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Liebe wird aus Mut gemacht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Broschur

Erscheinungsdatum

19.05.2017

Verlag

Rororo

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27121-2

Beschreibung

Rezension

Berührend, rasant und komisch. ("NDR")
Dieses Buch hat mich umgehauen. Catharina Junks Story geht ans Herz und ist trotzdem richtig komisch. ("David Safier")

Produktdetails

Einband

Broschur

Erscheinungsdatum

19.05.2017

Verlag

Rororo

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27121-2

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    30.11.2018

    Buch (Broschur)

    Roman mit Tiefgang über emotional belastende Themen - dennoch unbeschwert und humorvoll

    Nach überstandener Krebserkrankung wird Nina aus dem Krankenhaus entlassen und zieht wieder bei ihren Eltern in einem kleinen Ort in Niedersachsen ein. Ihr Studium in Bremen hat sie nach der Diagnose Leukämie unterbrochen. Nina traut ihrer Genesung nicht und rechnet jederzeit mit einem Rückfall und ihrem baldigen Tod. Sie kann das Leben nicht mehr genießen, hat kein Ziel vor Augen und traut sich nicht, sich zu verlieben. Stattdessen gibt sie lieber ihrer alten Schulfreundin Isabelle den Vortritt, die sich wie sie für Erik interessiert, der aus Sorge um seinen depressiven Vater wieder nach Varrendorf gezogen ist. Der Roman handelt in der Gegenwart, aber ungefähr jedes zweite Kapitel stellt einen Rückblick auf die Zeit der Erkrankung dar - von der Diagnose über die emotionale Zeit im Krankenhaus, die von einer steten Ungewissheit und dem Kampf ums Überleben gegen den unsichtbaren Gegner Krebs geprägt war, bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus. Die 21-jährige Nina ist eine sympathische Protagonistin, die vom Schicksal gebeutelt voller Sarkasmus durchs Leben geht. Ihre Gefühle und Gedanken sowie ihr manchmal sehr impulsives Handeln, aber auch ihr mangelnder Lebensmut und die daraus resultierende zurückhaltende, pessimistische Art sind sehr authentisch dargestellt. Der Roman ist emotional, aber vor allem erfrischend lebendig und wunderbar witzig aus der Ich-Perspektive Ninas geschrieben. Auch die vielfältigen Nebencharaktere sind originell ausgearbeitet. Im Gegensatz zu anderen Romanen über Krebs steht in "Liebe wird aus Mut gemacht" (als Hardcover im Kindler-Verlag unter dem Titel "Auf Null" erschienen) nicht der Kampf gegen die akute Erkrankung um Vordergrund, sondern der Umgang mit dem "danach" und was es heißt, als gesund, aber nicht als geheilt zu gelten. Wir es ist in permanenter Angst zu leben, innerlich zu zweifeln, aber nach außen fröhlich und optimistisch zu wirken, um die nahen Angehörigen nicht zu enttäuschen oder ihnen wieder erneut Sorgen zu bereiten, ist sehr eindringlich beschrieben. Der Roman ist deshalb aber nicht deprimierend oder traurig, sondern ein positives Buch, das dazu animiert, das Leben im hier und jetzt zu genießen sowie hoffnungsvoll und mutig in die Zukunft zu blicken. Wie in "Bis zum Himmel und zurück" überzeugt Catharina Junk durch ihren warmherzigen und amüsanten Schreibstil und schafft es, sich schwierigen, emotional belastenden Themen wunderbar unbeschwert mit einer wohl dosierten Prise Humor unverkitscht und mit Tiefgang zu widmen.

  • SophiesLittleBookCorner

    5/5

    19.04.2018

    Buch (Broschur)

