Produktbild: 100 Prozent tot

100 Prozent tot Das Phantom vom Grunewald

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8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.07.2016

Verlag

Droste

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3295 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783770041343

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.07.2016

Verlag

Droste

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3295 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783770041343

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    26.12.2019

    eBook (ePUB)

    100 Prozent tot – Das Phantom vom Grunewald

    Günter Jacoby, das Phantom vom Grunewald. 1960 in Bochum geboren, 1984 wegen Vergewaltigung verhaftet und im März 1985 wegen sexueller Nötigung und dreifachen Mordes zu zweimal Lebenslänglich und 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Der Richter verfügt im Nachsatz an das Urteil: "Seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus wird angeordnet" Wer war dieser Mann? Was hat ihn dazu getrieben solch grausame Taten zu begehen? Stefan Harbort erzählt in diesem Sachbuch, anhand von Gerichtsakten, Vernehmungsprotokollen und einem 60-Seitigem Interview, angefangen mit der Kindheit von Günter Jacoby, abgeschottet von der überforderten Mutter, geschlagen von seinem Vater, über die Jugend, seiner Lehre zum Maurer und dann seinem Umzug nach Berlin, wie Günter Jacoby zum grausamsten Mörder der 1980er Jahre wurde. Als Jacoby 1984 wegen Vergewaltigung verhaftet wird, gesteht er in der Vernehmung nach und nach seine Gräueltaten, hierbei kommt auch der Doppelmord an zwei norwegischen Touristinnen von 1982 im Berliner Grunewald ans Tageslicht. Erschreckend kalt redet Jacoby während seiner Vernehmungen darüber, wie er Frauen foltert, vergewaltigt und tötet. Zwangsläufig stellt man sich die Frage „Was stimmt mit dem nicht?“ Das Interview, welches der Autor mit Günter Jacoby während seiner Sicherungsverwahrung geführt hat, gibt im 2. Teil des Buchs darüber Aufschluss. 100 Prozent tot – Das Phantom vom Grunewald gehört definitiv zu den Büchern, die man gelesen haben muss.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    22.03.2018

    eBook (ePUB)

    Ich wollte nicht das ein Opfer überlebt

    "Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass der Wunsch zu töten sehr oft mit dem Wunsch, selber zu sterben oder sich zu vernichten, zusammenfällt." (Albert Camus) Es ist der 21. Juni 1984, am frühen Morgen nimmt die Berliner Kriminalpolizei den 24-jährigen Günther Jacoby fest. Angezeigt wurde er von der Schülerin Johanna Kramer, die er am Tag zuvor vergewaltigt und brutal gequält hatte. Doch was die Ermittler bis dato noch nicht wissen ist, das Jacoby noch andere und weitaus schlimmere Verbrechen begangen hat. Beim Verhör mit den damaligen Ermittlern gesteht er nach und nach weiter Folterungen, Quälereien von Frauen und den brutalen Mord an zwei jungen Frauen Luisa Vargas und Karoline Hakonsen aus Norwegen. So ist nach zwei Jahren die Suche nach dem Phantommörder in Berlin zu Ende und die Bevölkerung kann wieder aufatmen. Doch was die Befragung ebenfalls zutage bringt ist die Biografie eines Mannes, der schon von Kindheit an eine sehr schwere Zeit miterleben musste. Ein Einblick in die Psyche eines Menschen der nach und nach zum Serientäter wird. --- Meine Meinung: Stephan Harbort ist Kriminalkommissar, Lehrbeauftragter der FH Düsseldorf und Experte für Serienmorde und zeigt in diesem Buch das Leben eines Serienmörders auf. An Hand von Protokollen, Gesprächen, Gerichtsakten und einem Interview zeigt er das detaillierte Lebensbild von Günther Jacoby, dem Phantom von Grunewald auf. Für mich war es das erste Buch des Autors und das erste in der Art, wie ich bis dahin noch keines gelesen hatte. Der Schreibstil war sehr gut, es lässt sich fast wie ein Roman lesen. Der Autor lässt den Leser dabei mitfühlen wie der Leidensweg des Täters schon von Kindesbeinen an begann. Natürlich wird nicht jeder der eine schlimme Kindheit hat zum Täter, doch meiste ist es doch so, das ein Täter eine schlechte Vorgeschichte hat, ehe er zum Verbrecher wird. Chronologisch verfolgte ich dabei in diesem Buch die Kindheit, Verbrechen, Verhaftung und Verurteilung des Täters. Im 2. Teil gab es dann ein Interview, das der Autor mit dem Täter selbst durchgeführt hat. Für mich war dies in, sofern ganz neu, weil man wirklich die Beweggründe des Täters so besser verstehen kann. Auch aufgrund der verschiedenen Schriftbilder im Buch kann man gut ersehen, welches die Aussagen des Täters sind. Selten habe ich so ein Sachbuch gelesen, das mich so ergriffen hat, da es außerordentlich interessant geschrieben wurde. Dem Buch das mich sehr bewegt und beeindruckt hat und das ich jedem Krimifan empfehlen kann, gebe ich 5 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    15.04.2021

    eBook (ePUB)

    Gut aufgearbeitet, bewegend, grausam

    Nachdem ich von "Der klare Blick" enttäuscht war, muss ich sagen, dass Herr Harbot hier schon sehr viel geleistet und ein wirklich gutes Buch geschrieben hat, soweit man dies bei dieser Thematik und in Anbetracht der Leiden der Opfer so sagen kann. Die detailreiche Aufarbeitung der Lebensgeschichte des Täters, die detailierte Darstellung der Taten und Umstände, das Gerichtsverfahren und das Interview am Ende geben einen umfassenden, interessanten Einblick. Das Buch ist weitgehend flüssig, sachlich und nicht wertend oder reißerisch geschrieben, was ich dem Autor hoch anrechne. Es erlaubt einen sehr differenzierten Blick auf den Täter, man erschreckt zuweilen aber auch über die grenzenlose Ich-Bezogenheit. Die Details der Taten sind grausam und in jedem Fall schwer zu fassen. Einen Stern Abzug wegen der Darstellung der Kindheit und Jugend des Täters, hier war mein Eindruck, der Autor wolle ein gewisses Bild forcieren, Mitleid erregen - hier hat mir die Neutralität gefehlt. Zudem habe ich an einzelnen Stellen Ungereimtheiten wahrgenommen bzw. einzelne Erläuterungen nicht nachvollziehen können. Auch gab es in dichter Folge kleinere Wiederholungen. Vielleicht wäre es auch interessant gewesen, Zeugen oder die Kripo-Beamten - ggf. mit zeitlichem Abstand - noch einmal zu Wort kommen zu lassen.

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