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Verdun The Longest Battle of the Great War. Winner of the World War I Historical Association's 2014 Tomlinson Book Prize

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31,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2016

Abbildungen

20 b/w illustrations

Verlag

Oxford University Press

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/14/1,9 cm

Gewicht

363 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-19-061971-8

Beschreibung

Rezension

Brilliant. Los Angeles Review of Books

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2016

Abbildungen

20 b/w illustrations

Verlag

Oxford University Press

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/14/1,9 cm

Gewicht

363 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-19-061971-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Nichts für Einsteiger! Minutiös recherchierte, aber schlecht geordnete soziohistorische Quellenanalyse.

Bewertung aus Naumburg am 01.01.2017

Bewertungsnummer: 990186

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paul Jankowski ist Geschichtsprofessor an der Brandeis Universität im US-Bundesstaat Massachusetts. Dort lehrt er, der Website der Universität zufolge, “the history of modern Europe and of France in particular, as well as the history of wars and warfare, especially those of the twentieth century, in Europe since the Middle Ages”. Sein Werk “Verdun – The Longest Battle of the Great War” erschien 2014 im Verlag Oxford University Press und wurde 2015 von der US-amerikanischen „World War One Historical Association“ ausgezeichnet. Das Buch umfasst ca. 260 Seiten Text, dazu Endnoten, Quellen- und Inhaltsverzeichnis. Der Textteil gliedert sich in eine Einleitung, 11 darstellende Kapitel und einen Epilog. Der Verlag verspricht im Klappentext „a definitive account of the iconic World War I battle by combining the best of traditional military history […] with social and cultural history“. Der Autor selbst “aims to give the total history of a battle” (Introduction) und “to demystify Verdun” (Epilogue). Um es vorneweg zu sagen: Das Buch ist keineswegs eine umfassende Darstellung der Schlacht von Verdun. Schon die bloße Darstellung des militärischen Ablaufes fehlt. Jankowski versucht sich stattdessen dem Mythos der Schlacht zu nähern und ihrer Wirkung auf die Menschen. Denn das Gemetzel von Verdun war weder die blutigste Schlacht des Ersten Weltkriegs, noch war sie entscheidend, weder militärisch noch politisch. Dennoch wurde sie zu dem Symbol der bis dahin unbekannten gesichtslosen „Materialschlachten“ des Ersten Weltkriegs. Es sind diese Fragen, die Jankowski bewegen: Warum Verdun und nicht ein anderer Ort? (Kap. 1); Welche Ziele verfolgte das deutsche Oberkommando unter Falkenhayn in Verdun? (Kap. 2); Was bedeuteten die Festungen von Verdun für die militärische Führung der Franzosen? (Kap. 3); War die Offensive tatsächlich überlegen? (Kap. 4); Wieweit ging es ums Prestige? (Kap. 5); Brachten Zermürbung und „Ausbluten“ den gewünschten Erfolg? (Kap. 6); Woraus entstand der Eindruck, Verdun sei die „Hölle“? (Kap. 7); Wie war es um die Loyalität der Soldaten bestellt? (Kap. 8); Welche Bedeutung hatten Desertionen und Massenkapitulationen? (Kap. 9); Inwiefern sorgten Feindbilder für die Motivation der Soldaten? (Kap. 10); Welche Bedeutung hatte der „esprit de corps“? (Kap. 11). Die Methodologie ist der politischen Psychologie und der historischen Sozialwissenschaft entlehnt. Jankowski hat sich intensiv in die vielen Feldpostbriefe der Soldaten und Biografen führender Militärs eingearbeitet, man meint nahezu jedem „Küchentisch-Gespräch“ der Soldaten zu folgen; der Bericht ist sehr dicht und mit schriftstellerischer Verve erzählt. Der Detailreichtum ist zugleich die große Schwäche des Werkes. Denn leider belässt es Jankowski bei der Beschreibung; zur Thesenbildung kommt er nicht. So im Kap. 9: „Warning Signals“. Seitenweise schildert er in zeitlich loser Folge Beispiele von Desertionen und Massenkapitulationen – manche haben mit der Schlacht von Verdun gar nichts zu tun --, um dann festzustellen: „The armies mostly held.“ Und später: “At Verdun […] morale on either side was neither high enough to carry the day nor low enough to lose it.” Der Leser erfährt weder, ob Desertionen in Verdun häufiger vorkamen als in anderen Frontabschnitten, noch wie sie sich im zeitlichen Verlauf des Krieges einordnen lassen. Am Ende verpufft alles irgendwie. Der Leser ist ratlos. Jankowskis Darstellung ist also ein fundierter soziohistorischer Quellenaufschluss. Der Autor hat eine minutiöse Recherche betrieben und verfügt über außergewöhnliches erzählerisches Talent. Allerdings bleibt er den Nachweis der Relevanz der jeweiligen Erkenntnisse schuldig. Jankowski gelingt es weder, die Fülle des Stoffes zu ordnen, noch einzuordnen. Nichts für Einsteiger.

