Produktbild: Die Toten

Die Toten Roman

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9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.09.2016

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4130 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462315790

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

08.09.2016

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4130 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462315790

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  • Bewertung

    aus Elchingen

    3/5

    12.10.2016

    eBook (ePUB 3)

    große sprache, schwaches ende

    "die toten" beginnt furios, sprachlich in der "krachtischen" mächtigkeit, die den lese sofort gefangen nimmt. indem kracht auch hier reales subtil mit einem irrealen subkontext füttert, gelingt ihm eine schwebende, schöne stimmung. schade nur, daß das letzte drittel des buches verflacht und man bei einigen figuren den eindruck hat, der autor wolle sie nun "loswerden". schade auch, daß manches potential, das beispielsweise im witzigen auftritt charles chaplins liegt, nicht ausgeschöpft wurde.

  • Bewertung

    5/5

    26.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd, atmosphärisch, eindrücklich!

    Christian Kracht ist wohl einer der besten Wortkünstler im deutschsprachigen Raum. Sein Ton ist unverwechselbar und ein absoluter Genuß. In diesem Roman erleben wir die letzten Tage der Weimarer Republik und den Wechsel vom Stumm- zum Tonfilm. Kracht nimmt uns mit auf eine absurde Reise durch Deutschland, Japan und Amerika. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte mich der düsteren, unheilvollen Atmosphäre und den skurrilen Charakteren nicht entziehen.

  • Bewertung

    4/5

    30.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kracht, aber geniessbar!

    Ein grausamer Genuss - Irgenwann zwischen 1920 und 1930 und irgendwo zwischen Japan und Deutschland sucht Emil Nägeli seinen Weg als Filmemacher. Die Geschichte folgt diesem bemitleidenswerten, beeinflussbaren Charakter, der sich im Getummel des aufkommenden Nazionalsozialismus zu verlieren droht. Für Liebhaber*innen von Film und Literatur gleichermassen geeignet, da multireferenziell und klug erzählt. (Natürlich kommt auch dieser Roman nicht ohne die typische Kracht-Allüre aus, zwingend anecken zu wollen...)

  • leserattebremen

    aus Berlin

    4/5

    31.10.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schweizer Regisseur…

    Der Schweizer Regisseur Nägeli nimmt uns in diesem Roman mit in die Filmwelt der 30er Jahre. Dort erlebt er sowohl das ungehemmte Leben mit Partys und Alkohol, aber auch die immer stärker werdende Abneigung gegen alles Jüdische, was besonders der Filmproduzent Hugenberg versinnbildlicht. Der schickt ihn nach Japan, wo er auf Masahiko Amakasu trifft, den der Leser auch bereits im ersten Teil des Romans näher kennengelernt hat. Er soll Nägeli eigentlich dabei unterstützen, den von Hugenberg gewünschten Propagandafilm oder, wie von Nägeli eigentlich geplant, einen deutsch-japanischen Gruselfilm zu drehen. Doch die Verwicklungen, die entstehen, bringen ganz andere Dinge hervor als geplant. Christian Krachts Roman „Die Toten“ hat mich besonders durch die starke Sprache beeindruckt, die einen als Leser mitnimmt und im Kopf regelrecht Bilder zaubert. Das passt sehr gut, geht es in dem Buch doch um die Anfänge des Tonfilms und so liefert Kracht für seine Leser quasi gleich den Kinofilm im Kopf mit. Seine Figuren sind keine einfachen Persönlichkeiten sondern alle mit einer Vielzahl von Komplexen, Problemen und Störungen ausgestattet. Teilweise wirken seine Beschreibungen der Berliner Filmclique, in die Nägeli einmal hereingerät, fast wie eine klischierte Darstellung der frühen 30er Jahre, in die die goldenen Zwanziger mit ihrer Vergnügungssucht und scheinbaren Lasterhaftigkeit noch hereinspielen. Dabei bedient Kracht sich auch bei realen Personen an Namen und Biographien. So beschreibt er beispielsweise mit der Figur des Hugenberg niemand geringeren als den berühmten Verleger und zeitweiligen UFA-Chef Alfred Hugenberg, der später auch Wirtschaftsminister unter Hitler war. Mit „Die Toten“ ist Christian Kracht ein herausragender Roman gelungen, der es schafft, sowohl die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Japan (den späteren Verbündeten im Zweiten Weltkrieg) deutlich zu machen, als auch den beginnenden Siegeszug des Films zu beschreiben. Die Charaktere stellt er dabei sehr prägnant dar und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die er so schnell nicht vergessen wird. Man muss sicher auch im Nachhinein noch etwas über die Geschichte nachgrübeln und sie vielleicht auch das ein oder andere mal erneut lesen, um die feinen Zwischentöne von Kracht alle mitzunehmen und die vielen Blickwinkel mitzulesen, die in der wunderbaren Sprache verborgen sind. „Die Toten“ ist sicher kein unkompliziertes Buch, doch mir hat es ausgesprochen gut gefallen.

  • Hamaru

    aus Nürtingen

    2/5

    30.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einen Film drehen", will der…

    Einen Film drehen", will der Schweizer Filmemacher Nägeli in Krachts Roman "Die Toten", "der erkennbar artifiziell ist und vom Publikum als manieriert und vor allem deplatziert empfunden wird." Das ist offenbar auch das literarische Programm Krachts, dessen Stil man als krachtesk beschreiben könnte, wenn die onomatopoetische Konnotation dieses Adjektivs nicht das Gegenteil vermitteln würde. Man ist einerseits fasziniert über Krachts Beschreibungen der Städte Berlins und Tokios der 30er Jahre und dem Plot von der deutsch-japanischen Achse gegen Hollywood, aber dann sackt das Ganze am Ende ab, wie ein Soufflé in der Zugluft.

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