Rom im 1. Jahrhundert nach Christus: Atretes ist Germanier und ein gefeierter Gladiator. Doch er empfindet nichts als Hass gegen die Römer. Schließlich fasst er einen Entschluss und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn, der von der jungen Witwe Rizpa wie ein eigenes Kind aufgezogen wird. Als Gefahr im Verzug ist, flieht Atretes mit den beiden nach Germanien. Der Beginn einer dramatischen Mission ...
Die sprachlich überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Bestsellers von Francine Rivers. Und gleichzeitig der Abschluss der Trilogie rund um die Christen der ersten Stunde.
Band 1: Hadassa - Im Schatten Roms (Nr. 5516890)
Band 2: Rapha - Die Tore von Ephesus (Nr. 5516891)
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
annislesewelt
aus Wülfrath
5/5
21.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
kräftog, voller Wunder, spannend
Atretes, der großartige Gladiator ist Vater geworden. Doch die Dinge sind schwierig, er ist einsam und sehnt sich nach Erfüllung und seiner Heimat.
Bei der Suche nach seinem Sohn lernt er Rizpa kennen.
Rizpa ist eine ehrliche Christin, voller Liebe und Kraft, aber auch verwundbar und mit schmerzenden Wunden aus der Vergangenheit.
Als Atretes dann in Gefahr gerät flieht er mit Rizpa und seinem Sohn nach Germanien.
Diese Reise ist ereignisreich und teilweise dramatisch und alles ist spannend und fesselnd beschrieben.
Während der Reise wächst Atretes über sich hinaus und seine Entwicklung ist authentisch, durch seine eher grobe Art eckt er an und trotzdem mochte ich ihn echt gerne.
Theophilus, ein ehemaliger römischer Zenturio begleitet die drei auf ihrer Reise und ist ein wunderbarer Mann. Er liebt Gott, spricht von Jesus und strahlt eine natürliche Stärke und Sicherheit aus die anziehend wirkt.
Überhaupt ist der Glaube an Jesus das zentrale Thema dieses Buches.
Hier liest man von Wundern, von tiefen Erfahrungen und von echter Liebe.
Seht gut fand ich mit welcher Natürlichkeit Francine Rivers auch biblische Personen eingeflochten hat und obwohl das Ende fast unglaublich und erstaunlich ist - für mich klingt es so logisch und passend.
Denn damals war es noch nicht so ungewöhnlich wie heute und die Menschen haben Gott teils anders und intensiver erlebt.
Dieses Buch ist großartig, es spricht von Liebe, Heilung und Vergebung, von Gottes Stärke und seinen Wundern.
Sehr lesenswert auch wenn mir die ersten beiden Bände einen Ticken besser gefallen haben.
Kerstin1975
aus Crailsheim
5/5
25.03.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach toll - wie alle dieser Reihe!
Buchinhalt:
Das Römische Reich im ersten Jahrhundert nach Christus: Der junge Germane Atretes gerät in römische Gefangenschaft und wird zum Gladiator ausgebildet. Er ist ein guter Kämpfer und kann sich nach einiger Zeit seine Freilassung erkaufen. Vom Hass auf die Römer zerfressen macht Atretes sich auf die Suche nach seinem Sohn, der bei einer Christin, Rizpa, aufgezogen und wie deren eigenes Kind geliebt wurde. Diese will den Jungen natürlich nicht einfach wieder abgeben und notgedrungen macht Atretes Rizpa zur Amme seines Kindes. Er flieht schließlich mit den beiden nach Germanien in seine Heimat, doch seine Vergangenheit in der Arena lässt ihn aber nicht los .
Persönlicher Eindruck:
Im dritten Band von Rivers Bestseller-Reihe macht sich der Leser zusammen mit dem jungen Germanen Atretes auf einen steinigen Weg von der Gefangenschaft, über den Ruhm, die Flucht hin zur Freiheit in der Heimat und im Glauben an die Liebe Gottes.
