Produktbild: Mitternacht

Mitternacht Roman

19

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

67141

Erscheinungsdatum

04.06.2019

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4182 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492975445

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

67141

Erscheinungsdatum

04.06.2019

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4182 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492975445

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  • Bewertung

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch über Bücher und Geschichten

    "Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt." – ähnliche Sprüche sind hinlänglich bekannt. In „Mitternacht“ ist dies jedoch nicht nur ein tröstender Spruch, sondern wörtlich zu verstehen: in einer Parallelwelt existieren Geister, die auf die Erinnerungen der Lebenden angewiesen sind. Einige wenige Personen können zwischen den Welten wandeln, und eine von ihnen besucht den jungen Schriftsteller Nicholas – der ihn zum großen Erstaunen beider sehen kann. Marzi führt den Leser wieder nach London, dem Ort seiner Reihe um die Uralte Metropole. Diesmal mutet die Stadt jedoch weniger steampunk-artig an. Wie immer liest sich die Geschichte schön flüssig, ohne dabei zu simpel zu wirken. Auch das bewährte Muster aus der Reihe um Emily wird wieder aufgegriffen: ein junger Mensch, der von einem (etwas eigenen) Mentor in ein paralleles, ihm bisher unbekanntes London begleitet wird. Leider endet das Buch sehr abrupt, die letzten Kapitel sind extrem kurz und die Figuren bleiben recht oberflächlich; meine Erwartungen, die der Klappentext hinsichtlich der Handlung geschürt hatte, wurden nicht ganz erfüllt. Auch wirkten manche Passagen ein wenig dahingehuscht oder doppelten sich gar. Zu erklären ist dies in Teilen sicher mit dem im Nachwort erwähnten Schlaganfall des Autors, der ihn „Mitternacht“ nur unter Mühen fertigstellen ließ – eine beachtliche Leistung. Vielleicht hätte dem Roman aber etwas mehr Zeit gut getan, beim Lesen entstand der Eindruck, als wäre bereits dieser Roman ursprünglich größer angelegt gewesen, aber nun auf Biegen und Brechen veröffentlicht worden und der Rest als Fortsetzung angekündigt.

  • MsChili

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Grandiose Idee, perfekter Anfang, lässt am Ende leider nach.

    Nicholas lebt in London, bis er eines Nachts auf dem Hausboot eine Person sieht, die sich dann als eine Art Geist entpuppt und mit ihm ins „andere“ London wechselt. Dort trifft er auf den Findelgeist Agatha und ist plötzlich mitten in einem Abenteuer und dem Kampf gegen die drohende Dunkelheit, die beide Welten übermannen wird. Dieses Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Christoph Marzi hat einen eigenen, ganz besonderen Stil, der mich jedes Mal mitnimmt. Ich war auch dieses Mal ab dem ersten Erlebnis gefesselt. Die Idee mit der zweiten Welt, die parallel zu unserer existiert und ihn die Dinge kommen, die auf unserer Welt sterben, finde ich sensationell. Die Geschichte ist in der 3. Person geschrieben und Nicholas James, ein junger Student, der nebenbei etwas jobbt, steht im Mittelpunkt. Er ist ein offener, junger Mann, lebt in den Tag und hat keine zu hohen Ansprüche an das Leben. Er war mir gleich sympathisch, wobei er auch mehr hätte hinterfragen können. Er nimmt das alles sehr leicht hin. Die Geschichte ist überraschend, hat mich zum Schmunzeln gebracht und ist auch gerne mal etwas poetisch. Zitate: „Was war das hier? Olivanders Zauberstabladen für Regenschirme?“ „Den Geruch der Sonne genießen und im Schatten lesen, all die losen Gedanken freilassen, bis sie irgendwann im hellen wolkenlosen Himmel wie Seifenblasen zerplatzen“ Durch die bildhafte Sprache kann man in die Nebelwelt eintauchen und ich war gefesselt von den Abenteuern. Die teils langen Sätze haben meinen Lesefluss nicht gestört und ich war begeistert, bis zum Ende hin alles zu schnell abgehandelt wird. Was letztendlich auch erklärt wird, denn der Autor ist schwer erkrankt. Die Bewertung fällt mir demnach recht schwer. Respekt, das die Geschichte beendet wurde, aber auch Unsicherheit, ob der Autor nicht vielleicht hätte warten sollen, bis er wieder gesund ist. Ein faszinierendes Buch, das Luft für eine Fortsetzung lässt, wie auch der Autor verlauten lässt. Dennoch kam mir das Ende zu abrupt und ich hätte da gerne noch ein paar Erklärungen gehabt.

