Die Kanonisierung der Werke Martin Luthers im 16. Jahrhundert
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.07.2016
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
400
Maße (L/B/H)
23,7/16,4/3,2 cm
Gewicht
754 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-154453-8
Nach Martin Luthers Tod musste seine reformatorische Arbeit bewahrt und an die nächste Generation weitergegeben werden. Innerhalb der Wittenberger Theologengruppe bestanden aber unterschiedliche Lutherdeutungen, die beispielsweise Nikolaus von Amsdorf oder Philipp Melanchthon vertraten. Stefan Michel untersucht hier erstmals den Umgang mit Luthers Werken als Kanonisierung der drei Medien Lutherbibel, Werkausgaben und Bekenntnis im 16. Jahrhundert. Vor allem anhand archivalischer Quellen werden die Entstehung und Wirkung der kursächsischen "Normbibel" von 1581, der konkurrierenden Wittenberger und Jenaer Lutherausgaben sowie die Konsolidierung des Bekenntnisses im Konkordienbuch nachgezeichnet. Wechselnde Träger der Kanonisierung, territoriale Schwerpunkte und theologische Anliegen geraten in den Blick, die das Lutherbild bis weit in die Gegenwart hinein bestimmten.
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