Produktbild: Wo die Maschinen wachsen

Wo die Maschinen wachsen Wie Lösungen aus dem Dschungel unser Leben verändern werden

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2016

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,7/15,6/2,8 cm

Gewicht

470 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0090-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2016

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,7/15,6/2,8 cm

Gewicht

470 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0090-3

Herstelleradresse

Servus
Oberst-Lepperdinger-Straße 11-15|5071|Wals-Siezenheim|AT
info@at.redbullmediahouse.com

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Wo die Maschinen wachsen

Sikal am 03.11.2016

Bewertungsnummer: 979581

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bergbau betreibende Pflanzen, Strukturfarben oder Biomineralisation sind nur wenige Themen mit welchen sich Ille C. Gebeshuber in ihrem Buch „Wo die Maschinen wachsen“ auseinandersetzt. Die Physikerin arbeitet und forscht an der TU Wien auf dem Gebiet der Bionik und Nanotechnologie. Bevor sie jedoch diese Aufgabe annahm, war ihre Heimat der Dschungel von Malaysien, wo sie mit Forschern aus der ganzen Welt Lösungen suchte wie die Natur unsere Welt verändern könnte. Die Geschichte der Wissenschaftlerin steht in diesem Buch sehr im Vordergrund – fast könnt man meinen es handle sich um eine Autobiografie. So werden ihr Werdegang zur Physikerin, ihre Liebe zur Biologie und ihre Reisen in die unterschiedlichsten Primärwälder dieser Erde sehr ausführlich beschrieben. Nicht dass dieser Werdegang uninteressant wäre, allerdings lenkt die Geschichte der Autorin doch immer wieder vom eigentlichen Thema ab. Auch erzählerisch rutscht die Autorin immer wieder in ihre eigene Geschichte – und das mitten in wissenschaftlichen Erklärungen. Andererseits ist ihre Einstellung zur Ausbeutung der Natur, zur Ver(sch)wendung unserer Ressourcen und unserem Konsumverhalten äußerst kritisch, was sich ebenfalls in den autobiografischen Segmenten des Buches widerspiegelt. So wird auch die heute gebräuchliche Art den Dingen auf den Grund zu gehen angezweifelt – Googeln. Hier bin ich voll bei der Autorin – Dinge selbst auszuprobieren, sie in die Hand nehmen, fühlen, riechen, schmecken – so müssen wir (und vor allem unsere Kinder) die Welt erlernen und erleben. Wie aber können nun die „Dinge aus dem Dschungel unser Leben verändern“? Geht es nach der Autorin ist vieles möglich – und da bin ich leider auch schon wieder beim nächsten Kritikpunkt – es wird über alles gesprochen was möglich wäre – der Imperativ steht in diesem Buch immer wieder im Mittelpunkt. Nur wenige Beispiele - wie der bereits bekannte Lotusblüteneffekt oder die Flügelform bei Langstreckenfliegern, welche den Storchenflügeln nachempfunden sind – sind tatsächlich greifbar oder so weit ausgereift, dass ein Einsatz in naher Zukunft denkbar ist. Hierfür der Autorin die Schuld zu geben, liegt mir allerdings fern – jeder sollte sich hier selbst sein Bild machen, warum so viele „einfache“ Dinge immer nur denkbar sind… Alles in allem ist das Buch für Einsteiger in das Thema sehr gut geeignet, um einen ersten Einblick in die Materie zu erhalten. Wer sich jedoch erwartet über konkrete Ergebnisse (wenngleich diese wünschenswert sind) informiert zu werden, wird enttäuscht sein. Und so werden wir auf Glas aus Algen oder Strontium aus Meeresorganismen in brauchbaren Mengen noch einige Jahrzehnte warten müssen. Alleine die Aussicht darauf macht allerdings das Warten kurzweilig und spannend…

Wo die Maschinen wachsen

Sikal am 03.11.2016
Bewertungsnummer: 979581
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bergbau betreibende Pflanzen, Strukturfarben oder Biomineralisation sind nur wenige Themen mit welchen sich Ille C. Gebeshuber in ihrem Buch „Wo die Maschinen wachsen“ auseinandersetzt. Die Physikerin arbeitet und forscht an der TU Wien auf dem Gebiet der Bionik und Nanotechnologie. Bevor sie jedoch diese Aufgabe annahm, war ihre Heimat der Dschungel von Malaysien, wo sie mit Forschern aus der ganzen Welt Lösungen suchte wie die Natur unsere Welt verändern könnte. Die Geschichte der Wissenschaftlerin steht in diesem Buch sehr im Vordergrund – fast könnt man meinen es handle sich um eine Autobiografie. So werden ihr Werdegang zur Physikerin, ihre Liebe zur Biologie und ihre Reisen in die unterschiedlichsten Primärwälder dieser Erde sehr ausführlich beschrieben. Nicht dass dieser Werdegang uninteressant wäre, allerdings lenkt die Geschichte der Autorin doch immer wieder vom eigentlichen Thema ab. Auch erzählerisch rutscht die Autorin immer wieder in ihre eigene Geschichte – und das mitten in wissenschaftlichen Erklärungen. Andererseits ist ihre Einstellung zur Ausbeutung der Natur, zur Ver(sch)wendung unserer Ressourcen und unserem Konsumverhalten äußerst kritisch, was sich ebenfalls in den autobiografischen Segmenten des Buches widerspiegelt. So wird auch die heute gebräuchliche Art den Dingen auf den Grund zu gehen angezweifelt – Googeln. Hier bin ich voll bei der Autorin – Dinge selbst auszuprobieren, sie in die Hand nehmen, fühlen, riechen, schmecken – so müssen wir (und vor allem unsere Kinder) die Welt erlernen und erleben. Wie aber können nun die „Dinge aus dem Dschungel unser Leben verändern“? Geht es nach der Autorin ist vieles möglich – und da bin ich leider auch schon wieder beim nächsten Kritikpunkt – es wird über alles gesprochen was möglich wäre – der Imperativ steht in diesem Buch immer wieder im Mittelpunkt. Nur wenige Beispiele - wie der bereits bekannte Lotusblüteneffekt oder die Flügelform bei Langstreckenfliegern, welche den Storchenflügeln nachempfunden sind – sind tatsächlich greifbar oder so weit ausgereift, dass ein Einsatz in naher Zukunft denkbar ist. Hierfür der Autorin die Schuld zu geben, liegt mir allerdings fern – jeder sollte sich hier selbst sein Bild machen, warum so viele „einfache“ Dinge immer nur denkbar sind… Alles in allem ist das Buch für Einsteiger in das Thema sehr gut geeignet, um einen ersten Einblick in die Materie zu erhalten. Wer sich jedoch erwartet über konkrete Ergebnisse (wenngleich diese wünschenswert sind) informiert zu werden, wird enttäuscht sein. Und so werden wir auf Glas aus Algen oder Strontium aus Meeresorganismen in brauchbaren Mengen noch einige Jahrzehnte warten müssen. Alleine die Aussicht darauf macht allerdings das Warten kurzweilig und spannend…

Kundinnen und Kunden meinen

Wo die Maschinen wachsen

von Ille C. Gebeshuber

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wo die Maschinen wachsen