kindern. Sie brachte die Habsburger Heiratspolitik bis zur perfektion, ob ihre Kinder darunter leiden mussten oder nicht. Hanne Egghardt ist eine Expertin der Habsburger Geschichte und das merkt man in jedem Satz. Mit viel liebe zum Detail hat sie jedem noch so unbedeutendem Kind ein liebevolles Kapitel gewidmet. Ein tolles Buch, das vor allem im Jubiläumsjahr von Maria Theresias Geburtstag viel Beachtung und große Nachfrage finden wird. Mein Tipp für jeden Geschichtsfreund und Liebhaber schöner Biografien.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    18.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein guter Einblick in die Familie Maria Theresias und die politischen Hintergründe

    2017 jährt sich Maria Theresias Geburtstag zum 300. Mal, Grund genug einige Neuerscheinungen zum Thema herauszugeben. Eine davon ist dieses Büchlein, das in kompakter Form Biografien zu allen 16 Kindern der Herrscherin bietet sowie reichlich Hintergrundinformationen, speziell über die politische Lage jener Zeit und die „Vorgeschichte“. Trotz der Kürze (insgesamt hat das Buch ca. 220 Seiten) wird der Leser gut informiert – und wer nach dem Lesen noch an umfassenderen Informationen interessiert ist, kann zu Einzelbiografien und Sachbüchern, die sich mit dieser Zeit beschäftigten, greifen. Nicht alle Kinder Maria Theresias erlebten das Erwachsenenalter und auch von diese starben manche relativ jung. Eine Geisel des Herrscherhauses waren die Pocken, gleich mehrere Kinder und auch Maria Theresia selbst erkrankten daran und nicht alle überlebten es. Da Kinder für Adelsfamilien damals immer auch einen Aktivposten darstellten, wurde, oftmals schon sehr frühzeitig, nach passenden Ehepartner Ausschau gehalten, möglichst nach solchen, die politische Vorteile brachten – und sollte eines der bereits verplanten Kinder sterben, waren ja genug andere da, die als Ersatz dienen konnten. Nicht alle Nachkommen Maria Theresias hatten daher ein glückliches und erfülltes Leben. Was man von Maria Theresia als Mutter zu halten hat, muss jeder für sich entscheiden, wenn er dieses Büchlein oder eine andere Biografie gelesen hat. Lesen lies sich das Buch sehr gut, manche Begebenheiten wiederholen sich, was aber kaum zu umgehen ist, denn immerhin handelt es sich um eine Familie, deren Mitglieder natürlich einiges gemeinsam erlebt hat. Schlimm finde ich das nicht, so prägt sich manches deutlicher ein, vor allem auch, da ein weiterer Blickwinkel hinzukommt. Maria Antonia, besser bekannt als Marie Antoinette, ist zweifellos das bekannteste der Kinder Maria Theresias. Mich hat diese Biografiesammlung neugierig gemacht, tiefer in das Leben auch einiger der anderen Kinder und auch in das der Herrscherin selbst einzutauchen. Besonders interessant für mich ist das jüngste, Maximilian Franz, der in Köln als Kurzfürst und Erzbischof gewirkt hat. Für einen ersten Eindruck und einen guten Überblick ist dieses Buch eine gute Wahl, man erfährt schon viel und kann sich entscheiden, ob man mehr wissen möchte. Mir hat gut gefallen, dass die Einzelbiografien, wo möglich, durch Bilder ergänzt werden, so dass man auch einen optischen Eindruck erhält. Gut hätte mir gefallen, wenn Einzelbiografien empfohlen worden wären, aber das wäre nur ein zusätzliches Bonbon gewesen. Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    05.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Habsburgs Heiratspolitik

    Hanne Egghardt beschert uns einen Überblick über die 16-köpfige Kinderschar von Maria Theresia und ihrem Gemahl Franz Stefan von Lothringen. Zusätzlich erfahren wir in jeder Kurzbiographie einiges über Maria Theresias Erziehungsstil. Ihre Anweisungen an die Erzieher der Kinder sind Großteils erhalten geblieben. Noch im Erwachsenalter erhalten die Kinder „Billetts“ mit Rügen und guten Ratschlägen der Übermutter. Im Gegensatz zu heute, haben die Kinder ein schier unbewältigbares Lernpensum zu absolvieren. Sie müssen die Sprachen der Monarchie italienisch, tschechisch, ungarisch sowie die Kirschensprache Latein und das höfische Französisch lernen. Die Talente der Kinder sind zahlreich. Sie werden gefördert, erlernen die höfischen Tänze und Etikette. Viele sind auch künstlerisch begabt, singen und musizieren. Auch in Geographie, Physik, Mathematik und anderen Naturwissenschaften werden sie unterrichtet. Jedes Kind ist ein Stück Heiratskapital im Haus Österreich, das nun Habsburg-Lothringen heißt. Sorgfältig, nach dynastischen Überlegungen, wählt Maria Theresia die Ehepartner ihrer Töchter und Söhne aus. Doch leider stehen manche dieser Ehen unter keinem guten Stern. Sei es, dass der Partner verzogen, uninteressiert oder schlichtweg ein wenig einfältig ist. Jedem der 16 Kinder Maria Theresias sind je nach Quellenlage mehrere Seiten gewidmet. Eine genaue Biographie jedes einzelnen würde den Rahmen dieses Sammelbandes sprengen. Meine Meinung: Dieses Buch ist eine liebevoll zusammengetragene Zusammenstellung der kaiserlichen Familie in Wien. Für Einsteiger in das Leben am Wiener Hofe zur Zeit Maria Theresias wirklich gut geeignet. Wer mehr wissen will, muss die im ausführlichen Literaturverzeichnis angegebenen Einzelbiographien lesen. Fotos und Stiche von zeitgenössischen Künstlern sowie viele Zitate aus den unzähligen Briefen und Billetts der Übermutter vervollständigen dieses Buch. Das Cover ziert der zweijährige Joseph in der ungarischen Magnatenuniform. Der Leitsatz des Hauses Habsburg "alii bella gerant, tu felix Austria nube" wird von Maria Theresia mit Perfektion erfüllt. Fazit: Ein guter Einstig in die Familienwelt des Hauses Habsburg-Lothringen. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Sikal

