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Die Getriebenen Merkel und die Flüchtlingspolitik: Report aus dem Innern der Macht

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16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2017

Verlag

Siedler

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,1 cm

Gewicht

425 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0093-9

Beschreibung

Rezension

»Ein atemberaubender Bericht aus dem Inneren der Macht. Seite für Seite ein politischer Krimi.« ("ZDF "Markus Lanz"")
»Was geschah in jenen Wochen, als die Bundesregierung die Kontrolle über die Grenze verlor? Der Bestseller ›Die Getriebenen‹ liefert neue Antworten.« ("Spiegel Online, Jan Fleischhauer")
»Dieses Buch ersetzt fast einen Untersuchungsausschuss und liest sich so spannend wie ein Roman.« ("Christian Lindner, MdL - Bundesvorsitzender der FDP, Buchpräsentation in Berlin")
»Auch wer die Kanzlerin anders beurteilt (...), wird an diesem gut geschriebenen, profund recherchierten Sachbuch über die Hintergründe der Öffnung der deutschen Grenzen für Flüchtlinge Freude haben.« ("Denis Scheck in Druckfrisch")
»Eine spannend geschriebene Reportage aus dem politischen Treibhaus Berlin.« ("NZZ am Sonntag")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2017

Verlag

Siedler

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/3,1 cm

Gewicht

425 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0093-9

Herstelleradresse

Siedler Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • maleur

    aus Berlin

    5/5

    30.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein realer Polit-Thriller

    Robin Alexander rekonstruiert die Ereignisse von September 2015 bis März 2016, einem schwierigen Entwicklungsabschnitt der jüngsten Deutschen und Europäischen Geschichte. Das Buch basiert auf Recherchen in Berlin, Brüssel, Wien, Budapest und der Türkei. Das Buch ist ein Report und soll Wertungsfrei sein. Das ist dem Autor aber nicht durchweg gelungen und macht das Ganze nur noch sympathischer, wer kann dabei schon neutral bleiben!? Der Schreibstil ist gut verständlich. In den einzelnen Kapiteln steht das Agieren einzelner Politiker oder Staaten im Vordergrund. Das ist soweit sehr interessant, beginnt dann aber oft wieder mit dem September 2015 oder eher. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Eine Zeitschiene im Kopf oder auf dem Papier macht sich dabei sicherlich gut. Der Inhalt des Buches gleicht dann einem Polit-Thriller. Ich gehe nicht davon aus, dass Politiker immer nur heroisch und uneigennützig agieren, aber ein bisschen mehr gesamtgesellschaftliche Betrachtungsweise und planvolles Handeln darf ich doch erwarten, schließlich hat deren Bildungsweg ja nicht mit der Grundschule geendet. Statt dessen erfährt man, dass die Politiker (nicht nur die Deutschen) die Dinge einfach aussitzen, sich den Entscheidungen entziehen, persönlich Befindlichkeiten über die Sache stellen, sich wegeducken, an ihrem Sessel kleben und durch Intrigen und Manipulationen ihren Status festigen und ausbauen. Hatten die Politiker die Interessen der Flüchtlinge im Focus? Nein, ihr Interesse galt (und tut es immer) den Meinungsumfragen, den Rest bewältigen dann die Beraterfirmen, Kommunalbehörden und Ehrenamtlichen. Hatten die Politiker das Wohl des eigenen Volkes im Sinn oder wollten sie im Interesse der Wähler agieren? Nein, auch hier gilt nur die Meinung des Wählers vor der Wahl und dann ist aber auch schon gut damit „dem Volke zu dienen“. Wie schön könnte doch Regieren ohne das lästige Volk sein. Das ist doch sowieso nie zufrieden. Doch genug mit der Politikerschelte, ich will doch nur das Buch bewerten. Das Buch hat der Autor den Politikern vor Veröffentlichung vorgelegt und auch nach Jahresfrist gibt es keine Forderungen zur Streichung oder Änderung der Darstellung, so dass ich von der Richtigkeit der Reportage ausgehe. Das Buch ist wirklich gut, ein echter Polit-Thriller. Ich kann es nur empfehlen.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    14.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selten habe ich ein Buch von…

