Im Jahre 632 nach Ford ist die Welt ein perfekter Ort: Kriminalität und Armut gehören der Vergangenheit an. Babys werden in Flaschen gezüchtet und so konditioniert, dass sie später, betäubt durch die Glücksdroge Soma, zufrieden den ihnen zugedachten Platz in der Gesellschaft einnehmen. Doch dann betritt ein sogenannter Wilder die »Schöne neue Welt«. Der faszinierende Fremde, der über Gefühle und Freiheit spricht, wird wie ein Star gefeiert – bis er zur Bedrohung für die selbsternannte Zivilisation wird. Die brillante Hörspielinszenierung des rbb veranschaulicht auf einzigartige Weise die Aktualität von Huxleys weltbekanntem Zukunftsroman.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
20.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein zeitloses Meisterwerk!
„Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley ist eine faszinierende, erschreckend aktuelle Dystopie. Der Roman regt zum Nachdenken über Fortschritt, Freiheit und Gesellschaft an – sprachlich brillant und inhaltlich tiefgründig. Absolut lesenswert!
Bewertung
5/5
02.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Moderner Klassiker.
Moderner Klassiker.
mspanini
5/5
16.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein gut gealteter Science Fiction Roman
„Kollektivität, Identität, Stabilität.“
Der Roman „Schöne Neue Welt“ wurde im Jahr 1932 das erste Mal veröffentlicht. Erschreckend ist daher, wie aktuell die Thematik in dem Buch ist.
An den Schreibstil und Erzählweise musste ich mich zunächst gewöhnen. Ich wusste nicht, wohin der Roman führen würde, da ich nur wenig über den Inhalt wusste, als mir das Buch empfohlen wurde. Die Informationen, vor allem am Anfang des Buches, überschwemmen einen völlig. Vermutlich ist dies für Science-Fiction-Veteranen nichts Neues. Ich habe bisher nur wenig Bücher mit dieser Menge an technologischen Begriffen gelesen. Hast du erst einmal den Anfang geschafft und wurdest in die Welt eingeführt, fällt es leichter diese zu entdecken.
Ich war gleichzeitig fasziniert und erschrocken von dieser Welt, in der die Menschheit lebt. Ich habe mich während dem Lesen zwischendurch bei folgenden Gedanken erwischt:
Wie schön wäre die Welt, wenn es keine Konflikte mehr unter den Menschen geben würde? Wenn jeder ein unbeschwertes und glückliches Leben führte, bei dem er sich keine Sorgen um Morgen macht. Krankheiten würden ausgemerzt und die Alterung mit der einhergehenden Gebrechlichkeit gibt es nicht mehr. Jeder kann seinen Trieben nachgeben, Leidenschaft wäre nur etwas, was Leiden schafft – etwas, was der Mensch nicht braucht.
Eine wunderbare Vorstellung, nicht wahr?
Doch wie sollte die Stabilität der Menschheit gewährleistet werden, wenn jeder seinen Träumen nachgehen würde?
Dies wird in dem negativ utopischen Roman „Schöne Neue Welt“ genauestens erläutert.
Menschen, die in einem Reagenzglas gezüchtet werden, denen Eigenschaften, Aussehen, Aufgabe bereits einprogrammiert werden. Konditioniert darauf, mit ihrem Leben und den einhergehenden Aufgaben glücklich zu sein. Kann das funktionieren?
„Die Menschen sind glücklich, sie haben alles, was sie wollen, und nie wollen sie, was sie nicht haben können.“
In dem Roman wird eine schrecklich schöne Zukunftsvision einer Welt gezeigt, die nur in ihrer Vorstellung perfekt ist.
Bernard, ein Charakter, der den Alphas angehört, durch einen Unfall bei seiner „Herstellung“ jedoch nur einem Gamma gleichsieht, plagen genau diese Gedanken. Er zeigt uns als Leser, was wirklich hinter der Fassade der schönen Neuen Welt steckt.
Fortschritt bedeutet nicht immer Fortschritt.
Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und schon fast einer Warnung an unserer Zukunft gleicht.
Bewertung
5/5
28.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wenn man bedenkt, dass Schöne...
Wenn man bedenkt, dass Schöne Neue Welt bereits 1932 (!) erschienen ist, kann man die Weitsichtigkeit von Huxley nur bewundern.
Unter anderem hat der beschriebene Konsumwahn bereits viel Ähnlichkeit mit unserer Wegwerfgesellschaft.. Erschreckend, erschütternd und tiefsinnig!
Bewertung
5/5
15.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Rezension zum Roman "Schöne neue Welt"
Rezension zu „Schöne neue Welt“
Das literarische Meisterwerk „Schöne neue Welt“, welches im Jahr 1932 vom englischen Schriftsteller Aldous Huxley publiziert wurde, ist meiner Meinung nach ein Muss für jeden Leser/jede Leserin. In seinem Bestseller Roman schildert er eine Welt, die der Perversion des Menschen verfallen ist. Eine Welt, in der es keine Krankheiten gibt. Eine Welt in der alle Bedürfnisse durch den Konsum in Übermaßen gestillt werden.
Das Buch spricht damit, das wohlmöglich aktuellste Thema des 21.Jahrhunderts an. Massenhafte Zensuren in Bereichen der Kultur und der Glaubensausübung. Die Angst sich in einem totalitären Staatssystem wiederzufinden ist stärker denn je.
Zugegeben, in Österreich müssen wir uns wohl keine so große Angst machen, dass wir eines Tages in einer dystopischen Republik aufwachen. Davor schützt uns die österreichische Verfassung.
Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass der Autor Aldous Huxley mit seinem dystopischen Meisterwerk die Zukunft von rund 2 Milliarden Menschen vorhersagte.
Die Rede ist hierbei von der Volksrepublik China, welche als totalitärer Staat, die Ausübung mehrerer Religionen nicht erlaubt und sein kommunistisches Regime um jeden Preis dursetzen möchte.
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