Produktbild: Die Tochter von Rungholt

Die Tochter von Rungholt Historischer Roman

2

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

60233

Erscheinungsdatum

03.04.2014

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1710 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841207364

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Verkaufsrang

60233

Erscheinungsdatum

03.04.2014

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1710 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841207364

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Das Schicksal einer untergegangenen Stadt

Hannah Meister am 07.10.2014

Bewertungsnummer: 857350

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ivens Vater wird erschlagen und vor Gericht wird ihm die Genugtuung für dessen Tod verweigert. Also sucht er nach anderen Mitteln zu seinem Recht zu kommen. Gleichzeitig verliebt er sich in die hübsche Kaufmannstochter Silja. Deren Vater hält sich für einen gewitzteren Kaufmann als er ist. Und als die Geschäfte schlecht gehen, bleibt ihm nur noch ein Pfund, mit dem wuchern kann: seine hübsche Tochter. Er verlobt sie mit dem Sohn eines Hamburger Kaufmannes. Von ihrer Liebe zu Iven will er nichts wissen. Der Vogt und der Rungholter Priester wollen aus dem aufstrebenden Ort eine bedeutende Metropole machen und dazu ist ihnen fast jedes Mittel recht. Das sind die Zutaten, aus denen die Autorin eine spannende und gefühlvolle Geschichte strickt. Wunderbar zart wird die Liebesgesichte zwischen Iven und Silja erzählt. Siljas Vater liebt seine Tochter, und es fällt ihm nicht leicht, sich über ihre Gefühle hinwegzusetzen. Sie ist ganz Kaufmannstochter, aber auch eine starke Frau, die für ihr Glück kämpft. Die Schurken in der Geschichte haben auch sympathische Züge und stets Gründe für ihre Handlungsweisen. Niemand ist nur gut oder nur böse und das macht alle Figuren gerade so menschlich. Das Buch bietet viele Einblicke in den Alltag der sog. kleinen Leute im Mittelalter. Mir scheint es gut recherchiert. Während des Lesens habe ich die Personen lieb gewonnen, aber alles steuert auf das unausweichliche bekannte Ende. Der Roman enthält alles, was ich brauche, um in ferne, vergangene Zeiten zu versinken. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.

Das Schicksal einer untergegangenen Stadt

Hannah Meister am 07.10.2014
Bewertungsnummer: 857350
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ivens Vater wird erschlagen und vor Gericht wird ihm die Genugtuung für dessen Tod verweigert. Also sucht er nach anderen Mitteln zu seinem Recht zu kommen. Gleichzeitig verliebt er sich in die hübsche Kaufmannstochter Silja. Deren Vater hält sich für einen gewitzteren Kaufmann als er ist. Und als die Geschäfte schlecht gehen, bleibt ihm nur noch ein Pfund, mit dem wuchern kann: seine hübsche Tochter. Er verlobt sie mit dem Sohn eines Hamburger Kaufmannes. Von ihrer Liebe zu Iven will er nichts wissen. Der Vogt und der Rungholter Priester wollen aus dem aufstrebenden Ort eine bedeutende Metropole machen und dazu ist ihnen fast jedes Mittel recht. Das sind die Zutaten, aus denen die Autorin eine spannende und gefühlvolle Geschichte strickt. Wunderbar zart wird die Liebesgesichte zwischen Iven und Silja erzählt. Siljas Vater liebt seine Tochter, und es fällt ihm nicht leicht, sich über ihre Gefühle hinwegzusetzen. Sie ist ganz Kaufmannstochter, aber auch eine starke Frau, die für ihr Glück kämpft. Die Schurken in der Geschichte haben auch sympathische Züge und stets Gründe für ihre Handlungsweisen. Niemand ist nur gut oder nur böse und das macht alle Figuren gerade so menschlich. Das Buch bietet viele Einblicke in den Alltag der sog. kleinen Leute im Mittelalter. Mir scheint es gut recherchiert. Während des Lesens habe ich die Personen lieb gewonnen, aber alles steuert auf das unausweichliche bekannte Ende. Der Roman enthält alles, was ich brauche, um in ferne, vergangene Zeiten zu versinken. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.

