Intrigen, verzweifelte Liebe und die alles entscheidende Schlacht am Ende der ZeitenSeit sieben Jahre tobt der Krieg um Nangog, und Drachen und Elfen stehen kurz vor der Niederlage. Eine letzte Schlacht am Himmel über der Goldenen Stadt soll die Wende bringen. Immer noch glaubt die Drachenelfe Nandalee, sich aus allem heraushalten zu können, doch dann zeigt sich, dass ihr Schicksal untrennbar mit dem Nachtatems verbunden ist. So werden sie und ihre Kinder zu Gejagten, die nirgends mehr auf Zuflucht hoffen dürfen. In der Stunde der Entscheidung aber geschieht das Unglaubliche: die legendären Alben treten aus den Schatten ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Lucy
5/5
17.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Episches Fantasy-Finale
Nach der verlorenen Schlacht im ewigen Eis bleibt den Menschen keine Zeit zum Erholen. Denn die Himmelsschlangen planen schon die nächsten Angriffe, in der Hoffnung, die Devanthar vollständig zu vernichten und die Menschen endgültig aus Nangog zu vertreiben. Doch scheint nicht alles verloren, denn dank Kolja befindet sich nun das Traumeis in den Händen der Unsterblichen. Kristalle, welches Wünsche wahr werden lassen kann. Aber es dauert nicht lange, bis auch die Drachen Wind davon bekommen und Jagd auf das machtvolle Eis machen. Die nächsten 7 Jahre sind durchzogen von Schlachten, Kriegen und Attentaten. Doch die Menschen geben nicht auf. Das wissen auch die Albenkinder und planen deshalb einen letzten, großen Krieg. Einen Krieg, der, egal wie er ausgehen wird, die Welten Albenmark, Nangog und Gaia für immer verändern wird.
Wie auch in den vorherigen Teilen entführt uns Bernhard Hennen im letzten Part von "Drachenelfen" in ein gigantisches Universum, das nicht nur von den unterschiedlichsten Kreaturen bevölkert ist, sondern von ebenso vielen Schicksalen bereichert wird, an denen wir als Leser teilhaben dürfen. Und das ist die große Stärke dieser Reihe: Egal wie egoistisch, naiv, brutal oder eiskalt eine Figur agiert, egal welches Motiv und welche Träume sie antreibt, als Leser wird man von jedem Charakter (und das viele) einfach nur gefesselt. Auch wenn manche Perspektiven mit einem Cliffhanger enden und es nun mit einer anderen Figur weitergeht, stört dies überhaupt nicht, denn man möchte jeden auf seinem Weg weiterbegleiten. Ein weiterer Pluspunkt ist der bildhafte Schreibstil von Bernhard Hennen: Egal ob es sich um eine Schlacht hoch am Himmel oder um ruhiges Gespräch handelt, jede Szene ist so gut beschrieben, als würde man daneben stehen. Auch wenn dieser Teil über 1000 Seiten hat, kam mir nicht eine einzige Stelle als zu lang oder gar unbedeutend vor. Auch wenn manche vielleicht finden, dass die letzte Schlacht etwas zu kurz war, bin froh darüber, dass sie nicht unnötig ausgeschlachtet und in die Länge gezogen wurde.
Jeder, der High Fantasy liest, sollte dieser Reihe, trotz ihrer beachtlichen Seitenanzahl, definitiv eine Chance geben. Denn solch eine gute Mischung aus World Building, facettenreichen Charakteren und verschiedenen Handlungssträngen findet man selten.
Bewertung
aus Hamm
5/5
19.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Fantastisch
Einfach super .Sehr schnell wieder drinn. Beim lesen ist man direkt in einer anderen Welt. Mein zweites zuhause. Einfach toll. Abschalten und entspannen geht nicht besser. Hab es in 6 Tagen durch gehabt.
Drachenfeuer
5/5
29.08.2016
Buch (Taschenbuch)
Wie? Zu ende? Nee, oder?!
Die finale Schlacht steht unmittelbar bevor, und der Himmel steht in Flammen im letzten Band der Drachenelfen, Himmel in Flammen, von Bernhard Hennen. Noch einmal wird alles geboten, um den Feind niederzuringen, darunter auch ein Cthulhu-Monster und fliegende Felsen. Aber ein Ende? Nicht wirklich.
