Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns - vom Bestsellerautoren Matt Haig
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf - und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll - und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird - das verrät dieses Buch.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
RomanTipps
5/5
08.11.2025
eBook (ePUB)
Magisch, herzerwärmend und wunderschön
Diese Geschichte ist so wunderschön, dass ich beim Schreiben der Rezension wieder Tränen in den Augen habe. Mit „Ein Junge namens Weihnacht“ hat sich Matt Haig eine bezaubernde Geschichte darüber ausgedacht, wie der Weihnachtsmann überhaupt zum Weihnachtsmann geworden ist – nämlich aus einem Jungen, der irgendwo in Finnland in ärmlichen Verhältnissen aufwächst und sich auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise voller Magie und Wunder begibt, die sein Leben für immer verändern wird. Ich liebe diese Geschichte – Buchhighlight!
In „Ein Junge namens Weihnacht“ dreht es sich um den elfjährigen Nikolas, dessen Vater gerade zu einer waghalsigen Expedition zum Nordpol aufbricht. Als dieser auch nach Monaten nicht zurückkehrt, begibt sich Nikolas mit seiner Maus Miika auf die gefährliche und lange Reise zum Nordpol, um seinen Vater zu finden. Für Nikolas und Miika wird diese Reise zu einem wahren magischen Abenteuer, wobei sie von einer Gefahr zur nächsten schlittern. Doch wenn man an etwas ganz fest glaubt, so könnte man die unmöglichsten Gefahren bestehen…
Ich liebe diese herzerwärmende Geschichte, den märchenhaften und leichten Schreibstil, die Charaktere, die magische Atmosphäre und die Botschaft, die sich dahinter verbirgt. Was es mit Wünschen, Hoffnung, Schornsteinen, Wichteln, Elfen und Rentieren auf sich hat. Die Story ist so unglaublich liebevoll und zauberhaft und manchmal so traurig, dass ich feuchte Augen bekommen habe.
Die Geschichte ist in mehrere kleine Kapitel unterteilt, wobei jedes einen eigenen Titel hat. Außerdem findet man im Buch öfters wirklich schöne Illustrationen. „Ein Junge namens Weihnacht“ ist das erste Buch, welches ich von Matt Haig gelesen habe. Und auch der 1. Band einer Weihnachts-Trilogie. Da mir die Geschichte so sehr gefallen hat, werde ich auch die Fortsetzungen lesen. Allerdings erst nächstes Weihnachten. ^^
Fazit:
Eine magische, bezaubernde, herzerwärmende und zum Teil auch traurige Geschichte mit einem märchenhaften Schreibstil und einer interessanten Botschaft. Und für mich ein absolutes Buchhighlight!
Ivy S.
Book Circle Community
5/5
16.02.2025
eBook (ePUB)
MEIN Lese-high-light 2024
Nicht was ich erwartet habe, sondern viel besser!
Eine schöne, stellenweise traurige und hin und wieder düstere Geschichte, die erzählt, wie der Santa Claus zu seiner Berufung fand.
Die Zeichnungen, die das Buch begleiten, haben mich immer wieder begeistert, sie machen das Lesen zu einem besonderen Erlebnis. Und das Buchcover? Einfach zauberhaft – mehr als 5 Sterne wert!
Die Charaktere sind lebendig und fühlbar. Nikolas, unser Protagonist, hat mein Herz erobert . Seine Reise vom unscheinbaren Jungen zu einem besonderen Helden ist berührend und inspirierend. Selbst Nebenfiguren wie die Wahrheitselfe, die trotz ihrer brutalen und mörderischen Ader überraschend sympathisch wirkt, bringen ihren ganz eigenen Charme in die Geschichte.
Die Welt, in der Nikolas lebt, ist kalt, rau und oft grausam. Doch als er sich auf seine Reise begibt, entfaltet sich eine Geschichte voller Hoffnung, Mut und Wunder. Die Mischung aus düsteren Momenten und herzerwärmenden Szenen macht das Lesen spannend.
Ein absolutes Lesehighlight – für Kinder (weniger) und Erwachsene!