    Catharina Junk - Liebe wird aus Mut gemacht

    Eigene Meinung Nachdem mich Bis zum Himmel und zurück so begeistert hat, habe ich auch Catharina Junks Erstlingswerk begierig gelesen. (Achtung! Liebe wird aus Mut gemacht ist die Taschenbuchausgabe von Auf Null!) Catharina schreibt Szenen, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Ihre Krankengeschichte wird nicht beschönigt und romantisiert. In zwei Zeitebenen erlebt der Leser ihren Kampf gegen den Krebs und ihren Wiedereintritt in das "normale Leben". Nina scheint mir ein recht typisches Beispiel für das Umgehen mit einer Erkrankung zu sein: man nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist sarkastisch und stört sich daran, dass die Menschen nur um einen herumtippseln und in Watte packen. Ich fand das sehr angenehm zu lesen, weil es Ninas Leben eben nicht nur trist und voller Selbstmitleid zeigt. Nina muss man einfach mögen. Wer beide Bücher von Catharina gelesen hat, wird ein paar Parallelen merken. Nicht in der Handlung, sondern im Geschichtenaufbau. Da wären zum einen die beiden zeitlich versetzen Handlungsstränge, die beste Freundin, die nicht auf den Mund gefallen ist (und wie sehr ich Bahar geliebt habe mit ihrer wilden Entschlossenheit für ihre beste Freundin da zu sein) und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte. Erik ist einfach irgendwann da. Er schleicht sich in ihr Herz, ohne dass sie es wirklich merkt. Er übernimmt jedoch nie ihr Gehirn wie das oft in anderen Büchern so ist, in denen der Kerl plötzlich das Einzige ist was zählt. Ich konnte richtig mitfühlen als Nina sich Erik nicht öffnen wollte, denn der Krebs könnte sie ja morgen schon umhauen. Generell ist das so ein Schutzmechanismus von ihr: bloß niemanden an sich heranlassen. Und langsam, ganz langsam muss eben auch eine so scheinbar toughe Nina lernen, dass man seine Liebsten (und auch sich selbst) nicht vor allem beschützen kann. Die Geschichte geht auf und ab, sie ist keine rosarote Wolke. Man erfährt mehr über die Kämpfe von Nina und die der Figuren aus ihrem Umfeld. Am stärksten bewegt haben mich die Geschichte von Ninas kleinem Bruder, der aufgrund der Vernachlässigung der Eltern (die zu sehr auf Ninas Erkrankung fixiert waren) in sich zurückgezogen lebt und in eine nicht ganz koschere Religion abgerutscht ist. Und dann gibt es da noch eine andere Krebspatientin und ihre Geschichte und ihre Beziehung zu ihrem kleinen Sohn haben mich zutiefst bewegt. Fazit: Ninas Geschichte ist kein typisches Beispiel aus dem Sick-Lit Genre und ich kann sie nur Jedem ans Herz legen. Die Geschichte bewegt und bedrückt. Sie beschreibt aber eben nicht den Prozess des Sterbens, sondern des Lebens und wie man wieder in dieses und zu seinem alten Ich zurückfindet.

  • Luna / Books - The Essence of Life

    5/5

    20.07.2017

    Buch (Broschur)

    Unglaubliche Mischung!

    Wenn du Leukämie hattest und als "gesund", aber noch nicht "geheilt" aus dem Krankenhaus entlassen wirst, wie würdest du dein neues Leben angehen? Nina hat Krebs. Als sie mit 20 plötzlich erfährt, warum ihr Körper so schmerzt, ist das ein Schock für die junge Frau. Die ersten Tage erlebt sie eher in Trance und da hilft auch das fast schon diktatorische Verhalten ihrer besten Freundin Bahar nicht. Doch nun, ein Jahr später, darf Nina nach Hause und eigentlich weiß sie überhaupt nicht, wie sie damit umgehen soll. Denn wer kann sich schon auf so einen verräterischen Körper verlassen, der einfach so wieder mal den Geist aufgeben könnte... Ein Buch zwischen Leben und Tod, dem Drang nach Normalität und der blöden ständig begleiteten Unsicherheit, dass alles doch umsonst war. Ich bin so was von beeindruckt! Natürlich hat Nina Angst, und ihre Angst äußert sich eher durch Vermeidung. Vermeidung von Spaß, sozialen Kontakten oder eben "sich in den Garten setzen und die Sonne genießen". Nina muss lernen, dass Vorsicht schon ein wichtiger Faktor ist, da sie erst in 5 Jahren als geheilt gilt, dass sie sich davon aber nicht aufhalten lassen darf, ihre neue Chance zu nutzen. Und das kommt! Zwar in kleinen Schritten, mit unheimlich viel sarkastischem und auch schwarzem Humor - aber wirklich: Ich habe Nina's Sprüche so gefeiert vor Lachen und ich bewundere sie sehr! Die Ernsthaftigkeit der Thematik, zwar eben aufgelockert durch diesen besonderen Humor der Autorin, war brutal, ehrlich und ohne Filter - und genau deswegen so ergreifend. Ich habe zum Schluss richtig viele Tränen vergossen, weil eben nicht jeder Patient auch für immer gesund bleibt. Die Emotionen waren groß, ob Traurigkeit oder der Beginn einer zarten Liebe, ob unvergleichlicher Witz oder sogar die Berührung mit den Sorgen der Angehörigen - es ist ein stetiges Auf und Ab der Gefühle. Die Schreibweise ist leicht und super flüssig. Ich konnte die Geschichte sehr schnell durch lesen und war total gefesselt. Das Buch wird aus der Sicht von Nina erzählt. Immer abwechselnd ein Kapitel aus der Zeit nach dem Krankenhaus und dann ein Kapitel als sie von der Diagnose erfahren hat, und wie das Jahr des Überlebenskampfs eben weiterhin verlief. Es gibt so viele gute Gedanken, so viele Weisheiten und Erkenntnisse, die man aus "Liebe wird aus Mut gemacht" von Catharina Junk mit nehmen kann und ich muss wirklich gestehen: Ich ziehe meinen imaginären Hut vor so viel Fingerspitzengefühl eine Geschichte über Krebs mit vielen Möglichkeiten zum Lachen und trotzdem so intensiver, ergreifender Ernsthaftigkeit zu schreiben. Es war unglaublich!

