Produktbild: Mohamed

Mohamed Eine Abrechnung

3

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30079-4

Beschreibung

Rezension

" [...] Der Sohn eines Imams hat eines der bemerkenswertesten Bücher des vergangenen Jahres vorgelegt, das immer noch auf der Bestsellerliste steht." ("DER SPIEGEL")
"ein Buch mit Radikalkritik über den Propheten Mohammed" ("DER STANDARD")
"Dem idealisierten Bild vieler Muslime setzt Abdel-Samad ein von ihm gezeichnetes, weitgehend negatives Mohammed-Bild entgegen." ("LESART (Deutschlandfunk Kultur)")
"Hamed Abdel-Samad hat nichts falsch gemacht. Er ist kein Scharfmacher, kein Brandstifter, kein Pegida-Demonstrant. Er ist ein eloquenter Gelehrter, der mit wachen Augen und freundlicher Ausstrahlung seine Meinung kundtut." ("pro Christliches Medienmagazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30079-4

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    04.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar!

    Hamed Abdel Samad versteht es, Dogmen abzulegen und ohne Hass, für eine interkulturelle Verständigung zu sprechen. Er erläutert Probleme, auch deren Lösungen und es steht allen frei, dem zu folgen oder nicht. Für mich einer der besten Autoren und Redner.

  • willypeter

    aus berlin

    5/5

    26.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    sehr gut beschrieben wie…

    sehr gut beschrieben wie mohamed mit gewalt und krieg sich zum propheten selbst ausgerufen hat . unglaublich , dass das was mohamed sich dort als lebensweisheit in den koran hat schreiben lassen ( er konnte weder lesen noch schreiben ... ) noch 1400 jahre danach millionen von menschen in einen kollektiven taumel von sektenartiger gehirnwäsche treibt und ihr leben bestimmt ! unser modernes leben sollte davon nicht vom dunkeln mittelalter bestimmt sein!

  • Bewertung

    5/5

    09.02.2016

    eBook (ePUB 3)

