Produktbild: Das Gold des Lombarden
Band 1

Das Gold des Lombarden Historischer Roman

Aus der Reihe Die Lombarden-Reihe
32

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7823

Erscheinungsdatum

20.10.2017

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4398 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644550216

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ePUB 3

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Verkaufsrang

7823

Erscheinungsdatum

20.10.2017

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4398 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644550216

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  • Klaudia K.

    aus Emden

    5/5

    22.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein spannender Auftakt verknüpft mit einem Mord

    Der Auftakt dieser außergewöhnlich interessanten Serie historischer Romane beginnt mit einer spannunsgeladenen Episode aus dem Leben der jungen Witwe Aleydis Golatti in Köln um das Jahr 1423. Aleydis de Bruinker ist erst seit Kurzem die Ehefrau des wohlhabenden aber schon deutlich älteren Geldverleihers Nicolai Golatti. Sie ist sehr glücklich, denn sie meint in ihrem Mann einen ehrlichen und aufrichtigen Menschen geheiratet zu haben. In einer Zeit der Vernunftehen hat sie doch das Glück, dass Nicolai ganz offensichtlich recht verliebt in sie ist und sie gut behandelt. Ihr fröhliches Leben zerbricht in der Stunde als man ihren Mann erhängt auffindet. Sie glaubt keinesfalls an einen Selbstmord, zumal auffällige Würgemale am Hals ihres Nicolai auf einen Mord hinweisen. Die junge Ehefrau erfährt schließlich, dass Nicolai viele Feinde hatte. Ausgerechnet der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve soll den mysteriösen Mordfall aufklären, dessen Vater einer der größten Konkurrenten ihres Mannes war. Aleydis bleibt jedoch nichts anderes übrig als Vinzenz den Fall untersuchen zu lassen. Ihre Hoffnung ist, dass er seinem Berufsethos treu bleiben wird. Der verschlossene Charakter Vinzenz' und seine düstere Ausstrahlung machen es Aleydis zunächst sehr schwer mit ihm zu arbeiten. Im Zuge der Ermittlungen kommt Manches ans Licht, was die junge Frau lieber nie über Nicolai erfahren hätte. Ich kenne die Autorin Petra Schier schon lange und so erstaunt es mich immer wieder, wie meisterhaft sie völlig neue Themen, Inszenierungen und ganz besonders Charaktere schaffen kann, die sich grundsätzlichvon ihren anderen Romanen unterscheiden und ihre Leserschaft mit gänzlich Unvorhersehbarem überrascht und in Spannung bis zum Ende der Geschichte fesselt. In meinen Augen ist Petra Schier somit eine wahre Meisterin der Erzählkunst und ein Garant für beste Unterhaltung auf angenehm hohem Niveau. Aleydis habe ich mit ihrer forschen und fokussierten Art sofort ins Herz geschlossen. Sie ist sehr jung, intelligent und hat einen verantwortungsbewussten, geschulten Charakter, den sie sicherlich auch schon als Jugendliche über ihre Erziehung im Tuchhändlergeschäft ihres Vaters geschliffen hat. Über den üblen Schicksalsschlag muss sie eine schwere Zeit bewältigen und dabei noch die Führung der Wechselstube ihres Mannes sowie die Erziehung der Enkelkinder Nicolais übernehmen. Der Gewaltrichter Vinzenz ist ein ehrlicher und pflichtbewusster junger Mann, der seine junge Frau viel zu bald verlor. Seine markanten Gesichtszüge unterstreichen seine charakterliche Strenge. Es umgibt ihn ein Geheimnis, das ihn zu einer mysteriös-charismatischen Romanfigur macht. In manchen Momenten scheint sein Wesenskern durch die Schleier seines Geheimnisses und zeigt ihn als gefühlvolle, gütige aber recht verletzte Seele. Zwischen Aleydis und Vinzenz knistert es oft, was der Story das prickelnde gewisse Etwas verleiht. Auch hier ist Petra Schier eine Meisterin, die es bestens versteht in ihren Romanen auf der großen Klaviatur der Gefühle eine wunderschöne und unvergessliche Melodie zu spielen. Der angenehm schwungvolle, leicht verständliche Schreibstil bedient sich einer niveauvollen Sprache und entführt seine Leser auf ein eindrucksvolles Leseerlebnis in das historische Köln des Mittelalters. Ganz besonders wertvoll für die Lektüre fand ich das Personenverzeichnis und die schöne Karte des alten Köln um 1400. Beides erleichtert die ernsthafte Lektüre des schönen Buches und lässt sich den Leser rasch in der Romanwelt zurecht finden. Die Story ist zwar in sich abgeschlossen aber es bleibt noch sehr viel Spannung erhalten um eine Fortsetzung der Geschichte Aleydis' mit ungeduldiger Freude zu erwarten. Auch dieses Werk von Petra Schier war voller unvorhersehbarer Überraschungen, Spannung und Gefühl pur. So las ich jede Seite mit Genuss, um Aleydis und Vinzenz auf der Suche nach Nicolais Mörder zu begleiten und über die frechen Streiche der Enkelin Ursel zu lachen. Petra Schier schenkte mir eine wundervolle, unbeschwerte und überaus spannende Leseunterhaltung. Dankeschön an Petra Schier und den Rowohlt Verlag für das Leseexemplar.

