Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen - ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet ...
Kundinnen und Kunden meinen
2.3/5.0
jellyhead
Thalia Book Circle Community
3/5
20.06.2026
eBook (ePUB)
schnell gelesen und unterhaltsam
Als großer Fan von Richard Laymon war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis ich auch „Die Tür“ lesen würde. Das Buch ist sehr kurz und lässt sich problemlos an einem Tag durchlesen.
Rückblickend denke ich allerdings, dass es von Vorteil ist, wenn man zuvor „Der Keller“ gelesen hat, da sich „Die Tür“ für mich ein wenig wie eine Zusatzgeschichte oder Erweiterung dazu angefühlt hat. Ich selbst habe „Der Keller“ vor einigen Jahren einmal angefangen, aber aus irgendeinem Grund nicht beendet. Trotzdem konnte ich mich noch an genug erinnern, um der Geschichte gut folgen zu können.
Der Schreibstil ist typisch Richard Laymon. Sehr einfach, flüssig und angenehm zu lesen. Dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten. Die Geschichte selbst fand ich ganz okay, sie konnte mich aber nicht so sehr begeistern wie andere Bücher des Autors.
Besonders das Ende kam für mich sehr überraschend. Gleichzeitig wirkte es aber auch recht abrupt und schnell abgehandelt (und ein bisschen arg an den Haaren herbeigezogen )
Insgesamt ist „Die Tür“ kein schlechtes Buch, aber man muss es auch nicht unbedingt gelesen haben. Als Fan des Autors wollte ich es natürlich trotzdem gelesen haben. Für zwischendurch ist es auf jeden Fall ganz unterhaltsam.
Books have a soul
aus Kelheim
3/5
02.02.2021
eBook (ePUB)
Toller Schreibstil, aber leider irreführender Titel und Klappentext
Ich bin ein Fan von Richard Laymon und fand vor allem Der Keller richtig gut. Da es sich bei diesem Buch ebenfalls um das Horrorhaus dreht, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.
Der Schreibstil ist fesselnd und hat auch gleich stark an seinen Klassiker erinnert. Mir hat die Story sehr gut gefallen, aber leider war es viel zu kurz. Es handelt sich um eine nette Kurzgeschichte, die zwar spannend war, aber ohne Wendungen, Auflösungen oder Überraschungen.
Wobei hier die größte Überraschung für mich in der Tat war, dass es sich wirklich nur um eine Kurzgeschichte handelt. Denn nach der Hälfte des Buches ist sie zu Ende und was folgt ist eine weitere andere Kurzgeschichte, sowie auch einige Leseproben am Schluss des Buches. Man muss dazu sagen, dass dieses Buch insgesamt nur 256 Seiten besitzt.
Lt. Klappentext wird hier aber nur Die Tür beworben, sodass man als Leser eigentlich etwas hinters Licht geführt wird.
Fazit: Die Rückkehr ins Horrorhaus hat Spaß gemacht, war spannend und ganz typisch Laymon mit seinem tollen Schreibstil. Leider meiner Meinung nach vom Verlag falsch beworben, da man hier einen Roman erwartet und keine zwei Kurzgeschichten! Deswegen kann ich leider auch nur 3 Sterne vergeben!
Emma´s Bookhouse
aus Berlin
3/5
02.02.2021
eBook (ePUB)
Schwache Fortsetzung
Die Tür Richard Laymon
Verlag: Heyne Hardcore
Taschenbuch: 9,99
eBook. 8,99
ISBN: 9-783453-676732
Seiten: 256
Inhalt:
Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover ist hier gut gelungen und passt auch zur Geschichte. Die Farben harmonieren gut miteinander.
Zur Geschichte.
Da dies nun der vierte Teil zum Horrorhaus ist, bin ich da schon mit einiger Erwartung heran gegangen. Allerdings war ich jetzt von dieser Fortsetzung nicht so begeistert.
Mark möchte Allison imponieren und versucht sich im Horrorhaus zu verstecken um gegen Mitternacht Allison herein zu lassen.
Der Plan funktioniert auch ganz gut, aber was dann passiert hat er sich so bestimmt nicht gedacht.
Wir haben hier wie fast immer bei Laymon eine Mischung aus Horror und Sex, was an sich hier auch immer gut passt, doch mir fehlte hier etwas.
Der Schreibstil ist halt typisch Laymon und den mag ich sehr gern, aber hier ist mir das alles zu kurz und knapp.
Mir kommt es einfach nur vor wie eine Kurzgeschichte und wer vorher Der Keller gelesen hat weiß wovon ich hier rede.
Die Geschichte hätte man mehr ausarbeiten können, allerdings gibt es hier noch eine Bonus Geschichte Die Wildnis, welche auch ganz nett ist.
Als Kurzgeschichte ist es ok aber als Fortsetzung zu Der Keller ist es eher schwach.
Hier gibt es von mir leider nur 3 von 5 Sternen, weil ich es einfach schade finde, dass daraus nicht mehr gemacht wurde.
Zum Schluss bedanke ich mich bei, Verlag Heyne Hardcore für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
Bewertung
3/5
08.06.2019
eBook (ePUB)
Nicht schlecht, aber ein zu abruptes Ende
Laut Beschreibung habe ich einen kurzen, rasanten Roman aus der Bestien-Reihe erwartet. Stattdessen bekommt man zwei Kurzgeschichten, die beide nichts halbes und nichts ganzes sind.
Die erste Geschichte als 4. Teil der "Bestien"-Reihe ging gut los und hat mir auch teilweise Angst eingejagt. Doch nachdem die Bestie aufgetaucht ist und ihr "Werk" verrichtet hat, hört die Story ziemlich abrupt auf.
Auch die zweite Geschichte ist eher nicht so meins gewesen, weil man aufgrund der Kürze nicht richtig reinkam.
Schmökerwelten
1/5
02.02.2021
eBook (ePUB)
Leider enttäuschend
"Die Tür" beinhaltet zwei Kurzgeschichten mit gerade mal 200 Seiten. Nimmt man das Vorwort, das Werkverzeichnis und eine Leseprobe hinzu werden tatsächlich 250 Seiten erreicht. Nicht wirklich viel.
Die erste Kurzgeschichte "Die Tür" ist ganz nett zu lesen, von der Story her eigentlich ganz interessant, aber wohl eher etwas für Jugendliche.
"Die Wildnis" fand ich einfach nur fade, langweilig und seicht. Bei beiden hatte ich als Leser das Gefühl, das mir ein richtiger Schluss fehlt. Als würden die Geschichten nicht komplett zu Ende erzählt werden.
An und für sich stehen Laymons Werke ja in dem Ruf schockierend und gruselig zu sein. Mir haben diese Attribute hier leider total gefehlt. Mich konnte "Die Tür" leider gar nicht begeistern.
Vielleicht nur eher etwas für eingefleischte Laymon-Fans.
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