  • Julia Grimm

    aus Mainburg

    3/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Tolle Idee - Es gibt aber auch einige Kritikpunkte

    Es gibt einen Ort, an dem ständiger Nebel herrscht, an dem Geister leben, an dem ihre Welt die unsere berührt. Es wird mit Geschichten und Albträumen Handel getrieben. Und an eben diesem Ort landet Nicolas James und alles ändert sich. Es ist eine Geschichte von der Macht der Bücher und der Gefahr des Vergessens, in einer Welt der Geister. Das Cover besteht aus einem schwarzen Hintergrund, Ornamenten und Blättern in Blau und einem aufgeschlagenen Buch, aus dem die Buchstaben fliegen, sowie einer Schriftrolle, dem Titel und dem Namen des Autors in weiß. Das Cover gefällt mir gut, es ist recht puristisch gehalten. Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht, denn es hat sich mal nach etwas anderem, etwas neuem angehört. Ich habe in der Vergangenheit bereits mehrere Bücher des Autors gelesen. Sein Schreibstil gefällt mir und er hat es mir leicht gemacht, in die Geschichte zu kommen. Mir hat die Idee der zwei Londons sehr gut gefallen und ich habe mich gerne mit den Charakteren an beiden Orten bewegt. Leider habe ich neben dem Positiven zum Buch auch Kritik mit im Gepäck. Für mich hat der Autor seinen Charakteren zu wenig Tiefe verliehen. Nicolas James ist mir, auch wenn ein wenig seiner Geschichte erzählt wurde, nicht wirklich näher gekommen. Leider hatte ich auch so das Gefühl, dass er jünger agiert hat als sein Alter im Buch angegeben war. Agatha Myles und auch Peter Chesterton und alle anderen wurden mir viel zu oberflächlich beleuchtet. Der Autor hat es zwar versucht, aber da hätte ich mir wirklich mehr gewünscht. Die Kapitel waren anfangs sehr lang und doch haben sie mir zu wenig ausgesagt. Irgendwie war mir zu viel umschrieben, das nicht wirklich Wesentlich oder zuträglich zur Geschichte war. Am Ende hingegen, als es wirklich interessant wurde, waren die Kapitel sehr kurz und die interessanten und wichtigen Dinge wurden nur so kurz erwähnt. Das hat mir absolut nicht gefallen. Wie ich dem Nachwort entnehmen konnte, soll es wohl bald mit der Geschichte weiter gehen. Ich finde, dass der Autor dann ruhig noch hätte ein wenig mehr ausschmücken können am Ende, so dass auch wirkliche Neugierde auf den nächsten Band aufkommt. Diese ist bei mir nämlich auf der Strecke geblieben. Für mich ist einfach nicht klar, warum man ein Buch mit so ausschweifenden Kapiteln beginnt und dann mit so kurzen Kapiteln endet. Man sollte seiner Linie, die man in einer Geschichte anfängt, doch treu bleiben. Das hat hier für mich definitiv nicht geklappt. Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll. Herausgekommen sind 3 Sterne, weil mir die Idee hinter diesem Buch so wahnsinnig gut gefällt. Sonst hätte ich es ja auch nicht gelesen. Allerdings spreche ich keine Leseempfehlung aus, dafür hat mir doch zu viel gefehlt und ich werde die Geschichte auch nicht weiter verfolgen.