  • Meggie

    aus Mertesheim

    5/5

    22.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Gold des Lombarden

    Köln, 1423: Aleydis Golatti führt ein beschauliches Leben. Bis ihr Mann Nicolai eines Tages erhängt vorgefunden wird. Zuerst erscheint es wie Selbstmord, doch verräterische Male am Hals weisen auf Mord hin. Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve versucht sie dem Mörder auf die Spur zu kommen. Dabei entdeckt sie, dass ihr verstorbener Gatte keine so reine Weste hatte wie gedacht. Und das Vinzenz in ihr Gefühle weckt, die sie nicht zulassen darf. Der neue historische Roman von Petra Schier, lang erwartet, heiß ersehnt. Und schon nach dem Lesen des ersten Kapitels war ich wieder total gefangen von der realistischen Schreibweise der Autorin. Wir befinden uns in Köln, welches als historisches Setting geradezu prädestiniert ist. Da schon andere historische Romane der Autorin dort spielen (wie z. B. die Adelina-Reihe) ist es dann auch nicht verwunderlich, dass wir auch auf bekannte Figuren stoßen (wenn auch nur in Form von kurzen Erwähnungen). So kann man fast ein kleines Wiederlesen mit lieb gewonnenen Figuren feiern. Und bekommt einen kleinen Einblick in ihr weiteres Leben. Doch nicht nur das macht Freude. Auch die Story an sich birgt eine gewisse Faszination. Aleydis ist eine sehr starke Persönlichkeit, da sie mit ihren 20 Jahren gerade so einiges bewältigen muss. Mit einem deutlich älteren Mann verheiratet, hat sie zunächst großes Glück und wird von diesem geachtet, respektiert und geliebt. Als dieser jedoch gewaltsam stirbt, fangen viele Probleme an. Im Vordergrund steht die Aufklärung des Mordes. Jedoch muss auch die Wechselstube weiterbetrieben werden, die Nicolai Golatti gegründet hat. Dabei kommt aber heraus, dass Aleydis Mann auch eine Schattenseite hatte. Mit Erpressung und Gewalt hat er sich teilweise sein Geld von den Leuten zurückgeholt. Aleydis muss nun mit dieser Schattenseite zurechtkommen. Und sie muss zeigen, dass sie nichts damit zu tun hatte. Denn nun wird sie bedroht und verachtet. Mit Vinzenz van Cleve bekommt Aleydis einen sehr launischen Helfer an ihre Seite. Vinzenz ist selbst Geldwechsler und somit eigentlich ein Konkurrent für Aleydis. Doch gleichzeitig ist er Gewaltrichter und somit nun für die Aufklärung des Falles zuständig. Hier beweist die Autorin mal wieder ihr Talent für einen wortgewaltigen Schlagabtausch erster Güte. Wenn Aleydis und Vinzenz aufeinandertreffen, brennt die Luft. Sie streiten, keiner gibt nach. Jeder pocht auf sein Recht. Denn beide haben eine starke Persönlichkeit und wollen sich in nichts reinreden lassen. Die Autorin führt uns mit ihrem bildhaften Schreibstil in ein Köln des Mittelalters, dass ich gerne mal besuchen würde. Das lebhafte Treiben auf dem Markt, in den Geschäften, auf den Gassen und den Kneipen kann man sich sehr gut vorstellen. Insoweit finde ich es sehr gut, dass bestimmte Geschäfte und Etablissements ebenfalls in die Geschichte einfließen, gerade weil diese historisch belegt sind. Die Charaktere sind wieder mit viel Tiefe ausgestattet. Und es knistert gewaltig zwischen Aleydis und Vinzenz. Doch beide wissen, dass sie sich am jeweils anderen die Finger verbrennen würden und unterdrücken ihre Gefühle bzw. gestehen sich diese nicht zu. Die Entwicklung von Aleydis und Vinzenz im einzelnen und ihre Beziehung zueinander sind wichtig und führen zu ungeahnten Situationen, die meist positiv angesehen werden können. Auch die Nebenfiguren sind wunderbar gezeichnet. Geschäftskollegen, Kunden, Gesinde und sonstige Charaktere hat man gerne, hasst oder bemitleidet sie. So ist es nicht verwunderlich, dass das Buch mit sehr vielen offenen Fragen endet. Denn es ist der Start einer neuen Reihe rund um Aleydis. Insoweit können wir uns auf weitere wortgewaltige Gefechte zwischen Aleydis und Vinzenz freuen und auf neue Fälle, die aufgeklärt werden müssen. Fazit: Ein vielschichtiges Buch, dass einfach alles hat, was ein guter, historischer, spannender Roman benötigt.

