Produktbild: Inspektor Takeda und der leise Tod
Band 2

Inspektor Takeda und der leise Tod Kriminalroman

19

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4101

Erscheinungsdatum

17.05.2017

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4385 KB

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841213075

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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4101

Erscheinungsdatum

17.05.2017

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Aufbau Digital

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320 (Printausgabe)

Dateigröße

4385 KB

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841213075

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  • leseratte1310

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Japaner in Hamburg

    Ein Fall, bei dem ein Baby aus dem Fenster geworfen wurde, hat Claudia Harms und ihren japanischen Kollegen Kenjiro Takeda ziemlich mitgenommen. Der Täter ist schnell gefasst, denn er gibt die Tat zu. Kurz darauf gibt es schon den nächsten Fall. Die Kommissare werden an einen Unfallort gerufen. Auf den ersten Blick sieht es nach Unfall mit Fahrerflucht aus, doch die Spuren machen deutlich, dass es sich um Mord handelt. Wer hatte ein Interesse den Internetunternehmer Markus Sassnitz umzubringen? Tatverdächtig ist gleich die Ehefrau des Toten. Doch die Ermittlungen ergeben, dass Sassnitz ein sehr unangenehmer Mensch war, für den niemand ein gutes Wort hat. Dieser Krimi liest sich angenehm flüssig, er ist unterhaltsam und spannend. Es ist der zweite Fall für dieses Ermittlerteam. Inspektor Kenjiro Takeda ist durch ein Austauschprogramm nach Hamburg gekommen. Das bringt ihn beruflich vorwärts, aber es war auch ein wenig eine Flucht, die ihn nach seiner Scheidung zur Hamburger Polizei gebracht hat. Hier fällt er natürlich auf, nicht nur wegen seiner langen Haare, die er meist als Zopf trägt. Er liebt Jazz und spielt Saxofon, besonders gerne in Stresssituationen. Claudia hat ein Problem mit Beziehungen. Besonders gut nachdenken kann sie beim Pflegen ihres Bürodschungels. Schnelles Autofahren hilft ihr auch Stress abzubauen. Eine gemeinsame Teezeremonie im Büro hilft aber auch beim Nachdenken und Stressabbauen. Vor allem sorgt Claudia dafür, dass Ken ein sehr umfangreiches Repertoire an Schimpfworten kennenlernt. Die beiden ergänzen sich gut, obwohl (oder gerade deswegen) sie total unterschiedliche Denkweisen aufgrund ihrer Herkunft haben. Gut gefallen hat mir, wie Ken bei Verhören ein Wohlfühlatmosphäre aufbaut, um dann hart zuzuschlagen. Man bekommt einen guten Eindruck über die Denkweise und die Kultur der Japaner, die sich von der unseren doch ziemlich unterscheidet. Der Fall ist verzwickt und spannend. Immer wieder ergeben sich neue Erkenntnisse, die aber statt Klarheit neue Verwirrung bringen. Daher hat mich die Auflösung des Falles sehr überrascht, obwohl doch alles so schlüssig ist. Ich hoffe auf weitere spannende Fälle mit diesem Ermittlerduo, denn dieser Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Gut gewählter Schauplatz

    "Inspector Takeda und der leise Tod"ist ein Krimi geschrieben von dem Autoren Henrik Siebold. Der Krimi spielt in Hamburg, eine faszinierende Stadt mit vielen Gesichtern. Alleine das Cover mit dem Bild der Speicherstadt sowie dem Titel hat mich schon gereizt das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Zu Beginn habe ich sofort die beiden Ermittler kennen gelernt: Inspector Takeda und seine Kollegin Claudia Harms. Takeda ist ein japanischer Polizist der sich momentan in Deutschland befindet um zu sehen wie hier ermittelt wird.Er tut sich immer noch etwas schwer damit sich an Deutschland zu gewöhnen.Er genießt den Alkohol, liebt seine Zigaretten, zelebriert nach wie vor seine Teezeremonie, spielt in den Lokalen Jazz und ist auch den Reizen der Frauen nicht ganz abgeneigt. Seine Ermittlungsmethoden sind etwas ungewohnt, ergänzen sich allerdings mit denen seiner Kollegin ganz gut. Claudia Harms ist eine eigenwillige Person,es fällt ihr schwer feste Beziehungen einzugehen, hat ihren eigenen Kopf, auch in Bezug auf ihre Vorgesetzten und liebt Pflanzen. Toll finde ich, das ich mit dem Ermittlerteam durch Hamburg gereist bin. Ich habe so vieles dabei wiedererkannt - die Speicherstadt, den Elbtunnel, die noblen Vororte,das Rotlichtmilieu, die schmuddeligen Randgebiete, den Containerhafen, und besonders gut fand ich die Erklärung der Geschichte sowie die Entstehung des Schanzenviertels. Takeda ist sehr interessiert an allem, zieht oft Vergleiche zwischen Deutschland und Japan, versucht Gemeinsames zu erkennen. Er läßt einen an seinen Denkweisen und seiner Lebensart teilhaben. Lustig ist es wenn er versucht die deutschen Redensarten für sich umzusetzen - da habe ich desöfteren herzhaft lachen müssen. Die Ermittlungsarbeiten sind sehr gut beschrieben bzw.recherchiert.Ich habe bezüglich der Morde doch ziemlich lange im Dunkeln gestanden.Crystal Meth passt hervorragend in die gesamte Geschichte.Es ist schon erschütternd wie sehr diese Droge einen Menschen beeinflußt und zu seinem Nachteil verändert, und das kommt hier besonders gut zur Geltung. Welcher normale Mensch wirft schon ein Kleinkind vom Balkon eines Hochhauses? Oder wer kommt auf die Idee einen Mann mit dem Auto zu überfahren, bis auf die Socken auszuziehen und dann auch noch zu erwürgen? Ich finde beide Ermittler von den Charakteren her sehr menschlich, mit allen Höhen und Tiefen, Empfindungen und Leidenschaften ausgestattet, die sie mir sehr sympathisch machen. Meiner Meinung nach hat der Autor hier fremde Kulturen, die Mord und Drogen gemeinsam haben, sehr interessant miteinander verpackt.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Ein lesenswerter zweiter Band