Bereits aus den Vorgängerbänden ist Atretes dem Leser ein Begriff und so bin auch ich sofort wieder in die Welt der Antike eingetaucht, hab mir den Wind in der Arena um die Nase wehen lassen und zusammen mit dem Protagonisten gelitten und gekämpft. Wie schon bei Hadassa steht auch in diesem Abschlussband wieder eine in ihrem Glauben tief verwurzelte Frau im Zentrum des Geschehens und bildet den weiblichen Gegenpart zu Gladiator Atretes: es ist die Christin Rizpa, die Atretes immer wieder ihre Finger in die Wunden aus Hass und Ablehnung legt und ihm einen anderen Weg zeigen will.
Dass Rizpa das Kind nicht zu einem Vater geben will, der nur an Vergeltung und Rache denkt, ist absolut nachvollziehbar; nicht nur deswegen, weil sie im Gegensatz zur männlichen Hauptfigur ihren Glauben hat, in dem sie sich zuhause fühlt. Das Trauma, mit dem sich Atretes konfrontiert sieht, lässt ihn zunächst rastlos und zerrissen wirken und so sind die beiden Hauptfiguren mehr als gegensätzlich.
Der christliche Aspekt ist von zentraler Bedeutung für den Roman, ohne aufdringlich und schulmeisterlich zu wirken; die Geschichte, die den Weg des Christentums in eine Gegend jenseits des Römischen Weltreiches aufzeigt, ist ein wahrlicher Monumentalfilm in Buchform. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, eine wahre Perle auf dem Buchmarkt, die ihresgleichen sucht!
Flucht nach Germanien handelt von starken Gefühlen: von Hoffnung, Freiheit, Liebe, aber auch von der Fähigkeit zu vergeben und dem Vertrauen auf Gott und seine beschützende Hand.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die einen historischen Roman mit christlicher Botschaft suchen oder die Zeit der Anfänge des Christentums hautnah miterleben möchten. Einfach toll, volle Punktzahl!
Klaudia K.
aus Emden
5/5
25.03.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die ersten Christen in Germanien
Der Roman "Atretes - Flucht nach Germanien" ist der abschließend letzte Teil einer zu tiefst beeindruckenden Serie, die das Leben in der Zeit der römischen Christenverfolgung im ersten Jahrhundert beschreibt. Es gibt kaum Werke wie diese drei Romane, welche dem Leser die Entwicklung des christlichen Glaubens in der damaligen von der römischen Gewaltherrschaft geprägten Gesellschaft zur Zeit dieser historischen Epoche so lebendig, präzise und überzeugend nahebringen. Nach der Lektüre dieser drei Romane gewinnt der Leser ein sehr gutes Gefühl für die Lebensumstände in der sich der junge christliche Glaube behaupten und entwickeln musste. Mein persönliches Bibelstudium wurde durch dieses Verständnis einer längst vergangenen historischen Epoche sehr bereichtert.
Während in den ersten beiden Bänden das Leben und Schicksal der jungen an Christus glaubenden Jüdin Hadassa im Zentrum steht, geht es in "Artretes - Flucht nach Germanien" um den germanischen Stammesfürsten Artretes, der von den Römern gefangen genommen und als Gladiator ausgebildet in die Arena geschickt wurde. Durch seine Kampfkunst wurde er zum gefeierten "Star" der blutrünstigen römischen Gladiatorkämpfe. Er war so erfolgreich, dass er sich nach vielen Jahren mörderischer Spiele seine Freilassung erworben hat. In einer römischen Willkürherrschaft, die von Menschenverachtung geprägt ist, zählt eine solche Freilassung fast nichts. Atretes muss immer davon ausgehen, diese Freiheit sehr schnell wieder zu verlieren, um dann erneut gezwungen zu sein in der mörderischen Arena zu kämpfen und dann doch nur als Belustigung der Volksmassen den Tod zu finden. Atretes entschließt sich zusammen mit seinem Sohn, der Amme Rizpa, die sich als Ziehmutter um seinen Sohn kümmert, und Theophilus nach Germanien zu fliehen, um der römischen Willkür zu entgehen. Auf dem langen gefahrvollen Weg nach Germanien kommt Atretes über die Liebe Rizpas zum Glauben an Jesus Christus. Theophilus möchte den christlichen Glauben zu den germanischen Stämmen bringen und damit die Frohe Botschaft des Evangeliums im heidnischen Germanien verbreiten. Atretes, gerade selbst erst zum Glauben gekommen, schließt sich dem sehr gefährlichen Vorhaben an.
