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Band 1

Die Stunde unserer Mütter Zwei starke Frauen in den letzten Kriegsjahren — Roman

Aus der Reihe Mütter und Töchter
14

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2017

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-51607-2

Beschreibung

Rezension

"Durch die eingeflochtenen Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge von Katja Maybachs eigenem Vater erhält dieser Roman seine besondere Kraft und Wahrhaftigkeit." Frau im Leben, 01.09.2017

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2017

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-51607-2

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Sikal

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auf die Freundschaft

    Deutschland während des zweiten Weltkrieges: Maria lebt mit ihrer Tochter Anna in einem kleinen Haus in einer Kleinstadt während ihr Mann Werner an der Front sein Leben riskiert. Maria zweifelt an ihrer Liebe zu Werner, vermisst ihn nicht so richtig und bemüht sich ihr Leben und das ihrer Tochter zu organisieren. Als Marias Bruder Philipp sie bittet, seine Frau Vivian und die gemeinsame Tochter Antonia bei sich aufzunehmen, ist sie anfangs nicht begeistert. Doch Philipp versteckt laufend Juden und möchte seine Frau, die Engländerin ist, nicht in Gefahr bringen. Die vier Frauen versuchen mit der Situation umzugehen, gestalten ihren Alltag, dass dieser für alle passt, müssen erfahren, dass Denunziation zur Tagesordnung in der Nachbarschaft gehört und begeben sich in Gefahr, als sie sich dem nahegelegenen Konzentrationslager annähern. Mehr als einmal wird es ziemlich knapp, dass sie mit Ausreden davonkommen, doch letztendlich bewahrt ihr Mut und ihr Enthusiasmus viele Menschen vor Schlimmerem. Die Autorin Katja Maybach hat hier einen Teil ihrer Familiengeschichte mit etwas Fiktion gemischt und einen großartigen Familienroman geschrieben. Sie schafft es, diesen vier Frauen eine Stärke zu geben, die mit ihrem Charakter das Buch zu etwas Besonderem machen. Die Frauen stehen im Mittelpunkt des Geschehens, während die Männer nur am Rande Einfluss in die Geschichte nehmen. Katja Maybach schreibt sehr emotional, tiefsinnig. Mit viel Empathie lässt sie uns teilhaben an der Angst der Frauen, dem Kämpfen, aber auch dem Zweifeln. Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, Vertrauen und Mut, aber auch über Schicksal, Trauer und letztendlich Hoffnung. Die Geschichte hat mich sehr berührt und doch gelingt es der Autorin, dass der Roman nicht kitschig wird. Die fein verwobenen historischen Tatsachen finde ich gelungen in die Geschichte eingebunden. Wohlverdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für diesen großartigen Roman.

  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr emotional

    Inhaltsangabe: Maria und Vivien sind Schwägerinnen und standen sich bis jetzt nie ziemlich nahe. Doch es ist Krieg und Viviens Mann Philip riskiert sein Leben indem er Juden bei sich zu Hause versteckt. Da seine Frau Engländerin ist, ist es für sie und die gemeinsame Tochter Antonia besser, wenn sie vorübergehend bei Maria und ihrer Tochter Anna wohnen. Obwohl die beiden Frauen sehr unterschiedlich sind, Vivien leidet ohne Ende unter der Trennung von Philip, Maria stellt ihre Ehe immer mehr in Frage und auch die beiden Töchter konkurrieren sehr miteinander, gelingt es den vieren, in den Wirren des Krieges immer mehr zusammenzuwachsen. Meine Meinung: Mit dieser Geschichte hat mir Katja Maybach wiedereinmal bewiesen, warum sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Sehr fesselnd und berührend beschreibt die Autorin, wie Maria und Vivien trotz der schweren Zeit sich nie haben unterkriegen lassen, im Gegenteil, sie wachsen über sich hinaus. Auch sie riskieren ein paar Mal ihr Leben, um sich für andere einzusetzen. Daher verdienen sie meine ganze Hochachtung. Auch Anna und Antonia müssen in ihrem jungen Leben schon viel Leid erfahren, was sie aber nur noch stärker macht. Sehr berührt hat mich an dieser Geschichte, dass hier die Autorin ihre eigene Familiengeschichte mit hat einfliesen lassen. Es gab viele Situationen, wo ich Tränen in den Augen hatte. Wunderbar zur Geschichte paßt auch das Cover, was etwas vergilbt wirkt. Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen, die Autorin versteht es sehr gut, den Leser von Anfang an in die Geschichte eintauchen zu lassen und zu vermitteln, wie schwer die damalige Zeit wirklich war. Das Buch kommt auf meine Jahresbestenliste, ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich schon auf das neue Werk von Katja Maybach, was Ende des Jahres erscheint.

