Polens Wilder Westen Erzwungene Migration und die kulturelle Aneignung des Oderraums 1945 – 1948. 2. Auflage
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.10.2016
Abbildungen
16 schwarzweisse Abbildungen und 4 farbige Karten
Verlag
Brill | SchöninghSeitenzahl
393
Maße (L/B/H)
23,6/16,1/3,2 cm
Gewicht
781 g
Farbe
Silbergrau / Anthrazit
Auflage
durchgesehen 2016
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-506-78653-1
Die Bezeichnung »Polens Wilder Westen« stand damals für das herrschende Chaos und das im Oderraum geltende »Recht des Stärkeren«. Das Zusammenkommen von polnischen Zwangsarbeitern, Neusiedlern und Vertriebenen aus anderen Teilen Polens mit deutschen Einwohnern und Flüchtlingen bewirkt eine vorübergehende Begegnung von Deutschen, Polen und Angehörigen der Sowjetarmee. Deren Zusammenleben auf oft engem Raum war kompliziert. Doch in diesem östlichen »Wilden Westen« gab es auch neue Freiheiten und die Möglichkeit, etwas von Grund auf Neues zu schaffen.
Jenseits der bislang dominierenden Meistererzählungen - dem deutschen Vertriebenendiskurs und der polnischen Rede von den »Wiedergewonnenen Gebieten« - schildert Beata Halicka die Geschichte vom Untergang einer alten und der Bildung einer neuen Grenzlandschaft - facettenreich, mit großer Anschaulichkeit und aus der Sicht zahlreicher Betroffener.
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