Nun sitze ich hier, habe den bisher dicksten Elfenband vor mir und weiß nicht, was ich davon halten soll. Die ganze Reihe ist in Hinblick auf ihren Umfang wahrlich monströs, was zumindest den Vorteil hat, dass Hennen seine Welt ausgesprochen detailliert darstellen konnte. Er verliert sich dabei zumindest nur teilweise etwas im Detail und kann größtenteils die Handlung stets vorantreiben. Mit Nangogs Kind, das durchaus gewisse Ähnlichkeiten mit Cthulhu hat, und dem Himmelland, einem Verbund von fliegenden Felsen, die zur Schlacht ausgerüstet wurden, hat er in der Tat am Ende seiner Reihe noch einmal einige ausgesprochen kreative und, verzeiht mir den recht jugendhaften Ausdruck, coole Ideen eingebracht.
Es fühlt sich trotzdem nicht wie ein Ende an. Nicht etwa, weil ich so lange nun an den Drachenelfen gelesen habe, nein. Viele Handlungsstränge wurden unsauber zu Ende gebracht oder verlaufen einfach ins Nichts, sodass es insgesamt wirkt, als würde da noch ein Drachenelfen-Band kommen. Mit fünf Wälzern hatte Hennen jedoch genug Spielraum, um das Ende auch wirklich wie ein Ende aussehen zu lassen. Klar, in der Chronologie geht es nahtlos weiter mit Die Elfen, lang lang ists her. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass vieles, das in den Drachenelfen am Ende offen blieb, in den anderen Elfenbüchern aufgegriffen und dort dann zu Ende geführt wurde.
Hinzu kommt, dass etwa nach der Hälfte des Buches ein plötzlicher Bruch kommt. Bisher hatte Hennen die Geschichte der Drachenelfen kontinuierlich erzählt ohne allzu große Zeitsprünge zu haben. Plötzlich jedoch übergeht er geschlagene sieben Jahre Krieg und kommt von den Anfängen des Konfliktes direkt zu seinem Ende. Nachdem er im Vorfeld viereinhalb Bücher so kontinuierlich erzählte, wirkt dieser Sprung unelegant und bringt ein gewisses Ungleichgewicht ins Lesen hinein.
Für den Abschluss dieser Reihe hätte ich etwas Bombastisches erwartet, etwas, das mich von den Socken haut und mich denken lässt: Boah, krass! Wie genial war das denn?! Gut, wir haben Nangogs Kind und das Himmelland, aber das sind lediglich zwei Aspekte auf knapp 1100 Seiten. Der Rest hebt sich nicht wirklich von den vorhergehenden Bänden ab. Hinzu kommt, dass Nandalee jetzt wieder ihre innere Mary Sue ausleben darf.
Alles in allem soll dies hier also das Ende sein, ist aber kein wirkliches Ende. Der Band war nicht schlechter als seine Vorgänger, jedoch waren die Erwartungen an ihn, weil er eben der Abschluss der Reihe ist, um einiges höher. Ihnen konnte er einfach nicht gerecht werden.
Ich danke Heyne für das Rezensionsexemplar!
Sandra W.
5/5
24.06.2016
Buch (Taschenbuch)
Fantastisches Finale, auf Hennen ist Verlass!
Der fünfte und finale Teil der wundervollen Drachenelfen-Saga
Inhalt:
Der große Showdown im Krieg um die Welt Nangog naht. Die Albenkinder aus der Albenmark und die Menschen von Daia kämpfen gegeneinander, da beide die Welt Nangog für sich beanspruchen wollen.
Und so sammeln die Himmelsdrachen ihre Drachenelfen und alle anderen Albenkinder, so wie die Zwerge, Kobolde, Trolle, Minotauren, Pegasi, Phoenixe und sonstige Geschöpfe, zu einem riesigen Heer, während die Devanthar die Unsterblichen und deren Heere unterstützen.
Doch Nangog steht kurz vor dem Erwachen und hat ihre eigene Vorstellung davon, was mit ihrer Welt geschehen soll.