    ein emotionales Buch, spannend

    «Da Mohamed laut islamischen Quellen weder lesen noch schreiben konnte, gilt der Koran den Muslimen als ein Wunder Gottes.» Hamed Abdel-Samad, Sohn eines ägyptischen Imams, im muslimischen Glauben erzogen. Er berichtet in seiner Biografie «Abschied vom Himmel» er habe sich in jungen Jahren fast den Muslimbrüdern angeschlossen. Erst in Deutschland habe er nach anfänglichen Schwierigkeiten die Einstellung zu seiner eigenen Religion überdenken können. Der Publizist ist seit 2011 Mitglied des Beirats der Giordano-Bruno-Stiftung, war 2013 Teilnehmer der Zweiten Kritischen Islamkonferenz. Kurz danach musste er in Kairo untertauchen, da Islamisten zu seiner Ermordung aufgerufen hatten. Der Prophet ist im Jahr 632 gestorben. Die geschichtlichen Eckdaten sind selbstverständlich nicht hundertprozentig, vieles lässt sich nur durch Erzählungen von anderen rekonstruieren. So ist auch die Mohamed Biographie des Autors zu werten. «Richtig ist, dass die erste Biographie von Mohamed erst etwa 130 Jahre nach seinem Tod geschrieben wurde, aber auf früheren Texten und Überlieferungen aufbaute. Und richtig ist auch, dass schon damals ein Streit darüber entbrannte.» Hamed Abdel-Samad bezeichnet Mohamed als "krankhaften Tyrannen", "Narzissten", "Paranoiker", "Massenmörder", vergleicht seine Lehre mit der Mafia und die Abschlachtung von Juden durch Mohamed als Genozid und mit Hitlers Holocaust. Ich würde dies Buch nicht als geschichtlich-wissenschaftliche Arbeit im Allgemeinen bezeichnen. Denn schon der Titel besagt, wir haben es mit einer Abrechnung zu tun. Und die kann nur persönlich sein. Der Autor befasst sich intensiv mit Mohameds Psyche und wagt sich damit aufs Glatteis. Es gibt eben nur Berichte vom Hörensagen und auch hier informiert Hamed Abdel-Samad, dass der Koran mehrfach umgeändert wurde, je nachdem, welche Ziele die folgenden Herrscher verfolgten. Die Thesen des Autors halte ich grundsätzlich für plausibel, aus seiner Sicht, es könnte aber auch ganz anders gewesen sein. Ich halte dieses Buch aber auch als Abrechnung mit der eigenen Identität, mit der eigenen Kindheit. Er wäre nicht der Erste, der stark religiös erzogen, im Erwachsenenalter reflektiert und revoltiert und sich völlig abwendet, sich seiner Kindheit betrogen fühlt. - «Sünder wurden ausgepeitscht, Lästerer und Apostaten getötet. Was eine Sünde war, bestimmte er.» - Die Kritiker der Elche, waren früher selber welche … Das Buch ist spannend und es ist heftig, weil es emotional ist. «Man kann die Karte des gütigen Mohamed ziehen und ausspielen, aber auch die des Monsters.» Der Publizist hat die Monsterkarte gezogen. Ich kann es aus meiner atheistischen Einstellung nachempfinden, da ich mit jeglicher Religion ähnlich abrechne, insbesondere unter der Prämisse, wie sich die einzelnen Strömungen der Religionen die Köpfe einschlagen, weil alle glauben, die Weisheit auf ihrer Seite zu stehen zu haben. «Es ist interessant zu erwähnen, dass die Biographie von Ibn Ishāq fast zeitgleich mit der Geschichtensammlung »Tausendundeine Nacht« entstanden ist. Beide Werke wurden in Bagdad verfasst.» Ich kann aber auch verstehen, wenn sich ein tiefgläubiger Muslim von dieser Auslegung brüskiert fühlt. Denn Hamed Abdel-Samad zieht natürlich die Zitate, die zu seiner Einstellung passen. Aber es ist ja eine Abrechnung und damit legitim. Man darf dieses Buch nicht als sachlich-historische Recherche betrachten, auch wenn er historische Quellen heranzieht. "Ich will mehr Unruhe stiften. Es ist Zeit, dass Mohamed als Mensch beleuchtet wird. Mohamed ist vor 1.400 Jahren gestorben, aber begraben wurde er nie richtig. Er liegt in seinem Sarg und regiert von seinem Sarg aus. Er hat Macht über unsere Welt heute, die er nicht kennt", sagt Hamed Abdel-Samad selbst. Vielleicht kann das Buch zum gesellschaftlichen Diskurs beitragen, die Bedeutung herauszuarbeiten, welche Bedeutung Mohamed für die heutige Zeit noch hat. Der Autor sagt ja selbst, dass man nicht vergessen darf, dass Mohamed im 7. Jahrhundert gelebt hat und man die Betrachtung aus der heutigen Zeit diskutieren muss. Fakt ist, dass Mohamed seine eigenen Gesetze nicht gelebt hat. Laut Koran darf man nicht mehr als vier Frauen haben, er selbst hatte 12 Ehefrauen, unzählige Sklavinnen, Geliebte. Dieben schlug man die Hand ab, aber die Räubergruppen von Mohamed durften töten, stehlen, Menschen versklaven. Aber geht nicht jedes Volk so vor? Du darfst nicht töten, nicht stehlen, und im Krieg gelten diese Werte nicht. Interessant ist auch der beschriebene Kontrollwahn, der Mohamed fast krankhaft befiel, je älter er wurde, umso schlimmer. Daraus resultieren unzählige Gesetze des Glaubens. «Er regelte durch seine Hadithe jede Angelegenheit ihres Alltags: Schlafrhythmus, Kleiderordnung, Sexualität, Reisebestimmungen, Essen, Trinken – für alles stellte er detaillierte Anweisungen auf. Sogar für den Toilettengang und das Luftablassen dort gibt es Regeln.» Mohamed hat aus der Thora und aus der Bibel geklaut, auch eine interessante Passage. Und: «Die Biographie von Ibn Ishāq beginnt mit der genealogischen Abstammung Mohameds, die bis zum biblischen Stammvater Abraham und darüber hinaus bis zu Adam zurückreicht. Das Matthäusevangelium beginnt übrigens ähnlich: mit dem Stammbaum von Jesus, der bis Abraham zurückgeht. Dadurch soll belegt werden, dass Mohamed und der Islam in der gleichen monotheistischen Tradition stehen wie das Juden- und das Christentum.» Der Koran, ein widersprüchliches Buch … die Bibel nicht auch? «Hier der ethisch-humanistisch argumentierende Prediger aus Mekka, dort der intolerante Kriegsfürst in Medina. Hier der Mensch, der für Mitgefühl und Vergebung plädiert, dort der Massenmörder und psychisch kranke Tyrann.» Hamed Abdel-Samad hält den Islam für nicht reformierbar, er würde ihn gerne abschaffen. Das wird nicht funktionieren. Zumindest sollen die Muslime Mohamed als Mensch verstehen und die Vorschriften in Frage stellen, ein modernes Bild daraus stricken. Der gröβte Teil der Christen möchte die Jungfrauengeburt abschaffen und kaum einer glaubt, dass Jesus über das Wasser gehen konnte. Auch diese Reform wird noch dauern … Wer geschichtlich interessiert ist und etwas über Mohamed und die Entstehung des Islam wissen möchte, dann ist dies ein interessantes Buch. Ein wenig emotional und deswegen spannend, aber sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Mohamed