Rungholt/Nordfriesland 1361.…

dorli aus Berlin am 01.09.2014

Bewertungsnummer: 2698601

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rungholt/Nordfriesland 1361. Iven Levensen und seine Schwester Laefke bewirtschaften gemeinsam den Levensenhof, nachdem ihr Vater Leve und Laefkes Mann Hark von den Wogensmannen, einer die nordfriesische Küste unsicher machende Räuberbande, ermordet wurden. Als das Hardesgericht Iven das ihn zustehende Recht auf Genugtuung und Entschädigung verwehrt, will er persönlich Rache nehmen. Währenddessen drängt Laefke ihren Bruder, sich endlich zu verheiraten und hat mit der jungen Beke von Gröde auch schon eine mögliche Ehefrau für Iven gefunden. Doch Iven hat sich in die Kaufmannstochter Silja verliebt - eine Verbindung, die von Siljas Vater nicht gutgeheißen wird, denn der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Kaufmann hat ganz andere Pläne für seine Tochter… Birgit Jasmund stellt den sagenumwobenen Marktort Rungholt, der vor der nordfriesischen Festlandsküste gelegen haben soll, in den Mittelpunkt ihres Romans. Die Autorin erzählt die Geschichte sehr ausführlich und lebendig und bietet dem Leser eine Vielfalt von Einsichten in das Leben der Rungholter. Es geht um alles, was die Menschen damals in den Uthlanden bewegt hat, all die großen und kleinen Probleme, mit denen sie zu kämpfen hatten – um Alltägliches genauso wie um Außergewöhnliches. Viele einzelne Geschichten zu den unterschiedlichsten Bereichen werden sehr gekonnt miteinander verwoben: die Arbeit der Bauern, Handel, Marktrecht, Salzgewinnung, Gerichtsbarkeit, Hexereivorwürfe, Piraterie, Deichbau, eine Heiligenstatue samt zugehörigem Wunder, die Eigenarten der Einheimischen und natürlich die immerwährende Bedrohung durch Stürme und Fluten. Darin eingeflochten die Liebesgeschichte von Iven und Silja. „Die Tochter von Rungholt“ hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Es hat mir großen Spaß gemacht, die vielen Begebenheiten zu verfolgen. Es geht in Rungholt sehr lebhaft zu, ständig lernt man neue Leute kennen, überall passiert etwas; dennoch schafft es die Autorin, dass alle Ereignisse ineinander greifen, so dass man den Überblick über die gesamte Szenerie behält und die Haupthandlung nie aus den Augen verliert. Genauso abrupt, wie die verheerende Sturmflut im Januar 1362 die Existenz von Rungholt beendet, endet auch der Roman. Irgendwie viel zu schnell und überstürzt, wo doch vorher alles so wunderbar ausführlich war. Aber vielleicht wird es ja eine Fortsetzung geben, in der Birgit Jasmund die losen Fäden dieser Geschichte wieder aufnimmt und eine neue Geschichte über das Leben im mittelalterlichen Nordfriesland erzählt. Eine kleine Anmerkung noch: Auch wenn die sehr zahlreichen Figuren die Bühne nach und nach betreten und die Akteure gut und detailliert beschrieben werden, wäre für die bessere Übersicht ein Personenregister von Vorteil gewesen. Und eine Karte bzw. Skizze mit den einzelnen Schauplätzen in und um Rungholt hätte mir auch sehr gut gefallen.

Rungholt/Nordfriesland 1361.…

dorli aus Berlin am 01.09.2014
Bewertungsnummer: 2698601
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rungholt/Nordfriesland 1361. Iven Levensen und seine Schwester Laefke bewirtschaften gemeinsam den Levensenhof, nachdem ihr Vater Leve und Laefkes Mann Hark von den Wogensmannen, einer die nordfriesische Küste unsicher machende Räuberbande, ermordet wurden. Als das Hardesgericht Iven das ihn zustehende Recht auf Genugtuung und Entschädigung verwehrt, will er persönlich Rache nehmen. Währenddessen drängt Laefke ihren Bruder, sich endlich zu verheiraten und hat mit der jungen Beke von Gröde auch schon eine mögliche Ehefrau für Iven gefunden. Doch Iven hat sich in die Kaufmannstochter Silja verliebt - eine Verbindung, die von Siljas Vater nicht gutgeheißen wird, denn der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Kaufmann hat ganz andere Pläne für seine Tochter… Birgit Jasmund stellt den sagenumwobenen Marktort Rungholt, der vor der nordfriesischen Festlandsküste gelegen haben soll, in den Mittelpunkt ihres Romans. Die Autorin erzählt die Geschichte sehr ausführlich und lebendig und bietet dem Leser eine Vielfalt von Einsichten in das Leben der Rungholter. Es geht um alles, was die Menschen damals in den Uthlanden bewegt hat, all die großen und kleinen Probleme, mit denen sie zu kämpfen hatten – um Alltägliches genauso wie um Außergewöhnliches. Viele einzelne Geschichten zu den unterschiedlichsten Bereichen werden sehr gekonnt miteinander verwoben: die Arbeit der Bauern, Handel, Marktrecht, Salzgewinnung, Gerichtsbarkeit, Hexereivorwürfe, Piraterie, Deichbau, eine Heiligenstatue samt zugehörigem Wunder, die Eigenarten der Einheimischen und natürlich die immerwährende Bedrohung durch Stürme und Fluten. Darin eingeflochten die Liebesgeschichte von Iven und Silja. „Die Tochter von Rungholt“ hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Es hat mir großen Spaß gemacht, die vielen Begebenheiten zu verfolgen. Es geht in Rungholt sehr lebhaft zu, ständig lernt man neue Leute kennen, überall passiert etwas; dennoch schafft es die Autorin, dass alle Ereignisse ineinander greifen, so dass man den Überblick über die gesamte Szenerie behält und die Haupthandlung nie aus den Augen verliert. Genauso abrupt, wie die verheerende Sturmflut im Januar 1362 die Existenz von Rungholt beendet, endet auch der Roman. Irgendwie viel zu schnell und überstürzt, wo doch vorher alles so wunderbar ausführlich war. Aber vielleicht wird es ja eine Fortsetzung geben, in der Birgit Jasmund die losen Fäden dieser Geschichte wieder aufnimmt und eine neue Geschichte über das Leben im mittelalterlichen Nordfriesland erzählt. Eine kleine Anmerkung noch: Auch wenn die sehr zahlreichen Figuren die Bühne nach und nach betreten und die Akteure gut und detailliert beschrieben werden, wäre für die bessere Übersicht ein Personenregister von Vorteil gewesen. Und eine Karte bzw. Skizze mit den einzelnen Schauplätzen in und um Rungholt hätte mir auch sehr gut gefallen.

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Die Tochter von Rungholt

von Birgit Jasmund

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