    Selten habe ich ein Buch von fast 300 Seiten so schnell gelesen. Selten hat mich ein Thema auch so gefesselt. Es geht um die Bundeskanzlerin Merkel während der „Flüchtlingskrise.“ Ich sehe nicht, wie die SZ, dass der Autor Wut hat auf Frau Merkel, es geht ihm nur darum aufzuzeigen, was sie hätte besser machen können. Und er kritisiert gar nicht so sehr die Grenzöffnung, nein aus humanitären Gründen war das vertretbar (nebenbei bemerkt das Argument hätte 6 Monate später auch für Idomeni gelten können, aber da gab es die Willkommenskultur nicht mehr) , er kritisiert vielmehr, dass eine Woche später die Grenzschließung vorbereitet wurde, aber keiner den Mut hatte, die Verantwortung für die Durchführung zu übernehmen. Aus diesem Buch habe ich gelernt, dass das Bundespresseamt für die Bundesregierung Umfragen in Auftrag gibt, deren Ergebnisse nicht alle veröffentlicht werden und mit denen Angela Merkel regiert. Und im Herbst 2015 hätte sie nur gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung die Grenze schließen können und das wollte sie nicht. Dass sich spätestens nach der Kölner Sylvesternacht die Stimmung änderte und sie trotzdem noch erzählte, Grenzen könne man im 21. Jahrhundert nicht schließen, erst das verärgert den Autor. Mit dem Autor denkt Horst Seehofer, die einzige Opposition gegen die Flüchtlingspoltik neben der AfD. Und Schäuble, auch das lernen wir, ist der Erfinder des Türkei-Deals, der zwar gar nicht funktioniert, der aber für die Kanzlerin wichtig war, um ihr Gesicht waren zu können. Eigentlicher Held, der den Zuzug nach Europa beendete und de facto die Balkanroute schloss, ist der junge österreichische Außenminister Sebastian Kurz, der die Bilder von Idomeni für unvermeidlich hält. Frau Merkel wird das anders sehen und ihren Türkei-Deal loben. Vielleicht ist das wie bei Kohl, dass wer zu lange regiert, den Blick für die Realität verliert. Aber dieser letzter Satz ist von mir.

  • Angela

    aus Bayern

    5/5

    30.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Informatives, sachliches…

    Informatives, sachliches Buch, das keine Bewertung vornimmt und es dem Leser überlässt, sich eine Meinung zu bilden. Es bringt die Hintergründe der politischen Entscheidungen in diesem Kapitel deutscher und europäischer Geschichte in einen verständlichen Zusammenhang und beleuchtet die Motivation der Akteure. Gut verständlich und spannend geschrieben, absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    09.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Offener Blick auf eine Entscheidung mit Folgen

    Die Öffnung der deutschen Grenzen gegenüber Flüchtlingen im September 2015 war in Politik und Gesellschaft das Ereignis der letzten Jahre, das wie kein anderes die Menschen in diesem Land bewegt und aufgeregt hat. Die Bewältigung der Folgen dauert immer noch an und wird noch Jahre benötigen. Eine differenzierte und sachliche Sicht auf den Verlauf des damaligen Entscheidungsprozesses ist da beim Versuch des Verstehens mehr als hilfreich. Selbst wenn man am Ende zu der Überzeugung kommt, man hätte die die damalige Entscheidung der politischen Führung persönlich so nicht getroffen.

  • Joschne

    aus Sittensen

    4/5

    24.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    +++Spannend und informativ…

    +++Spannend und informativ zugleich+++ Wer hätte gedacht, dass deutsche Politik so spannend und interessant sein kann? Mit seinem Buch „Die Getriebenen“ gibt Robin Alexander einen gut recherchierten und tiefen Einblick in die Ereignisse rund um die Grenzöffnung für Flüchtlinge im September 2015. Er rekonstruiert in seinem Buch minutiös die entscheidenden Momente mit erstaunlichen Einblicken hinter die Kulissen des Kanzleramtes. Das alles ist in einem dermaßen mitreißenden Stil geschrieben, dass es sich fast wie ein Politikthriller liest. Man bekommt eine gute Einsicht in das politische Manövrieren und Intrigieren deutscher Politiker, welches ihren Kollegen in der USA in keinster Weise nachsteht. Ein wirklich aufschlussreiches und informatives Sachbuch, das das heikle Thema Grenzöffnung 2015 einmal aus einem ganz anderen Sichtwinkel beleuchtet. Es gibt dem Leser ein besseres Verständnis, wie und warum es zu diesen Entscheidungen kam. Dabei bleibt der Autor allerdings größtenteils wertungsfrei und überlässt es dem Leser, sich einen eigenes Bild aus den dargestellten Tatsachen bilden.

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