Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.09.2016

Verlag

Jazzybee Verlag

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

22/15,5/1,1 cm

Gewicht

253 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Emmy Becher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8496-8248-4

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Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.09.2016

Verlag

Jazzybee Verlag

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

22/15,5/1,1 cm

Gewicht

253 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Emmy Becher

Sprache

Deutsch

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978-3-8496-8248-4

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Was wirklich zählt

Igelmanu66 aus Mülheim am 05.01.2020

Bewertungsnummer: 1281170

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Der feierliche Diener hätte fast seine Stellung und seinen Ruf durch ein unziemliches Lächeln aufs Spiel gesetzt. Es war ein sehr vornehmer Diener, der immer nur in aristokratischen Diensten gestanden hatte und sich vollständig entwürdigt und entehrt gefühlt haben würde, wenn er sich etwas so Unverzeihliches gestattet hätte, wie ein Lächeln in Gegenwart der Herrschaft. Diesmal aber war die Gefahr groß gewesen, und er konnte sich nur dadurch retten, dass er über seines Herrn Schulter hinweg unverwandt auf ein besonders hässliches Bild hinstarrte.« Die Probleme des Dieners kann man leicht nachvollziehen. Der kleine Lord begegnet seinem Großvater mit solch herzlicher Offenheit und Liebenswürdigkeit, dass der alte Griesgram, der es gewohnt ist, dass die Menschen vor ihm zittern, entwaffnet wirkt. Die Geschichte von dem kleinen Jungen aus ärmlichen Verhältnissen, der überraschend damit konfrontiert wird, dass er der einzige Erbe eines reichen englischen Adligen ist, der ihn zwecks vermeintlich notwendiger Charakterbildung in sein Haus holt, ist schon vielen Menschen ans Herz gegangen. Alle Jahre wieder läuft im Fernsehen eine der Verfilmungen und gefühlt hat bereits jeder, den ich kenne, den Film gesehen. Das habe ich zwar immer noch nicht geschafft, aber dafür das Buch gelesen und damit eine Bildungslücke geschlossen. In die Sprache musste ich mich kurz reinfinden, schließlich wurde das Werk im 19. Jahrhundert geschrieben, die Sätze sind lang und das Vokabular der Zeit entsprechend. Das sorgt aber gleichzeitig dafür, dass man beim Lesen umso leichter in die Geschichte eintaucht. Neben dem Großvater-Enkel-Verhältnis spielen durchgehend die drastischen Unterschiede zwischen Arm und Reich eine Rolle, ebenso Standesdünkel und Vorurteile. Und mittendrin ein kleiner Junge, der allen Erwachsenen um ihn herum klarmacht, auf welche Werte im Leben es wirklich ankommt. Das und die große Schlussharmonie sind vermutlich die Gründe, weshalb der Film regelmäßig zu Weihnachten im Fernsehen läuft. Denn eigentlich kommt das Fest im Buch nicht vor, so dass sich jeder, der Interesse an einem Klassiker hat, diesen auch zu allen anderen Zeiten vornehmen kann. Und wie das Eingangszitat zeigt, gibt es auch immer wieder Grund zum Schmunzeln. Fazit: Ein kleiner Junge zeigt allen, welche Werte wirklich zählen. Ein Klassiker, der eigentlich nichts mit der Weihnachtszeit zu tun hat und daher jederzeit gelesen werden kann.

Was wirklich zählt

Igelmanu66 aus Mülheim am 05.01.2020
Bewertungsnummer: 1281170
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Der feierliche Diener hätte fast seine Stellung und seinen Ruf durch ein unziemliches Lächeln aufs Spiel gesetzt. Es war ein sehr vornehmer Diener, der immer nur in aristokratischen Diensten gestanden hatte und sich vollständig entwürdigt und entehrt gefühlt haben würde, wenn er sich etwas so Unverzeihliches gestattet hätte, wie ein Lächeln in Gegenwart der Herrschaft. Diesmal aber war die Gefahr groß gewesen, und er konnte sich nur dadurch retten, dass er über seines Herrn Schulter hinweg unverwandt auf ein besonders hässliches Bild hinstarrte.« Die Probleme des Dieners kann man leicht nachvollziehen. Der kleine Lord begegnet seinem Großvater mit solch herzlicher Offenheit und Liebenswürdigkeit, dass der alte Griesgram, der es gewohnt ist, dass die Menschen vor ihm zittern, entwaffnet wirkt. Die Geschichte von dem kleinen Jungen aus ärmlichen Verhältnissen, der überraschend damit konfrontiert wird, dass er der einzige Erbe eines reichen englischen Adligen ist, der ihn zwecks vermeintlich notwendiger Charakterbildung in sein Haus holt, ist schon vielen Menschen ans Herz gegangen. Alle Jahre wieder läuft im Fernsehen eine der Verfilmungen und gefühlt hat bereits jeder, den ich kenne, den Film gesehen. Das habe ich zwar immer noch nicht geschafft, aber dafür das Buch gelesen und damit eine Bildungslücke geschlossen. In die Sprache musste ich mich kurz reinfinden, schließlich wurde das Werk im 19. Jahrhundert geschrieben, die Sätze sind lang und das Vokabular der Zeit entsprechend. Das sorgt aber gleichzeitig dafür, dass man beim Lesen umso leichter in die Geschichte eintaucht. Neben dem Großvater-Enkel-Verhältnis spielen durchgehend die drastischen Unterschiede zwischen Arm und Reich eine Rolle, ebenso Standesdünkel und Vorurteile. Und mittendrin ein kleiner Junge, der allen Erwachsenen um ihn herum klarmacht, auf welche Werte im Leben es wirklich ankommt. Das und die große Schlussharmonie sind vermutlich die Gründe, weshalb der Film regelmäßig zu Weihnachten im Fernsehen läuft. Denn eigentlich kommt das Fest im Buch nicht vor, so dass sich jeder, der Interesse an einem Klassiker hat, diesen auch zu allen anderen Zeiten vornehmen kann. Und wie das Eingangszitat zeigt, gibt es auch immer wieder Grund zum Schmunzeln. Fazit: Ein kleiner Junge zeigt allen, welche Werte wirklich zählen. Ein Klassiker, der eigentlich nichts mit der Weihnachtszeit zu tun hat und daher jederzeit gelesen werden kann.

