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Band 60433

Schwarze Magnolie Wie ich aus Nordkorea entkam. Ein Bericht aus der Hölle

Aus der Reihe Heyne Bücher
11

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36536

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2017

Abbildungen

mit Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Schwarz / Beige

Originaltitel

The Girl with Seven Names – A North Korean Defector's Story

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60433-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36536

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2017

Abbildungen

mit Bildteil

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Schwarz / Beige

Originaltitel

The Girl with Seven Names – A North Korean Defector's Story

Übersetzt von

  • Elisabeth Schmalen
  • Merle Taeger
  • Katharina Uhlig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60433-9

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Schönberg im Stubaital

    5/5

    16.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd und aufwühlend

    Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Sehr aufwühlend und fesselnd geschrieben, von einer einzigartigen, mutigen Frau. Ich habe es in kürzester Zeit ausgelesen, weil es so viel Spannung vermittelte. Unglaublich, was Menschen aushalten können. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mehr als beeindruckender Erfahrungsbericht....

    Ein mehr als beeindruckender Erfahrungsbericht. Was diese Frau erlebt hat, hätte für zehn Leben gereicht! Das Buch führt einen vor Augen wie es ist in Nordkorea zu leben und trotz des Willens zu bleiben, fliehen zu müssen.

  • Bewertung

    5/5

    09.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    7 Namen

    Hyeonseo Lee. Eine Frau mit sieben Namen. Namen, die sie auf ihrer Flucht von Nordkorea über China bis hin nach Südkorea annehmen musste, damit ihr das Regime nicht auf die Schliche kommen konnte. Eine Flucht die nur mit kindlicher Neugierde begann wurde schließlich zum bitteren Ernst. Zu Mutter und Bruder musste sie jeglichen Kontakt vermeiden, um sie nicht zu gefährden. Denn würde sie in China auffliegen, würde man sie in ein Arbeitslager bzw. Umerziehungslager stecken und ihre Familie gleich mit. Dieses Buch ist nicht einfach eine Geschichte, die man so zwischendurch lesen kann. Ich musste es selbst mehrfach zur Seite legen um zu verarbeiten, was dort drüben im Osten passiert. Wie mit den Leuten umgegangen wird und sie manipuliert wie bedroht werden. Zwar hatte ich bereits einige Vorkenntnisse und angenommen das Meiste zu wissen, doch die Geschichte von Hyeonseo hat mich eines Besseren belehrt. Eine wirklich packende und aufrüttelnde Erzählung, die zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    aus Ludwigshafen

    5/5

    15.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Respekt

    Respekt. Diese Frau ist bemerkenswert, entschlossen, aufgeweckt und mutig. Klar, sie hatte gewisse Privilegien die anderen Nordkoreanern verwehrt bleiben. Der Vater, der sie immer wieder drängt die chinesische Schrift zu lernen, die geschäftstüchtige Mutter. Der Onkel in China, der Geld hat. Die mehr oder weniger zufälligen Bekanntschaften die ihr mit Geld ausgeholfen haben. Dennoch ist es bemerkenswert wie sie ihren geplanten „Kurzurlaub“ zwangsweise in eine Flucht umwandeln musste. Sie muss immer wieder ihre jeweilige Situation einschätzen und das Beste daraus machen. Sicher, im manchen Situationen hatte sie auch Glück, aber ihre Schlagfertigkeit hat das Glück auch erzwungen. Ich habe mir viele Bewertungen anderer Leserinnen und Leser auch in anderen Portalen durchgelesen. Was mir zu kurz kommt ist: Die Freiheit ist nicht gleich hinter der Nordkoreanischen Grenze. Sie muss auch in China und Laos stets auf der Hut sein, kann sich niemandem anvertrauen. Manche Leser bemängeln das das Buch wie ein Hollywoodthriller aufgebaut ist. Einer Verfilmung steht eigentlich nichts im Weg. Dennoch ist es eine wahre Geschichte die einen kurzen Einblick in die für uns so fremde asiatische Welt und Denkweise aufzeigt. Beim Schreiben hatte sie sicher Helfer. Wie kann man auch erwarten das sie nach diesen Erlebnissen auch noch perfekt schreibt. Wir können nur aufrichtig den Mut und die Willenskraft bewundern, den diese Frau hat.