Nichts für Einsteiger! Minutiös recherchierte, aber schlecht geordnete soziohistorische Quellenanalyse.

Bewertung aus Naumburg am 01.01.2017
Bewertungsnummer: 990186
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paul Jankowski ist Geschichtsprofessor an der Brandeis Universität im US-Bundesstaat Massachusetts. Dort lehrt er, der Website der Universität zufolge, “the history of modern Europe and of France in particular, as well as the history of wars and warfare, especially those of the twentieth century, in Europe since the Middle Ages”. Sein Werk “Verdun – The Longest Battle of the Great War” erschien 2014 im Verlag Oxford University Press und wurde 2015 von der US-amerikanischen „World War One Historical Association“ ausgezeichnet. Das Buch umfasst ca. 260 Seiten Text, dazu Endnoten, Quellen- und Inhaltsverzeichnis. Der Textteil gliedert sich in eine Einleitung, 11 darstellende Kapitel und einen Epilog. Der Verlag verspricht im Klappentext „a definitive account of the iconic World War I battle by combining the best of traditional military history […] with social and cultural history“. Der Autor selbst “aims to give the total history of a battle” (Introduction) und “to demystify Verdun” (Epilogue). Um es vorneweg zu sagen: Das Buch ist keineswegs eine umfassende Darstellung der Schlacht von Verdun. Schon die bloße Darstellung des militärischen Ablaufes fehlt. Jankowski versucht sich stattdessen dem Mythos der Schlacht zu nähern und ihrer Wirkung auf die Menschen. Denn das Gemetzel von Verdun war weder die blutigste Schlacht des Ersten Weltkriegs, noch war sie entscheidend, weder militärisch noch politisch. Dennoch wurde sie zu dem Symbol der bis dahin unbekannten gesichtslosen „Materialschlachten“ des Ersten Weltkriegs. Es sind diese Fragen, die Jankowski bewegen: Warum Verdun und nicht ein anderer Ort? (Kap. 1); Welche Ziele verfolgte das deutsche Oberkommando unter Falkenhayn in Verdun? (Kap. 2); Was bedeuteten die Festungen von Verdun für die militärische Führung der Franzosen? (Kap. 3); War die Offensive tatsächlich überlegen? (Kap. 4); Wieweit ging es ums Prestige? (Kap. 5); Brachten Zermürbung und „Ausbluten“ den gewünschten Erfolg? (Kap. 6); Woraus entstand der Eindruck, Verdun sei die „Hölle“? (Kap. 7); Wie war es um die Loyalität der Soldaten bestellt? (Kap. 8); Welche Bedeutung hatten Desertionen und Massenkapitulationen? (Kap. 9); Inwiefern sorgten Feindbilder für die Motivation der Soldaten? (Kap. 10); Welche Bedeutung hatte der „esprit de corps“? (Kap. 11). Die Methodologie ist der politischen Psychologie und der historischen Sozialwissenschaft entlehnt. Jankowski hat sich intensiv in die vielen Feldpostbriefe der Soldaten und Biografen führender Militärs eingearbeitet, man meint nahezu jedem „Küchentisch-Gespräch“ der Soldaten zu folgen; der Bericht ist sehr dicht und mit schriftstellerischer Verve erzählt. Der Detailreichtum ist zugleich die große Schwäche des Werkes. Denn leider belässt es Jankowski bei der Beschreibung; zur Thesenbildung kommt er nicht. So im Kap. 9: „Warning Signals“. Seitenweise schildert er in zeitlich loser Folge Beispiele von Desertionen und Massenkapitulationen – manche haben mit der Schlacht von Verdun gar nichts zu tun --, um dann festzustellen: „The armies mostly held.“ Und später: “At Verdun […] morale on either side was neither high enough to carry the day nor low enough to lose it.” Der Leser erfährt weder, ob Desertionen in Verdun häufiger vorkamen als in anderen Frontabschnitten, noch wie sie sich im zeitlichen Verlauf des Krieges einordnen lassen. Am Ende verpufft alles irgendwie. Der Leser ist ratlos. Jankowskis Darstellung ist also ein fundierter soziohistorischer Quellenaufschluss. Der Autor hat eine minutiöse Recherche betrieben und verfügt über außergewöhnliches erzählerisches Talent. Allerdings bleibt er den Nachweis der Relevanz der jeweiligen Erkenntnisse schuldig. Jankowski gelingt es weder, die Fülle des Stoffes zu ordnen, noch einzuordnen. Nichts für Einsteiger.

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Verdun

von Paul Jankowski

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  • Produktbild: Verdun
    • Introduction

    • I. The Three Hundred Days of Verdun

    • II. Verdun under German Eyes

    • III. Verdun under French Eyes

    • IV. The Offensive Trap

    • V. The Prestige Trap

    • VI. The Attritional Trap

    • VII. The Nightmare

    • VIII. Rancor

    • IX. Warning Signals

    • X. Enemies

    • XI. Circles of Loyalty

    • Epilogue

    • Appendix

    • Acknowledgments

    • Bibliography