  • Bewertung

    aus Meerbusch

    5/5

    22.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Historischer Roman der Extraklasse

    Der Auftakt zur neuen historischen Romanreihe von Petra Schier spielt im mittelalterlichen Köln im Jahre 1423. Aleydis, die Protagonistin des Romans, hat mit Anfang 20 den um viele Jahre älteren Geldwechsler Nicolai Golatti geheiratet und führt mit ihm trotz des Altersunterschieds eine harmonische Ehe. Der Haushalt des wohlbetuchten Nicolais umfasst neben dem Gesinde auch die beiden Lehrlinge und die Töchter ihrer Stieftochter, die nach einer Ehe voller Gewalt im Beginenkloster Zuflucht gefunden hat. Als Nicolai angeblich Selbstmord begeht, glaubt Aleydis nicht daran und setzt alle Hebel in Bewegung, um mit Hilfe des Gewaltrichters Vinzenz van Cleve das Gegenteil zu beweisen, dass ihr Mann ermordet wurde. Eine aufregende Suche nach dem Mörder beginnt…. Die Autorin Petra Schier schreibt flüssig, packend und fesselnd. Die Charaktere des Romans beginnen schon auf den ersten Seiten ein Eigenleben, sie entstehen visuell vor dem Auge des Lesers. Aleydis ist trotz ihrer Jugend eine Frau mit vielen Fassetten, einfühlsam, voller Mitgefühl aber auch mit einer Portion Stärke und durchsetzungsstark. Die handelnden Personen werden geschickt in Szene gesetzt und lassen den Leser eintauchen in die Handlung. Vinzenz van Cleve, der für die Mordaufklärung zuständige Gewaltrichter, verbirgt hinter seiner Fassade interessante Charaktereigenschaften, die nach und nach zu Tage treten und eine gewisse Aura um die Person entstehen lassen. Diese beiden stehen stellvertretend für die anderen Charaktere des Romans, die alle irgendwie ihre Eigenarten haben und damit diesen Roman zu einem kurzweiligen, spannenden mit Humor gepaarten Leseerlebnis werden lassen. Wissenswertes über die Lombarden, die italienischen Kaufleute, die überwiegend für Geldgeschäfte zuständig waren, für Wechsel und Kreditvergaben fließen ebenso in die Handlung ein, wie auch am Rande die Dombaustätte des Kölner Doms. Ergänzt wird der Roman mit einem Personenverzeichnis zum besseren Verständnis. Petra Schier hat es wieder geschafft, einen wunderbaren historischen Roman zu schreiben, der den Leser lange im Unklaren über den tatsächlichen Mörder lässt und dessen offenes Ende zwischen Aleydis und Vinzenz bereits eine spannende Grundlage für den nächsten Roman geschaffen

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    22.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswerter historischer Roman