  • Katjuschka

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Frauen in dunkler Zeit

    1940: Maria lebt, seit Ehemann Werner an der Front ist, mit Tochter Anna allein in einer Kleinstadt bei München. Als sie auf Bitten ihres in München lebenden Bruders Philipp dessen Frau Vivien und die gemeinsame Tocher Antonia aufnimmt, ist sie zuerst nicht begeistert, denn die aus England stammende Schwägerin ist ihr bisher nicht wirklich sympathisch gewesen. Aber die Frauen versuchen das beste aus der Situation zu machen. Nicht zuletzt die Liebe zu Bruder, bzw. Ehemann eint die beiden. In der Nähe ihres Wohnortes ist ein mit Stacheldraht umzäuntes "Frauenlager". Aber erst als Marias russische Haushaltshilfe Nadja, die eigentlich schon längst zu Familie gehört, von der SS abgeholt wird, beginnen die Frauen sich Gedanken zu machen. Maria und Vivien versuchen, zumindest im Kleinen, Widerstand zu leisten und werden enge Freundinnen. Aber auch Anna und Antonia müssen mit dem Alltag in Nazi-Deutschland, zwischen Pubertät, BDM und HJ zurechtkommen und lernen miteinander klarzukommen. 1945, Deutschland hat bereits offiziell kapituliert, riskieren Maria und Vivien ein weiteres, ein letztes Mal ihr Leben, um das vieler anderer zu retten. Es ist, wie Anna und Antonia feststellen, "die Stunde ihrer Mütter"! Katja Maybach ist wieder ein bewegender, wunderbar recherchierter Roman gelungen, der einen sofort mitnimmt in die dunkelste Zeit deutscher Geschichte - und das ohne gängige Klischees zu bedienen. Inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte seht ein Stück Alltag im Vordergrund, wie er so sicher kein Einzelfall war. Die Männer im Krieg, müssen die Frauen an der "Heimatfront" allein klarkommen und wachsen nicht selten über sich hinaus. Bei Maria und Vivien sind Lebensmittelknappheit und Angst vor Verrat - und um ihre Männer- ihr täglicher Begleiter. Anna und Antonia erleben erste Verliebtheit und müssen ganz nebenher schnell erwachsen werden. Die Entwicklung der vier Hauptprotagonisten wird hier ganz langsam und vorsichtig - und trotzdem eindringlich - vermittelt. Aber auch "Nebencharaktere" wie z.B. die neugierige Nachbarin oder der wortkarge Bäcker sind wichtige Säulen der Geschichte. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben. Abwechselnd wird aus der Sicht der vier Frauen erzählt und man ist dadurch jederzeit an deren Seite und lebt, liebt, leidet und hofft mit Ihnen. Das Buch endet, trotz Verluste und Rückschläge, voller Hoffnung und mit einem positiven Blick in die Zukunft. Ein wunderbarer Roman mit Tiefgang und von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung!

  • zauberblume

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sensationelle Geschichte

    "Die Stunde unserer Mütter" ist der neueste Roman der Autorin Katja Maybach. Ich habe mich schon riesig auf dieses Buch gefreut. Und die Autorin hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Eine Geschichte, die den Leser bis tief in die Seele berührt. Der Inhalt: Wir befinden uns in Deutschland im Jahr 1940. Mitten in den Kriegswirren, viele Männer befinden sich an der Front und die Frauen kämpfen ums nackte Überleben. Maria und ihre Tochter Anna leben in einer bayerischen Kleinstadt. Auch ihr Mann kämpft als Offizier und Maria zweifelt mittlerweile an ihrer Ehe mit Werner. Dann ist da ihre Schwägerin Vivien, die in München lebt. Aus Sicherheitsgründen soll sie in dieser schweren Zeit mit ihrer Tochter Antonia zu Maria aufs Land ziehen. Denn ihr Mann Philip riskiert sein Leben, indem er Juden in ihrer Wohnung versteckt. Vivien vermisst ihren Mann schmerzlich und wartet nur darauf, bald wieder nach München zurückkehren zu können. Doch in Zeiten großer Not verstehen sich die zwei ungleichen Frauen immer mehr und wachsen zu einer Einheit zusammen. Gemeinsam versuchen sie diese schlimme Zeit zu überstehen ...... Der Autorin ist wieder ein absoluter Bestseller gelungen. Für mich ein Lesehighlight. Schon von der ersten Seite an bin ich eingetaucht in die Geschichte von Maria und Vivien. Auch wenn Maria in einer Kleinstadt lebt, sind sie vor Anfeindungen nicht geschützt. Und dann haben sie ja noch dieses schreckliche Lager direkt vor Augen. Auch den Beitrag, den die beiden geleistet haben, fand ich unglaublich. Und als es eines Nachts an der Türe von Maria gepocht hat, blieb mir fast das Herz stehen. Die Frauen hatten doch überhaupt keine Chance sich irgendwie zu wehren. Durch diesen Roman wird uns auch diese schlimme Zeit, die auch mein Vater als Kind erlebt hat, wieder vor Augen geführt. Welches Gefühl muss das gewesen sein, in ständiger Angst zu leben in der Hoffnung auf ein Lebenszeichen eines Angehörigen. Und wie lange waren diese Feldpostbrief unterwegs (es ist berührend, dass die Geschichte Feldpostbriefe des Vaters der Autorin enthält) und wie viele haben ihre Empfänger nie erreicht. Ich fand es wunderbar, dass Maria und Vivien eine Einheit gebildet haben, um so sich und ihre Töchter zu schützen. Mit wie viel Leid, Not, Elend und Schicksalschlägen wurde alle konfrontiert. Doch irgendwie haben sie diese Zeit überstanden. Auch Anna und Antonia haben an ihren Träumen festgehalten. Hoffentlich sind ihre Wünsche in Erfüllung gegangen. Eine mitreißende und packende Geschichten mit vielen Emotionen. Ein Wahnsinnsroman, der mich wirklich sehr berührt hat und bei dem beim Lesen kein Auge trocken blieb. Für mich ein absoluter Bestseller. Schon allein indem Cover steckt so viel Gefühl. Für mich einfach genial. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