Bewertung
5/5
16.01.2020
eBook (ePUB)
Ein Junge namens Weihnacht
Als Junge musste Nikolas, der von seien Eltern nur "Weihnacht" genannt wird, auf viel verzichten: auf die früh gestorbene Mutter, auf "richtiges" Spielzeug, gutes Essen, ein warmes Haus, ... Er hat nur seinen Vater, eine Maus und eine Steckrübenpuppe. Der Vater verlässt ihn für einen gefährlichen Auftrag, die böse Tante Carlotta macht Nikolas das Leben so richtig zur Hölle. Also haut er mit Maus Miika ab, Richtung Norden und trifft dort ganz besondere Gestalten: Trolle, Elfen, Rentieren und den Wichteln. Nikolas glaubt an sich und an noch viel mehr, er wird verzaubert, er kann zaubern, und er findet im Laufe der Jahrzehnte seine Berufung: der Weihnachtsmann, wie er leibt und lebt. Eine schöne Geschichte, fast ein Märchen - nicht nur für Kinder und nicht nur zu Weihnachten, dazu Zeichnungen, die einerseits ein wenig düster, andererseits aber auch ziemlich detailgetreu sind. Die Kapitälchen zum Kapitelbeginn haben es mir besonders angetan. Für "Ein Junge namens Weihnacht" vergebe ich, auch außerhalb der Weihnachtszeit, 5 Sterne und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.
Wuschel
aus Nußloch
5/5
28.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zucker!
Wer mich kennt, der weiß, dass ich der absolute Grinch bin. Nichtsdestotrotz wollte ich in diesem Jahr Weihnachtsbücher lesen und das tat ich auch. "Ein Junge namens Weihnacht" sprang mich durch die Werbung für den erschienen Kinofilm förmlich an. Nachdem ich dann noch die Ausgabe mit dem original Cover entdeckte, war es endgültig um mich geschehen. Auch wenn Kitsch und Glitzer eigentlich nicht so meins sind, so war ich direkt schockverliebt, denn das Buch ist optisch einfach absolut süß und glitzert. Die Illustrationen in seinem Inneren sind auch einfach unfassbar schön.
Die Geschichte selbst ist einfach so zauberhaft. Der Vater, der alles für sein Kind tut. Die garstige Tante, die man beim Lesen ab der ersten Sekunde hasst. Und die atemberaubende Reise an den Nordpol. Matt Haig verzaubert mit einem schnörkellosen Schreibstil, greifbarer Atmosphäre und ganz viel Herzensgüte, die jeder Charakter - außer vielleicht die Tante - tief in sich trägt. Er schafft es des Zauber der Weihnacht, auch für Weihnachtsmuffel wie mich, greifbar zu machen. Es bereitete einfach unfassbar viel Freude die Geschichte des kleinen Nikolas zu lesen und ich weiß jetzt schon was ich kommende Weihnacht lesen werde, denn es gibt noch weitere Weihnachtsbücher aus der Feder von Matt Haig.
Mit diesem Buch vermittelt er nicht nur, dass man manchmal vielleicht ein wenig Zeit braucht um seinen eigenen Weg zu finden, sondern auch, dass wir doch alle im Grunde alle etwas gutes in uns tragen. Das wir lernen sollten zu verzeihen und nicht direkt alles zu verteufeln, nur weil wir einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es zeigt, dass nicht alle Veränderungen gut sind, oder aber auch, dass man manchmal mit Veränderungen Dinge zum Guten wenden kann. Das wir Herzensgüte haben sollten, weil es das Leben einfach lebenswerter macht. Doch, wie man sich sicher denken kann, ist dies natürlich nicht alles, denn die Geschichte zeigt auch, wie furchtbar die Welt sein kann - Stichwort: böse Tante -, und dass das Leben unweigerlich mit dem Tod verknüpft ist. Entsprechend gibt es auch traurige und sehr herzergreifende Passagen. Doch dies rundete die Geschichte für mich persönlich auch ab, da es das Ganze authentisch macht.
Fazit:
Eine zauberhafte Geschichte über einen Jungen, der an Wunder glaubte und schlussendlich sein ganz eigenes Wunder fand.
Fernweh_nach_Zamonien
aus Buchhaim
5/5
05.01.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein mitreißendes und magisches Abenteuer über Hoffnung und Selbstfindung und große Träume, die Wirklichkeit werden können.
Inhalt:
Wie hat der Weihnachtsmann zu seiner Berufung gefunden?
Alles beginnt mit einem kleinen Jungen namens Weihnacht. Eigentlich heißt er Nikolas, aber da an Weihnachten geboren, ist dies sein Kosename.
In großer Armut und als Halbwaise in Finnland aufgewachsen, wird der 11-Jährige nun auch noch von seinem Vater zurückgelassen. Der Holzfäller wittert das große Geld bei einer waghalsigen Expedition zum Nordpol. Im Auftrag des Königs sollen sieben mutige Männer die Existenz von Wichteln beweisen.