  • Gwynnys Lesezauber

    aus Nüdlingen

    5/5

    17.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderschöner Roman, der an Herz und Verstand appelliert

    »Man sollte lernen zu sagen, was man meint«, betonte er. »Denn wenn man nicht lernt zu sagen, was man meint, dann meint man nie das, was man sagt.« Aus „Mitternacht“ von Christoph Marzi KURZMEINUNG Ein wunderschöner Roman, der an Herz und Verstand appelliert, auch wenn letzterer gegen Ende sehr gefordert wird und man ein wenig verloren zurückbleibt. SCHREIBSTIL & MEHR Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht, zu entscheiden, wie es nun insgesamt fand – und dann war es doch ganz einfach. Christoph Marzi hat eine ähnlich einzigartige Weise, die Dinge zu beschreiben und zu sehen, wie Mathias Malzieu – und dann doch wieder ganz anders. Er hat von der ersten Zeile an geschafft, mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Denn er schreibt so persönlich, fast schon intim. Und damit meine ich nicht, dass hier explizite Szenen vorkämen – tun sie nämlich nicht –, sondern vielmehr, auf welcher Ebene er mich als Leserin anspricht. Von Beginn an lässt er nicht nur erleben, sondern fühlen. Dabei weiß ich nicht einmal genau, woran ich das festmachen kann. Die Geschichte an sich hat viele Geheimnisse, die sie auch für sich behalten hat. Bei einigen bin ich fein damit, bei anderen fühle ich mich ein wenig verloren. Doch wenn man das Nachwort liest, bleibt bei mir nur Respekt – und Dankbarkeit dafür, dass der Autor alles gegeben hat, um diese Geschichte zu ende zu erzählen. Und genau das ist auch der Grund, weshalb ich meine Wertung nicht nach unten korrigiere, obwohl mich das Ende nicht befriedigt hat. Zumal die Geschichte bis dahin so unglaublich gut erzählt ist. FAZIT Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch lesen konnte, auch wenn mich das Ende verloren zurückgelassen hat. (Lest das Nachwort!) ©Teja Ciolczyk, 17.05.2025

  • Meliha K.

    4/5

    28.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Magische Geisterwelt, die Potenzial für mehr gehabt hätte

    Nicholas James ist Autor, auch wenn er bisher nur einen kleinen Roman geschrieben hat, in dem es um das Leben seiner verstorbenen Großmutter geht. Mit seiner Geschichte beweist er aber ein gewisses Talent, denn schon bald erfährt er von einer Geisterwelt, die parallel zu seiner existiert, in der die Geschichten die Geister am Leben erhalten. In dieser Welt, in der Romane über Leben und Tod entscheiden können, wird Nicholas zu einer wichtigen, wenn auch ahnungslosen Schachfigur. Nicholas fand ich eigentlich schon sehr interessant, er ist nachdenklich und oft selbstreflexiv, aber dann macht er auch mal ziemlich unüberlegte Dinge und bricht direkt die erste Regel, die ihm bezüglich der Geisterwelt gesetzt wurde: Gehe niemals allein hin. Die Regel ist absolut berechtigt, denn Nicholas weiß nur sehr wenig über das Leben nach dem Tod, die Mächte, die dort herrschen und die verschiedenen Geisterwesen, die sich für ihn interessieren könnten. Die fantastischen Elemente fand ich schon sehr gelungen, die düstere und gefährliche Geisterwelt bietet ein spannendes Abenteuer und auch der manchmal selbstironische, malerische Schreibstil des Autors hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich wusste nicht so recht, wie ich dieses Buch fair bewerten soll, denn im Nachwort erzählt der Autor, wie er aufgrund der Folgen eines Schlaganfalls nicht mehr schreiben konnte, die Geschichte jedoch beenden wollte. Im Buch gibt es einen starken Bruch im Erzähltempo, die ersten elf der neunzehn Kapitel sind typisch Marzi, poetisch und magisch. Die letzten acht jedoch nehmen nur zwanzig Seiten ein, die Ereignisse überstürzen sich und die Geschichte kommt rasch zum Ende, obwohl man gerade noch mitten drin war. Ich habe schon Verständnis dafür, dass man die Geschichte nicht wie geplant fortsetzen konnte, aber das Buch wurde ja trotzdem ganz normal veröffentlicht und ich fand es schon schade, dass es so enden musste. Letztendlich habe ich mich für vier von fünf Sternen entschieden, für die geisterhafte Magie, die in 95% des Buches geboten wurde und für das, was noch hätte sein können. Fazit "Mitternacht" bietet eine interessante und spannende Geistergeschichte, in einen angenehm poetischen Schreibstil verpackt, die leider ein sehr abruptes Ende genommen hat.

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