Erörterung eines nicht-fiktionalen Textes mit zwei Aufgabenstellungen incl. Lösungen. Klausur der Oberstufe Analyse und Erörterung nicht-fiktionaler Texte am Beispiel "Die hysterische Gesellschaft" von Michael Horx
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.01.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
393 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668127692
In seinem am 07.07.2008 im Focus erschienenen Essay "Die Hysterische Gesellschaft", der den Untertitel "Warum unsere apokalyptische Weinerlichkeit alles andere als harmlos ist", trägt, mokiert sich Matthias Horx über die seiner Meinung nach hysterische, überängstliche Gesellschaft.
Horx beginnt mit der These, dass die Welt schlecht sei und immer schlechter werden würde. Dies sei zumindest die Meinung von "Experten", die die Menschen durch die Medien beeinflussen würden. Er prägt den Terminus der "Angstparolen" und liefert als Beispiel für eine solche angstmachende Parole die Verarmung. Anschließend bringt Horx eine EU-Definition von Armut an, welche er dahingehend kritisiert, dass sie nicht realistisch sei, da das Gehaltslevel, an dem die Armut gemessen würde, stetig im Steigen begriffen sei. Echte Armut resultiere daraus, dass unqualifizierte Arbeitskräfte weltweit Konkurrenz bekämen.
Horx fordert dazu auf, den Blick zu öffnen, das "ganze Bild zu begreifen", wenn man an dieser Situation etwas ändern wolle - wenn. Weiterhin verweist Horx auf das vom frühen Menschen entwickelte "Alarmsystem Angst", das in alten Zeiten vor Gefahr und Unbill bewahrt habe. Für Horx resultiert daraus allerdings auch im Zuge der Evolution eine Überempfindlichkeit, gleichsam eine Angst-Hysterie.
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