  • umgeBUCHt Blog

    aus Weeze

    5/5

    26.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende und berührende Flucht aus Nordkorea

    Ihre Kindheit in Nordkorea ist ‚ganz normal‘ – und doch für unsere Begriffe unvorstellbar: Das Leben der 1980 geborenen Hyeonseo Lee und das ihrer Familie gehören dem Staat. Es gelten strenge Regeln, und wer sie nicht befolgt, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Hyeonseo ist sieben Jahre alt, als sie zum ersten mal eine öffentliche Hinrichtung miterlebt. Um wenigstens einmal den Fesseln des Kim-Regimes zu entkommen und kurz die Freiheit zu spüren, schleicht sich Hyeonseo als siebzehnjährige Teenagerin heimlich über die Grenze nach China – aber dann ist ihr der Heimweg versperrt. Zehn Jahre lang schlägt sie sich in China als Illegale durch, muss sich verstecken, nimmt falsche Identitäten an und lebt in ständiger Angst vor Entdeckung und Auslieferung, bevor sie schließlich nach Südkorea gelangt. Doch als sie sich endlich in Sicherheit glaubt und ein neues Leben beginnen möchte, erhält sie einen Notruf ihrer Familie und beschließt, ihre Mutter und ihren Bruder aus Nordkorea herauszuholen. Bereits beim aufklappen des Buches findet man eine Karte, auf der neben anderen Flüchtlingsrouten auch die der Autorin und ihrer Familie aufgezeichnet sind. Hier werden einem zwar die Entfernungen und Umwege bewusst, die in Kauf genommen werden müssen um als nordkoreanischer Flüchtling über die Botschaften der verschiedenen Länder nach Südkorea zu gelangen, aber wie beschwerlich und lebensgefährlich dies sein kann, erfährt man erst durch die ausführlichen Schilderungen der Autorin, die hier hautnah und sehr spannend geschrieben von ihren Erlebnissen berichtet. Sie beginnt ihren Rückblick bei ihrer Kindheit, die für nordkoreanische Verhältnisse ganz normal verläuft und bei der man als Leser einen Einblick davon bekommt, wie das Leben dort funktioniert und was dabei augenscheinlich falsch läuft. Obwohl das Dasein von Widersprüchlichkeit, Denunziation, Angst, Korruption und Hungern geprägt zu sein scheint, hatte ich beim Lesen nicht den Eindruck, dass die Autorin lediglich Missstände anprangert, sondern sie schafft es vielmehr, Verständnis für die ausweglose Lage der Bevölkerung zu wecken. Auch macht das Geschriebene auf mich einen sehr authentischen und mitreißenden Eindruck, so dass ich mitfieberte und mich inmitten eines fesselnden Romans fühlte. Doch die Gewissheit, dass es sich hierbei um tatsächlich geschehene Ereignisse handelt und die in der Mitte des Buches wie zum Beweis abgedruckten Fotografien, holten mich aus dem Unterhaltungsmodus heraus und führten mir die Bedrohung und das Menschenverachtende in Hyeonseo Lee’s Leben und das des größten Teils nordkoreanischen Bevölkerung vor Augen. Ein ums andere Mal fragte ich mich betroffen und zugegebenermaßen naiv, wie das in unserer heutigen Zeit möglich sein kann und war schockiert von den zahlreichen Schmiergeldern, die geleistet werden mussten, um den Flüchtlingen ein Fortkommen oder gar ein Überleben mit falschen Pässen zu ermöglichen. Dem starken Willen, dem Durchhaltevermögen, dem Einfallsreichtum und nicht zuletzt einer großen Portion Glück ist es zu verdanken, dass Hyeonseo Lee und später auch ihrer Familie die Flucht geglückt ist. Doch auch das Umdenken und die Neuorientierung in Südkorea ist für die Nordkoreaner nicht einfach. Hierzu gewährt die Autorin dem Leser ebenfalls interessante Einblicke und liefert insgesamt viel Stoff zum Nachdenken. Auch nach Beendigung des Buches lässt mich das Thema nicht los und ich finde online noch einiges Lesens- und Sehenswertes. Einzig der deutsche Titel dieses Buches will mir nicht gefallen und scheint willkürlich gewählt. Der Originaltitel „The Girl with seven names“ fühlt sich für mich stimmiger an und lässt erahnen, wie verschlungen und zwielichtig der Fluchtweg der Autorin war. Ansonsten kann ich aber diese spannende, berührende und gefühlvolle Geschichte einer außergewöhnlichen Frau und ihrem langen beschwerlichen Weg in die Freiheit uneingeschränkt empfehlen. „Schwarze Magnolie“ ist ein Buch, das mich tief beeindruckt hat und für mich ein echtes Lesehighlight ist.

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