    Köln 1423: Aleydis ist glücklich in ihrer Ehe mit dem Lombarden Nicolai Golatti. Doch dann wird dieser erhängt vor den Stadttoren aufgefunden – Selbstmord nicht ausgeschlossen. Aleydis glaubt nicht an Freitod und tut alles dafür, dass der Fall genauer untersucht wird, auch wenn das bedeutet, dass sie mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater Nicolais größter Konkurrent war, zusammen arbeiten muss, und zudem einige Wahrheiten über Nicolai ans Licht kommen, die sie lieber nicht gewusst hätte. Mit dem sechsten Band war Petra Schiers Adelina-Reihe zu Ende gegangen, und die Fans ihrer historischen Romane, einer davon ich, waren sehr gespannt auf die angekündigte neue Reihe (es sind vier Bände geplant). Der erste Band ist nun erschienen, und hat mich sehr schnell gefesselt. Der Roman spielt 15 Jahre nach Adelinas letztem Buchabenteuer und schon am Personenverzeichnis kann man erkennen, dass Adelina und ihre Lieben nicht ganz vergessen sind, die Apothekerin vom Alter Markt wird im Roman erwähnt und sie ist nicht die Einzige. So erfahren wir Leser ein bisschen davon, wie es diesen Charakteren mittlerweile ergangen ist – schön, wenn einer Autoin die Wünsche ihrer Leser nicht gleichgültig sind. Aleydis gefiel mir von Anfang an, sie ist noch jung und eine Frau ihrer Zeit, weiß aber genau, was sie will. Im Laufe der Geschichte wird ihr eine große Verantwortung übertragen, und sie tut alles, um dieser gerecht zu werden. Sie ist intelligent und gefühlvoll, und man muss sie einfach mögen. Auch die anderen Charaktere sind Petra Schier gut gelungen, allen voran Vinzenz van Cleve, der zwar manchmal ein bisschen klischeehaft wirkt, dunkel, aber auch gefühlvoll, aber dennoch ein ganz eigener Charakter ist, den man gerne nach und nach kennen lernt. Interessant auch Cathrein, Aleydis Stieftochter, die sehr viel mitgemacht hat und nun als Begine lebt, ihre beiden Töchter werden von Aleydis erzogen. Diese beiden Mädchen bereichern den Roman zusätzlich, vor allem der Wildfang Ursel hat es mir angeta – und auch der übrige Haushalt Aleydis' ist nicht ohne. Gelungen wird auch der, historisch belegte, Dombaumeister Meister Claiws eingeführt. Der Kriminalfall wirkt lange nur wie ein Vehikel, das die Geschichte voran bringt, und bleibt eher im Hintergrund, dennoch ist er nie vergessen und wird schließlich auch zufriedenstellend, und für viele sicher überraschend, aufgelöst. Der Roman ist in sich abgeschlossen, hinterlässt aber beim Leser genug Spannung darauf, wie sich Aleydis' Leben weiter entwickeln könnte, so dass man sich auf den nächsten Band schon sehr freut. Wie man dem Nachwort der Autorin entnehmen kann, hat sie wieder ausführlich recherchiert und bietet dem Leser somit viel authentische Atmosphäre jener Zeit. Bereichert wird der Roman durch das bereits erwähnte Personenverzeichnis und eine Karte. Für Kölner ist es besonders schön, mit Aleydis durch das historische Köln zu wandeln. Petra Schier ist einmal mehr ein sehr lesenswerter historischer Roman gelungen, mit interessanten Charakteren, die man gerne weiter begleiten möchte. Wer gerne historische Kriminalromane liest, sollte unbedingt zugreifen. Ich vergebe sehr gerne volle Punktzahl.

  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    22.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Gold des Lombarden

    Inhalt: Köln, 1423: Aleydis de Bruinker ist erst seit einem halben Jahr mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet. Da wird er eines Tages erhängt aufgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch seine junge Frau kann sich das nicht vorstellen und findet auch tatsächlich Beweise, dass ihr Mann umgebracht wurde. Hierbei erfährt sie auch, dass er ein Zweitleben in der Schattenwelt geführt hat und somit sehr viele Feinde hatte , die ihm nach dem Leben trachteten. Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, der ausgerechnet der größte Konkurrent ihres Mann war, begibt sie sich auf die Spurensuche nach dem Täter. Meine Meinung: Aleydis mochte ich von Anfang an. Trotz ihrer jungen Jahre weiß sie genau was sie will und stellt mit Vinzenz geschickte Nachforschungen an um den Tod ihres Mannes aufzuklären. Unerschrocken stellt sie sich der Gefahr der Schattenwelt und wird auch von manchen Schuldnern bedroht. Es seint aussichtslos, den Mörder zu finden, doch sie gibt nicht auf. Sie kümmert sich auch hingebungsvoll um ihre beiden Mündel und versucht so gut es geht, die Wechselstube weiterzuführen. Mir hat es großen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, Petra Schier hat wunderbare Charaktere erschaffen, die ich fast alle ins Herz geschlossen habe. Allen voran die beiden Mündel, die so ihre Schwierigkeiten beim Sticken hatten und die stets abergläubische Ells, die mir manches Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe ja den zweiten Teil zuerst gelesen und wußte daher schon von Anfang an, wer der Mörder war, aber gerade das hat mir gut gefallen, war es doch sehr interessant und spannend, wie Aledyis und Vinzenz ihm nach und nach auf die Schliche kamen. Im Nachwort habe ich gelesen, dass dies eine Reihe wird, was mich sehr freut und ich bin gespannt, was das Leben noch an Überraschungen für Aledyis und ihre Lieben bereithält. Für diese rundum gelungene Geschichte, die sehr viel Lust auf mehr macht, vergebe ich gerne 5 Sterne.

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