"Atretes - Flucht nach Germanien" bietet dem Leser faszinierende Einblicke in die Christianisierung des heidnischen Nordens zur Zeit Domitians. Er begleitet die Protagonisten auf dem unsicheren Weg von Ephesus über Rom nach Germanien. Gebannt erfährt man, welche Gefahren auf den damaligen Handelsrouten lauerten und wie sich die römische Gewaltherrschaft auf das tägliche Leben der ohnehin gepeinigten Menschen auswirkte. Staunend begleitet der Leser die Reisenden in das heidnische Germanien, begegnet den dort siedelnden Stämmen, deren Gesellschaftsstrukturen, rituellen Gebräuchen und Göttern. Der Roman schildert in einer spannenden Story, wie der noch junge christliche Glaube als frohe Botschaft des Evangeliums zunächst nur zaghaft und unter großer Gefahr von erst einigen wenigen Mitgliedern der ungezügelten germanischen Stämme angenommen wird. Atemberaubende Einblicke in die Riten einer aus heutiger Sicht völlig fremdartig erscheinenden Kultur machen das Geschehen zu einem faszinierenden Leseerlebnis.
Ich möchte diese Trilogie "Hadassa- Im Schatten Roms", "Rapha - Die Tore von Ephesus" und "Atretes - Flucht nach Germanien" von Francine Rivers nie mehr in meinem Regal missen. Diese drei Romane schenkten mir so viel Einsicht und Verständnis für eine historische Epoche in der unser christlicher Glaube geboren, verteidigt und verbreitet wurde. Nach Lektüre dieser schönen Romane habe ich ein gänzlich anderes, besseres Verständnis für die Gesellschaftsstrukturen und das Leben der Menschen in dieser für uns heute so wichtigen Zeit gewonnen. Vieles, was ich in der Heiligen Schrift möglicherweise nicht so gut verstand, erscheint mir durch das bessere Verständnis um die damaligen Lebensbedingungen viel leichter zugänglich und nachvollziehbar.
Schon aus diesem Grund bin ich dem Gerth Medien Verlag mehr als dankbar, dass diese bereits seit langer Zeit vergriffenen drei Romane erneut aufgelegt wurden. Ich finde es ist mehr als geboten, dem Gerth Medien Verlag für all seine wertvollen Publikationen zu danken. Gäbe es den Gerth Medien Verlag nicht, der seine Werke mit so viel Liebe zur handwerklichen Ausstattung und Engagement für seine Titel publiziert, wären wir Leser um Vieles ärmer- DANKE, VIELEN DANK.
Mel.E
aus L.
5/5
20.07.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein klein wenig macht es mich…
Ein klein wenig macht es mich doch wehmütig, das ich die Trilogie von Francine Rivers nun beendet habe, denn die Bücher konnten mich wirklich überzeugen und begeistern. Es flossen von meiner Seite aus mitunter doch die Tränen, da ich mich in jede der Protagonisten / Protagonistinnen komplett hineinversetzen konnte. Es gab Menschen, die ich verachtete für ihre Taten und es gab Menschen die mir wirklich zu Vorbildern wurden. Sie nun zu verlassen ist ein wirklich komisches Gefühl, zumal mich Francine Rivers auch hier und da ermahnte. Gerade in "Atretes - Flucht nach Germanien" wird Vergebung sehr, sehr deutlich hervorgehoben und verdeutlicht noch einmal, wie sehr es uns Menschen vergiftet, wenn wir Altlasten mit uns herumschleppen oder aktuell Geschehenes immer wieder in Gedanken zelebrieren und uns davon nicht lösen können. Atretes, der gefangen genommen wurde um dann in Rom zum gefeierten Gladiator regelrecht gezüchtet wurde, hasst die Römer aus vollem Herzen und wenn ich es so lese, kann ich es natürlich nachvollziehen, warum seine Gedanken sich um Rache und Mord drehen. Zirpa, die ihm zur Seite gestellt wird um seinem Sohn eine Amme zu sein, trägt auch ihr Päckchen, dennoch lebt sie aus der Macht der Vergebung und lebt diese auf eine ganz besondere Weise aus. Sie ist für mich als Person ebenso beeindruckend wie Hadassa es war. Francine Rivers hat es verstanden ihren Personen das Leben so einzuhauchen, das sie uns fast schon