    Ein totes Kleinkind, der Fall scheint klar; ein überfahrener reicher Internetunternehmer, eine Menge Motive und Verdächtige – Kenjiro Takeda, auf Grund eines Austauschprogramms bei der Mordkommission in Hamburg, und seine Kollegin Claudia Harms haben es mit zwei ganz unterschiedlichen Fällen zu tun. Den zweiten Roman der Reihe habe ich unmittelbar nach dem Vorgängerband gelesen und war angenehm überrascht, denn er präsentiert sich um einiges ausgereifter. Claudia Harms, die mir im ersten Roman sehr unangenehm auffiel, scheint erwachsener geworden, hier ist sie mir fast schon ein bisschen sympathisch. Der Umgang mit Takeda scheint ihr gut zu tun, ich hoffe aber trotzdem sehr, dass aus ihr und Takeda kein Liebespaar wird!. Auch die Fälle sind deutlich besser strukturiert als noch im ersten Band, und durch einige, zum Teil sehr überraschende, Wendungen auch recht spannend. In diesem Band gibt es zudem deutlich mehr explizite Ermittlungsarbeit, wodurch die Polizeiarbeit professioneller und effizienter wirkt. Takeda, der sich hier nicht immer schlau verhält, ist für mich weiterhin der Pluspunkt der Reihe. Man lernt ihn hier noch ein bisschen besser kennen, und mit ihm die japanische Mentalität und Kultur, und erfährt gleichzeitig mehr über die Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten zwischen Deutschen und Japanern bzw. Deutschland und Japan. Interessant finde ich die Ausflüge in die gemeinsame Geschichte, sowie die sozialkritischen Gedanken. Die weiteren Personen sind dem Autor gut gelungen, sie wirken glaubwürdig und lebendig, mir gefällt auch die große Breite an verschiedenen Charakteren. Da die Polizeiarbeit mehr Raum einnimmt, erfährt der Leser auch mehr über weitere Kollegen Takedas, das wird hoffentlich in weiteren Romanen noch ausgeweitet. Nicht immer ist der zweite Band der schlechteste einer Reihe, wie man hier sehen kann. Mir hat dieser Roman gut gefallen und Lust gemacht auf weitere Inspektor-Takeda-Fälle, ich hoffe sehr, dass noch einige folgen werden. Von mir gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Krimifans.

  • Isabellepf

    aus Gaggenau

    4/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Der Japanische Inspektor Takeda ermittelt in seinem zweiten Fall