    5/5

    05.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Nur“ ein Mädchen …

    Bereits Maria Theresias Eltern Kaiser Karl VI sowie Elisabeth Christine mussten lange Zeit auf einen Thronfolger warten. Als der lang ersehnte Thronfolger früh verstarb, wurde die Amtsnachfolge an die jüngere Schwester Maria Theresia vergeben. Um dies möglich zu machen, musste erst durch Kaiser Karl VI. die Thronanwärterschaft geändert werden – pragmatische Sanktion. Auch Maria Theresia wurde anfänglich „nur“ mit Mädchen gesegnet. Mit Franz Stephan von Lothringen – ihrer großen Liebe – hatte sie insgesamt 16 Kinder, erst das vierte Kind war ein Sohn (der spätere Kaiser Joseph II). Die Autorin Hanne Egghardt gibt in diesem Buch einen groben Überblick über die Kinderschar der Erzherzogin Maria Theresia von Österreich und Königin von Ungarn. Wichtige Eckpunkte jedes Kindes, wie Geburts- und Todeszeitpunkt, diverse Krankheiten, Vorlieben, Talente und politische Rollen werden in Kurzbiografien dargestellt. Durch die einzelnen Kapitel zieht sich die Dominanz Maria Theresias, die nicht nur ihre Kinder quer durch Europa verheiratet hat, sondern ihnen auch dann noch mit Rat und Tat zur Seite stand (ob dies nun gewünscht wurde oder auch nicht). Zwischendurch hat die Autorin einzelne historische Gegebenheiten verwoben, ohne in einem Sumpf aus Jahreszahlen und Ereignissen zu versinken. Diverse Anekdoten und Intermezzi der Unterhaltungen, Schulbildung und Erziehung am kaiserlichen Hof lassen die Seiten verfliegen. So z.B. war es Maria Theresia zwar wichtig, dass die Kinder nach einem geordneten Tagesablauf ihren Verpflichtungen nachgingen, doch sollten von den jeweiligen Lehrern bereits die Talente und Interessen berücksichtigt werden. Wissen sollte nicht autoritär vermittelt werden. Eigentlich eine sehr moderne Einstellung für die damalige Zeit. Zu den diversen Landessprachen sowie Latein als Kirchensprache wurden die Kinder auch in Musik, Tanz, Naturwissenschaften und künstlerischen Belangen unterrichtet. Alles natürlich auch in Hinblick auf die zukünftige Heirat, der Etikette am Hof geschuldet. Das Buch ist eine wunderbare Zusammenfassung der Familie Habsburg-Lothringen, gibt kurze Einblicke und liest sich kurzweilig. Für eine Vertiefung des Themas findet man im Anhand noch ein Literaturverzeichnis. Auf jeden Fall volle Leseempfehlung.

  • Buchgespenst

    5/5

    05.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante biografische Skizzen

    Maria Theresia, Kaiserin von Österreich, brachte 16 Kinder zur Welt. 16 Schachfiguren für das dynastische Spiel um Macht und Einfluss im turbulenten Europa des 18. Jahrhunderts. Wer waren die Kinder des österreichischen Kaiserhauses? Welches Schicksal war ihnen bestimmt? Maria Theresias Erziehungsvorstellungen und Machtspielchen überraschen, schockieren und verblüffen. Marie Antoinette mag die bekannteste Tochter sein, doch auch ihre Geschwister erlitten zum Teil tragische Schicksale und waren ebenfalls wichtige Figuren der Weltpolitik. Ein irreführend schmales Buch, das eine Fülle geschichtlicher Ereignisse, interessanter Charakterskizzen und verblüffender Zusammenhänge beinhaltet. Illustriert mit zeitgenössischen Gemälden, sodass sich der Leser ein genaues Bild eines jeden Kindes machen kann, ist es eine fesselnde Lektüre. Man erfährt nicht nur die politische Rolle, die die Kinder gespielt haben, sondern auch Details zum Leben am Wiener Kaiserhof, Maria Theresias Privatleben und zum Charakter und privaten Interessen der Kinder. Jede Seite bietet neue Informationen zu scheinbar bekannten historischen Ereignissen. Auch das Kapitel zu Marie Antoinette offenbart neue Aspekte der immer wieder erschütternden tragischen Episode der Weltgeschichte. Das Buch ist großartig. Hochinteressant und mit tollen Illustrationen hat es mich von der ersten bis letzten Seite gefesselt. Auf wenigen Seiten wird hier eine überbordende Informationsfülle geboten, die bunt und unterhaltsam ist. Sachlich, doch nie langweilig. Aufgrund der Kürze vermisst man manchmal etwas Tiefgang. Die Reihung der Kapitel irritiert manchmal. Jeder Spross des Kaiserhauses hat sein eigenes rundes Porträt erhalten. Das bedeutet aber auch, dass sich einiges wiederholt anderes als neues Detail das Gesamtbild ergänzt und man manchmal den Zeitbezug neu herstellen muss. Eine interessante Zusammenstellung biografischer Skizzen, die einen Einblick in die kaiserliche Familie Österreichs und die Europapolitik geben. Der Anmerkungsteil ermöglicht für Interessierte weitergehende Recherchen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es jedem Leser von Biografien und jedem an Geschichte Interessierten wärmstens empfehlen.

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