Produktbild: Emilia Galotti

Emilia Galotti Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen

125

0,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

80 (Printausgabe)

Dateigröße

246 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843055918

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.06.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

80 (Printausgabe)

Dateigröße

246 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843055918

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Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.01.2026

Bewertungsnummer: 3035058

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.01.2026
Bewertungsnummer: 3035058
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

Starke Novelle

Lea am 02.08.2024

Bewertungsnummer: 2258818

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch behandelt Themen wie Isolation, psychische Folter und die Schrecken des Nationalsozialismus. "Schachnovelle" ist Stefan Zweigs letzte und vielleicht tiefgründigste Novelle, die er kurz vor seinem Tod 1942 im brasilianischen Exil vollendete. Auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires begegnen die Passagiere dem arroganten Schachweltmeister Mirko Czentovic. Trotz ihrer Bemühungen sind sie ihm auf dem Schachbrett klar unterlegen. Erst als ein geheimnisvoller Passagier, Dr. B., eingreift, beginnt sich das Blatt zu wenden. Dr. B. offenbart seine erschütternde Geschichte von Isolation und Wahnsinn, die ihn zu einem außergewöhnlichen Schachspieler gemacht hat. Stefan Zweigs Schreibstil ist meisterhaft und präzise. Er schafft es, in nur wenigen Seiten eine intensive und fesselnde Atmosphäre zu erzeugen. Die Sprache ist reich an psychologischen und philosophischen Reflexionen, die den:die Leser:in tief in die Gedankenwelt der Charaktere eintauchen lassen. Die Erzählweise ist flüssig und elegant, was das Lesen zu einem wahren Genuss macht. ✒️ Die Charaktere sind eindrucksvoll und tiefgründig gezeichnet. Mirko Czentovic verkörpert den kalten, berechnenden Geist, während Dr. B. den kreativen, leidenden Intellektuellen darstellt. Czentovic, der ungebildete Schachgenie, ist ein eindrucksvoller Antagonist, dessen Arroganz und soziale Unbeholfenheit ihn zu einer unvergesslichen Figur machen. Dr. B., dessen schmerzhafte Vergangenheit und psychische Qualen ihn zu einem zerrissenen Genie gemacht haben, ist ein tragischer Held, dessen Geschichte unter die Haut geht. Der Plot der "Schachnovelle" ist einfach, aber tiefgründig. Die Begegnung der Passagiere mit Czentovic und die darauf folgende Schachpartie bilden den Rahmen, in dem die eigentliche Geschichte von Dr. B. entfaltet wird. Seine Erzählung von der Gefangenschaft durch die Gestapo und der daraus resultierenden psychischen Zermürbung ist erschütternd und faszinierend zugleich. Die Schachpartien dienen als Metapher für den inneren Kampf und die geistige Stärke, die Dr. B. entwickelt hat, um der totalen Verzweiflung zu entkommen. Zweig illustriert eindrucksvoll, wie Isolation und geistige Anstrengung sowohl Rettung als auch Verderben bedeuten können. ♟️ Fazit: "Schachnovelle" ist ein kleines literarisches Meisterwerk, das tief in die menschliche Psyche und die Schrecken des Totalitarismus eintaucht. Zweig gelingt es, eine packende und bewegende Geschichte zu erzählen, die mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Die brillanten Charakterstudien und die dichte Atmosphäre machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Es ist ein Muss für jede:n, der:die sich für Psychologie, Geschichte und die dunklen Facetten der menschlichen Natur interessiert.

Starke Novelle

Lea am 02.08.2024
Bewertungsnummer: 2258818
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch behandelt Themen wie Isolation, psychische Folter und die Schrecken des Nationalsozialismus. "Schachnovelle" ist Stefan Zweigs letzte und vielleicht tiefgründigste Novelle, die er kurz vor seinem Tod 1942 im brasilianischen Exil vollendete. Auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires begegnen die Passagiere dem arroganten Schachweltmeister Mirko Czentovic. Trotz ihrer Bemühungen sind sie ihm auf dem Schachbrett klar unterlegen. Erst als ein geheimnisvoller Passagier, Dr. B., eingreift, beginnt sich das Blatt zu wenden. Dr. B. offenbart seine erschütternde Geschichte von Isolation und Wahnsinn, die ihn zu einem außergewöhnlichen Schachspieler gemacht hat. Stefan Zweigs Schreibstil ist meisterhaft und präzise. Er schafft es, in nur wenigen Seiten eine intensive und fesselnde Atmosphäre zu erzeugen. Die Sprache ist reich an psychologischen und philosophischen Reflexionen, die den:die Leser:in tief in die Gedankenwelt der Charaktere eintauchen lassen. Die Erzählweise ist flüssig und elegant, was das Lesen zu einem wahren Genuss macht. ✒️ Die Charaktere sind eindrucksvoll und tiefgründig gezeichnet. Mirko Czentovic verkörpert den kalten, berechnenden Geist, während Dr. B. den kreativen, leidenden Intellektuellen darstellt. Czentovic, der ungebildete Schachgenie, ist ein eindrucksvoller Antagonist, dessen Arroganz und soziale Unbeholfenheit ihn zu einer unvergesslichen Figur machen. Dr. B., dessen schmerzhafte Vergangenheit und psychische Qualen ihn zu einem zerrissenen Genie gemacht haben, ist ein tragischer Held, dessen Geschichte unter die Haut geht. Der Plot der "Schachnovelle" ist einfach, aber tiefgründig. Die Begegnung der Passagiere mit Czentovic und die darauf folgende Schachpartie bilden den Rahmen, in dem die eigentliche Geschichte von Dr. B. entfaltet wird. Seine Erzählung von der Gefangenschaft durch die Gestapo und der daraus resultierenden psychischen Zermürbung ist erschütternd und faszinierend zugleich. Die Schachpartien dienen als Metapher für den inneren Kampf und die geistige Stärke, die Dr. B. entwickelt hat, um der totalen Verzweiflung zu entkommen. Zweig illustriert eindrucksvoll, wie Isolation und geistige Anstrengung sowohl Rettung als auch Verderben bedeuten können. ♟️ Fazit: "Schachnovelle" ist ein kleines literarisches Meisterwerk, das tief in die menschliche Psyche und die Schrecken des Totalitarismus eintaucht. Zweig gelingt es, eine packende und bewegende Geschichte zu erzählen, die mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Die brillanten Charakterstudien und die dichte Atmosphäre machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Es ist ein Muss für jede:n, der:die sich für Psychologie, Geschichte und die dunklen Facetten der menschlichen Natur interessiert.

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König Ödipus

von Sophokles

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