  • Buchreisender

    aus Ibbenbüren

    5/5

    06.07.2017

    Buch (Broschur)

    Aus der Leseprobe wurde das Buch. Ein Buch das mich mitgerissen hat

    Kennengelernt habe ich das Buch durch eine Leseprobe in einer Zeitschrift und war sofort beeindruckt. Ernstes Thema, grandiose Protagonistin, genial ehrlicher Schreibstil und dann auch noch einen großen Teil in einer Stadt ganz in meiner Nähe – Münster. *Anmerkung an mich selbst: Sollte es Es jemals wieder geben ist die Uni Klinik in Münster meine erste Wahl* … Aus der Leseprobe wurde das Buch. Ein Buch das mich mitgerissen hat und das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Es ist so wundervoll und voller Leben. „Liebe wird aus Mut gemacht“ von Catharina Junk hat mich sehr beeindruckt! Krebs ist ein sehr ernstes Thema, so hat es mich auch meine persönlichen Erfahrungen gelehrt. Nicht immer endet es gut, doch wenn… ja was wenn es gut endet? Ist dann alles vorbei? Stürzt man sich von Null auf Hundert wieder ins Leben und lebt als gäbe es kein Ende mehr? Nina Schilder, die Protagonistin ist da anders, herrlich nachvollziehbar anders. Denn trotz überstandener Leukämie ist Nina immer auf der Hut vor den Dingen des Lebens. Verkrampft? Verhamstert? Verkrebst? … verloren. Mit Haarhelm und Hamsterbacken von Null zurück ins Leben. (Zitat Rezension Nadine Schomakers auf https://www.rowohlt.de/taschenbuch/catharina-junk-liebe-wird-aus-mut-gemacht.html) …sorry wenn ich dich jetzt kopiert habe, aber genau das sind die Worte die mir beim Lesen des Buches im Kopf rumschwirrten… Nina beginnt in Münster ein Studium und erkrankt plötzlich an Leukämie. Plötzlich ist alles anders. Urlaub abgesagt, Studium auf Eis gelegt und zu Beginn nicht wirklich in der Lage zu verstehen was die Ärzte erzählen. Absolut nachvollziehbar, doch schafft Catharina Junk es hier schon den Leser zu beeindrucken! Denn da ist noch viel viel mehr. An dieser Stelle bin ich wirklich sehr glücklich darüber, dass ich der Autorin – im Rahmen unserer Blogtour- einige Fragen stellen durfte. Wenn in Büchern über das Thema Leukämie geschrieben wird, werden meist Klinken in den Großstädten genannt, warum haben Sie die Klinken in Münster gewählt? Mein Roman hat ja einen autobiographischen Hintergrund, denn wie meine Hauptfigur Nina bin auch ich mit Anfang 20 zu Beginn meines Studiums in Münster an Leukämie erkrankt. Ich lag viele Wochen auf der Onkologie der Uniklinik in Münster und konnte beim Schreiben auf meine Erfahrungen dort zurückgreifen. Das gesamte Interview findest du hier Dies erklärt natürlich, warum „Liebe wird aus Mut gemacht“ genau diese wissende Ironie und gleichzeitige Ernsthaftigkeit hat. Es wirkt nicht ausgedacht oder überspitzt beschrieben. Im Grunde ist das Buch in jeweils zwei Sichtweisen geteilt. Einmal was jetzt passiert und der Teil an den Nina aus der Uni Klinik. Wer jetzt davon ausgeht, dass diese Teilung den Buch einen gewissen Schwung nimmt wird augenblicklich enttäuscht! Es verleiht Ninas Geschichte das gewisse Exta. Doch was ist „Liebe wird aus Mut gemacht“? Eine Art Erfahrungs- und Aufbereitungsroman? Eine Liebesgeschichte, denn schließlich gibt es da ja Pit und Erik? Ein Mut-mach-Buch? Oder nur der Versuch einer ehemaligen Krebspatientin ihre Erfahrungen zu verarbeiten? Letzteres ist es auf keinen Fall! „Liebe wird aus Mut gemacht“ von Catharina Junk ist ein lebensbejahendes, authentisch-gefühlvolles, trotz mit allen Zweifeln des Lebens behaftetes grandioses Werk !!! Mein Lieblingszitat aus dem Buch: „Angst ist eine doofe Tante. Die kommt immer uneingeladen und bleibt zu lang.“ Ich muss lachen. „Was haben Sie denn am meisten vermisst, als sie im Krankenhaus lagen?“ Ich überlege, und mir fällt keine passende Antwort ein.<oder vielleicht doch:“Nicht übers sterben nachdenken … Unbeschwert sein?“ Dr.Kischkamp schaut mich wissend an. „Krebs nimmt einem die Umschuld.“ Ich halte den Atem an, denn er hat völlig recht. *Anmerkung an ‚du weißt das DU gemeint bist‘ … Du hättest diese Buch sehr gemocht und ich glaube wegen diesen Momenten hattest du mich auf genau diesen Weg geschickt … Danke*