Als der Vater nach Monaten noch immer nicht heimkehrt, macht sich Nikolas auf die Suche nach ihm. Bei der gefährlichen Reise in den hohen Norden begleitet ihn sein einziger Freund, das Mäuschen Miika und später auch das Rentier Blitz.
Was den Jungen am Nordpol wohl erwartet? Wird er die Stadt der Wichtel finden?
Altersempfehlung:
ab 10 Jahre
Covergestaltung/Illustrationen:
Das mit silberglitzernden Elementen verzierte Buchcover sorgt bereits für Weihnachtsstimmung. Der Junge mit seinem selbstgeschneiderten und viel zu groß geratenen Weihnachtsmann-Kostüm ist herrlich anzuschauen. Es zeigt, dass er erst in seine Rolle hineinwachsen muss.
Detaillierte Bleistiftzeichnung unterstreichen das Gelesene und geben den Figuren ein Gesicht. Zudem sorgen sie trotz ihrer Dunkelheit für eine zauberhafte Atmosphäre und beim Anblick des traurigen Nikolas, vergießt man selbst eine Träne.
Wie auch die Geschichte wirken die Illustrationen zunächst düster, wärmen jedoch auf den zweiten Blick oftmals das Herz.
Mein Eindruck:
Die Geschichte wird nach einer kurzen Einleitung über die Macht des Glaubens und die Überwindung des Wortes "unmöglich!" mit viel Humor und Charme erzählt.
"Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast." (Väterchen Toppo, vgl. S. 98)
Wie für englische Kinderbücher typisch, ist die Ausgangssituation des Jungen namens Weihnacht alles andere als rosig:
die zweiköpfige Familie ist bettelarm, lebt in einer kleinen Holzhütte im Wald und der Vater arbeitet sich kaputt, am Ende reicht es trotzdem nur für dünne Pilzsuppe. Die Tante, die eigentlich auf den Jungen aufpassen soll, während der Vater unterwegs ist, schikaniert Nikolas wo sie nur kann und ihre Grausamkeiten kennen keine Gnade.
Der tapfere und optimistische Junge verliert trotzdem nicht den Mut. Als ihm jedoch das Einzige genommen wird, was ihm von seiner verstorbenen Mutter geblieben ist, platzt auch ihm der Kragen und er verlässt seine Heimat, um den Vater zu suchen.
"Die Welt [...] der Menschen ist voller Schlechtigkeit. Überall ist Elend und Habgier und Kummer und Hunger und Grausamkeit. Es gibt viele, viele Kinder, die niemals Geschenke bekommen und die froh sein können, wenn sie zum Abendessen mehr kriegen als ein paar Löffel Pilzsuppe. Sie haben kein Spielzeug und müssen hungrig zu Bett gehen. Kinder, die keine Eltern mehr haben. Kinder, die bei schlechten Menschen aufwachsen wie meiner Tante Carlotta. In so einer Welt ist es ganz leicht, böse zu sein. Aber wenn jemand gütig ist oder freundlich, ist es ein Wunder. Güte schenkt den Menschen Hoffnung. Und Hoffnung ist das größte Wunder, das es gibt." (Nikolas, vgl. S. 139 f.)
Nikolas kennt die Schattenseiten des Lebens und muss viele Rückschläge ertragen, trotzdem ist er voller Optimismus.
Zudem kann er auf die Unterstützung neugewonnener Freunde zählen.
Die Nebencharaktere sind ebenso liebevoll gestaltet und neben dem Rentier Blitz, der Wahrheitselfe Pixie, den Wichteln Kleine Nusch und Väterchen Toppo wird das kleine Mäuschen Miika zum heimlichen Liebling.
Es ist eine außergewöhnliche (oftmals düstere und herzzereißende) Geschichte über die Suche nach sich selbst, das Überwinden von Zweifeln und am Ende der wertvollen Erkenntnis, dass - wenn man nur fest genug daran glaubt - Wunder wahr werden können.
Fazit:
Ein Weihnachtsabenteuer, welches auch ruhigere Töne anstimmt und düstere Seiten zeigt.
Trotz Schicksalsschlägen, fieser Spießgesellen und böswilliger Wesen ist es eine außergewöhnliche Erzählung, die Mut macht und Hoffnung schenkt.
Ein magisches Märchen!
Detaillierte und atmosphärische Bleistiftzeichnungen ergänzen die Geschichte perfekt und geben den Figuren ein Gesicht.
...
Rezensiertes Buch: "Ein Junge namens Weihnacht" aus dem Jahr 2016
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