Kein Weihnachten ohne Der kleine Lord!

traumweltenwanderer am 13.12.2025

Bewertungsnummer: 2676694

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als er erfährt, dass sein Großvater ein Earl und er sein Erbe ist, steht für den jungen Cedric Errol die Welt Kopf. Der aufgeweckte Amerikaner fährt mit seiner Mutter nach England, wo er dem alten, griesgrämigen Earl zum ersten Mal begegnet. Von der Art des Jungen angetan, taut er mit der Zeit auf und gewinnt den kleinen Lord lieb. Doch vor dem Happy End geht natürlich zwangsläufig noch einiges schief. Meine Gedanken: Der kleine Lord gehört schon seit vielen Jahren für mich zur Weihnachtszeit dazu und da musste diese Schmuckausgabe einfach her. Die Geschichte, obwohl ich sie beinahe auswendig kenne, erwärmt einem jedes Mal das Herz. Es ist schön mitzuverfolgen, wie der alte Mann sich langsam für seinen Enkel erwärmt und wie er beginnt, die Welt anders wahrzunehmen und sich zu verändern. Dadurch verändert sich auch bei einem selbst der Blickwinkel auf die Welt und man wird nachdenklich gestimmt. Die hoffnungsvolle Art des kleinen Lords und die Reaktionen seiner Mitmenschen bringen einen dabei oft zum Schmunzeln. Durch den alten Schreibstil erhält die Geschichte einen ganz besonderen Charme und ich hatte viel Freude beim Lesen. Die Schmuckausgabe ist außerdem ein wahrer Hingucker und ein Muss für alle Fans. Besonders schön fand ich die Illustrationen und die Extras im Inneren, die einem zwischen den Seiten begegnen. Darunter sind zum Beispiel Informationen zur Autorin, eine kleine Adelskunde oder eine Einladung zum Geburtstag. Alles ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet und es macht einfach Spaß sich die Sachen anzuschauen und noch tiefer in die Welt des kleinen Lords einzutauchen. Durch eine Wendung am Ende wird es nochmal richtig spannend, während es sonst ein sehr entspannter Roman bleibt. Auch wenn das Original nicht zur Weihnachtszeit spielt, darf die Geschichte in der Adventszeit für mich einfach nicht fehlen. Eine Empfehlung für alle, die eine schöne, herzerwärmende Geschichte suchen.

Kein Weihnachten ohne Der kleine Lord!

traumweltenwanderer am 13.12.2025
Bewertungsnummer: 2676694
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als er erfährt, dass sein Großvater ein Earl und er sein Erbe ist, steht für den jungen Cedric Errol die Welt Kopf. Der aufgeweckte Amerikaner fährt mit seiner Mutter nach England, wo er dem alten, griesgrämigen Earl zum ersten Mal begegnet. Von der Art des Jungen angetan, taut er mit der Zeit auf und gewinnt den kleinen Lord lieb. Doch vor dem Happy End geht natürlich zwangsläufig noch einiges schief. Meine Gedanken: Der kleine Lord gehört schon seit vielen Jahren für mich zur Weihnachtszeit dazu und da musste diese Schmuckausgabe einfach her. Die Geschichte, obwohl ich sie beinahe auswendig kenne, erwärmt einem jedes Mal das Herz. Es ist schön mitzuverfolgen, wie der alte Mann sich langsam für seinen Enkel erwärmt und wie er beginnt, die Welt anders wahrzunehmen und sich zu verändern. Dadurch verändert sich auch bei einem selbst der Blickwinkel auf die Welt und man wird nachdenklich gestimmt. Die hoffnungsvolle Art des kleinen Lords und die Reaktionen seiner Mitmenschen bringen einen dabei oft zum Schmunzeln. Durch den alten Schreibstil erhält die Geschichte einen ganz besonderen Charme und ich hatte viel Freude beim Lesen. Die Schmuckausgabe ist außerdem ein wahrer Hingucker und ein Muss für alle Fans. Besonders schön fand ich die Illustrationen und die Extras im Inneren, die einem zwischen den Seiten begegnen. Darunter sind zum Beispiel Informationen zur Autorin, eine kleine Adelskunde oder eine Einladung zum Geburtstag. Alles ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet und es macht einfach Spaß sich die Sachen anzuschauen und noch tiefer in die Welt des kleinen Lords einzutauchen. Durch eine Wendung am Ende wird es nochmal richtig spannend, während es sonst ein sehr entspannter Roman bleibt. Auch wenn das Original nicht zur Weihnachtszeit spielt, darf die Geschichte in der Adventszeit für mich einfach nicht fehlen. Eine Empfehlung für alle, die eine schöne, herzerwärmende Geschichte suchen.

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Der kleine Lord

von Frances Hodgson Burnett

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