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Über naive und sentimentalische Dichtung

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.10.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

92

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,7 cm

Gewicht

160 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86199-586-9

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.10.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

92

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,7 cm

Gewicht

160 g

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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978-3-86199-586-9

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Ein großer Aufsatz, wenn auch ein komplizierter

Zitronenblau am 24.04.2009

Bewertungsnummer: 601691

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schillers literaturtheoretische und kulturphilosophische Abhandlung beginnt mit der Herausarbeitung des Standes des zu seiner Zeit modernen, sentimentalischen Dichters in der Kultur gegenüber dem naiven der Natur, dem arkadischen Poeten. Der sentimalische Mensch kann die naive Dichtung der Natur durch seine Kulturexistenz nicht mehr erreichen, so kann er doch aber dieses Zurück im Nach-vorne zum Ideal verwirklichen durch eine renaturalisierte Dichtung. Der sentimentalische, also moderne DIchter ist demnach ein Realist, der durch Satire, Idylle und Elegie zwar dem antiken Vorbild nahekommt, es jedoch nicht mehr erreicht (keine Dichtung der Natur, sondern nur die Idee dieser als Möglichkeit, ist ihm vorbehalten). Durch die Idealisierung, also ästhetische Veredelung des Menschen gelange so der Schritt zur Utopie, obgleich Schiller gesteht, dass der reine, der absolute Idealist ein Phantast sei und den Realisten als notwendigen, sozusagen dialektischen Gegenpart zur vollendeten Synthese braucht. Der Text ist komliziert, unsystematisch, verirrt und somit auch paradox und vielschichtiger, als es an dieser Stelle analysierbar wäre, aber im Ganzen zeigt der Aufsatz Schillers großdenkerisches Können und ihn als schätzenswerten Theoretiker.

Ein großer Aufsatz, wenn auch ein komplizierter

Zitronenblau am 24.04.2009
Bewertungsnummer: 601691
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schillers literaturtheoretische und kulturphilosophische Abhandlung beginnt mit der Herausarbeitung des Standes des zu seiner Zeit modernen, sentimentalischen Dichters in der Kultur gegenüber dem naiven der Natur, dem arkadischen Poeten. Der sentimalische Mensch kann die naive Dichtung der Natur durch seine Kulturexistenz nicht mehr erreichen, so kann er doch aber dieses Zurück im Nach-vorne zum Ideal verwirklichen durch eine renaturalisierte Dichtung. Der sentimentalische, also moderne DIchter ist demnach ein Realist, der durch Satire, Idylle und Elegie zwar dem antiken Vorbild nahekommt, es jedoch nicht mehr erreicht (keine Dichtung der Natur, sondern nur die Idee dieser als Möglichkeit, ist ihm vorbehalten). Durch die Idealisierung, also ästhetische Veredelung des Menschen gelange so der Schritt zur Utopie, obgleich Schiller gesteht, dass der reine, der absolute Idealist ein Phantast sei und den Realisten als notwendigen, sozusagen dialektischen Gegenpart zur vollendeten Synthese braucht. Der Text ist komliziert, unsystematisch, verirrt und somit auch paradox und vielschichtiger, als es an dieser Stelle analysierbar wäre, aber im Ganzen zeigt der Aufsatz Schillers großdenkerisches Können und ihn als schätzenswerten Theoretiker.

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Über naive und sentimentalische Dichtung

von Friedrich Schiller

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