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Lokal Das Kochexperiment

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

55467 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641187989

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

17.10.2016

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

55467 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641187989

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  • Literaturlounge eu

    aus Gießen

    5/5

    21.01.2019

    eBook (ePUB)

    Es lohnt sich

    Sämtlicher Globalisierung zum Trotz liegt ja derzeit lokale und saisonale Küche voll im Trend. Meiner Meinung nach zu Recht. Jedes Kind kennt die italienische Küche, doch das „komische“ Gemüse auf dem Markt kennen auch viele Erwachsene nicht mehr. Da ist eine Aubergine vertrauter als die Steckrübe (auch: Unterkohlrabe, Runkelrübe, Erdkohlrabe oder Kohlrübe). Da liegt auch manchmal das Problem. Wenn man aus unterschiedlichen Regionen des deutschsprachigen Raums kommt, kann allein die Bezeichnung des Gemüses schon verwirrend sein. Glücklicher Weise bin ich bei diesem Buch nur einmal ins schleudern gekommen. Nun zu einem kleinen Manko. Manche Rezepte sind etwas komplizierter in der Umsetzung. Es wird doch öfter der Zentrifugalentsafters benötigt, der Grill, oder auch eine Tajine. Das hat nun nicht jeder vorrätig und auch nicht gleich gute Ideen, wie man sich behelfen könnte. Tipps, wie man da improvisieren könnte bei einem ersten Versuch der Rezepte wären nicht verkehrt. Es ist nicht alles so offensichtlich wie den Backofen statt des Grills zu verwenden. Der gegrillte Kürbis zur Leber mit Kürbissauce war auch aus dem Ofen sehr lecker, da mir in der Stadt kein Holzkohlegrill zur Verfügung stand. Positiv sei aber auch erwähnt, dass die benötigten Geräte über Topf und Bratpfanne hinaus auch unter den Zutaten aufgelistet sind. Mich hat das Buch dazu angeregt mal Zutaten zu probieren, von denen ich immer gesagt habe „Das mag ich nicht“. In meinem Fall waren das Kürbis und Leber. Der gegrillte Kürbis und die Kürbissauce waren sehr lecker. Die Leber hat mich dann aber nicht überzeugen können. Ich habe mir sowohl Kalbs- als auch Rinderleber besorgt. Sie war zwar zart, aber ich mag weder den Geschmack noch die Konsistenz. Einen Versuch war es wert und ich habe mal wieder etwas dazu gelernt. Die Kürbisgnocchis musste ich leider wegen der Kohlehydrate auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, aber die werde ich garantiert noch ausprobieren. Die Etappe in und um Frankfurt beschert zur Abwechslung mal keine Grüne Soße, und auch der obligatorische Handkäs mit Musik fehlt, dafür werden aber einige interessante Suppen präsentiert. Die Rübchensuppe klang zwar lecker, stellte mich aber vor die Frage „Welche Rübchen bitte? Teltower, Mairübchen, oder welche?“ Und das im Dezember, denn da waren die Autoren in der Region unterwegs. Meine Internetrecherche hat dann ergeben, dass es auch Herbstrüben gibt. Man lernt ja nie aus. Die muss ich jetzt nur noch auf dem Markt finden. Da ich die Apfel-Rotkohl-Suppe bei der Präsentation auf der Buchmesse besonders lecker fand, wollte ich diese dann auch für meine Familie kochen. Das war leider nicht so erfolgreich. Irgendwie hat es nicht ganz so lecker geschmeckt, wie ich es in Erinnerung hatte. Etwa so wie mit dem Wein, der im Urlaub herrlich war, und wenn man die mitgebrachte Flasche zu Hause aufmacht, schmeckt er einfach nicht. Ein einzelner Misserfolg darf aber nicht ausschlaggebend sein. Der Zickleinschlegel in eigener Milch klang sehr verlockend, und da eine nahe Metzgerei gerade Ziegenfleisch anbot, war das die Gelegenheit. Das dachten wohl noch mehr, somit gab es dann leider keinen Schlegel mehr, aber die Schulter tat’s auch. Im ersten Moment klingt das Rezept mit fünf Stunden Garzeit extrem aufwändig, ist es aber nicht. Wenn die Milch erst mal aufgekocht und die Temperatur eingestellt ist, braucht man den Topf bis zum Schluss nicht mehr öffnen. Das Fleisch war super zart und fiel vom Knochen ab. Da ich keine Keule sondern die Schulter hatte, habe ich es drauf ankommen lassen, das Stück nicht vorher entbeint und die Garzeit beibehalten. Die Milch war zum Schluss so aromatisch, dass es zu schade war sie einfach abzugießen. Mit etwas Mehl angedickt war es eine leckere Soße zu Kartoffeln und Wirsing. Eine kleine Variation der Beilagen, da es mein Vater schon beim Gedanken an Dinkel gruselt. Passt aber auch saisonal sehr gut zusammen. Damit wären wir eigentlich beim Thema des Buches – lokal und saisonal. Es ist nicht nur einfach ein Kochbuch, oder ein Buch über die Reiseaktivitäten zweier Menschen. Die Informationen zu den jeweiligen Touren sind sehr interessant. Es bringt mich zwar nicht weiter zu wissen, wo ich in der Nähe von Bremen tolle regionale Produkte auf Bio-Höfen bekomme, aber es hat mich angeregt, mal meine Region wieder genauer zu betrachten, und da gibt es einiges zu entdecken! Manchmal ist das gar nicht mehr so einfach – aber es lohnt sich! Begebt euch auf eure spezielle lokale Koch-Tour. Das Buch liefert viele Anregungen sowohl für Rezepte, als auch für regionale Produkte und Quellen.

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