wie Freunde erscheinen. Sie sind Brüder und Schwestern im Glauben und prägen mich hier und da, während ich ihre fiktive Geschichte lese. Es ist ein Buch, welches Atretes komplette Wut, seinen Hass wiederspiegelt und dennoch ist es ein Buch voller Liebe. Einer Liebe, die nur Jesus schenken kann, um uns Menschen zu verändern, sodass irgendwann auch Vergebung möglich ist. Es fasziniert mich sehr, wenn ich von all den Entbehrungen der Christen der damaligen Zeit lesen und mich selbst betrachte, die unzufrieden ist, wo das Leben um einiges leichter ist als damals. Rizpa und Theophilus haben eine sehr demütige Haltung, die mir gänzlich zu fehlen scheint und ich mich tatsächlich mitunter geschämt habe. Die Flucht aus Rom gestaltet sich als nicht so einfach wie gedacht, denn die Römer möchten ihren besten Gladiator natürlich nicht ziehen lassen und es werden Atretes und Zirpa viele Stolpersteine in den Weg gelegt. Zirpa begleitet Atretes, da sie erstens Caleb, den gemeinsamen Sohn von Julia und Atretes stillt und zweitens ihn liebt wie eine Mutter. Natürlich entflammt in Atretes und Zirpa eine ihnen völlig unbekannte Leidenschaft zueinander und Atretes beginnt Zirpa vollends zu vertrauen, auch wenn es bis dahin ein langer Weg ist und er Zirpa mehr als einmal gegen den Kopf stößt. Zirpa erscheint mir als sehr stark, denn sie hält es aus ohne zu klagen und ist für mich dadurch ein echtes Vorbild. Im Stamm der Chatten angelangt, erscheinen die Herausforderunge Überhand zu nehmen, denn dort wird der Gott des Twiza verehrt und seine Macht des Bösen ist wirklich groß und beängstigend. Mich hat "Atretes - Flucht nach Germanien" sehr beeindruckt und auch wenn "Hadassa" der Auftakt der Trilogie sich mir wirklich ins Herz gebohrt hat, steht der Abschluss diesem in keinster Weise nach. Ich habe gelitten, geseufzt, mit den Zähnen geknirscht und mich hin und wieder auch mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelehnt um einfach das Lesen zu genießen. Von mir kann es nichts anderes als eine Leseempfehlung geben. Auch wenn das Buch aus der christlichen Literatur stammt, ist es für Fans von Historischen Romanen sicherlich eine große Bereicherung.
julzpaperheart
4/5
15.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
sehr gut recherchiert und mitreißend
Rom im 1. Jahrhundert nach Christus: Atretes ist Germanier und ein gefeierter Gladiator. Doch er empfindet nichts als Hass gegen die Römer. Schließlich fasst er einen Entschluss und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn, der von der jungen Witwe Rizpa wie ein eigenes Kind aufgezogen wird. Als Gefahr im Verzug ist, flieht Atretes mit den beiden nach Germanien. Der Beginn einer dramatischen Mission...
Der Schreibstil war wieder mal mitreißend, einnehmend und bildhaft und die Schilderungen sehr eindrucksvoll und packend.
Rizpa und Atretes waren sehr spannende und lebendige Charaktere. Rizpa hat bereits vieles durchmachen müssen und ist dennoch überzeugte Christin. Der von allen verehrte und gefeierte Atretes fechtet seinen eigenen Kampf aus. Sein Erfolg zieht eine unfassbare Blutspur nach sich. Seine Sorgen und Ängste treiben ihn dazu zusammen mit seinem Sohn, Theophilus und Rizpa nach Germanien zu flüchten mit der Hoffnung auf ein Leben in Freiheit.
Diese Gescchichte hat so viel mehr zu bieten als es auf den ersten Blick scheint: eine spannende und fesselnde Story, faszinierende Einblicke über den christlichen Glauben und die heidnischen Bräuche in der damaligen Zeit, die kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Aspekte im ersten Jahrhundert n. Chr. und unglaublich starke, gut ausgearbeitete und interessante Charaktere, von denen man viel lernen kann.
Von mir gibt’s eine klare Kaufempfehlung.
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