Ein letztes Mal erleben wir, wie der Zwerg Hornbori, der Unsterbliche Aaron und die Drachenelfen Nandalee, Eleborn, Bidayn und Nodon sowie natürlich die Devanthare und Himmelsdrachen die entscheidenden Fäden ziehen.
Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.
Beurteilung
Wie alle Elfenbücher von Bernhard Hennen ist auch Drachenelfen Himmel in Flammen über jede Kritik erhaben.
Es handelt sich mit seinen sage und schreibe 1100 Seiten wirklich und wahrhaftig um den letzten Band der Drachenelfen, da die Handlung nahtlos dort aufhört, wo der Elfenzyklus von Bernhard Hennen einsetzt.
Wie alle Bücher von diesem Autor ist die Handlung sehr komplex, es passiert extrem viel und man folgt mehreren Handlungssträngen und Sichtweisen parallel, so dass eine vollständige Inhaltsangabe mehrere Seiten einnehmen würde, daher ist meine Zusammenfassung auch sehr global geraten.
Obwohl es aber ein gutes Jahr her ist, das ich den letzten Band gelesen habe, war ich sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Und trotz des Umfangs und des Detailreichtums in diesem Roman ist es keine Sekunde langatmig oder ausschweifend.
Wie immer entsteht hier beim Lesen ein grandioses Kopfkino, und ich hoffe sehr, dass die Elfen nie verfilmt werden, denn es kann dem Buch niemals gerecht werden.
An alle, die die Elfen bis hierher gelesen haben: Lest weiter! An alle, die die Elfen noch nicht kennen: Anfangen und nicht vom Umfang der Bücher abschrecken lassen!
Ich könnte mich jetzt noch seitenlang mit Lobeshymnen aufhalten, aber ich lasse es damit einfach gut sein Bernhard Hennen ist hier wie immer brillant, die Handlung und die Charaktere großartig ausgearbeitet und einfach das pure Lesevergnügen.
Sabana
aus Ludwigshafen
4/5
04.10.2016
Buch (Taschenbuch)
Als Ende der Reihe bisschen enttäuschend
Schreibstil
Ein typischer Schreibstil mit vielen Details. Man kommt nicht ganz so schnell in die Geschichte, wie man es sich vielleicht wünscht. Die ganzen Fantasynamen stoppen bei mir persönlich den Lesefluss. Bis man sich daran gewöhnt hat, vergehen ein paar Seiten.
Meine Meinung
Der Abschluss einer tollen Reihe, aber irgendwie auch enttäuschend. Erstens zog sich das ganze Buch in die Länge, um dann Knall auf Fall zu Enden. So ein Gefühl hatte ich beim Lesen. Auch wenn man die anderen Bücher kennt, dann wird dieser Abschluss der Reihe nicht wirklich gerecht. Meine Überlegung war schon, ob der Autor endlich fertig werden wollte, oder sich selbst verzettelt hat, weil er nebenbei mit etwas neuem beschäftigt war. Ich hatte bei diesem Buch das Gefühl, das der Autor nicht mit seinem ganzen Herzblut dabei war.
Dann verwirrte mich noch ein Detail in der Geschichte, die ich hier nicht spoilern möchte, die aber so gar nicht in das Leben und die Welt der Elfen passt. Nichts desto trotz ist es ein schönes Buch und für einen Fan der Drachenelfen ein muss, denn es ist schließlich das Ende der Geschichte….oder doch nicht? Ich persönlich bin mir da leider nicht so sicher.
Die anderen Bücher des Autors fand ich bis jetzt gut und ich liebe die Elfen, aber hier war ich dann doch etwas enttäuscht.
Mein Fazit
Eigentlich hätte es ein krönender Abschluss sein sollen. Da hätte der Autor sich ein bisschen mehr Zeit nehmen sollen und ich persönlich hätte dann auch gerne noch ein zwei Monate länger gewartet. Aber ansonsten ein schönes Buch, wenn man über die Dinge hinwegsieht, die einem unterlaufen, wenn man etwas zu schnell beenden möchte. Schade, wenn man die Prioritäten falsch setzt. Lesenswert ist es allemal. Es kann allerdings nicht mit den vorherigen Bänden mithalten, aber vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.