Kein Zeuge darf überleben Der Genozid in Ruanda
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.12.2016
Abbildungen
42 Abbildungen, mit 9 Karten
Verlag
Hamburger Edition, HISSeitenzahl
948
Maße (L/B/H)
23,2/15,6/6 cm
Gewicht
1360 g
Auflage
2. Auflage
Originaltitel
Leave none to tell the story. Genocide in Rwanda, Human Rights WatchÜbersetzt von
Jürgen Bauer + weitere
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86854-311-7
Während des Völkermordes 1994 in Ruanda wurden innerhalb von 13 Wochen mindestens eine halbe Million Menschen getötet. Obwohl die Täter ausschließlich zu den Hutu und die Opfer überwiegend zu den Tutsi zählten, waren nicht ethnische Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen das Motiv: Eine kleine, privilegierte Gruppe in Kigali fürchtete ihre Entmachtung und initiierte den Massenmord.
Auch die von Anfang an gutinformierte internationale Gemeinschaft, die den Massakern untätig zusah, trägt eine Mitverantwortung an dem Genozid. Laut Alison Des Forges hätte ein entschlossenes gemeinsames Vorgehen auf politischer oder militärischer Ebene das Blutvergießen höchstwahrscheinlich verhindern oder beenden können.
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