    "Inspektor Takeda und der leise Tod", ist der zweite Band der Inspektor Takeda Krimireihe, in dem Claudia Harms, gemeinsam mit dem Japanischen Inspektor Takeda im Mordfall eines gefeierten Stars der Internetszene ermittelt, geschrieben von Henrik Siebold. Claudia Harms, ist die Leitende Kriminalhauptkommissarin des Hamburger Dezinats und Kollegin des Japanischen Kommissars Kenjiro Takeda. Dieser ist eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio und durch ein Austauschprogramm nach Hamburg stationiert worden. Gerade ist er noch dabei mit dem Hamburger Wetter und den deutschen Gepflogenheiten zurechtzukommen, schon steckt er mitten in einem Mordfall. Markus Sassnitz, ein Star der Internetszene ist Tod aufgefunden worden. Doch dieser wurde nicht nur überfahren und im Anschluss seiner Kleider entledigt, sondern auch noch mit diesen erstickt. Offenbar hatte der gefeierte Star der Internetszene neben seinen Fans, auch eine menge an Feinden. Dabei geraten sofort einige Verdächtige ins Visier des Ermittlerteams, unter anderem auch die Ehefrau Sassnitz. Genau wie Takeda hat sie eine Vorliebe für Japanische Kunst . Dabei übt die europäische Frau auf den japanischen Ermittler Takeda eine äusserst anziehende und besondere Faszination aus. Der vorherige Fall des vom Balkon geworfenen Pascals scheint viel zu schell vom Inspektorteam Harms und Takeda abgeschlossen worden zu sein. Plötzlich erinnert sich der Hauptverdächtige an ein wichtiges Detail, das den Fall Markus Sassnitz in ein neues Licht wirft und das Ermittlerteam an den Anfang ihren Ermittlungen wirft. Kennen gelernt habe ich den amerikanischen Jazz und Wiskyliebenden Takeda erst in seinem zweiten Fall, in dem er im Mordfall des Internetstars Markus Sassnitz ermittelt. Und doch habe ich gut in den Fall einsteigen können ohne aus dem vorherigen Fall etwas zu vermissen. Denn die jeweiligen Fälle der Krimireihe, in denen der japanische Inspektor Takeda ermittelt, können unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich geschlossen. Takeda der eine ganz eigene Methode entwickelt hat zu ermittelt, stösst bei seiner Kollegin Claudia Harms allerdings an ihre Grenzen. Neben Jazz und Teezeremonien, gibt sich der Inspektor auch einigen Alkoholexszessen hin, und doch ist er genau wie seine deutsche Kollegin Claudia Harms ein hervorragender Ermittler. Dabei erwartet den Leser neben dem richtigen Teekochen auch ein wenig japanische Kultur und Einblicke in das Japanische Eheleben des Inspektors. Nicht ganz so ausgiebig wird das Privatleben der deutschen Ermittlerin Claudia Harms beschrieben, das eher nur oberflächlich angekratzt wird. Der angenehme und flüssige Schreibstil des Autors und der Einsteig in den ersten Fall des Ermittlerteams hat mir gut gefallen. Doch so schnell wie sie den Fall gelöst haben, so rasch flacht auch die Spannung wieder ab, das ich etwas schade fand. Zwar kommt immer wieder eine mitreisende Spannung auf, doch zieht sich diese nicht konstant durch die Geschichte hindurch. Interessant waren jedoch die kulturellen Einblicke Japans die Takeda immer wieder durchblicken lies. Hat sich jedoch einmal eine Spannung aufgebaut, so konnte man regelrecht in den Fall eintauchen und sich von dem fliessendem Schreibstil treiben lassen, sodass die Seiten nur so verflogen sind. Erotische Liebschaften und eine angenehme Portion Humor runden den Kriminalroman ab. Der zweite Fall des japanischen Inspektors Takeda der neben seiner Leidenschaft für Whisky, amerikanischen Jazz und Teezeremonien auch im Ermitteln überzeugen konnte, hat mir bis auf die immer wieder abflachende Spannung gut gefallen. Bleibt nun zu Hoffen, das sich der Japaner schnell an den Wetterumschwung und die deutschen Umgangsformen gewöhnt, sodass er bald wieder in der Hamburger Szene ermittelt.

  • Fredhel

    4/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Der weise Herr Takeda

    Ich denke, der atb-Verlag hat mit Henrik Siebold eine "Takeda"-Krimiserie gestartet. Jedenfalls hoffe ich, dass nach dem gelungenen zweiten Band "Inspektor Takeda und der leise Tod" noch nicht Schluss ist, sondern noch weitere Morde von dem genialen Austauschpolizisten aus Tokio, Kenjiro Takeda, zusammen mit seiner deutschen Kollegin Claudia Harms gelöst werden. Beide haben so ihre Beziehungsprobleme, und zwischen ihnen knistert es ebenfalls hin und wieder, ohne dass sie sich das ehrlich eingestehen mögen. In dieser Folge wird ein erfolgreicher Hamburger Unternehmer, Markus Sassnitz, morgens nackt, tot, überfahren und erstickt in einer Strasse aufgefunden. Etwas viel für einen einzigen Tod. Und bald gibt es auch eine Vielzahl von Spuren. Sassnitz hatte nicht nur ein Händchen fürs Business, sondern schuf sich auch durch skrupelloses Handeln erbitterte Feinde. Auch unterschätze man nicht die enttäuschten Frauen. Davon gab es mehrere. Die beiden Ermittler kämpfen sich durch ein geballtes Gemenge von Sex, Drogen, Mafia und Eifersucht. Jeder auf seine unnachahmliche Weise. Ganz besonders Takeda besticht durch seinen asiatischen Gleichmut und seine ganz eigene Art, die Dinge zu betrachten. Seine Schlussfolgerungen und Dialoge sind für mich das Highlight und geben diesem Krimi einen ganz besonderen Touch. Also wie oben schon gesagt: ich hoffe sehr auf weitere Takeda-Fälle!

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