Frühneuhochdeutsche Konnektoren Entwicklungslinien kausaler Verknüpfungen auf dem Gebiet der Modalität
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.05.2017
Abbildungen
10 b/w and 40 col. Illustrationen, 152 b/w tblättern
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
492
Maße (L/B/H)
23,6/16/3,3 cm
Gewicht
859 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-050144-5
Warum welche Form der kausalen Verknüpfung im Deutschen gewählt wird, ist nicht überzeugend geklärt. Ob man auf Konnektoren wie .weil,denn, darum, deshalboder Präpositionen wiewegenzurückgreift, hängt mit den pragmatischen Eigenschaften dieser Ausdrücke zusammen. Sie erlauben nämlich dem Sprecher in unterschiedlicher Weise, seine Einstellung zu verdeutlichen. Modalisierungen dieser Art erklärt der Ansatz von Eve Sweetser, nach welchem etwa kausale Verknüpfungen auf drei pragmatischen Ebenen verstanden werden können: der Sachverhaltsebene, der epistemischen und der Sprechaktebene. Im Rahmen einer korpusbasierten Untersuchung wird nahezu das gesamte kausale Feld des Frühneuhochdeutschen in den Blick genommen. Die Erstellung eines hochdifferenzierten und nach Dialogizitätsgrad gestaffelten Textkorpus aus Originaltexten aus der Zeit zwischen 1472 und 1680 sowie die Engführung älterer und jüngster Forschungsansätze ermöglichen eine exakte Parametrisierung der Modalität. Sie liefern interessante Detailergebnisse zu den kausalen Konnektoren und Präpositionen des Frühneuhochdeutschen, erfassen deren modales Verknüpfungspotential und geben Aufschluss über die Grammatikalisierungsprozesse und den heutigen Gebrauch jener Kausalmarker.
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