  • Tine_1980

    5/5

    07.06.2017

    Buch (Broschur)

    Wunderschön und absolut lesenswert!

    Nie wieder möchte Nina Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden sehen, zu lange musste sie sie betrachten. Denn sie war ein Jahr im Krankenhaus. Doch nun heißt es zurück ins Leben stolpern und Vertrauen zum eigenen Körper fassen. Doch dies ist gar nicht so einfach, denn was wäre, wenn der Krebs wiederkommt? Dann doch lieber langsam machen, keine großartigen Pläne ins Auge fassen und sich schon gar nicht verlieben. Dies ist die Taschenbuchausgabe des Romans Auf Null und ich war zuerst etwas verwirrt über den neuen Titel. Es passen beide Titel, da Nina bei Null anfängt und Liebe manchmal Mut braucht. Doch das Cover des Taschenbuches finde ich sehr viel schöner als die Hardcoverausgabe. Nina stolpert nach dem Krankenhaus wirklich wieder zurück ins Leben, denn des Öfteren stößt sie ihren Gegenüber vor den Kopf und gibt sich selbst keine Chance. Doch ist dieses Buch so gefühlvoll geschrieben, dass man sich voll und ganz in Nina hineinversetzen kann. Man wird durch diese Geschichte zum Nachdenken angeregt, ja es gibt auch traurige Momente bei denen die Tränen geflossen sind, doch auch die lustigen Szenen sind gekonnt in die Geschichte verwebt, so dass es trotz der Tragik einfach schön zu lesen ist. Es gibt zwei Erzählstränge, die zum Einen Nina im Jetzt und Hier zeigen, zum Anderen die Vorgeschichte ab dem Beginn der Krankheit und den Aufenthalt im Krankenhaus verdeutlichen. Beide sind oft im Wechsel geschrieben und machen einem den Weg von Nina klar. Die Gefühlswelt von Nina, aber auch ihrer Familie oder ihren Freunden wird hier detailliert und gefühlvoll beschrieben und man leidet mit jedem mit. Nina kommt mit ihren Ängsten authentisch herüber und man kann sich hineinversetzen und versteht, warum sie so ist, wie sie ist. Vorsichtig, ängstlich, scheu. Die innere Zerrissenheit wird dem Leser von Kapitel zu Kapitel klarer, eigentlich will sie nur Leben, andererseits hat sie Angst davor, jemanden zu nah an sich heranzulassen, denn sie möchte es der Person nicht zu schwierig machen, falls sie es doch nicht schafft. Das Thema Leukämie zieht sich durch das ganze Buch, aber nicht im negativen Sinne, nein es wird im genau richtigen Maß alles Wichtige zur Krankheit erklärt ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Es beschreibt den Weg, den bestimmt fast alle Krebskranken nach einer Heilung durchmachen. Die Angst wieder zu erkranken, alles nochmals durchstehen und wichtige Menschen doch noch zurücklassen zu müssen. Lernen seinem Körper wieder zu vertrauen und Mut zu fassen, jeden Tag auszunutzen, auch wenn es sein kann, dass man wieder erkrankt. Der Weg ist nicht vorbei, nur weil man (für den Moment) gesund aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Ich glaube man lebt immer mit einer gewissen Angst doch noch Pech zu haben. Dieser Weg wird hier dramatisch und gleichzeitig wunderschön beschrieben. Man muss wieder Kraft aufbringen, andere Gefühle zuzulassen und darf sich vom Gedanken Krebs nicht runterziehen lassen. Doch dass das nicht immer so einfach geht wird in dieser Geschichte klar. Der Schreibstil ist klasse. Man kann das Buch schon allein wegen der Erzählung kaum aus der Hand legen und fliegt durch den angenehmen leichten Stil nur so durch das Buch. Ich mag dieses Buch total, trotz des tiefsinnigeren, ernsten Themas sprüht es nur so vor Charme, Witz und erinnert einen, wie wichtig das Leben und die Liebe ist. Ich möchte es nicht in meiner Büchersammlung missen und kann es nur vorbehaltslos empfehlen.

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