Produktbild: Kopftuchland

Kopftuchland

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2,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

20.03.2017

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783957620934

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PDF

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Erscheinungsdatum

20.03.2017

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783957620934

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"Toleranz ist ... nicht zu verwechseln mit Gleichgültigkeit und unendlicher Naivität"

Dr_ M aus Sachsen am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1113719

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schließt dieser Roman, der ein Albtraum ist, aus dem Julia glücklicherweise noch erwacht ist. In ihm hatte die Islamische Partei Deutschlands die Bundestagswahl 2017 mit absoluter Mehrheit gewonnen, was anschließend Deutschland zum Kopftuchland machte. Vermutlich kommen einige gleich auf die Idee, dass das billige Propaganda wäre. Doch was Katja Schneidt als Albtraum beschreibt, ist in den meisten islamisch geprägten Ländern mehr oder weniger Realität. Man muss nur etwas deutlicher hinsehen, dann wird man leicht feststellen, dass es die Vorstellung einer multikulturellen Gesellschaft nur in den Köpfen westlicher Intellektueller gibt, aber nirgendwo sonst. Und schon gar nicht in islamischen Ländern. Vielleicht meint die Autorin das mit "unendlicher Naivität". Schließlich weiß sie genau, wovon sie schreibt. Sie konvertierte einst zum Islam als sie einen Türken heiratete und lernte danach die islamische Variante von Toleranz am eigenen Leib kennen. Zuletzt war sie Flüchtlingshelferin und schrieb ein aufrüttelndes Buch über ihre Erfahrungen mit der weitverbreiteten Anspruchshaltung dieser Menschen, die nicht gekommen sind, um sich hier zu "integrieren". Sie wollen dieses Land vielmehr grundlegend in ihrem Sinne verändern. Etwas anderes zu erwarten, entspricht nicht ihrer Kultur. Ob dieser Roman nun große Literatur ist, mag ich nicht beurteilen. In jedem Fall aber beschreibt er recht harmlos Zustände, die man in den meisten islamischen Ländern findet. Sicher werden viele Leser ihre Schwierigkeiten damit haben, die Grundannahme dieses Buches als realistisch anzusehen. Selbstverständlich nicht für 2017, vielleicht müssen noch zwei Generationen heranwachsen. Nichts ist für ewig, und nichts ist oder bleibt für immer selbstverständlich, auch wenn sich dies gegenwärtig noch außerhalb der eigenen Vorstellungskraft befinden sollte. Die Geschichte kennt zahlreiche Beispiele für den Untergang ganzer Zivilisationen. Insofern lohnt ein Blick in eine monokulturelle Vision, die so unrealistisch für die Zukunft Deutschlands und Europas nicht ist.

"Toleranz ist ... nicht zu verwechseln mit Gleichgültigkeit und unendlicher Naivität"

Dr_ M aus Sachsen am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1113719
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schließt dieser Roman, der ein Albtraum ist, aus dem Julia glücklicherweise noch erwacht ist. In ihm hatte die Islamische Partei Deutschlands die Bundestagswahl 2017 mit absoluter Mehrheit gewonnen, was anschließend Deutschland zum Kopftuchland machte. Vermutlich kommen einige gleich auf die Idee, dass das billige Propaganda wäre. Doch was Katja Schneidt als Albtraum beschreibt, ist in den meisten islamisch geprägten Ländern mehr oder weniger Realität. Man muss nur etwas deutlicher hinsehen, dann wird man leicht feststellen, dass es die Vorstellung einer multikulturellen Gesellschaft nur in den Köpfen westlicher Intellektueller gibt, aber nirgendwo sonst. Und schon gar nicht in islamischen Ländern. Vielleicht meint die Autorin das mit "unendlicher Naivität". Schließlich weiß sie genau, wovon sie schreibt. Sie konvertierte einst zum Islam als sie einen Türken heiratete und lernte danach die islamische Variante von Toleranz am eigenen Leib kennen. Zuletzt war sie Flüchtlingshelferin und schrieb ein aufrüttelndes Buch über ihre Erfahrungen mit der weitverbreiteten Anspruchshaltung dieser Menschen, die nicht gekommen sind, um sich hier zu "integrieren". Sie wollen dieses Land vielmehr grundlegend in ihrem Sinne verändern. Etwas anderes zu erwarten, entspricht nicht ihrer Kultur. Ob dieser Roman nun große Literatur ist, mag ich nicht beurteilen. In jedem Fall aber beschreibt er recht harmlos Zustände, die man in den meisten islamischen Ländern findet. Sicher werden viele Leser ihre Schwierigkeiten damit haben, die Grundannahme dieses Buches als realistisch anzusehen. Selbstverständlich nicht für 2017, vielleicht müssen noch zwei Generationen heranwachsen. Nichts ist für ewig, und nichts ist oder bleibt für immer selbstverständlich, auch wenn sich dies gegenwärtig noch außerhalb der eigenen Vorstellungskraft befinden sollte. Die Geschichte kennt zahlreiche Beispiele für den Untergang ganzer Zivilisationen. Insofern lohnt ein Blick in eine monokulturelle Vision, die so unrealistisch für die Zukunft Deutschlands und Europas nicht ist.

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Kopftuchland

von Katja Schneidt

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