  • Klaudia K.

    aus Emden

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Taperkeit unserer Mütter

    Katya Maybach präsentiert mit dem beeindruckenden Roman "Die Stunde unserer Mütter" einen sehr persönlichen und authentischen Roman der Extraklasse. Sie ließ sich durch die Briefe ihres Vaters inspirieren, der diese während des Krieges zwischen 1940 bis 1945 von der Front aus nach Hause schrieb. Sie wob die emotional höchst mitreißenden Themen weiter und dehnte die Geschichte um die schicksalshaft beteiligten Familien aus. Über ihre geschickte Erzählkunst, die eine kraftvolle Bildsprache und charaktervolle Romanfiguren einsetzt um die dramatischen Geschehnisse auf's Beste zu inszenieren, gelingt der Autorin ihre Leser zu tiefst an das Thema des Romans zu binden. Die Schicksalsjahre der Ehefrau Maria und Vivien, der Ehefrau ihres Bruders Philip stellen dem Leser auf drastische Weise vor Augen, wie unfasslich der Alltag dieser Menschen von Kampf und Überleben dominiert wurde und wie schwer es in dieser Zeit war das Leben der Töchter Anne und Antonia auch nur annähernd zu verbessern. Die menschlichen Fähigkeiten dieser Frauen sind schlichtweg beeindruckend und wird durch die hervorragende literarische Recherchearbeit der Autorin perfekt und überzeugend herausgestellt. So gab der tapfere Mut der Frauen sogar Inhaftierten die zum Überleben notwendige Hoffnung. Die vielen eingeflochtenen Feldpostbriefe geben in authentischer Weise Zeugnis über die Grausamkeit des Krieges, zeigen aber auch, dass die in den Briefen eingewobene Liebe des Menschen auch einen warmen Funken der Hoffnung an den in Mühe und Not zurückgebliebenen Partner spendet. Das nur schwer erträgliche Leben, welches die beiden Frauen Maria und Vivien gemeinsam meistern, schweißt diese in starker Freundschaft zusammen. Vivien vermisst ihren Ehemann Philip sehr, der im Münchner Widerstand aktiv ist. Die langen Kriegsjahre hingegen drohen Maria von ihrem Mann Werner zu entfremden. Es schleichen sich schließlich sogar Zweifel an ihrem Mann in ihr Herz, den sie einst aus Liebe und gegen den Willen ihrer Eltern heiratete. Katja Maybach ist ein Begriff für vorzügliche Literatur. In meinen Augen hat sie sich mit diesem Roman sogar bei der ohnehin schon hohen Qualität ihrer Werke nochmals an Exzellenz übertroffen. Die hervorragend inszenierten Protagonisten, die wie aus dem Leben gegriffen erscheinen, dabei stark und authentisch in der Story in atemberaubender Kulisse agieren, schaffen im Leser ein berührendes, hinreißendes Kopfkino der Spitzenklasse. Auch das Schicksal der Töchter Anna und Antonia beleuchtet eindrucksvoll die düstere Geschichte der Zeit um 1940. So manche Szenen gehen dem Leser direkt an's Herz. So habe ich mit diesen lieben Romanfiguren stark gelitten und auch so manche Tränen vergossen. Während die Protagonisten an ihren Schicksalen wachsen, kann der Leser seine Erfahrungswelt mit ihnen vertiefen. Auch dies ist ein Zeichen sehr guter Literatur: Die Nachhaltigkeit, die dem Leser über die Lektüre hinaus Horizonte erweitert. Die Gestaltung des Umschlagbildes ist in meinen Augen hervorragend gelungen. Ich denke auch hier ist der Einfluß der Autorin auf das Design spürbar. Die zentrale Aussage des Werkes ist gut getroffen und hat daher einen hohen Identifikationswert in der Buchhandlung. Designarbeit, die heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich ist. Das Buch ist tiefgründig, kraftvoll und sehr emotional. Katja Maybach bewies erneut ihr enormes Talent, historische Fakten in einer spannenden Geschichte einzubinden und dabei hochwertvolle Botschaften für den Leser bereit zu stellen. Ein großer Dank daher an die Autorin für die viele Mühe, die dieses Werk zweifelsohne gekostet hat. Ich freue mich schon sehr auf das kommende Werk.

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